lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Ort

ie. bis spez. · 29 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
46 in 29 Wb.
Sprachstufen
10 von 16
Verweise rein
464
Verweise raus
203

Eintrag · Campe (1807–1813)

Ort Der

Bd. 3, Sp. 566b
Der Ort, — es, Mz. — e, und Örter; Vw. das Örtchen, O. D. — lein. 1) * * Ein Theil eines Ganzen, ein abgebrochenes Stück. I N. D. nennt man Ort, Ortels noch dasjenige, was das Vieh vom Futter liegen läßt, welches aber auch zur zweiten Bedeutung gerechnet werden und dasjenige bedeuten kann, was in die Ecke, in den Winkel der Krippe geschoben, gestoßen wird. Davon orten, verorten (verurschen), Ortstroh. Hieher, scheint es, gehören verschiedne Bedeutungen, die Ort noch jetzt hat, indem man damit bezeichnet (1) ein Gewicht, besonders in N. D. und Dänemark, wo man unter Ort und Örtchen den vierten Theil eines Quentchens verstehet; auch das Ort. Eben so im Hannöverschen und Bremischen, dagegen man an andern Orten das Quentchen in vier Pfennige theilet. Die Mehrzahl Orte lautet nach einem Zahlworte, wie in dergleichen Fällen gewöhnlich ist, nur Ort. (2) Eine Münze, die gewöhnlich auch der vierte Theil einer größern ist; auch, das Ort, Mz. Orte und mit einem Zahlworte verbunden nur Ort. So ist in vielen Gegenden der Ort oder das Ort der vierte Theil eines Thalers. S. Ortsthaler. I Köllnischen hat ein Ort oder Ortsthaler 2 Schillinge 5 Blaffert oder 240 Heller, und 2 Ort machen einen Herrengulden. I Ostfriesland ist das Örtchen der vierte Theil eines Stübers, welcher 2½ Witten hält, so daß 216 Örtchen zu einem Thaler gehören. Vielleicht hängt diese Bedeutung mit derjenigen, nach welcher Ort auch so viel ist als Ecke, zusammen, indem man ehemahls auch viereckiges Geld hatte, welche Gestalt jene Münzen vielleicht ursprünglich hatten. (3) Ein Maß, ebenfalls gewöhnlich der vierte Theil eines größern Maßes; auch das Ort, Mz. Orte und Ort. I Braunschweigischen, auch in Lübeck, ist das Ort der vierte Theil eines Quartiers, und im Osnabrückschen der vierte Theil einer Kanne oder eines Maßes, und es hält daselbst vier Helfchen. I den Hallischen Salzwerken ist es der vierte Theil einer Pfanne. I Schweden nennt man auch ein Getreidemaß Ort, deren 32 auf eine Kanne und 1792 auf eine Tonne gehen. 2) Als eine Fortsetzung der vorhergehenden Hauptbedeutung (1) die Spitze, Ecke, Schärfe eines Dinges; Mz. gewöhnlich Örter. »Seiner Zungen Ort,« d. h. Spitze. Jeroschin. Davon scharfortig, stumpfortig, rechtortig, einen scharfen oder spitzigen, einen stumpfen, einen rechten Winkel habend; vierortig, viereckig. Bei den Bergleuten heißen die Spitzen an den Bergeisen Örter, und im N. D. ist der Ort, jede Ecke, wie auch das Entgegengesetzte derselben, jeder Winkel. Um den Ort gehen, um die Ecke. Eben daselbst heißt auch eine Landspitze ein Ort; daher die Eigennamen Daggerort, Leerort  Ein kleiner Theil am Ende eines Gartens, Feldes heißt im N. D. auch Örtken, gleichsam ein Eckchen, Winkelchen. Hort, Horn  sind in dieser Bedeutung damit verwandt, und in einer Bibelübersetzung von 1477 werden die Hörner oder Ecken eines Altares Örter genannt. »Sines Swertes ort blikke,« die Blicke, der Schein von der Schärfe seines Schwertes. Stryker. Uneigentlich, * * das Erste und Letzte eines Dinges, der Anfang und das Ende. »Bis zu Tages Ort,« bis zum Anbruche des Tages. Seb. Brand. »Er sagt es ihm von Ort,« von Anfange. bei Frisch. »Tewrdank der Held — trat an des Paumbs Ort.« Theuerdank, Kap. 28. Was ist doch unser Leben, Die wir ohn End und Ort in Furcht und Troste schweben? Opiz. »von ort hinz ort,« von oben bis unten. Horneck. »Des Lebens Ort.