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Treiben

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Treiben ntr, trs, trs, intrs

Bd. 4, Sp. 872b
Treiben, v. unregelm. ich treibe, du treibest (treibst), er treibet (treibt) ; unl. verg. Z. ich trieb; geb. F. treibe; Mittelw. d. verg. Z. getrieben; Befehlw. treib. I) ntr. mit haben, stark gehen, sich von einem Orte zum andern begeben, in welcher Bedeutung es in den zusammengesetzten umhertreiben und umtreiben vorkömmt. Uneigentlich, von leblosen Dingen, dem Zufalle überlassen, langsam fortbewegt werden. der Schnee, der Sand treibet, wenn er vom Winde in Menge fortgeführet wird. Unsre Asche mag im Sturmwind' treiben, Unsre Liebe dauert ewig aus. Kosegarten. (R.) S. Treibsand. Die Wolken treiben, wenn sie in großen Massen in der Luft langsam fortziehen. Ein Schiff treibt, wenn es dem Winde und den Wellen überlassen von denselben fortgeführet wird. Es treibt vor Topp und Takel, wenn es bei heftigem Winde gar kein Segel führen kann und dem Winde und Strome überlassen ist; es treibt vor Anker, wenn es die Anker mit sich fortschleppt. Es kam ein Schiff ohne Masten getrieben. — und trieb von den tobenden Winden geschleudert. Voß. Schiffstrümmer und anderes Holz trieben ans Ufer, wurden vom Meere ans Ufer geworfen. Wird ein Ort bezeichnet, wohin eine Sache treibet, so wird treiben mit sein gefügt. Das Schiff hat einen ganzen Tag in der See getrieben, bis es endlich ans Ufer getrieben ist. Ein Anker treibet, wenn er im Boden nicht fest hält, sondern vom Schiffe fortgeschleppt wird, wofür man in der Seesprache sagt, er wird oder ist triftig, er getet durch. 2) Merklich stark wachsen. I der Wärme treiben die Gewächse. Der Baum hat in diesem Jahre stark getrieben. auch mit der Fügung eines trs. Der Baum treibt neue Zweige. 3) I Hüttenbaue treibt das Silber, wenn es auf dem Treibherde in Fluß kömmt und sich von dem Bleie scheidet. II) trs. treiben machen, durch bewegende Gründe den Ort verändern machen. 1) I weitesten Verstande, durch bewegende Gründe, besonders durch Drohung und Erweckung der Furcht zur Veränderung des Ortes bewegen, oder auch nur zu einer Veränderung bewegen. Das Vieh auf die Weide, zur Tränke, in den Stall, zu Markte treiben. Die Herde vor sich her treiben. Den Hund aus der Stube, die Hühner aus dem Garten treiben. Vieh, Schweine treiben, sie vor sich her nach einem Orte gehen machen. Das Vieh einen andern Weg treiben, es auf einem andern Wege wohin treiben. Von einem Wege selbst gebrauchte es Lavater auf eine unrichtige Art: »ein getriebener Weg,« für ein betriebener, ein Weg auf welchem häufig Vieh  getrieben wird, welcher also sehr betreten ist. Der Rehbock treibt die Geiß, bei den Jägern, wenn er in der Brunft sie verfolget. Auch ist treiben eine Art zu jagen, wo das Wild, welches man erlegen will, den Jägern oder dem Zeuge zugetrieben wird. Daher das Treibjagen. Einen Feind in die Flucht treiben, ihn nöthigen, daß er fliehet. Einen aus dem Hause, von Haus und Hof treiben. Einen vom Amte treiben, uneigentlich, ihn nöthigen, dahin bringen, seln Amt aufzugeben, oder auch, ihn vom Amte verdrängen, machen daß er abgesetzt oder versetzt wird. Jagen bezeichnet einen höhern Grad solches Treibens, wo die Bewegung also noch mehr beschleuniget wird. Mehr uneigentliche Ausdrücke sind: Einen in die Enge treiben, uneigentlich, ihn in solche Lage versetzen oder bringen, daß er sich nicht vertheidigen oder verantworten kann. Jemand zu Paaren treiben, ihn zur Ordnung, Ruhe bringen, wie auch, ihn überwältigen. Einen zur Arbeit treiben, ihn zur Unternehmung und Beschleunigung derselben bewegen, durch Befehl, dringendes Erinnern  Einen Schuldner zur Bezahlung treiben. Er muß getrieben werden, er muß durch Befehl, wiederholtes Erinnern, Bitten dazu bewegt, genöthiget werden. Es treibt ihn, es drängt ihn, läßt ihm keine Ruhe. Denn Ehr' und Reichthum treibt und bläht. Cludius. Einen aus einem Pachte treiben, durch ein höheres Gebot, Pachtgeld. Die Noth hat ihn dazu getrieben, hat ihn dazu vermocht. Eine Sache von sich treiben, sie von sich entfernen. Zuweilen auch uneigentlich von Zuständen, für vertreiben, die Gegenwart eines Zustandes gleichsam aufheben. Und wie des Winters Frost fünf Monden von sich treiben? Wieland. Uneigentlich. (1) Verfolgen, fortsetzen. Eine Sache treiben, sie gleichsam verfolgen, sie durch seine Bemühung zu befördern oder zu beschleunigen suchen; gewöhnlicher betreiben. Eine Sache zu weit treiben, in derselben zu weit gehen. »Mein Herr, Sie treiben die Sache weit.