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Welt

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
Anchors
33 in 21 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

Welt f.

Bd. 6, Sp. 1240
Welt f.: 1. 'der Planet Erde als Lebensraum', bes. des Menschen, Welt (weld, węld) [allg., Castleman Zwbr. 31 Christmann Kaulb 12, 66, 92 Höh 87 Mang 93 Müller Dietschw 70 Schneckenburger 42, 45 Lambert Penns 177 Krämer Gal 241], Walt (wald) [GH-Neubg]; vgl. Erde 1; Zs.: Durchdie-, Herrgotts-, Hotzgaleewelt; die W. vollkreische 'laut und anhaltend schreien' [RO-Hochst]. Die W. is groß, d'r Himmel bloo [Horne Penns 101]. 's esch nerchens schäjner wie uff de W.! [Braun Lääsebuuch II 232]. Die Welt is aus em Leim gerot' / Nix als wie Krieg un Krach un Not [Münch Werke I 131]. Wie s'Kind off de W. war un's de Mamme besser gang isch, han se's rer gewies [Kraus Putscheblum 60]. Ei, 's hat mich a kee Mensch gefro't, wie ich sein uf die W. gerot [Münch Werke I 192]. Was es for schlechte Mensche gibbt uff dere W.! [Müller Lottche 7]. Die solle jo a net so ääletz uf dere Welt rumlaafe [Kröher Lyoner 147]. Jakob, ich bitt dich um alles in de W., bleib bei mer [Sommer Humor 20]. Ich gäb die Welt drum her, / Wann ich jetzt uf em Trifels wär [Münch Werke I 71]. RA.: uf die W. kumme (komme) 'geboren werden' [allg.]; hinner de Heck uf de W. komme 'unehelich geboren' [Wilde 97]; de W. adee saa'e 'sterben' [KL-Reichb NW-Hardbg]; sich aus (vun) de W. schaffe 'Selbstmord begehen' [verbr.]; ebbes (die Hännel) aus de W. schaffe 'eine Angelegenheit bereinigen' [mancherorts]; um alles in de W. nit 'auf keinen Fall' [mancherorts, Kamm 95]; geeche Gott unn die W. sinn 'gegen alles sein' [PS-Rodalb (Bernhard 222)]; in die anner W. gucke 'schielen' [Schandein Sprachsch. 75]. Er hot aans 'ein Kind' uf die W. gesetzt [KB-Kriegsf]. Die W. geht mit em erum 'Er ist betrunken, alles dreht sich ihm' [NW-Haardt]. Das is der Abgascht vun der W. 'ein widerlicher Mensch' [Don Gal], Var.: e Sauhund fa die W. [Thielen So rerre mer 107]. Er derf käⁿ ruhichi Stunn miehⁿ uf de W. han 'Er verdient keinen Seelenfrieden' [PS-Gersb]. Der kräckst, seit er uff der Welt isch 'ist ein kränklicher Mensch' [ZW-Battw]. Die sein vunn de W. 'verheiratet' [KB-Bennhs]. Wenn der Arsch juckt, kommt e Jud uff die W. [Land (um 1930)]. Des hat er met uff die W. brung 'erblich belastet' [IB-Hass]. So war noch nix in dere W., Ausdruck der Verwunderung [KL-Reichb]. Er hat von der herrgottsunniche W. keen Streech g'schafft 'Er hat nicht das mindeste gearbeitet, getan' [NW-Haßl Spey]. Der stiehlt Gott un d'W. z'samme [LA-Roschb]. Er versprecht der Himmel uf de W. 'verspricht alles mögliche' [KB-Kriegsf]. Sie läwe in die W. eninn 'Sie leben sorglos in den Tag hinein' [KL-Stelzbg]. Er guckt so dumm in die W. eninn [KU-Schmittw/O]. Mer meent, die W. wollt unnergehⁿ, sagt man bei einem Unwetter [KU-Bedb]. Schlupp in de Backofe, dann bischt außer de W. [vereinzelt VPf, Heimatblätter 1935 Nr. 21]. Wann ich werre mol uf die W. kumme, mach ich's annerscht [PS-Saalstdt]. Dort es die W. met Brerrer zugenaalt (zugeschlaa) 'tiefste Provinz' [Thielen So rerre mer 123, Krieger 45 Don-Gottlob], dies behauptet man in BZ-Billh von der Hinterpfalz [Schmitt Billh. 