« Jeroschin. Davon der Orthab. I gemeinen Leben sagt man noch, eine Sache am rechten Orte angreifen, am rechten Ende. S. Ortband, Ortbrett  (2) Ein mit einer scharfen Spitze versehenes Ding. Dergleichen ist der Ort oder die Ahle der Schuster. 3) Der Theil des Raumes, worin sich ein Ding befindet, oder befinden kann, ohne Nebenbegriffe, welche mit den Wörtern Platz, Stelle, Stätte, welche zu vergleichen sind, verbunden sind; in der Mehrzahl am besten Orte, häufig aber auch Örter, im O. D. auch das Ort, z. B. »das Ort der Herrlichkeit.« Opiz. I der Lehre vom Übersinnlichen (Metaphysik) unterscheidet man den unbeziehlichen (absoluten) Ort, denjenigen Raum, welchen ein Körper wirklich einnimmt, und den beziehlichen (relativen) Ort, den Raum welchen er in Beziehung auf andere Körper einnimmt, die Stelle. I der Naturlehre versteht man unter dem wahren Orte eines Gestirnes, denjenigen, an welchem man es vom Mittelpunkte der Erde aus erblicken würde (der geocentrische Ort); unter dem scheinbaren aber, den wo man es von der Oberfläche der Erde aus siehet oder zu sehen glaubt. Der Ort des Bildes ist derjenige, wo das Auge das Bild gewahr wird. Ein jedes Ding an seinem Orte. Es befindet sich nicht am rechten Orte. Etwas an allen Orten suchen, überall wo es sich befinden kann. Es findet sich an vielen Orten. Das genannte Wort muß an einem anderen Orte stehen, in einer andern Gegend der Schrift, in dem Buche. Davon ist schon an einem andern Orte die Rede gewesen, anderwärts. Der Feind griff an drei Orten an, auf drei Punkten. Das Feuer brach an mehrern Orten aus. An welchem Orte? Einem Zeit und Ort der Zusammenkunft bestimmen. Aller Orten, an allen Orten, überall. Die Lust — — Schleicht Bösen aller Orten nach. Hagedorn. Das lasse ich an seinen Ort gestellt sein, das lasse ich ununtersucht, unentschieden. »Es wird eines andern Orts sein, diese Kunstgestalt ihres ersten Menschen — zu entwickeln,« es wird an einem andern Orte (in einer Schrift), bei einer andern Gelegenheit geschehen. Herder. Ih fand mich hier nicht an meinem rechten Orte, ich fand daß ich hier nicht am rechten Orte war, sowol eigentlich, daß ich nicht da war wo ich sein wollte, als auch uneigentlich, daß ich zu den Menschen, unter welchen oder in die Verhältnisse, in welchen ich mich befand, nicht passe. Du bringst deinen Scherz hier am unrechten Orte an, du bringst ihn unpaßlich, zur Unzeit  an. Zuweilen auch, jedoch unrichtig, für Stelle. »Er wäget ein Land aus seinem Ort.« Hiob 9, 6. I engerer Bedeutung ist bei den Markscheidern der oder das Ort oder die Ortung jeder Punkt in der Grube, sofern er durch eine senkrechte Linie am Tage oder auf der Oberfläche der Erde angegeben wird. Einen oder ein Ort, eine Ortung an Tag bringen, einen Ort pflöcken, durch Einschlagung eines Pflockes, Pfahles auf der Oberfläche der Erde bezeichnen. S. Ortpfahl. I Bergbaue versteht man unter Ort, das Ende jedes wagerecht getriebenen Berggebäudes, wie auch den Theil einer Berggrube, wo der Bergmann arbeitet; in der Mehrzahl Örter. So heißen daselbst alle in die Quer gehende wagerechte Wege, Örter. S. Querschlag, Feldort, Füllort, Suchort  Örter anstellen oder treiben, sie machen. Vor Ort kommen, an das Ende eines wagerechten Berggebäudes. Ein Bergmann arbeitet vor Ort, wenn er seine Arbeit am Ende der Grube auf dem Gesteine hat. I einer andern engern Bedeutung ist in der höhern Meßkunst der Ort diejenige Linie, durch welche eine unbestimmte Aufgabe meßkünstig aufgelöset wird (Locus geometricus); der Ort an einer geraden Linie, oder ein einfacher Ort, wenn es eine gerade Linie ist; der Ort an einem Zirkel oder ein ebener Ort, wenn es eine Zirkellinie ist  Zuweilen wird unter Ort auch ein bestimmter Theil des Raumes, im Raume, die Himmelsgegend und derselben antwortende Gegend auf der Erde verstanden; Mz. Örter. »Die vier Winde aus den vier Örtern des Himmels.