Gelegenheit ca 3000 Belege A
mit räuml Vorstellung 1
iS lokaler Verhältnisse, Gegebenheiten bzw einer räuml, örtl Beschaffenheit; wiederholt mit Gen [
bei Valmy] die eigentlich schlimme Landstrecke .. hat, sowohl an dem Argonner Waldgebirge her, als gegen Rheims und Chalons zu, [
unter landw Aspekt] schon wieder günstigere G. GWB33,84,4 Camp [
Ankunft in] Waldsassen .. Ort und Kirche und G. im Ganzen GWBTgb 11.8.22 [
Merkur, die allegor Bühnendekoration erklärend:] Daß jener Bauernstube niedrige G. | Das alte Schauspielhaus bedeutet GWB13
1,71,19 Was wir bringen [1802] Abzugsgräben und Wässerungen .. nach der Lage und G. einer jeden Wiese GWBB4,306,25 Merck 11.10.80 GWB49
1,130,20 Philostrat GWB13
1,48,4 Was wir bringen [1802]
uö(selten) iSv Anlage, Einrichtung [
Scapin:] Ich kenne die G. | Und jeden Winkel seines [
des Arztes] Hauses GWB12,125 ScherzLR 151 2
für einen durch best (günstige) Eigenschaften gekennzeichneten Ort, eine zu best Zwecken geeignete Lokalität; überwiegend in Berührung mit B 2; ‘die G. aussuchen, aufsuchen, haben’ ua wer zuerst einen Felsen hinaufsteigt, geht immer sicherer, weil er sich die G. aussucht; einer der nachfolgt, sieht nur wohin jener gelangt ist, aber nicht wie GWB24,41,14 Wj I 3 daß zu gesunder Weide die beste G. auf den Höhen sei GWB49
1,130,19 Philostrat [
auf dem Berge Vaus halten Himmelsbeobachter Ausschau nach dem geweissagten Stern] wozu sie denn freilich die beste G. hatten, indem bei der östlichen Lage, der großen Höhe des Bergs .. gar mancher Stern zu erblicken war, der westlicher, an tiefer gelegenen Orten unsichtbar bleiben mußte GWB41
1,170,17 DreiKönige einen flachen Kies .. der .. sich in den Strom hineinerstreckte. Da sei die schönste G. zu baden GWB25
1,43,23 Wj II 11 GWBB30,190,13 Voigt 18.4.18 GWBA(53,259,16) Promem 7.2.98 GWB31,209,2 ItR
uö B
zur Bezeichnung von äußeren Gegebenheiten, Geschehnissen, ihrer speziellen Beschaffenheit, Verknüpftheit 1
iS eines auslösenden, eines nur begleitenden, eines untergeordneten Moments a
Veranlassung, Anlaß α
in verschiedensten Bezügen, bes in Vbdgn wie ‘(jdm) G. geben (zu etw)’, ‘die, eine G. ergreifen (zu etw)’, ‘etw als eine G. (zu etw anderem) ansehen’, ‘jdm bietet sich eine G. (zu etw) an’, ‘die G. (zu etw) finden’ noch drey Wochen zur Weinlese, die eigentlich dießmal nur G. zu einem Vergnügen geben wird, denn mit den Trauben selbst sieht es schlecht aus GWBB11,192,7 Christiane 11.9.96 Der ich mit Vergnügen die G. [> den Anlaß] ergreife, meine .. Hochachtung auszusprechen GWBB48,338 Radowitz 22.4.31 K [
für: sujet] GWB11,69,24 Clav II [
für: via] GWB44,126,23 Cell III 10 GWB6,304 DivNachl Wo kluge Leute 4 GWBB11,173,7 Graff 26.8.96 K GWBB12,104,7 Arens [26.4.97] K
uö auch: ‘auf (eine best) G. (zu etw) warten, hoffen’, ‘eine G. vom Zaune brechen (zu etw)’, ‘jede G. (zu etw) vermeiden’ [
ablehnendes Verhalten der Deutschen gegen G-s Farbenlehre] es ist ihnen aber nicht geschenkt, ich warte nur auf schickliche G. sie recht übel zu behandeln GWBB26,338,1 Zelter 14.4.16 Schon längst hoffte ich auf G. Ihnen meine Bewunderung auszusprechen GWBB38,139,19 Brée 12.5.24 K hatte ich .. als ein launischer Liebender, manche G. vom Zaune gebrochen, um sie [
KSchönkopf] zu quälen und ihr Verdruß zu machen GWB27,103,17 DuW 7 GWB28,110,15 DuW 12 GWB9,154,7 Wette 1