« Gellert. Eine Sache auf das äußerste treiben. Das heiße ich die Nachsicht, Großmuth  weit treiben. Eine Sache in die Höhe treiben, ihren Preis durch immer mehreres Bieten erhöhen. Einen in die Höhe treiben, durch mehr Bieten ihn nöthigen auch immer mehr zu bieten und zu geben. Eine Untersuchung bis hinauf zur Sündflut treiben, sie bis dahin verfolgen. I der Schweiz ist, einen treiben, ihn zur Bezahlung einer Schuld gerichtlich anhalten lassen. (2) Oft und viel thun, ausüben. Eine Sache treiben, sich mit ihr viel und gewöhnlich beschäftigen. Ein Handwerk, eine Kunst treiben. Handel, Kaufmannschaft treiben, handeln, ein Kaufmann sein. Die Landwirthschaft treiben. Eine Sprache, Wissenschaft treiben, sich mit Erlernung derselben beschäftigen und sich darin üben. Das Griechische treiben. »Was wundersam ist, sei es noch so unnöthig, Euklio treibt es,« d. h. übt es, beschäftiget sich damit. Gellert. Sprichw. Wie man's treibt, so geht es. Scherz mit etwas treiben, seinen Scherz damit haben. »So oft wir Worte ohne deutliche Begriffe fassen, treiben wir mit unserm Gedächtnisse den unnatürlichsten Gebrauch,« Gellert, wo das Wort treiben ungewöhnlich gebraucht ist. Treibt er hier noch immer sein Wesen? »Rückgeführt, Adelbert, in den Saal! wo wir als Buben unsre Jagd trieben.« Göthe. Spott mit etwas treiben. Possen, Muthwillen, Unfug treiben. Wucher treiben. Hurerei, Unzucht, Blutschande treiben. Ungewöhnlicher ist es zu sasagen, Gewinn treiben. Noch ungewöhnlicher und veraltet sind die biblischen Ausdrücke, böse Stücke, Hoffahrt, Stolz, Übermuth, Falschheit, Morden und Schlagen, Schalkheit, Bosheit, Geiz, Wollust, Raub, Gewalt, Überfluß  treiben. Eben so die Ausdrücke: »sie trieb solche Worte täglich.« 1 Mos. 39, 10; »das Evangelium treiben.« Eph. 6, 15; »das Werk des Herrn treiben.« 1 Cor. 16, 10. I engerer Bedeutung wird treiben allein zuweilen in nachtheiligem Verstande gebraucht. Sie treiben es zu arg, machen es zu arg. »Sie haben es ja getrieben genug.« Weiße. »Sie treibens mehr denn die gegen den Aufgang und sind Tagewähler.« Es. 2, 6. 2) Durch Schlagen oder Stoßen den Ort verändern machen, weiter bringen. Einen Kreisel mit der Peitsche, einen Reif an das Faß, einen Nagel in den Balken, einen Pfahl in die Erde, einen Keil in die Spalte treiben. Ehemahls auch schlagen, hauen, stoßen  überhaupt. I engerer und mehr uneigentlicher Bedeutung, durch Schlagen, Stoßen, Drücken ausdehnen. So treibt man den Teig, wenn man ihn mit dem Treibeholze ausdehnet indem man ihn dünner rollt. So treiben die Metallarbeiter, wenn sie erhobenes Bildwerk durch Schlagen und Hämmern von innen hervorbringen. Bildwerk in Silber, Gold, Kupfer treiben. Auf Blei oder Kitt treibet man, wenn man das Metall, welches getrieben werden soll, auf Blei oder Kitt legt. Getriebene Arbeit. Getriebenes Gold, Silber, getriebene Arbeit von Gold, Silber. Aus Thon so gut als aus getriebnem Golde. Wieland. 3) I weiterem Verstande, wo es häufig von leblosen Dingen und in diesen Fällen uneigentlich gebraucht wird, für, einen Körper durch bewegende Mittel oder Kräfte in merkliche Bewegung bringen. Der Wind treibt die Windmühle, das Schiff. Das Wasser treibt das Mühlenrad. Ein Keil treibt den andern. I einem Räderwerke treibt ein Rad das andere. So auch von verborgenen Kräften. Diese Arzenei treibet den Schweiß, den Harn. I enge= rer und uneigentlicher Bedeutung gebraucht man treiben in Handwerken und Künsten als ein Kunstwort. So ist im Bergbaue treiben, Berge und Erze vermittelst des von Pferden gezogenen Göpels aus der Grube fördern. Erz, Berge treiben, bestimmter aus der Grube treiben. I Hüttenbaue heißt treiben das mit dem Silber vermischte Blei durch Schmelzung der ganzen Masse in Testen vermittelst des Windes der Gebläse zur Verglasung bringen und auf solche Art vom Silber scheiden, so daß das Silber in der Höhlung des Testes als Blicksilber zurückbleibt, das in Glätte verwandelte Blei aber von dem Winde zu einer Öffnung getrieben und durch dieselbe hindurch abgezogen wird. Auf den Hüttenwerken versteht man unter rein treiben, in dem bleiischen Steine den Schwefel verbrennen, damit er die Werke fallen lassen kann. Die Lohgerber treiben die Rindshäute, wenn sie dieselben in die Farbe oder Beize legen bis sie anfangen aufzuschwellen und locker zu werden, um dieselben dadurch gar zu machen. Die Papiermacher treiben den geschöpften Zeug, wenn sie ihn auf der Form schütteln, damit der Bogen überall gleich dick werde. Die Gewächse treiben, durch künstliche Wärme ihr Wachsthum beschleunigen. 4) † I der Schweiz, den Weg bahnen. Stalder. S. der Treib. III) † intrs. im N. D., wo es driewen lautet, plaudern, und, im Plaudern von einem aufs andere kommen. Davon die Driwe, eine plauderhafte Weibsperson; die Driwerije, Plauderei, Klatscherei. — D. Treiben. S. d. D. — ung. S. auch der Trieb.
9264 Zeichen · 159 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    treibensw. V. (1a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    treiben , sw. V. (1a) nhd. verfolgen ne. persecute ÜG.: lat. agere N, persequi N, tribulare N Q.: N (1000) E.: s. germ. …