« Jerem. 49, 36. »Die vier Örter des Erdreichs.« Es. 11, 12. Am gewöhnlichsten wird Ort gebraucht von einem bestimmten Theile der Oberfläche der Erde. »I den Orten der Wüste wohnen.« Jerem. 9, 26. Nur einige wenige Örter dieses Waldberges tragen Fichten. I Forstwesen versteht man unter Ort auch einen Platz im Walde, wo eine andere, als die darin herrschende Holzart wächst. I der Schweiz werden die Bezirke, worein das Land getheilt ist Orte oder Ortschaften (Cantons) genannt. Die Fränkische Reichsritterschaft theilte man sonst auch in sechs Orte oder Örter, und die Schwäbische in fünf. Besonders benennt man mit Ort als einem allgemeinen Ausdrucke einen von Menschen bewohnten Theil der Erdoberfläche, und man begreift darunter sowol Städte, Flecken und Dörfer, als auch einzelne Schlösser, Vorwerke ; in der Mehrzahl Orte und häufiger Örter. An meinem Orte wird es damit anders gehalten, in der Stadt, dem Flecken, dem Dorfe  wo ich geboren bin, oder wo ich wohne. »Casa nuove ist ein armes Örtchen.« Seume. (R.) Ein zum Handel bequem gelegener Ort. Ein befestigter, fester Ort. Einen Ort mit Sturm einnehmen. Ein offener Ort. Der Prediger des Ortes. Er wohnt im Orte, nämlich von welchem die Rede ist, hier. † Dies Orts, im O. D. an diesem Orte; hiesigen Orts, am hiesigen Orte; hiesiger Orten, an oder in hiesigen Orten; ≠ wes Orten, ebenfalls im O. D. für wo. Oft versteht man unter Ort auch einen kleinern von Menschen besuchten Raum, wo es unbestimmt bleibt, ob es ein Gebäude, ein Haus, ein offener Platz  ist. »An öffentlichen Orten.« Lessing. Etwas an öffentlichen Orten bekannt machen, anschlagen, auf den Märkten, an den Straßenecken  Verdächtige oder berüchtigte Örter besuchen, solche Häuser. Uneigentlich versteht man unter Ort auch eine Person oder Personen selbst. Etwas gehörigen Ortes oder am gehörigen Orte melden, anbringen, der gehörigen oder bei der gehörigen Person. Es ist hohen Orts befohlen worden. Ih meines Orts, was mich betrifft. — Das o in diesem Worte lautet bei den Meisten richtig geschärft; doch sprechen auch solche die das o in den übrigen Bedeutungen schärfen, dasselbe in der Bedeutung, da unter Ort ein spitziger Körper verstanden wird, der Ort der Schuster, gedehnt aus. I welchen Fällen die Mehrzahl entweder nur Orte oder Örter, oder auch sowol Orte als Örter lautet, ist im Obigen angegeben worden. In allgemeinen ist davon noch zu bemerken, daß die Mehrzahl Orte zunächst aus der O. D. Mundart genommen ist und in der edlern und höhern Schreibart vorgezogen wird, weil das Unbestimmte und Unbegrenzte der Einbildungskraft auch das Größere und Höhere scheint. Orte wird aber wie Stosch bemerkte, allerdings von Räumen oder Theilen des Raumes gebraucht, sofern unbestimmt und in allgemeinem davon gesprochen wird, Örter aber, wenn dies mit mehrerer Bestimmtheit geschieht, wie aus den obigen Beispielen und noch mehr aus dem Gebrauche in Schriften und in der Sprache des gemeinen Lebens zu ersehen ist, was auch Ad. dagegen behaupten mochte. Man vergl. auch Eberhards Synon. Th. 5. S. 14.
10337 Zeichen · 156 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    ort