uö ‘von etw (da-, hiervon, daher) G. (her)nehmen’, ‘etw zur G. nehmen’: etw zum Anlaß nehmen der Graf, der immer auf seine Art mit dem Baron zu scherzen pflegte, nahm davon [
vom Spottged auf diesen] G., ihn jämmerlich zu plagen [war diesem Herrn .. ein solcher Anlaß sehr erwünscht GWB21,295,20ff Lj III 9] GWB52,151,3 ThS V 8 Sollte .. die Statue [
G-s] für Frankfurt ernstlich verlangt werden, so nehmen Sie daher ja wohl G. (wenn G. dazu nöthig ist) sich und uns in Weimar ein acht gute Tage zu machen GWBB40,33,6 Rauch 27.8.25 GWB41
2,358,16 Anz:Rez zu Helena GWB27,354,23 DuW 10 GWBB24,2,1 Kirms 5.9.13 GWB35,198,20 TuJ
uö ‘es ist G.’ auch iSv es ist geboten, notwendig Ich habe die Kühnheit gehabt, mich in den Streit zwischen ihm [
Cuvier] und Geoffroy zu mischen .. Es ist Zeit und G., daß wir uns rühren GWBB48,77,8 FSVoigt 9.1.31 K
uö häufig (abgeblaßt) ‘bei G.’ mit Gen od präp Ergänzung iSv anläßlich von, im Zusammenhang mit noch ein allgemeines Wort, bey G. Ihres Schreibens [Wort, veranlaßt durch eine Stelle Ihres Briefes GWB24,378,5f Wj II 7] GWB25
2,113 Var bey G. der Jubiläumsfeyer .. den Hausorden .. verleihen GWBB40,16,20 CWFritsch 17.8.25 K [
Okt 87] Philosophische Reflexionen bey G. von Herders Gott GWB32,478,18 ItR Schema [
für: causa essere ne] GWB43,37,12 Cell I 3 [
für: per conto] GWB43,87,24 Cell I 6 GWBN2,149,5f FlP 269 GWBB29,159,11 Boisserée 1.5.18
uö zugl iSv Grund, Ursache [
in Franzensbad] war mir die Gegenwart Dr. Kappes .. sehr heilsam, wobey ich abermals G. fand Ew. Durchl. im Stillen zu dancken daß Sie .. mich diesem Manne gleichsam zugetrieben GWBB20,121,20 CarlAug [31.7.08] GWB21,210,2 Lj II 11
uö kategorial ausdrückl iUz Grund, Ursache Wenn das übervolle Glas durch den letzten Tropfen .. überläuft, so ist dieser nicht des Überlaufen[s] Grund, sondern das Überlaufen offenbart nur die Lust, die die Flüssigkeit hat sich fortzubewegen, also ist der Tropfen nur G. DVjs44,1970,482 Gedanken üb histKritik [G/Riemer] β
iS einer stoffl Grundlage, Anregung (für Schilderung, Nachdenken) [
Bericht aus Frankf] Die ernsthaften stillen Österreicher in der Stadt, die lustigen, ewig beweglichen Franzosen in der Nähe geben .. G. zu mancher artigen Erzählung GWBB12,240,9 Böttiger 16.8.97 [
aus Jena] Gaben, welche mir .. mitgetheilt worden. | .. Einige [
Mineralogisches betreffende] Aufsätze hohen und tiefen Standpuncts, G. zu allerley Betrachtungen GWBB15,92,17 Schiller 29.7.00 [
Rom] Ich habe über allerlei Kunst so viel G. zu denken, daß mein Wilhelm Meister recht anschwillt GWB32,29,7 ItR GWB27,96,8 DuW 7
uö γ
in Hinblick auf poetisches Schaffen (vgl auch ‘Gelegenheitsgedicht’), öfter in Berührung mit anderen Bedeutungen (bes B 3 b, B 4 b und 4 c, B 5 c) [
Jahre höchster dichterischer Produktivität] es kam nur auf eine G. an, die einigen Charakter hatte, so war ich bereit und fertig GWB28,311,18 DuW 15 Was von meinen Arbeiten durchaus .. gilt, ist, daß sie alle, durch mehr oder minder bedeutende G. aufgeregt, im unmittelbaren Anschauen irgend eines Gegenstandes verfaßt worden, deßhalb sie .. darin .. übereinkommen, daß bei besondern äußeren, oft gewöhnlichen Umständen ein Allgemeines, Inneres, Höheres dem Dichter vorschwebte GWB41
1,329,17 ÜbHarzreise Willst du dich als Dichter beweisen, | So mußt du nicht Helden noch Hirten preisen; | Hier ist Rhodus! Tanze, du Wicht, | Und der G. schaff’ ein Gedicht!