115]. Der hot de Himmel uf dere W. [mancherorts]. Var.: Die Houche 'großgewachsene Menschen' hän de Himmel uf dere W. [BZ-Münchw]. Bis recht zugeht uff de W., simmer nimmi do [Kamm 82]. Was koscht die W., ich will se kaafe [Kamm 88]. Antwort auf die Frage nach einem Termin: Wann ich widder uff die W. kumm! 'Nie!' [Krieger 16]. Also hot Gott die W. geliebt un de Herr Parre die Kechin [Don-Schowe]. SprW.: Geld rechiert die W. [vereinzelt], Var.: ... un de Bindereedel (Bindreitel als Züchtigungsmittel) die Leit [Gal-Dornf]. Alles for's Geld, hääßt's in der buckliche 'merkwürdigen' Welt [BZ-Dernb]. Man isch uff de W., um Gott zu ehre ... aber auch zum profeteere [L. Reitz in: Sunndag 14. 9. 1958]. Mer lebt nore eemol uf der W. [vereinzelt]. Engeschenkt (geschenkt) bleibt geschenkt bis die W. unnersenkt [Kaislt, Thielen So rerre mer 123]. Es sein veel Narre in de W., awwer käiⁿ, die nix fresse [KU-Schmittw/O]. So geht's uf dere W., der eent hot de Beidel, der anner 's Geld [Krämer Gal 241]. SagsprW.: »Wu's de Brauch esch, lechd mer d' Gääß 'Ziege' ins Bed!« had de Schorschel g'saachd, wie er aus de grouße W. redour kumme esch! [Braun Lääsebuuch II 164]. Volksgl.: En Kind mit zwee Hoorwerbel kummt weit rum in der W. [Fogel Beliefs Penns Nr. 24]. Kinner soll mer die Steeg nuf gradle (gratteln 'kriechen, klettern') losse, no gebe sie große Leit in der Welt [Fogel Beliefs Penns Nr. 51]. Wann en Kind mit Zehⁿ uf die Welt kummt, is es en schlechti Sein (engl. sign 'Zeichen') [Fogel Beliefs Penns Nr. 169]. Wann en Mudder ihr Kind net zu sehne krickt uff der Daag, wu's uff die W. kummt, liebt sie's net [Fogel Beliefs Penns Nr. 75]. VR.: Ach, wie isch die W. so blott, wammer kää Bekanntschaft hot! [Kamm 115]. Es beschte Wappe in de Welt, des is de Pflug im Ackerfeld [Krieger 35/36]. Kinderspiel: um die W. [Gal-Josbg]. — 2.a. in Bez. für Landschaften: Name zweier Gebiete in der Pfalz, alt W. 'Odenbachtal und Umg., Glangebiet' [KU-Kaulb Kreimb PS-Hirschth Hebel 85 Riehl 72], der Bereich zwischen Landau, Bergzabern, Kandel [Hebel 85 Riehl 23, 72]; buckliche W. 'eine hügelige Landschaft' [ZW-Battw]. Un manch Mädche vum Glan un in de Alde W. verdankt ihm sei Glick [Feie- rowend 1949 Nr. 14 S. 2]. RA.: enner aus de alde W. 'ein altmodisch gekleideter Mensch' [KL-Reichb]; in die alt W., wo sich die Fichs enanner kunacht sache [Schandein Notizen]. — b. 'Menschenalter, Menschenleben', (hier noch urspr. Bed.: wer-alt = Mensch + Alter). a. 1480: Das eyne iglichen mentschen nach dieser werlet Nit me nachfolget dan sin guten werck [ZweibrUrkb. 74]. — c. 'wer in der Welt lebt, Menschen'. Deckmols denkt mer, die W. isch verrickt [ZW-Battw]. RA.: Das geht net mit der W. 'ist altmodisch' [KU-Börsbn]. — Rhein. IX 414 ff.; Lothr. 536; Els. II 824/25; Hess.-Nass. IV 619/20.
5917 Zeichen · 170 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    WËLT