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny)

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ortst. n. m.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    ort st. n. m. , mhd. ort n. m., nhd. ort m. ; as. ord m., mnd. ōrt m. f. n., mnl. ort m. n. ; afries. ord m. ; ae. ord m…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    ORTstm. stn.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    ORT stm. u. stn. letztere form ist die häufigere ( plur. ort u. örter, z. b. sumerl. 34,5. münch. stadtr. 405. umlaut fi…

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    ortM., N., F.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    ort , M., N., F. Vw.: s. ōrt (1)

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ort

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Ort , des -es, plur. die Orte und Örter, Diminut. das Örtchen, Oberd. Örtlein, ein Wort von vielfachen Bedeutungen, …

  6. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ort

    Goethe-Wörterbuch

    Ort neutr in (C) u sehr vereinzelt in (A) u (B), pl ‘Örter’ fast ausschließlich in (C); von knapp 2500 Belegen rund ein …

  7. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ort

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +7 Parallelbelege

    Ort , geometrischer , die Linie od. Fläche, in welcher alle Punkte liegen, denen hinsichtlich anderer unveränderlichen G…

  8. modern
    Dialekt
    Ort

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Ort [Ort Dü. Bf. Z. ] m. und n. Ort, Stelle (selten, öfter Platz Hf. ) Sprichwörtlich: e guets Wort findt e gueten (guet…

  9. Sprichwörter
    Ort

    Wander (Sprichwörter)

    Ort 1. Acht kein ort on ein or. – Franck, I, 72 a ; Eyering, I, 107; Petri, II, 3; Schottel, 1127 a ; Körte, 4664; Simro…

  10. Spezial
    Ort, schrecklicherm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +5 Parallelbelege

    Ort , m , schrecklicher место , ср , страшное → FiloSlov locus terribilis, m

Verweisungsnetz

523 Knoten, 543 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 10 Hub 9 Wurzel 2 Kompositum 475 Sackgasse 27

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ort

1.637 Bildungen · 753 Erstglied · 878 Zweitglied · 6 Ableitungen

ort‑ als Erstglied (30 von 753)

Ort(s)stimm

Idiotikon

Ort(s)stimm Band 11, Spalte 414 Ort(s)stimm 11,414

Ort(s)taler

Idiotikon

Ort(s)taler Band 12, Spalte 1368 Ort(s)taler 12,1368

Ortacker

SHW

Ort-acker Band 4, Spalte 1107-1108

Ortbord

SHW

Ort-bord Band 4, Spalte 1107-1108

Ortborn

SHW

Ort-born Band 4, Spalte 1107-1108

Ortbrett

SHW

Ort-brett Band 4, Spalte 1107-1108

Ortdiel

SHW

Ort-diel Band 4, Spalte 1107-1108

Ortgang

SHW

Ort-gang Band 4, Spalte 1107-1108

Ortleiste

SHW

Ort-leiste Band 4, Spalte 1107-1108

Ortscheit

SHW

Ort-scheit Band 4, Spalte 1107-1108

Ortstein

SHW

Ort-stein Band 4, Spalte 1111-1112

ortacht

Idiotikon

ort·acht

ortacht Band 1, Spalte 488 ortacht 1,488

ortam

LDWB1

ortam [or·tạm] m.sg. Gemüse n. ( → verzöra) ◆ ortam de sajun Saisongemüse n.; ortam frësch frisches Gemüse.

Ortamt

DRW

ort·amt

Ortamt, n. zu 1Ort (X) nur in Kirchenordnungen belegt an der Grenze befindliche Behörde sollen die landstreicher an den grenzen unsers fürst…

Ōrtange

WWB

ort·ange

Ōr-tange f. [ Pad Dor Unn Hellweg Bür Wbg Isl Arn Mes Bri verstr. Ahs Stf Mün Bie Det Lhs Bek Wie Bch Hag Alt Olp] 1. Ohrwurm. De Aohrtange …

Orta Novarēse

Meyers

Orta Novarēse , Stadt in der ital. Provinz Novara, am vorspringenden Ostufer des Ortasees , an der Eisenbahn Novara-Domodossola, malerisch g…

Ortasee

Meyers

Ortasee , s. Orta Novarese .

ortbändlein

DWB

ortband·lein

ortbändlein , n. , deminutiv zum vorigen, in übertragener bedeutung: disz ortpendlin (gottes gesatz) musz das schwert im krieg auch haben. k…

ortbanc

Lexer

ort·banc

ort-banc stm. eckbank Mone z. 8,127 ( 1370 ).

ortband

DWB

ort·band

ortband , n. , mhd. ortbant, eisernes band, blech, beschläge an der spitze (ort) der scheide, die ( zuweilen mit edelsteinen besetzte ) sche…

ortbank

DWB

ort·bank

ortbank , f. , spätmhd. ortbanc, eckbank Mone ztschr. 8, 127 ( vom j. 1370), auch mnd. Schiller-Lübben 3, 239 b ; örterbank ' eine längliche…

ortbant

Lexer

ort·bant

ort-bant stn. BMZ eisernes band an der spitze der schwertscheide, vaginarium ort-, art-, orbant Dfg. 605 a (ein ort îserne, vagenaculum n. g…

Ortbaum

Idiotikon

ort·baum

Ortbaum Band 4, Spalte 1235 Ortbaum 4,1235

ortbeet

DWB

ort·beet

ortbeet , n. , schles. die stelle wo der pflug zur neuen furche umgewandt wird, der anwand. Weinhold 67 b .

ort als Zweitglied (30 von 878)

biheizwort?