1) GWB3,268 ZXen III 574 GWB42
1,307,3 NationDichtk LitauVolksl Plp
uö personifiziert: pl in den Rang der ‘wahren Musen’ erhöht was thut Man denn Bedeutendes, ohne durch einzelnen Anlaß aufgeregt zu seyn? Die G-en sind die wahren Musen, sie rütteln uns auf aus Träumereyen und man muß es ihnen noch danken! Gespr Kanzl Müller 20.2.21 b
iSv nebensächl, zufälliger Umstand, Neben-, Begleiterscheinung Farbenerscheinung ist unabhängig von der Refr[aktion]. Die Refr. ist nur eine G. bey der sie manchmal unter Umständen sehr eminent gesehen wird GWBN5
2,355,10 ÜbNewton DivRefrangib Plp GWBN5
1,178,15 ÜbNewton DivRefrangib
uö c
iSv Mittel, Medium das Theater als G. und Reizmittel .. daß geheime Trefflichkeiten zur öffentlichen Schau getragen werden GWB40,432 Üb:Tieck,DramaturgBll Plp ist es mir .. aufgefallen, wie die meisten Forscher die Naturphänomene als eine G. brauchen die Kräfte ihres Individuums anzuwenden und ihr Handwerk zu üben GWBB13,19,22 Schiller 13.1.98 [
Etappe in der Entwicklung der Auffassungen von Licht u Farbe im 17.Jh] Die Körper und das Auge werden beynahe Null in Absicht auf den Antheil, den sie an der Farbenerscheinung haben. Sie sind nur G., daß das Licht sich übe, sich manifestire GWBN5
2,268,1 FlH V Schema GWBN4,298,14 FlH VI
uö 2
günstige, dienliche Möglichkeit, gegebene Voraussetzung a
iS eines gangbaren (erfolgversprechenden) Weges, eines praktizierbaren (vorteilhaften) Verfahrens, Vorgehens, eines Freiraums bzw guter Bedingungen für ein best Tun uä, einer Chance; oft in Vbdgn wie ‘eine (best) G. haben, ergreifen, nutzen, wahrnehmen, versäumen’, ‘sich einer (best) G. bedienen’ [
Treufreund üb sich u Hoffegut als einst gefangene Vögel:] wir .. verachteten oft eine leichte G. zur Freiheit; andere Plane wechselten wir im Busen, und saßen .. indeß auf dem Stängelchen GWB17,101,5 Vögel so nahmen wir jeder günstigen G. wahr, um die Angelegenheiten der Naturfreunde zu befördern GWB35,54,10 TuJ [
Eugenie:] Diesem Reiche droht | Ein jäher Umsturz .. | Und solche Sorge nähm’ ich mit hinüber? .. | Entflöhe der G., mich kühn | Der hohen Ahnen würdig zu beweisen ..? GWBNatT 2841 waren bei dem Abdruck [
der von KASchwerdgeburth ohne Hilfsmittel moderner Technik gefertigten Kupferstiche] gar manche Schwierigkeiten zu überwinden, die bei größeren, den Fabrikanstalten sich nähernden G-en gar leicht zu beseitigen sind, oder vielmehr gar nicht zur Sprache kommen GWB49
2,194,23 Pentazonium Vimariense [G/Meyer] [
Messetreiben in Palermo; Mai] Mit Sonnenuntergang fängt der Markt an und dauert bis Mitternacht. Die ganze Stadt versammelt sich .. Man kann sich wohl vorstellen, daß eine so treffliche G. [
conveniency] zu aller Art Vergnügungen .. nicht werde versäumt werden GWB46,174,10 Hackert TgbKnight GWB30,83,21 ItR ~ GWBT1,222,23 v 22.9.86 AA117,18 Werth
1 II GWB20,165,14 Wv I 16 GWB42
2,15,26 Freitagsges 9.9.91 GWBB36,90,13 August 7.7.22
uö ‘die G. aufsuchen, ersehen’ Indessen füllt sich der Badeort [
Marienbad] immer stärker; doch ist der Raum zu groß und man wird sich weniger gewahr. Ich suche freylich die G. nicht auf GWBB36,94,10 August 11.7.22 GWBB21,404,23 Knebel 20.10.10 [
Zit s v ersehen]
uö ‘jd hat bequeme G.’ iSv ihm ist ohne Aufwand möglich GWBB35,280,1 Noehden 9.3.22
personifiziert: ‘eine gefällige G. kommt jdm entgegen’ GWB21,108,25 Lj I 17
in Berührung mit A 2 Die neuerdings von Deutschlands Feinden benutzte G. hier [
bei Neuwied] über den Rhein zu gehen, ward von den Römern schon ergriffen GWB34
1,96,7 KuARheinMain GWB35,93,24 TuJ
uö b
abgeblaßt α
‘G. haben’ iSv können [
Heidelbg] früh aufs Schloß, wo ich .. die heiterste Gegend abermals zu bewundern G. hatte GWBB25,50,28 Christiane 5.10.[14] Ich habe G. gehabt zu sehen, welchen Werth die gemeinen Leute auf Pfauenfedern legen GWB30,24,10 ItR GWBB13,286,16 Schiller 7.10.98
uö β