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    WËLT s. WËRLT unter WËR.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    weltf.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ~welt, f. , disse s. (ebd. 2, N 1 v).

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Welt

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Welt , plur. doch nur in einigen Bedeutungen, die -en, ein altes Wort von mehrern schwankenden Bedeutungen, und da z…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Welt

    Goethe-Wörterbuch

    Welt [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Welt

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Welt (vom altdeutschen Weralt, ursprünglich das Menschenalter, saeculum ), bezeichnet alles Seiende, od. das Weltall, da…

  6. modern
    Dialekt
    Wëlt

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Wëlt [Walt fast allg.; Wælt Str. W. ] f. 1. Welt. Uf ( in Co. ) d W. kumme n geboren werden U. Uf d W. setze n meist ver…

  7. Sprichwörter
    Welt

    Wander (Sprichwörter)

    Welt 1. A Wearelt as trinj üsch'n Hingsthaad, man egh üschen Pankuuk. – Johansen, 29. Die Welt ist rund wie ein Pferdeko…

  8. Spezial
    Welt, äußeref

    Dt.-Russ. phil. Termini · +10 Parallelbelege

    Welt , f , äußere мир , м , внешний

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit welt

850 Bildungen · 810 Erstglied · 30 Zweitglied · 10 Ableitungen

welt‑ als Erstglied (30 von 810)

Weltekel

SHW

Welt-ekel Band 6, Spalte 449-450

weltfremd

SHW

welt-fremd Band 6, Spalte 449-450

Weltgeist

SHW

Welt-geist Band 6, Spalte 449-450

Weltgrisel

SHW

Welt-grisel Band 6, Spalte 449-450

Weltholz

SHW

Welt-holz Band 6, Spalte 449-450

Weltkarte

SHW

Welt-karte Band 6, Spalte 449-450

Weltkrieg

SHW

Welt-krieg Band 6, Spalte 449-450

Weltkugel

SHW

Welt-kugel Band 6, Spalte 449-450

Weltlauf

SHW

Welt-lauf Band 6, Spalte 449-450

Weltteil

SHW

Welt-teil Band 6, Spalte 451-452

welt

KöblerMhd

welt... , . Vw.: s. werlt...

weltabgelegen

DWB

welt·abgelegen

weltabgelegen , adj. , wie weltabgeschieden (2): das weltabgelegene waldumschattete liebliche Kniebisbad Rippoldsau im Schwarzwald Joh. Proe…

weltabgeschieden

DWB

welt·abgeschieden

weltabgeschieden , adj. , verdeutlichend zu abgeschieden ( s. teil 1, 47) gebildet. 1 1) ' weltfern ' ( zu welt II A 2 c): die klausner wohn…

weltabgewandt

LDWB2

welt|ab|ge|wandt adj. dalunc dal monn, destaché dal mon, dalunc dala realté.

Weltabgrund

Campe

welt·abgrund

◬ Der Weltabgrund , — es , o. Mz . der unermeßliche Raum, in welchem die Welten schweben, als ein unergründlicher Abgrund gedacht. »Der eine…

weltabrüstung

DWB

welt·abruestung

weltabrüstung : deutsche ... abrüstung als ausgangspunkt für die weltabrüstung Stegemann weltwende (1934) 258 ;

weltachse

DWB

welt·achse

weltachse , f. , ndl. wereldas, dän. verdensakse, norw. -axe, schwed. världsaxel, ' eine linie, welche man sich durch den mittelpunct der er…

weltacker

DWB

welt·acker

weltacker : der von diesem welt-acker abgeschelte ( gestorbene ) mensch E. Francisci letzte rechenschafft (1681) 820 ;

Weltadel

Wander

welt·adel

Weltadel Weltadel ist Geldadel. – Dietrich, I, 862.

weltaffe

DWB

welt·affe

weltaffe , m. 1 1) ' weltling ' ( s. welt II A 2 sowie unter den kompos.-typen A 1 b α ββ ); so vereinzelt im älteren dt.: sît pêbste, bisch…

weltall

DWB

welt·all

weltall , n. , verdeutlichende bildung zu all ( s. teil 1, 214), die um die mitte des 18. jhs. üblich wird und — unter dt. einflusz ( s. Hel…

weltalt

DWB

welt·alt

weltalt : den weltalten benebelten morast Hermes Sophiens reise (1769) 4, 182 ; die philosophie leidet unter dem weltalten wahn K. Bonus v. …

weltalter

DWB

welt·alter

weltalter , n. , dän. verdensalder, schwed. världslder; zu vergleichen ist ferner engl. world-age, das wohl dem dt. kompositum nachgebildet…

weltanders

DWB

welt·anders

-anders : das war so fremd und neu, war so weltanders Eb. König Thedel v. Walmoden (1926) 112 ;

welt als Zweitglied (30 von 30)

Fachwelt

RDWB1

Fachwelt f (kein Bezug zu "мир") специалисты, учёные, эксперты

Úmwelt

Campe

◎ Die Úmwelt , Mz . u. die umgebende Welt, die Welt um uns her. Fern von den begegnenden Blicken der Umwelt . C.

Unterwelt

RDWB1

Unterwelt f загробный мир übertr. уголовный мир, преступный мир

afterwelt

DWB

after·welt

afterwelt , f. nachwelt. es wird die afterwelt nur meinen fall beschreiben, und was ich guts gethan schaut nicht das tagelicht. Hoffmannswal…

drētwelt

KöblerMnd

drētwelt , Adj. Vw.: s. drētwelet*

erwelt

MWB

erwelt Part.-Adj., zu erweln. 1 ‘ausgesucht, auserlesen, besonders hervorstechend’ 2 ‘(vor anderen) ausgezeichnet, auserwählt’ , vor allem i…

geisterwelt

DWB

geist·erwelt

geisterwelt , f. die welt der geister ( vgl. geist 29, f. g ): ein wesen fehlte noch, dem gott sich zeigen kan. gott blies, und ein begrif (…

gewelt

KöblerMnd

gewelt , N., F. Vw.: s. gewelde (2)

