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Welt

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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33 in 21 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Welt Die

Bd. 5, Sp. 668b
Die Welt, Mz. — en. 1) Die Erde, der Erdkörper, doch nur noch im gemeinen Leben und ohne Mehrzahl, da man sonst lieber Erde, Erdkörper sagt, wegen der übrigen Bedeutungen von Welt. Х Die vier Theile, die vier Enden der Welt. Bis an der Welt Ende reisen. Eine Reise um die Welt machen. Es ist als wenn die Welt untergehen sollte. Daß nicht die Welt in der Schlachterschütterung vergeh'. — Sonnenberg. Die Oberwelt, der obere Theil, die Oberfläche der Erde; in Gegensatz der Unterwelt, einem unter der Erde befindlichen Raume. S. d. Dann, ein Theil dieser Welt, wo die Mehrzahl Statt findet; der Welttheil. So pflegt man die drei schon vor alten Zeiten bekannten Erdtheile, Asien, Afrika und Europa, die alte Welt, Amerika aber die neue Welt, und beiderlei zusammengenommen beide Welten zu nennen. S. auch Iselwelt. Du führst in deinen Schiffen einen Feuerfunken, Der beide Welten frißt. Ramler. »Ein Prinz aus einer andern Welt, der unsere europäische Welt will kennen lernen.« Ad. Zuweilen auch mit Einschluß der darauf lebenden Menschen. Da er sich mit entschloßner Seele zweien Welten Allein entgegenwarf. — Ramler. — All umsonst Daß du einst Erden unterjochtest, Welten Namen gabst. — — Herder. Uneigentlich, der Ibegriff der auf der Welt oder Erde zu gleicher Zeit befindlichen Dinge, besonders die zu gleicher Zeit darauf lebenden Menschen, vorzüglich in Ansehung ihres Thuns und Treibens; ohne Mehrzahl. Auf die Welt kommen. Ein Kind zur Welt bringen oder zur Welt gebären. Von der Welt, aus der Welt scheiden, sterben. Die Körperwelt, die Sinnenwelt; in Gegensatz der Geisterwelt und Sittenwelt. Die jetzige Welt, die heutige Welt, wie sie jetzt ist, zum Unterschiede von der alten, wie sie war; die Jetztwelt, die Vorwelt. Ein Mann aus der alten Welt, nach der alten Welt, wofür man auch sagt, von altem Schrot und Korn, ein Mann von den vormahligen einfachen Sitten, von der sonst gewöhnlichern Geradheit, Rechtschaffenheit. Er denkt und spricht noch nach der alten Welt. So geht es in der Welt! Sich mit Ehren durch die Welt bringen. Sich in die Welt schicken. Oft auch, die Menschen überhaupt, besonders die Menschen um uns her, unter welchen wir leben. I die Welt treten, unter den Menschen öffentlich auftreten. Die Augen der Welt auf sich ziehen. Mit Kratzfuß — Naht höhnisch alle Welt. Bürger. Das kann ich vor aller Welt thun. Das kann alle Welt wissen. Wenn das die Welt erfährt? Was wird die Welt dazu sagen? »Werde ich nicht eigennützig und leichtsinnig in den Augen einer Welt sein, wenn die Welt nur einen Theil seiner Mängel sähe?« Gellert. I alle Welt gehen, davongehen. Aus der Welt in die Einsamkeit fliehen. I einigen engern Bedeutungen: (1) Menschen von einer gewissen Klasse, auch als ein Sammelwort und ohne Mehrzahl. Die junge Welt, die Jugend und alle junge Personen. Die große, die vornehme Welt, die höhern und höchsten Klassen in der bürgerlichen Gesellschaft. Die schöne Welt, die feine Welt, alle diejenigen, die sich durch Schönheit im Anzuge und Benehmen, durch Feinheit, auszeichnen. »Wo die schöne Welt beim Spieltische sich sammelt.