Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
käfich f. m.
käfich , käfig , f. m. und n. cavea, gefängnis, für thiere und menschen; vom ursprung s. DWB käfe cavea. das g, an stelle des j in mhd. kevje, tritt im 15. jh. auf, kebge (b für mhd. v, s. u. DWB käfe ), dann kebige, käfige, auch schon kefich Diefenb. 108 a ( auch kybgen das. ), das e der endung gieng verloren. Geschlecht und schreibung schwanken sehr, jetzt ist käfig masc. vorherschend, käficht wars im 18. jh. ( Göthe , Schiller ); das alte fem. noch im 16. jh., aber auch n., das auch die schles. dichter und noch im 18. jh. süddeutsche brauchen: isne ( eiserne ) kefig. Keisersb. bilg. 101 b ;…