Guckindiewelt

Pfeifer_etym

gucken Vb. ‘sehen, blicken, hervorsehen’, umgangssprachlich gegenüber gehobenem schauen, das allerdings im Südd. normalsprachlich verwendet …

Kickindiewelt

Wander

Kickindiewelt Ein Kîkindiewelt. – Dähnert, 295 b . Ein junger Mensch ohne Erfahrung, der aber doch mitreden will.

körperwelt

DWB

koerper·welt

körperwelt , f. die welt der körper, die sinnliche welt, im gegensatz zur geister- oder geisteswelt. Adelung : doch die unversöhnte göttin, …

mî grûwelt

MNWB

mî grûwelt ( vȫr, auch mit abhäng. Infinitiv und tô ) mir graut, ich empfinde Grauen.

nachwelt

DWB

nach·welt

nachwelt , f. 1 1) in zukünftiger zeit lebende menschheit, überhaupt ein kommendes geschlecht oder zeitalter; gegensatz zu welt, vor- und mi…

oberwelt

DWB

ober·welt

oberwelt , f. die obere welt, die erde, im gegensatze zur unterwelt Stieler 2493 : bis sie der oberwelt töne faszte. Ramler 1, 35 ; drum hab…

sündenwelt

KöblerMnd

sünden·welt

sündenwelt , F. nhd. „Sündenwelt“ E.: s. sünde, welt W.: s. nhd. Sündenwelt, F., Sündenwelt, DW 20, 1157? L.: MndHwb 3, 608 (sündenvlôt/sünd…

ungetwēlt

MNWB

ung·e·twelt

° ungetwēlt , adj. : nicht mit Zwillich gefüttert , „ noch iij witte ornaet, ij ghetwelt vnd 1 vnghetwelt ” (Rost. Beitr. 5, 391).

unterwelt

DWB

unter·welt

unterwelt , f. : nl. onderwereld; dän. underverden; schwed. underverlden; engl. underworld. im 16. jahrh. ( Hutten ) vereinzelt vorkommend, …

vertwelt

KöblerMhd

vert·welt

vertwelt , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. vertwelet

verwelt

Idiotikon

ver·welt

verwelt Band 15, Spalte 1138 verwelt 15,1138

vorwelt

DWB

vor·welt

vorwelt , f. , vgl. nachwelt teil 7, sp. 230 und mitwelt teil 6, sp. 2430, alle drei bildungen der neueren sprache, von denen mitwelt die jü…

ūserwelt

Idiotikon

ūserwelt Band 15, Spalte 1137 ūserwelt 15,1137

ūtvorwelt

KöblerMnd

ūtvorwelt , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ūtvörwēlet*

ūzerwelt

KöblerMhd

ūzerwelt , (Part. Prät.=)Adj. Vw.: s. ūzerwelet*

Ableitungen von welt (10 von 10)

erwelt

MWB

erwelt Part.-Adj., zu erweln. 1 ‘ausgesucht, auserlesen, besonders hervorstechend’ 2 ‘(vor anderen) ausgezeichnet, auserwählt’ , vor allem i…

erwelte

KöblerMhd

erwelte , sw. M. Vw.: s. erwelete*

gewelt

KöblerMnd

gewelt , N., F. Vw.: s. gewelde (2)

geweltlich

KöblerMhd

geweltlich , Adj. nhd. imstande seiend, Gewalt habend Hw.: vgl. mnl. geweldelijc E.: s. ge, weltlich W.: nhd. DW- L.: Hennig (geweltlich)

unwelt

DWB

unwelt , f. , ungeordnete, schlimme welt (un IV B); vgl. miszwelt, beides gelegenheitsbildungen: daraus entsteht die verwirrung, die u. und …

unweltlich

DWB

unweltlich , adj. , nicht weltlich. überirdisch: der natur unweltlicher zauber Baggesen 1, 5 . unweltläufig: Fr. Creuzer an K. v. Günderode …

urwelt

DWB

urwelt , f. , welt mit ur- C 4 c. von Campe als neubildung verzeichnet, doch schon von Kramer (1702) 2, 1315 b als syn. mit vorwelt angeführ…

urweltlich

DWB

urweltlich , adj. adv. , der urwelt angehörig, nach art der urwelt. noch nicht bei Campe. vgl. urvorweltlich. nach urwelt 1: ein urweltliche…

verwelt

Idiotikon

verwelt Band 15, Spalte 1138 verwelt 15,1138

WELTE

BMZ

WELTE ? swv. man mac mit ir (der welte) wol tûschen unde welten MS. 2,122. a. gehört wohl zu ich walte.