« Geßner. Die schöne Welt fing an, die Ruhe zu verlassen. Zachariä. Die gelehrte Welt, der Ibegriff der Gelehrten, zuweilen auch, das ganze Gelehrtenwesen. Welche Erscheinung in unserer gelehr= ten Welt. (2) Die bürgerliche Gesellschaft, in Gegensatz der kirchlichen; ohne Mehrzahl. Aus der Welt gehen, die Welt verlassen in ein Kloster gehen. I der Welt leben, bleiben. Das Leben in der Welt, im Gegensatz vom Klosterleben. Nach einer ähnlichen Unterscheidung werden auch irdisch oder sinnlich gesinnte und handelnde Menschen Welt genannt. Die böse, die arge Welt. Die Welt liegt im Argen. Die blinde Welt, verblendete, sinnliche Menschen. Dies dehnt man oft weiter aus, und versteht unter Welt auch den Ibegriff der mit einander verbundenen irdischen und sinnlichen Dinge, in Gegensatz der geistigen und ewigen; besonders in der Bibel und bei den Gottesgelehrten. Die Welt lieben. Der Welt anhangen. Die Welt hassen. Der Welt absterben. — wir wandeln doch fort durch die Welten, und ihnen entwandelnd Werfen wir ab, was Welt an uns ist. — Sonnenberg. (3) * * Eine Menge Menschen, wie auch, eine Menge von Dingen Einer Art. »Kaiser Albrecht sammelte eine große Welt zu einer großen Heerfahrt.« Menkens Scriptor. »Es folgte ihnen nach aufs Veld eine merkliche Welt.« Tschudi. (4) Die Kenntniß der Sitten, der feinern und höhern Welt, und das dieser Kenntniß gemäße Betragen. Er hat viel Welt, die Lebensart der feinen Welt, feine Bildung. Sie sollte nur ein wenig mehr Welt haben. Besser weniger Welt und mehr innere Würde. Höflichkeit ist das allgemeinste Wort, welche jeder haben soll, Lebensart hat der, der durch sein Betragen gefällt und einnimmt, Sittenanmuth der, dessen Umgang für jeden Mann von Bildung und Geschmack Reize und Lieblichkeit hat. (5) Х Als ein verstärkender Ausdruck. Das geschieht in der Welt nicht, in aller Welt nicht, durchaus oder schlechterdings nicht. Ih begreife in aller Welt nicht, wie , ich begreife gar nicht. Unsere Sache ist auf dem besten Wege von der Welt, sie hat den erwünschtesten Fortgang. F. Womit kann ich Inen dienen? A. Mit nichts auf der Welt, mit gar nichts. Er hat hier auf der Gottes Welt gar nichts zu thun, durchaus gar nichts. Aller Welt Reichthum, den größten Reichthum. Zuweilen auch ein Ausruf großer Verwunderung. Wie in aller Welt kommen sie hieher? Was in aller Welt soll das bedeuten? 2) Ein Himmelskörper, und in weiterer Bedeutung, ein aus mehrern oder vielen Himmelskörpern bestehendes zusammenhangendes Ganzes. Der unendliche Raum, in welchem die Welten schweben. Ernsthaft schauet auf uns der majestätische Himmel Mit seinen zahllosen Welten herab. Gieseke. »Ueber die Mehrheit der Welten,« eine Schrift von Fontenelle. Hieher gehören auch die Ausdrücke: in eine andere, bessere, schönere Welt übergehen, nach dem Tode, dem Geiste nach, auf einen andern Himmelskörper  versetzt werden. S. auch Sternenwelt. 3) I noch weiterer Bedeutung, der ganze Ibegriff aller Dinge, sowol derer, die sind, als derer, die gewesen sind. Gott ist der Schöpfer, die Seele der Welt. Er (Gott) schuf und erhält die Welt. I Gottes unendlicher Welt. Die große Welt, das ganze Weltgebäude (Macrocosmus); in Gegensatz der kleinen Welt oder der Welt in kleinen (Microcosmus), worunter man den Menschen versteht. Die beste Welt. Seine Welt ist doch die beste Welt. Die Lehre von der besten Welt (Optimismus). Die Welt in Bildern, die Welt gleichsam, d. h. allerlei Gegenstände aus der Welt, Himmelskörper, besonders Gegenstände auf der Erde, Menschen, menschliche Verrichtungen, Gewerbe , Thiere, Pflanzen  in Bildern dargestellt, vorzüglich wenn sie zur Belehrung und zum Vergnügen der Jugend dienen (Orbis pictus). — Dieses Wort lautete ehemahls Werolt, Worolt, Weralt und Werld, und bezeichnete ehemahls auch die Zeit und einen Zeitraum, ein Zeitalter. »Allo worolti«, zu allen Zeiten. »Worolt worolti«, saecula saeculorum. Otfried. »Mina worolt nuzzo einluzzo«, ich werde mein Leben einsam zubringen. Ders. Derselbe gebrauchte »alt worolti« auch von der Zeit des alten Testamentes, und »jungera worolti«, von der Nachwelt.
7201 Zeichen · 116 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WËLT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    WËLT s. WËRLT unter WËR.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    weltf.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ~welt, f. , disse s. (ebd. 2, N 1 v).