KöblerAhd

*biheizwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. bīhētword*

drīstwort?

KöblerAhd

*drīstwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. thrīstword*

eidwort?

KöblerAhd

*eidwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. ēthword*

firinwort?

KöblerAhd

*firinwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. firinword*

gornwort?

KöblerAhd

*gornwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. gornword*

hoskwort?

KöblerAhd

*hoskwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. hoskword*

lancholwort

KöblerMnd

*lancholwort , F. nhd. „Langhohlwurz“, Osterluzei ÜG.: lat. aristolochia clematitis? Hw.: s. lanchōlwortpulver E.: s. lanc, hol (1), wort (2…

lobwort?

KöblerAhd

*lobwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. lofword*

meidumhort

KöblerAhd

*meidumhort , st. N. (a) Hw.: vgl. as. mēthomhord*

sort?

KöblerMhd

*sort? , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ver- E.: Herkunft ungeklärt?

spotwort?

KöblerAhd

*spotwort? , st. N. (a) Hw.: vgl. as. spotword*

Abort

RDWB1

Abort m нужник сниж.-разг. , клозет сниж.-разг. , сортир сниж.-разг. выкидыш (в этом значении в обиходной речи не употребляется, ср. Fehlgeb…

Fremdwort

RDWB1

Fremdwort n übertr. etwas ist kein ~ für j-n idiom. что-л. кому-л. не чуждо; кто-л. на что-л. способен Wagehalsigkeit ist also kein ~ für Si…

Ɉawort

Campe

Das Ɉawort , des — es, Mz. die — e , das Wort Ja als ein Grundwort, als ein Ausdruck die Einwilligung in das Verlangen  eines Andern auszud…

Kinderhort

RDWB1

Kinderhort m группа продлённого дня для детей (в отличие от России, в Германии такие группы размещаются обычно вне школы и состоят в ведении…

Komfort

RDWB1

Komfort m (nicht immer "комфорт") Wohnung mit allem Komfort fest. - квартира со всеми удобствами устойч.

Machtwort

RDWB1

Machtwort n ein Machtwort sprechen idiom. - сказать своё веское слово идиом.

Matratzensport

RDWB1

Matratzensport m scherzh. ~ mit j-m treiben - спать с кем-л., у кого-л. (чисто) "постельный" роман

R-Wort

RDWB1

R-Wort n euphem. рецессия, спад производства um das R-Wort ist es still geworden - про рецессию говорить перестали das böse R-Wort - угрожаю…

Ressort

RDWB1

Ressort n сфера; сфера деятельности; разряд занятий; область; дело; работа; участок работы; отвечать за что-л. das ist dein ~ - это твоё дел…

Schlagwort

RDWB1

Schlagwort n меткое слово слоган (состоящий из одного слова), девиз (предприятия, мероприятия) слово в словарной статье, заглавное слово, кл…

Stichwort

RDWB1

Stichwort n лемма (в словаре) (Lakune) Stichwort Iran - gestatten Sie mir dazu ein paar Worte. - Кстати об Иране - позвольте сказать несколь…

Tatort

RDWB1

Tatort m место преступления (а не "место действия")

Transport

RDWB1

Transport m (nicht "транспорт") отправление, транспортировка, перевозка, переброска (людей, грузов), эвакуация караван

A(n)wort

Idiotikon

A(n)wort Band 16, Spalte 1676 A(n)wort 16,1676

abewort

Lexer

abe·wort

abe-wort stn. gegenrede, ân abewort Albr. 30, 186.

Ableitungen von ort (6 von 6)

entorten

DWB

entorten , desorientieren: durch das was mir Doula über Hamor vertraut noch mehr entortet. Dyanasore 4, 193.

Mißort

Campe

○ Der Mißort , — es, Mz. — örter , ein unrechter Ort. Dies Wort steht hier nicht am Mißorte . »An welchen Mißort hat das Schicksal mich vers…

orte

DWB

orte , örte , s. ürte .

unort

DWB

unort , m. : orth, unorth, ewigkeit, zeit, nacht, tag Silesius wandersm. 30 ndr.; desertum Stieler 1396 . unüblich. —

vêrōrt

MNWB

vêrōrt (-d-) , adj. , viereckig.

Verorten

Campe

† Verorten , v. trs . im N. D. das Beste aussuchen und das Schlechtere liegen lassen, besonders beim Essen und vorzüglich vom Vieh. I Fränki…