‘G. nehmen’ umschreibend für: es unternehmen, tun Vielleicht nehm’ ich G. Ew. Wohlgeboren im neuen Jahre .. einmal meine Gedanken über das gegenwärtige ästhetische Wesen und Unwesen auf dem deutschen Parnaß mitzutheilen GWBB20,272,15 Eichstädt 27.12.08 GWBB16,123,11 Sprengel [14.10.02] K [Korr B50,225] GWBB37,229,11 Nees 29.9.23
uö 3
(Sach-)Lage, Gegebenheit a
idVbdgn ‘nach G. (der Umstände, Sachen)’, ‘der G. gemäß’ ich werde nicht verfehlen ihm [
dem aus Ital nach Weim zurückgekehrten Maler Preller] nach G. der Umstände treulich beyzustehen GWBB49,300,4 GAChKestner 29.7.31 K machten wir uns zur Pflicht .. diejenigen Puncte hervorzuheben, welche jener Kunstkenner [
Maler Müller] nach G. und Absicht weniger ausführlich behandelte GWB49
1,247,25 Bossi,Leonardo [
betr Musik zur geplanten dramat Aufführung von Schillers ‘Glocke’] Zum Schlußchor wünschte ich die Worte | Vivos voco. Mortuos plango. Fulgura frango. | in einer Fuge zu hören, die .. das Glockengeläute nachahmte und sich der G. gemäß, in mortuos plango verlöre GWBB19,30,25 Zelter 4.8.05 DjG
35,398,4u7 RAnw [7.8.75]
uö b
iS einer einzelnen, konkr Situation; öfter mit Betonung des Aktuellen, Einmalig-Besonderen, Individuellen; wiederholt generalisierend Geben Sie dem jungen Manne [
dem Schauspieler Unzelmann] zu bedenken .. wie unendlich oft er unser bey G-en bedurft, wo er sehr übel daran gewesen wäre, wenn wir uns auf den Contract berufen hätten GWBB22,8,21 Kirms 10.1.11 Das englische Rednertalent wird deßhalb von der Welt bewundert, weil so viel erfahrne unterrichtete Männer bei jeder eintretenden G. gerade das Rechte .. im Parteisinn Wirksame auszusprechen verstehen GWB41
1,344,13 Carmagnola [
anfängl Bedenken G-s gegen den Druck von ‘Was wir bringen (Lauchstädt)’] weil alles auf die G., den Moment, die Individualität des Personals .. berechnet war GWBB16,118,15 Zelter 31.8.02 Das Leidenschaftliche in der Musik wie in allen Künsten .. es ist nicht ursprünglich, die G. bringt es hervor, und nach dem Begriffe der Alten verdeckt es die reine Natur und entstellt das Schöne GWB41
2,384,10 Haydn,Schöpfg [Zelter/G] [
Rom] es gehören Jahre dazu, um sich hier ganz zur Kenntniß des Höchsten der Künste auszubilden. Ich habe .. einen Grund gelegt, auf den man weiter fortbauen kann wie es G. und Kräffte erlauben GWBB8,87,11 Seidel 13.12.86 Gespr Kanzl Müller 25.9.23 GWB41
2,48,15 DtNaturdichter GWBN11,244,9 UrsprWissEntdeckungen
uö abwertend untergeordnete Werke, Werke der G., Werke der Kunst, die sich nach äußern Absichten bequemen muß, die im Sinken ist GWB47,161,11 Samml 5
in Berührung mit A 2 ists ein Ubel dass ein Prinz der etwas angreifen will nie in die G. kommt die Dinge im Alle tags gang von unten auf zu sehen GWBT1,116,9 v 3./15.4.80
pl für Umstände, Verhältnisse [
Kaiser zu den Fürsten:] Euch Treuen sprech’ ich zu .. | .. das hohe Recht euch, nach G-en, | Durch Anfall, Kauf und Tausch in’s Weitre zu verbreiten GWBFaust II 10941
uö c
abgeblaßt in temporalen u modalen Wdgn: ‘bei allen G-en, jeder G.’ iSv stets, fortwährend (in Berührung mit B 1 a α) von dem Fleis und Eifer Zeugniß ablegen .. womit ich mich bey allen G-en verwendet DjG
35,215,30 RAnw [3.5.75] [
Clär:] Wer nennt ihn [
Egmonts Namen] nicht bei jeder G.? Wo steht er nicht geschrieben? GWB8,276,5 Egm V GWBB49,130,21 Mahr 1.11.31
uö ‘bei dieser G.’ iSv auf diese Weise, dabei war ich sechs Stunden zu Pferde und sah bey dieser G. einen großen und schönen Theil der Gegend GWBB23,430,20 Christiane 30.8.13
uö 4
(kurzzeitiges) Zusammentreffen vorteilhafter Umstände, günstige, zweckdienl Konstellation, auch: der entspr günstige Zeitabschnitt, -punkt, Kairos; in a und b mehrf in personifizierender Vorstellung u oft als flüchtig, zufällig gekennzeichnet (‘die/eine G. beim Kragen anfassen, beim Flittich nehmen’) sowie als lockend-verführerisch u versucherisch wirkende, zum Verstoß gegen Ge- od Verbote verleitende, drängende Kraft, Gewalt a
mit unbestimmtem Bezug, generalisierend [
Lehrbrief] Die Kunst ist lang, das Leben kurz, das Urtheil schwierig, die G. flüchtig GWB23,124,23 Lj VII 9 Was der Feuerfunke auf ein geladnes Gewehr, das ist die G. zur Neigung GWB18,200,21 Unterhaltungen Tasso 99