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    treibenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    treiben swv. in durchtreiben.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Treiben

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Treiben , verb. irregul. ich treibe, du treibst, er treibt u. s. f. Imperf. ich trieb; Mittelw. getrieben; Imper. treib.…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Treiben

    Goethe-Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    Treiben [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Treiben

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +1 Parallelbeleg

    Treiben , dehnbare Metalle gewöhnlich in Blechform mit Hammer ( Treibhammer ) und Amboß ( Treibstock ) oder Treibpech zu…

  6. modern
    Dialekt
    treiben

    Bayerisches Wörterbuch · +3 Parallelbelege

    treiben Band 4, Spalte 4,327-334

  7. Sprichwörter
    Treiben

    Wander (Sprichwörter)

    Treiben 1. Aebbis muess me tribe, sust he me langi Wil. Lat. : Nullus a genti dies longus. ( Seneca. ) 2. Bû me 't drîwe…

  8. Spezial
    treiben

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +2 Parallelbelege

    trei|ben (trieb, getrieben) I vb.tr. 1 (führen: Vieh) mené (mëna), paré (para) 2 (anspornen: zur Arbeit) ciacé (-cia), m…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit treiben

70 Bildungen · 6 Erstglied · 57 Zweitglied · 7 Ableitungen

Zerlegung von treiben 2 Komponenten

trei+ben

treiben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

treiben‑ als Erstglied (6 von 6)

Treibenerz

DRW

treibe·nerz

Treibenerz, n. Erz von der Menge eines Treibens (I) treiben-ertz ist eine gewisse anzahl tonnen, als zu einen gantzen treiben gerechnet werd…

treibeneⁿ

Idiotikon

treibeneⁿ Band 14, Spalte 64 treibeneⁿ 14,64

Treibenlehen

DRW

treiben·lehen

Treibenlehen, n. (herrschaftlich verliehenes) Amt eines Hirten vgl. Lehen (V), treiben (II) ouch ist ain tribenlehen da: wenn man die lember…

Treibenlehner

DRW

treiben·lehner

Treibenlehner, m. Inhaber eines Treibenlehens ouch ist ain tribenlehen da: wenn man die lember zesammen bringt, ... so sol ir der tribenlech…

