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Tragen

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Tragen intrs, trs, ntr, rec, rec, ntr

Bd. 4, Sp. 855b
Tragen, v. unregelm. ich trage, du trägst, er trägt, wir tragen  geb. F. ich trage, du tragest, er trage  unl. verg. Z. ich trug, geb. F. ich trüge, Mittelw. d. verg. Z. getragen, Befehlw. trage. I) intrs. 1) * * Ziehen. Davon das Verstärkungswort trecken im N. D. für ziehen. Uneigentlich gebrauchte man es ehemahls unter andern (1) wie ziehen, einen Zug antreten, für reisen. (2) Für zaudern, wo es auf ähnliche Art wie zögern von ziehen abgeleitet ist. (3) Für hintergehen, wofür wir jetzt trügen, betrügen sagen. (4) Als Stammwort von trachten, betrachten, scheint es ehemahls auch sehen, erwägen, entscheiden  bedeutet zu haben. S. auch Austrag, austragen. 2) * * Drücken. II) trs. einen Körper durch seine Kraft unterstützen, in die Höhe und in der Höhe halten, es geschehe bleibend auf einer und derselben Stelle oder es geschehe mit Verän derung des Ortes; wo es Zustandswort ist, wenn von leblosen Dingen die Rede ist. Eine Last tragen, sowol auf einer Stelle bleibend, als auch sich von einem Orte zum andern bewegend. Die Esel, Kameele werden gebraucht große Lasten von einem Orte zum andern zu tragen. Eine Last auf der Schulter, auf dem Kopfe, auf dem Rücken tragen. Ein Kind auf dem Arme tragen. Einen in der Sänfte tragen. Eine Leiche zu Grabe tragen. Geld bei sich tragen, in der Tasche tragen. Einen Eimer in oder an der Hand tragen. Etwas von Haus zu Haus tragen, es zum Kauf ausbieten. Neuigkeiten aus einem Hause ins andere tragen, uneigentlich, was man in dem einen Hause Neues gehört hat, in dem andern wieder erzählen. Etwas feil tragen, etwas zur Schau tragen. Einen auf den Händen tragen, uneigentlich, ihm alle mögliche Pflege, Sorgfalt zuvorkommend zu Theil werden lassen. Sein Herz auf der Zunge tragen, so reden wie man denkt. »Du trägst dein gutes Herz in den Augen und auf der Zunge, ohne daß du daran denkst.« Gellert. Auf beiden Achseln tragen, zweien verschieden Denkenden  nach dem Munde, zu Gefallen reden, wofür man sonst sagt, den Mantel nach dem Winde hängen. Х Sich nach Hause tragen, sich nach Hause begeben. So auch als ntr. von unbelebten Dingen. Die Säulen tragen die Balken, das Dach. Das Eis ist so dick, daß es Lastwagen trägt. Auch sagt man bloß, das Eis trägt wenn es so dick ist, daß es Personen und auch andere Lasten trägt ohne zu brechen. »So trägt Bauholz von abgeschälten Bäumen weit mehr als von berindeten.« I P. Richter. Das Wasser trägt die größten Lasten, wenn diese Fläche genug haben. Ein Schiff trägt 1000 Last, wenn man soviel in und auf dasselbe laden kann, ohne daß es untersinkt oder auch nur zu tief einsinkt. I engerer und uneigentlicher Bedeutung, 1) Von Thieren; mit einer Leibesfrucht schwanger sein. Die Kuh trägt. Eine tragende Kuh, eine trächtige. Dann auch, von unbelebten Dingen. Die Erde trägt Früchte, wenn Früchte auf ihr wachsen, und sie Kraft genug hat ihnen Nahrung zu geben, so daß sie wachsen können. Der Acker trägt reichlich Korn, Weizen  Der Baum trägt Früchte, wenn an demselben Früchte wachsen. Auch ohne Nennung dessen was getragen wird. Die Bäume tragen nicht alle Jahre. Mancher Same trägt tausendfältig. Auch von unkörperlichen, von sittlichen Dingen. Böse Früchte trägt die böse Saat. Schiller (R.). Dann auch, für Eintragen, Gewinn, Vortheil bringen. Das Gut trägt mehr als man gerechnet hat, trägt mehr ein. Das Geld muß ihm wenigstens 6 vom Hundert tragen, 6 Thaler vom Hundert Zins bringen. Noch uneigentlicher und ungewöhnlicher ist es für, hervorbringen. »Eben die Zeit, die einen Virgil und Horaz trug, hatte auch einen Bavius und Mävius.« Gottsched. 2) Von Kleidungsstücken, wie auch von andern zum Anzuge, Putz  gehörenden Dingen für, an sich haben, sowol für gewöhnlich, als auch nur in der gegenwärtigen Zeit, von welcher man spricht. Feine Kleider tragen. Für gewöhnlich einen Überrock tragen, gewöhnlich in einen Überrock gekleidet sein. Er trägt eigenes Haar, abgeschnittenes Haar, eine Perücke, runden Hut  Schuhe, Stiefel tragen. Eine Uhr tragen. Ringe tragen. Einen Degen tragen. Alles was die Waffen tragen kann, alle männliche Personen, welche in Stande sind die Waffen zu führen und gegen den Feind damit zu kämpfen. Die Flinte tragen, Soldat sein. Den Kranz mit Ehren tragen. So auch als rec. sich tragen, für gewöhnlich gekleidet, angethan sein, wo jedoch die Art und Weise näher bezeichnet werden muß. Sich einfach, reinlich, prächtig  tragen, gewöhnlich einfach, reinlich, prächtig  gekleidet sein. »Wer sich trägt, wie die Alten gingen, der ist ehrbar und sittsam.