uö als Göttin die G. ist eine gleichgültige Göttin, sie begünstigt das Gute wie das Böse GWB18,204,27 Unterhaltungen b
mit (ausdrückl) Bezug auf spezif Bereiche bzw auf best Absichten, Wünsche uä α
in Hinblick auf erot, amouröse Beziehungen [
Alcest:] Ihr grossen Geister sagt .. | Dass man kein einzig Herz das widerstünde findet; | Dass nur G. die Tugend überwindet DjG
31,324 Mitsch
1 172 ~ DjG
31,388 Mitsch
2 504 [
Palermo] das Blut der Sicilianerinnen ist zu warm, als daß sie der G. [
opportunity] widerstehen sollten, welche hier niemals ausgeht GWB46,173,14 Hackert TgbKnight [
die jg Gattin des verreisten Handelsmanns zu sich:] Thöricht, wer die G. versäumt, thöricht, wer der gewaltsamen Liebe widerstehen will GWB18,176,11 Unterhaltungen Prokurator GWB37,28 Annette Triumph dTugend I 37 GWB14,320 Vs 27u29 Faust I Plp
uö in Aufnahme u Abwandlung des Sprichworts “Gelegenheit macht Diebe” [
Hatem:] Nicht G. macht Diebe, | Sie ist selbst der größte Dieb; | Denn sie stahl den Rest der Liebe, | Die mir noch im Herzen blieb GWB6,146 Vs 1 DivSuleika [
Charlotte, eine “Wahlverwandtschaft” chemischer Elemente in Frage stellend:] es ist am Ende vielleicht gar nur die Sache der Gelegenheit. G. macht Verhältnisse wie sie Diebe macht GWB20,53,13 Wv I 4 GWB6,147 Vs 2 DivSuleika GWB37,20 Annette Lyde 54
als willig-gefällige (‘bequeme’) od proteische Göttin, auch als in vielerlei Gestalt begegnende ‘Dirne, Schalkin’ [
Wilh üb Ophelia:] Ihr ganzes Wesen schwebt in reifer süßer Sinnlichkeit .. sollte die bequeme Göttin G. das Bäumchen schütteln, so würde die Frucht sogleich herabfallen GWB22,78,15 Lj IV 14 ~ GWB52,237,12 ThS VI 9 Fromm sind wir Liebende .. | Wünschen uns jeglichen Gott, jegliche Göttin geneigt. | .. wir bekennen euch gern, es bleiben unsre Gebete, | Unser täglicher Dienst Einer besonders geweiht .. | Diese Göttin, sie heißt Gelegenheit; lernet sie kennen! | Sie erscheinet euch oft, immer in andrer Gestalt GWB1,237 Vs 77 RömEleg IV Kennt ihr die Dirne mit lauerndem Blick und raschen Geberden? | Die Schalkin, sie heißt G.; lernt sie nur kennen! | Sie erscheinet euch oft, immer in andrer Gestalt GWB5
2,373 Edelknabe u Wahrsagerin 2
‘G. machen’ iSv kuppeln [
Faust:] Entfliehe, Kuppler! [
Meph:] .. Der Gott, der Bub- [
Hs: Bub’] und Mädchen schuf, | Erkannte gleich den edelsten Beruf, | Auch selbst G. zu machen GWBFaust I 3341=Fragm 2013 β
mBez auf Diebstahl [
betr Cell vom Papst anvertraute Juwelen] Der Papst fragte, ob jemand von mir etwas wisse, das Verdacht erregen könne? Franciscus .. antwortete: Nein! er hat aber auch noch niemals solche G. [
occasione] gehabt GWB43,152,3 Cell I 10 [
Söller:] Verstünd’ ich mich nicht drauf, ein bissgen aufzupassen, | Und die G. bey’m Kragen anzufassen; | Der Durst verjagte mich von Wirthschafft, Frau und Haus DjG
31,312 Mitsch
1 16 DjG
31,395 Mitsch
2 635 ~ DjG
31,329 Mitsch
1 283 ~ GWB9,82 Mitsch
3 603
uö γ
mit anderweitigem, durch Kontext od Situation ausgewiesenem Bezug [
Faust, nach Darlegung seines Landgewinnungsplans:] Das ist mein Wunsch .. | [
Regiebem] Trommeln und kriegerische Musik .. | [
Faust:] Schon wieder Krieg! der Kluge hört’s nicht gern. [
Meph:] Krieg oder Frieden. Klug ist das Bemühen | Zu seinem Vortheil etwas auszuziehen. | Man paßt, man merkt auf jedes günstige Nu. | G. ist da, nun, Fauste, greife zu! GWBFaust II 10239 Auf das empfindsame Volk hab’ ich nie was gehalten; es werden, | Kommt die G., nur [
SchrGG8,34: G. nur,] schlechte Gesellen daraus GWB1,354 VierJahresz 61~GWB5
1,207 Xen 19 Lebe wohl mitten unter .. Geschäften und Zerstreuungen, gedenke mein; nimm irgend eine G. bey’m Flittig und nöthige ihr ein gutes Blatt ab GWBB44,262,7 Zelter 9.8.28 [
Domherr zum Grafen, in Hinblick auf das gegen dessen Askese-Gebot veranstaltete Gelage:] Vergib mir! .. Die Reize — die Lockung — die G. — die Verführung! GWB17,133,14 GrCoph I 4 GWB21,119,16 Lj II 1 ~ GWB51,99,27 ThS II 1 GWB40,55,7 Üb:Piccolom [G/Schiller] GWB27,280,12 DuW 9 GWBFaust II 10914