Treibenzahl

DRW

treiben·zahl

Treibenzahl, f. Anzahl an Treiben (I) was auff unsern bergwercken ledige schichten weise verlohnet wird, ... sollen unser bergmeister und ge…

treiben als Zweitglied (30 von 57)

abtreiben

DWB

abt·reiben

abtreiben , abigere, depellere. wie abigere von agere, vieh treiben: das vieh von stellen abtreiben, wo es nicht weiden soll, oder das gewei…

antreiben

DWB

ant·reiben

antreiben , impellere, incitare, nnl. aandrijven. da dieser begrif schon in dem einfachen treiben und pellere liegt, so kann die beigefügte …

auftreiben

DWB

auf·treiben

auftreiben , exagitare, emportreiben, nnl. opdrijven. 1 1) excitare feras e cubilibus, aufjagen, aufsprengen, erschrecken, aufspüren: den ha…

austreiben

DWB

aust·reiben

austreiben , expellere, ausjagen, nnl. uitdrijven. 1 1) leute, thiere aus dem land, garten, haus: und treib Adam aus und lagert fur den gart…

beitreiben

DWB

beit·reiben

beitreiben , cogere, exigere: das vieh, die rinder, schafe beitreiben, eintreiben; schulden, steuern beitreiben; alles wurde von den armen l…

betreiben

DWB

bet·reiben

betreiben , agere, tractare, accelerare, nnl. bedrijven, schw. bedrifva, dän. bedrive. 1 1) agere pastum, die weiden, wiesen, felder mit dem…

Beytreiben

Adelung

bey·treiben

Beytreiben , verb. irreg. act. S. Adelung Treiben . 1) Herbey treiben, doch nur in figürlicher Bedeutung und im gemeinen Leben, in den Ausdr…

durchtreiben

DWB

durch·treiben

durchtreiben , mhd. durchtrîben, niederd. dôrdrîwen Schamb. 45 a . 1 1. untrennbar. 1@a a. durchziehen, durchfahren, durchstreifen. das lant…

eintreiben

DWB

eint·reiben

eintreiben , nnl. indrijven, schw. indrifva, dän. inddrive. 1 1) cogere pecus, heimtreiben, in den stall treiben, gegensatz von austreiben :…

forttreiben

DWB

fort·treiben

forttreiben , 1 1) propellere, das vieh forttreiben, das schif mit rudern forttreiben; und Judas treib das volk fort, und tröstet sie die ga…

haberfeldtreiben

DWB

haberfeld·treiben

haberfeldtreiben , verb. : die haberfeldtreiber sprechen am schlusse ihres verfahrens den vers: kaiser Karl musz noch kommen und 's protocol…

haupttreiben

DWB

haupt·treiben

haupttreiben , n. das letzte und gröszte treiben bei einer hauptjagd. öcon. lex. (1731) 946.

Heim treiben

Adelung

heim·treiben

Heim treiben , verb. irreg. act. S. Adelung Treiben , nach Hause treiben. Daher die Heimtreibung.

Herabtreiben

Campe

herab·treiben

Herabtreiben , v. trs . unregelm. ( s. Treiben ) von einem höhern Orte nach unten, wo man sich befindet, oder überhaupt, nach unten zu treib…

hertreiben

DWB

hert·reiben

hertreiben , verb. adpellere, cispellere, in hanc partem, versus nos pellere. Stieler 2321 ; ihr jammervoller vater, der die unglückliche ge…

Herumtreiben

Campe

herum·treiben

Herumtreiben , v unregelm. ( s. Treiben ). I) trs . 1) Um einen Ort, um eine Sache, dem ganzen Umfange nach, treiben. 2) Hin und her, nach v…

Hinauftreiben

Campe

hinauf·treiben

Hinauftreiben , v. trs . unregelm. ( s. Treiben ), von dem Orte, wo man sich befindet weg nach einem höhern Orte treiben. Uneigentlich, eine…

Ableitungen von treiben (7 von 7)

betreiben

DWB

betreiben , agere, tractare, accelerare, nnl. bedrijven, schw. bedrifva, dän. bedrive. 1 1) agere pastum, die weiden, wiesen, felder mit dem…

enttreiben

DWB

enttreiben , abigere, wegtreiben, entwenden: vieh enttreiben.

ertreiben

DWB

ertreiben , expellere, vertreiben. ahd. artrîpan ( Graff 5, 484 ). mhd. ertrîben nicht zu bezweifeln, doch unbelegt. nhd. ertreiben bei Stie…

getreiben

DWB

getreiben , verb. , verstärktes treiben; schon althochdeutsch über die mehr syntactischen functionen hinausgreifend (gitripe, adigat vgl. Gr…

misstreiben

RhWB

miss-treiben -drīvə Selfk st.: -brauchen.

vertreiben

DWB

vertreiben , verb. , schon in ältester zeit üblich und verbreitet: altsächs. fardrîBan, exigere, excludere, pellere Gallée vorstudien 65 ; a…

zertreiben

DWB

zertreiben , verb. , auseinandertreiben; ahd. zatrîban, ags. tódrífan, mhd. zertrîben; 1) dinge auseinanderbringen; a) eig. auseinander trei…