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Welt

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Welt , plur. doch nur in einigen Bedeutungen, die -en, ein altes Wort von mehrern schwankenden Bedeutungen, und da z…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Welt

    Goethe-Wörterbuch

    Welt [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Welt

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Welt (vom altdeutschen Weralt, ursprünglich das Menschenalter, saeculum ), bezeichnet alles Seiende, od. das Weltall, da…

  6. modern
    Dialekt
    Wëlt

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Wëlt [Walt fast allg.; Wælt Str. W. ] f. 1. Welt. Uf ( in Co. ) d W. kumme n geboren werden U. Uf d W. setze n meist ver…

  7. Sprichwörter
    Welt

    Wander (Sprichwörter)

    Welt 1. A Wearelt as trinj üsch'n Hingsthaad, man egh üschen Pankuuk. – Johansen, 29. Die Welt ist rund wie ein Pferdeko…

  8. Spezial
    Welt, äußeref

    Dt.-Russ. phil. Termini · +10 Parallelbelege

    Welt , f , äußere мир , м , внешний

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit welt

850 Bildungen · 810 Erstglied · 30 Zweitglied · 10 Ableitungen

welt‑ als Erstglied (30 von 810)

Weltekel

SHW

Welt-ekel Band 6, Spalte 449-450

weltfremd

SHW

welt-fremd Band 6, Spalte 449-450

Weltgeist

SHW

Welt-geist Band 6, Spalte 449-450

Weltgrisel

SHW

Welt-grisel Band 6, Spalte 449-450

Weltholz

SHW

Welt-holz Band 6, Spalte 449-450

Weltkarte

SHW

Welt-karte Band 6, Spalte 449-450

Weltkrieg

SHW

Welt-krieg Band 6, Spalte 449-450

Weltkugel

SHW

Welt-kugel Band 6, Spalte 449-450

Weltlauf

SHW

Welt-lauf Band 6, Spalte 449-450

Weltteil

SHW

Welt-teil Band 6, Spalte 451-452

welt

KöblerMhd

welt... , . Vw.: s. werlt...

weltabgelegen

DWB

welt·abgelegen

weltabgelegen , adj. , wie weltabgeschieden (2): das weltabgelegene waldumschattete liebliche Kniebisbad Rippoldsau im Schwarzwald Joh. Proe…

weltabgeschieden

DWB

welt·abgeschieden

weltabgeschieden , adj. , verdeutlichend zu abgeschieden ( s. teil 1, 47) gebildet. 1 1) ' weltfern ' ( zu welt II A 2 c): die klausner wohn…

weltabgewandt

LDWB2

welt|ab|ge|wandt adj. dalunc dal monn, destaché dal mon, dalunc dala realté.