uö c
prägnant für ein Optimum von Existenz-, Entstehungsbedingungen Hier [
in freier Natur] drang sich .. dem unmittelbaren Anschauen gewaltig auf: wie jede Pflanze ihre G. sucht, wie sie eine Lage fordert, wo sie in Fülle und Freiheit erscheinen könne. Bergeshöhe, Thalestiefe, Licht, Schatten, Trockenheit, Feuchte, Hitze, Wärme, Kälte, Frost und wie die Bedingungen alle heißen mögen! GWBN6,117,25 BotanStudien [1831] Unter allen Denkmalen, die einem bedeutenden Manne gesetzt werden können, hat freylich das plastisch-ikonische den Vorzug; allein welch ein Aufwand, welch eine Zeit, welch eine G. wird hierzu nicht vorausgesetzt! Nur der, dem die Ausübung der Majestätsrechte zusteht, darf an ein solches Unternehmen denken GWBB17,11,6 Lamezan 12.1.04 GWB15
2,192,1 Faust II Schema zu Vs 5088ff u 5158—77
2) uö d
abgeblaßt: ‘jdn/etw auf eine andere G. (iSv auf ein andermal) vertrösten/versparen’ uä GWBB8,357,1 CarlAug 17.3.88 GWBB41,147,7 Nees 11.9.26
uö 5
für ein Geschehen, Ereignis, auch für deren Zeitspanne, -punkt a
iSv Vorgang nun [
bei eintretender Ebbe] geht der Rückzug [
des Meeresgetiers]
an. Bei dieser G. suchen die Taschenkrebse ihren Raub GWB30,143,20 ItR
uö(selten) b
iSv Geschehnis, Vorfall, Vorkommnis [
Ausbruch eines Brandes] war die Gewalt des Feuers unbändig .. Voreilige Flucht ist der gröste Schaden bey diesen G-en, wenn man sich anstatt zu retten widersezte, man könnte das unglaublige thun GWBB4,239,23 ChStein 26.6.80 GWBB2,171,9 Schönborn 1.6.[74]
uö c
für Veranstaltung, Festlichkeit, Staatsakt(ion), geschichtl Ereignis uä; häufig idVbdg ‘bei einer best G.’ [
Zelter hatte von lästigen Arbeitsunterbrechungen berichtet] Dagegen sagen aber .. die Leute, daß du keine der G-en, über die du dich beklagst, zu versäumen pflegest und das ergo bibamus durchaus wissest gelten zu machen GWBB45,100,9 Zelter 2.1.29 Verzeichniß. | A. Programm zum Trauerzuge und der feyerlichen Beysetzung [
von Grhzg CarlAug] .. | C. und D. Gedichte zu dieser G. von Riemer .. | K. Trauer-Actus in Jena. | L. Geh. Hofrath Eichstädts Rede bey dieser G. GWBB45,16,9u17 Sternbg 5.10.28 Beilage Den .. Krieger, der bey einer so bedeutenden G. [
Schlacht bei Auerstädt] .. umgekommen GWBB19,339,8 Meyer 26.5.07 GWBB11,50,5 Henriette Beck u HBecker 23.3.96 K A(JbGG20,131) Promem [10.7.14] [
Zit s v Folge(A 2 d)]
wiederholt ‘öffentliche, feierliche, festliche G.(-en)’, auch ‘allgemeine G-en’ sehen wir ihn [
Hzg Bernhard in Nordamerika] bey öffentlichen G-en beredt aus dem Stegreife GWBB41,93,7 CarlAug 20.7.26 K Reitbahn, Wettrennen und Revuen .. Jene allgemeinen G-en [< allgemeine Volksvergnügungen] GWB49
1,177,9 Üb:Zahn,Pompeji [
Amtmann zur Gfin in Hinblick auf deren Rückkehr aus Paris:] jeder freute sich schon bei einer so feierlichen G. seinen Festtagsrock anzuziehen GWB18,33,12 Aufgeregten II 2 GWB26,302,25 u 303,9 DuW 5 GWB34
1,121,25 KuARheinMain GWB34
1,225,9 ReiseSchweiz 1797 [G/Eckerm]
uö in auszeichnender Wertung: als poetisch fruchtbar, rhetorisch ergiebig [
Einweihung einer von König Stanislaus gestifteten Statue Ludwigs XV] Anstatt nun daß ein wahrer Dichter diese G. zu einer edlen und würdigen Darstellung nicht unbenutzt gelassen hätte, suchte der gute Kopf [
Palissot, der den Auftrag zu einem Theaterstück erhalten hatte] .. den glücklichen Stoff nur geschwind los zu werden GWB45,187,13 RamNeffeAnm ein kleines Heft [
wohl mit G-s Trauerlogen Rede vom 15.6.213)], das zu mancherlei Betrachtungen Anlaß gibt .. G-en sind mir unwiderstehlich GWBB35,102,11 Schultz 24.9.21 GWBB24,310,19 Liebich 6.7.14 [Korr B30,278] GWB41
1,94,3 ÜbFestsplffland GWBB42,12,16 FLSchmidt [16.1.27] K
uö 6
iSv (subtile, diffizile, heikle) Angelegenheit, Sache, (problemat) Fall ob es gut sey, sich zu verheurathen oder nicht .. Uberhaupt ist dieses eine von denen G-en, wo unsre Klugheit, Weißheit, Grübeley, oder Unglauben, wie Sie es nennen wollen, am wenigsten ausrichtet GWBB1,240,24 Trapp 28.7.[70] K [
