ElsWB
scherben·bank
Scherbe n bank m. Gestell für Blumentöpfe Str. ‘Was jetz? Es (e Büewel) uff de Scherwebank Fangt do an ze krakehle’ E. Stöber II 125.
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scherben·berg
scherbenberg , m. berg von scherben, der monte testaccio in Rom ( vgl. scherbe 2 gegen ende und 6). Campe.
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scherben·blume
scherbenblume , f. eine in scherben gezogene blume ( vgl. scherbe 4 gegen ende ), topfblume. Campe.
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scherben·duerr
scherbendürr , adj. dürr wie eine scherbe ( vgl. scherbe 5): gantz scherben-dürr bin ich elender mann. Opitz psalmen 44 ( ps. 22, 8 ).
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scherben·futter
scherbenfutter , n. messingenes modell, worin die probierscherben geformt werden. Jacobsson 3, 579 a .
DWB
scherben·gelb
scherbengelb , adj. testaceus, bräunlich - gelb, wie unglasierte töpferwaare; ein ausdruck der botanischen terminologie. Behlen 5, 470 .
DWB
scherben·gericht
scherbengericht , n. ein athenisches volksgericht, um staatsgefährliche bürger aus Athen zu verbannen, wobei jeder stimmende den namen desse…
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scherben·gewaechs
scherbengewächs , n. topfgewächs, topfpflanze ( vergl. scherbenblume); bildlich: dasz Viktor nicht wie le Baut ein scherbengewächs in einer …
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scherben·haufen
Scher|ben|hau|fen m. (-s,-) müdl de spidic m. ; müdl de früziam m. ▬ vor einem Scherbenhaufen stehen ‹fig› ester dan da n müdl de spidic.
DWB
scherben·haus
scherbenhaus , n. treibhaus: es ist nicht weit von hier des gartens scherbenhaus, in welchem Flora grünt und lacht den winter aus. Klajus lo…
DWB
scherben·kaefich
scherbenkäfich , m. : er konnte keine bienen schwefeln, keine blumen im scherbenkäfig verdursten lassen. J. Paul Titan 2, 236 .
DWB
scherben·karren
scherbenkarren , m. , in den Harzer hütten ein laufkarren, der eine scherbe ( s. das. 8, b ) erz faszt. Jacobsson 3, 579 a .
DWB
scherben·kobalt
scherbenkobalt , m. , auch schirbenkobalt, eine art kobalt oder gediegener arsenik von halbmetallischer blättriger gestalt, grauschimmernder…
DWB
scherben·kraut
scherbenkraut , n. schartenkraut, färberscharte, serratula tinctoria. Nemnich.
DWB
scherben·kuchen
scherbenkuchen , m. runder, hoher kuchen, der in einer irdenen form gebacken ist, topfkuchen Adelung, boletinus Stieler 908 ( vgl. scherbelk…
RhWB
scherben·kueche
Scherben-küche -e·r.vəkχə Aach-Stdt f.: verächtl. K. mit zerbrochenem Geschirr; et sohch use je Zömmer wie en en Sch.
DWB
scherben·nelke
scherbennelke , f. topfnelke, die edelsten nelkenarten, die in blumentöpfen gezogen werden. Adelung ( vgl. scherbenblume).
DWB
scherben·rand
scherbenrand , m. : um wichtigere beete führte er einen bunten musivischen scherbenrand ( aus zerbrochnen porzellantassen ). J. Paul Hesp. 1…
GWB
scherben·stueck
Scherbenstück Eine Scherbe Steingut..welche mir aus der Tiefe [ der Quelle ] herauf die schönsten prismatischen Farben gewährte..Ich verscha…
Campe
scherben·urtheil
◎ Das Scherbenurtheil , — es, Mz. — e , ein durch das Scherbengericht ausgesprochenes Urtheil (Ostracismus ). C.
DWB
scherben·voll
scherbenvoll , adj. : so, dich ( den pokal ) leer in händen haltend, soll mich Auror' als überwinder wohl auf dem scherbenvollen wahlplatz g…
DRW
scherben·zahl
Scherbenzahl, f. Anzahl der Scherben eine jede grube ist getheilet in sieben theile, nachdem einer viel siebentheil, und viel theile eines s…