Weltabgrund

Campe

welt·abgrund

◬ Der Weltabgrund , — es , o. Mz . der unermeßliche Raum, in welchem die Welten schweben, als ein unergründlicher Abgrund gedacht. »Der eine…

weltabrüstung

DWB

welt·abruestung

weltabrüstung : deutsche ... abrüstung als ausgangspunkt für die weltabrüstung Stegemann weltwende (1934) 258 ;

weltachse

DWB

welt·achse

weltachse , f. , ndl. wereldas, dän. verdensakse, norw. -axe, schwed. världsaxel, ' eine linie, welche man sich durch den mittelpunct der er…

weltacker

DWB

welt·acker

weltacker : der von diesem welt-acker abgeschelte ( gestorbene ) mensch E. Francisci letzte rechenschafft (1681) 820 ;

Weltadel

Wander

welt·adel

Weltadel Weltadel ist Geldadel. – Dietrich, I, 862.

weltaffe

DWB

welt·affe

weltaffe , m. 1 1) ' weltling ' ( s. welt II A 2 sowie unter den kompos.-typen A 1 b α ββ ); so vereinzelt im älteren dt.: sît pêbste, bisch…

weltall

DWB

welt·all

weltall , n. , verdeutlichende bildung zu all ( s. teil 1, 214), die um die mitte des 18. jhs. üblich wird und — unter dt. einflusz ( s. Hel…

weltalt

DWB

welt·alt

weltalt : den weltalten benebelten morast Hermes Sophiens reise (1769) 4, 182 ; die philosophie leidet unter dem weltalten wahn K. Bonus v. …

weltalter

DWB

welt·alter

weltalter , n. , dän. verdensalder, schwed. världslder; zu vergleichen ist ferner engl. world-age, das wohl dem dt. kompositum nachgebildet…

weltanders

DWB

welt·anders

-anders : das war so fremd und neu, war so weltanders Eb. König Thedel v. Walmoden (1926) 112 ;

welt als Zweitglied (30 von 30)

Fachwelt

RDWB1

Fachwelt f (kein Bezug zu "мир") специалисты, учёные, эксперты

Úmwelt

Campe

◎ Die Úmwelt , Mz . u. die umgebende Welt, die Welt um uns her. Fern von den begegnenden Blicken der Umwelt . C.

Unterwelt

RDWB1

Unterwelt f загробный мир übertr. уголовный мир, преступный мир

afterwelt

DWB

after·welt

afterwelt , f. nachwelt. es wird die afterwelt nur meinen fall beschreiben, und was ich guts gethan schaut nicht das tagelicht. Hoffmannswal…

drētwelt

KöblerMnd

drētwelt , Adj. Vw.: s. drētwelet*

erwelt

MWB

erwelt Part.-Adj., zu erweln. 1 ‘ausgesucht, auserlesen, besonders hervorstechend’ 2 ‘(vor anderen) ausgezeichnet, auserwählt’ , vor allem i…

geisterwelt

DWB

geist·erwelt

geisterwelt , f. die welt der geister ( vgl. geist 29, f. g ): ein wesen fehlte noch, dem gott sich zeigen kan. gott blies, und ein begrif (…

gewelt

KöblerMnd

gewelt , N., F. Vw.: s. gewelde (2)

Guckindiewelt

Pfeifer_etym

gucken Vb. ‘sehen, blicken, hervorsehen’, umgangssprachlich gegenüber gehobenem schauen, das allerdings im Südd. normalsprachlich verwendet …

Kickindiewelt

Wander

Kickindiewelt Ein Kîkindiewelt. – Dähnert, 295 b . Ein junger Mensch ohne Erfahrung, der aber doch mitreden will.

körperwelt

DWB

koerper·welt

körperwelt , f. die welt der körper, die sinnliche welt, im gegensatz zur geister- oder geisteswelt. Adelung : doch die unversöhnte göttin, …

mî grûwelt

MNWB

mî grûwelt ( vȫr, auch mit abhäng. Infinitiv und tô ) mir graut, ich empfinde Grauen.