preuß Privileg für Ausg.l. H.] eine, sich auf dem eingeschlagenen Weg dem Ziele glücklich nähernde G. GWBB40,136,19 Nagler 25.11.25 [
der jg Revanne mBez auf die vorgetäuschte Schwangerschaft der Pilgerin:] Wie? Mademoiselle, ist es möglich? — Nun was denn? mein Herr, sagte sie, mit einem Lächeln, das bei einer solchen G. [
circonstance] zum Verzweifeln bringen kann GWB24,90,9 Wj I 5 GWBB6,134,19 Knebel 3.3.83 GWBB7,29,23 CarlAug 15.3.85 GWBB12,162,4 Kirms 17.6.97 GWBB44,359,6 Bachm [7.4.28] K GWBB14,17,21 Toel [Ende Jan/Anf Febr 99] K
uö ‘bei dieser G.’ auch iSv in diesem Zusammenhang in Fällen, die bey dieser G. [
Heirat des Weim Erbprinzen mit der russ Großfürstin Maria Pawlowna] eintreten und bedencklich scheinen könnten A2,629,34 CarlAug an FriedrWilh III [1.7.99] K GWBB4,40,19 WHDalbg 1.6.79 GWBB35,205,9 Riemer 6.12.21
uö 7
übergreifend, kategorial: für einen Komplex verschiedenartiger günstiger äußerer Gegebenheiten (Stoff, Gegenstand, Thematik, inspirierende, etw ermöglichende gesellschaftl Bedingungen, Voraussetzungen) wir plagen uns in der ganzen Gattung [
der Dichtkunst] herum ohne recht zu wissen woran wir eigentlich sind, denn die specifischen Bestimmungen sollten .. eigentlich von außen kommen und die G. das Talent determiniren. Warum machen wir so selten ein Epigramm im griechischen Sinn? weil wir so wenig Dinge sehen die eins verdienen. Warum gelingt uns das Epische so selten? weil wir keine Zuhörer haben. Und warum ist das Streben nach theatralischen Arbeiten so groß? weil bey uns das Drama die einzig sinnlich reizende Dichtart ist, von deren Ausübung man einen gewissen gegenwärtigen Genuß hoffen kann GWBB12,386,14 Schiller 27.12.97 C
zur Bezeichnung der persönl Disposition bzw (der Art) innerer, auch interner Gegebenheiten, Zustände 1
‘jds G. sein’: jdm gelegen, genehm sein; ‘sich G. nehmen’ iSv sich angelegen sein lassen Den Herrn von Sinclair würde morgen früh um 11, wenn es seine G. ist, mit Vergnügen sehen GWBB27,56,6 Kanzl Müller 14.6.16 Auf der Tanne [
Jenaer Gasthof jenseits der Saale] lebe ich wie im Lande Gosen, heiter und klar, indeß über dem Ninive-Jena die schwarze Wolke der Politik, durchkreuzt vom Blitz der Straf-Urtheile
4), zu ruhen sich G. nimmt GWBB29,164,15 Voigt 8.5.18 2
iSv Bedarf, Bedürfnis, wiederholt idVbdg ‘nach (Kräften und) G.’, einmal ‘nach jds G.’ Zur Bildhauerei fehlt es uns nicht an einem geschickten Manne, wohl aber an Materialien und G. .. wir würden, wenn schöne Baukunst bei uns zum Bedürfniß werden könnte, bald die großen Vortheile der Toreutik kennen lernen
5) GWB53,178,19 Üb verschZweige hiesigerTätigk [1795] Gegen Ende März erwarte .. die ganze Summe bey Herrn Frege niedergelegt zu sehen, von woher ich dann sie nach meiner G. beziehen lasse GWBB50,42,9 JFHSchlosser [23.2.18] K [
durch geogr Entdeckungen erschlossene Möglichkeiten] Über die Halbinsel [
Indien] hinunter bis Java können wir nach Belieben, nach Kräften und G. unsere Übersicht ausdehnen und uns im Besondersten unterrichten GWB7,217,3 DivNot Fritz [
vStein] nimmt sich über meine Erwartung heraus .. Er hat vieles gute von Wedeln [
dem von CarlAug geschätzten, 1789 ins Kammerkollegium berufenen Oberforstmeister], dazu G. sich zu unterrichten und den glücklichsten Humor zum Lernen und Erfahren GWBB9,119,18 CarlAug [Mitte Mai 89] GWBB33,283,23 Büchler 4.10.20 K GWBB51,163 Voigt 12.2.02 GWBTgb 15.8.81
‘bei G.’ iUz ‘ex professo’: iSv je nach Bedarf (u Anlaß) GWBB16,320,16 AWSchlegel 6.10.03 3
iSv innere Ruhe, Muße (in Berührung mit B 2) Ich habe nicht G. gehabt, darüber nachzudenken, wo auf einmal ein Mangel [
betr qualifizierte Hauslehrer] herkommt, wo sonst ein Überfluß war GWBB21,103,6 Reinhard [vor 1.10.]09 [
aus Jena] Wenn ich so in diesem ruhigen Saalthale, das uns zu dergleichen [
natwiss] Betrachtungen .. Raum und G. giebt, an meine Freunde denke, die im städtischen und allgemeineren politischen Treiben ihre Tage zubringen, so wird es mir fast wie einem Abgeschiedenen zu Muthe GWBB27,19,6 JFHSchlosser 24.5.16 D
in ellipt Verwendungen 1
für (gute, ordentl) Herberge, Unterkunft so gelangten wir nach Messina, bequemten uns, weil wir keine G. kannten, die erste Nacht in dem Quartier des Vetturins zuzubringen, um uns den andern Morgen nach einem bessern Wohnort umzusehen GWB31,203,20 ItR GWBB12,41,25 Schiller 18.2.97 2
verhüllend für Abort, Abtritt [
Torbole] Als ich den Hausknecht nach einer gewissen G. [einer Bequemlichkeit GWBT1,183,18 v 13.9.86] fragte, deutete er in den Hof hinunter .. GWB30,41,23 ItR 3
für eine Möglichkeit zur (vorteilhafteren) Beförderung, wiederholt iUz ‘Post’, mehrf in Vbdgn wie ‘etw durch, mit (eine[r]) G. schicken, senden, erhalten’, ‘(schnelle, sichere) G. geht (hinüber, nach)’, auch pl (‘durch G-en spedieren’); ohne nähere Bestimmung [
aus Karlsbad] will ich .. durch eine G. antworten, da man sich hier wegen des hohen Porto’s und des langsamen Ganges der Briefe vor der Post zu scheuen pflegt GWBB20,105,1 Knebel 2.7.08 obgleich manches durch Freunde, G-en u.s.w. hin und her spediert wird, so fallen doch diesem Kapitel [
Fracht- u Portogebühren des Mineralog Museums] ansehnliche Ausgaben zu A(MA11
2, 628,4) Bericht [Ende Okt 17] [Oberaufs] Sollte Herr von Spiegel noch in Prag seyn, oder [wenn] Sie sonst an ihn G. hätten, so bitte, demselben .. zu danken GWBB50,145,7 Völkel 18.5.13 die Ausfertigung .. erhielt ich durch ministerielle G. [< Depeschen] GWB36,153,12 TuJ nehm er das Geld .. und schick er mirs mit G. GWBB2,225,20 HBuff 9.1.75 GWBB10,25,23 Knebel 27.9.92 GWBB14,225,7 Meyer 28.11.99 GWBB24,111,3 August 18.1.14
uö für eine Person (Bote, Kurier, Fuhrmann, Kutscher, Reisenden ua) u/od deren (freundschaftl) Dienstleistung Die G. der abgehenden Boten kann ich nicht versäumen GWBB16,90,6 Schiller 8.6.02 geht Fürst .. Lichtenstein in einigen Tagen hierher .. grüße Carolinchen und John. Dieser soll mir .. mit jener G. schreiben GWBB23,47,16 Christiane 27.7.12 Der Speditore .. war .. der Träger dieser Briefe. Viele bei Hofe bedienten sich dieser G., um nicht ihre Briefe durch den gewöhnlichen königlichen Courier zu schicken GWB46,256,24 Hackert Hofintrige GWBB40,115,12 Zelter 3.11.25 GWB17,174,5 GrCoph III 3 GWBB22,46,14 Uwarow [27.2.11] K
uö für Fahrzeug, Fuhrwerk od Schiff Da ich eine G. hatte hierher [
von Karlsbad nach Franzensbad] zu kommen; so bin ich herüber gefahren GWBB20,114,18 Christiane [Mitte Jul 08] Antwort auf einen durch das BauGespann erhaltenen Brief, durch dieselbe G. abgesendet GWBTgb 21.1.02 von Padua .. Fahrt auf der Brenta, mit dem öffentlichen Schiffe .. .. zwei Pilger .. haben das Recht, mit dieser öffentlichen G. umsonst weiter gebracht zu werden GWB30,99,6 ItR GWBB33,21,6 Zoll Asch 7.5.[20] K GWB28,175,4 DuW 13
uö 4
für eine (vakante) Stelle Die Stelle .. ist in Coppenhagen wirklich offen .. Auf alle Fälle ersuche ich Sie mir .. Nachricht .. zu geben, so wie ich nicht verfehlen werde auf alle vorkommende G-en die Ihnen nützlich seyn könnten aufmerksam zu bleiben GWBB14,39,2 Hottinger 15.3.99 GWBB7,114,4 Isenflamm 5.11.85
uö → GWB
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Kochgelegenheit GWB
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Tafel- Syn zu A 1
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Lage zu B 1 a
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Vorgang zu B 6
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Angelegenheit GWB
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GWB
Kondition GWB
Stelle GWB
Stellung GWB
Verhältnis 1) vgl Br an Zelter v 14.10.21 (WA IV 35,139f) 2) vgl Lesung u Komm Bohnenkamp 297,6 u 301 3) s WA I 36,349—363 4) vom Weim Kriminalgericht verhängt üb Luden, Oken, LWieland u Kotzebue; zur Sache vgl SchrGG56,569 (zu Nr417) u 560f (zu Nr392) 5) vgl rückblickend-zusammenfassend dazu G-s Br an CarlAug v 26.5.16 (WA IV 27,27,8—16 u 28,3—11 u 29,7—21)Gert Liebich G. L.