nachwelt

DWB

nach·welt

nachwelt , f. 1 1) in zukünftiger zeit lebende menschheit, überhaupt ein kommendes geschlecht oder zeitalter; gegensatz zu welt, vor- und mi…

oberwelt

DWB

ober·welt

oberwelt , f. die obere welt, die erde, im gegensatze zur unterwelt Stieler 2493 : bis sie der oberwelt töne faszte. Ramler 1, 35 ; drum hab…

sündenwelt

KöblerMnd

sünden·welt

sündenwelt , F. nhd. „Sündenwelt“ E.: s. sünde, welt W.: s. nhd. Sündenwelt, F., Sündenwelt, DW 20, 1157? L.: MndHwb 3, 608 (sündenvlôt/sünd…

ungetwēlt

MNWB

ung·e·twelt

° ungetwēlt , adj. : nicht mit Zwillich gefüttert , „ noch iij witte ornaet, ij ghetwelt vnd 1 vnghetwelt ” (Rost. Beitr. 5, 391).

unterwelt

DWB

unter·welt

unterwelt , f. : nl. onderwereld; dän. underverden; schwed. underverlden; engl. underworld. im 16. jahrh. ( Hutten ) vereinzelt vorkommend, …

vertwelt

KöblerMhd

vert·welt

vertwelt , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. vertwelet

verwelt

Idiotikon

ver·welt

verwelt Band 15, Spalte 1138 verwelt 15,1138

vorwelt

DWB

vor·welt

vorwelt , f. , vgl. nachwelt teil 7, sp. 230 und mitwelt teil 6, sp. 2430, alle drei bildungen der neueren sprache, von denen mitwelt die jü…

ūserwelt

Idiotikon

ūserwelt Band 15, Spalte 1137 ūserwelt 15,1137

ūtvorwelt

KöblerMnd

ūtvorwelt , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ūtvörwēlet*

ūzerwelt

KöblerMhd

ūzerwelt , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ūzerwelet*

Ableitungen von welt (10 von 10)

erwelt

MWB

erwelt Part.-Adj., zu erweln. 1 ‘ausgesucht, auserlesen, besonders hervorstechend’ 2 ‘(vor anderen) ausgezeichnet, auserwählt’ , vor allem i…

erwelte

KöblerMhd

erwelte , sw. M. Vw.: s. erwelete*

gewelt

KöblerMnd

gewelt , N., F. Vw.: s. gewelde (2)

geweltlich

KöblerMhd

geweltlich , Adj. nhd. imstande seiend, Gewalt habend Hw.: vgl. mnl. geweldelijc E.: s. ge, weltlich W.: nhd. DW- L.: Hennig (geweltlich)

unwelt

DWB

unwelt , f. , ungeordnete, schlimme welt (un IV B); vgl. miszwelt, beides gelegenheitsbildungen: daraus entsteht die verwirrung, die u. und …

unweltlich

DWB

unweltlich , adj. , nicht weltlich. überirdisch: der natur unweltlicher zauber Baggesen 1, 5 . unweltläufig: Fr. Creuzer an K. v. Günderode …

urwelt

DWB

urwelt , f. , welt mit ur- C 4 c. von Campe als neubildung verzeichnet, doch schon von Kramer (1702) 2, 1315 b als syn. mit vorwelt angeführ…

urweltlich

DWB

urweltlich , adj. adv. , der urwelt angehörig, nach art der urwelt. noch nicht bei Campe. vgl. urvorweltlich. nach urwelt 1: ein urweltliche…

verwelt

Idiotikon

verwelt Band 15, Spalte 1138 verwelt 15,1138

WELTE

BMZ

WELTE ? swv. man mac mit ir (der welte) wol tûschen unde welten MS. 2,122. a. gehört wohl zu ich walte.