« Gellert. »Du wirst dich bald wie eine Dame zu tragen wissen.« Weiße. Auch gebraucht man es von der Art und Weise, wie man den Körper selbst hält. Seinen Körper gerade tragen. Den Kopf hoch tragen, ihn hoch halten, uneigentlich auch, stolz sein, sich stolz, hochmüthig be= nehmen, in welchem Sinne man noch mehr sagt, die Nase hoch tragen. Und so ebenfalls auch als rec. Sich gerade, krumm  tragen. Sich zierlich tragen. »Wie geschickt trägt er sich nicht.« Gellert. »— ein majestätisches Tragen ihres Körpers hielt sie.« Meißner (R.). 3) An etwas als einer Last Theil nehmen. Die Kosten tragen. Die Unterhaltungskosten zur Hälfte tragen. Eines Andern Schuld tragen, für ihn büßen. »Der Sohn soll nicht tragen die Missethat des Vaters.« Ezech. 18, 20. »Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld,« der Anfang eines alten Kirchenliedes. Des Tages Last und Hitze tragen. Sein Leiden in Geduld tragen, dulden. Ih muß es tragen. Besonders für ertragen, sowol von lästigen Dingen, als auch von schweren, wichtigen und selbst von angenehmen und erfreulichen, welche mit Gleichmuth zu erfahren schwer ist. Die Unterthanen, das Land können solche Auflagen nicht tragen. Der Schwachen Gebrechen tragen. »Sprich bei dir selbst, Gott trägt die Frechen.« Gellert. »Ir könnets jetzt nicht tragen.« Joh. 16, 12. Zu deiner Ehre will ich alle Plagen, Schmach und Verfolgung ohne Murren tragen. Ramler. — — Anderer Tugend Trägst du wenig im Volk — — Voß. »Der Wohlstand ist oft schwerer zu tragen, als der Unfall.« Gellert. Rührst du so innig mich schon, den fremden Knaben im Arme, Trüg' ich das Glück, wär' er mein, Holde! Du, Mutter dem Kind'? Ungen. 4) Für haben, in verschiedenen Bedeutungen und mit verschiedenen Nebenbegriffen. Sich mit einem Gedanken tragen, einen Gedanken auf eine bleibende Weise haben, ihn fleißig wiederholen, weil er wichtig oder anziehend ist, oder auch, ihn nicht los werden können. Sich mit einer Sache tragen, sie im Sinne haben, an ihre Ausführung denken. Man trägt sich mit einem Gerüchte, es gehet ein Gerücht. Ehre von etwas tragen, gewöhnlicher davon tragen, Ehre davon haben, sich Ehre damit verschaffen. S. Davontragen. Eines Namen tragen, ihn haben, führen. Gewalt tragen, haben. Ein Amt tragen, haben, verwalten; doch eben nicht gewöhnlich. Kraft meines tragenden Amtes, ein ganz fehlerhafter und verwerflicher Ausdruck für, kraft des Amtes, welches ich trage. Sorge für etwas tragen, haben, für etwas sorgen, besorgt sein. Liebe zu oder gegen jemand tragen. Achtung, Freundschaft gegen jemand tragen. Scheu tragen, Scheu haben, sich scheuen. »Ih sage es Inen, daß ich eben den Gehorsam gegen Sie trage, den ich meinem Vater schuldig bin.« Gellert. Leid um etwas tragen, Leid darüber empfinden, um etwas trauern, wo es auch als ein uneigentlicher Ausdruck von den Trauerkleidern hergenommen sein kann. Der Büsche traurig Grün scheint Leid um mich zu tragen, Cronegk. Ungewöhnlich ist es zu sagen, Ekel für etwas tragen, Gefallen an etwas tragen, Geduld tragen, eben so, Freude, Betrübniß  tragen, ausgenommen etwa den Fall, wenn eine nähere Bezeichnung eines Umstandes, des Ortes damit verbunden ist. Der Gram, welchen ich im Herzen trage, drückt mich zu Boden. 5) Etwas in ein Buch tragen, es in dasselbe schreiben, verzeichnen. Eine Summe in die Rechnung tragen. Eines Namen in die Liste tragen. S. Eintragen. Ehemahls auch für achten, zählen. Wörterb. 1482. 6) Die Stimme tragen, in der Tonkunst, für, sie sanft von einem Tone zum andern übergehen lassen, ohne daß die Töne abgebrochen oder unterbrochen und abgestoßen gehört werden. Der Sänger weiß die Stimme gut zu tragen. Das Tragen der Stimme (il portamento di voce). Auch wol vom Tone in der Betonung der Silben, bei mehrern betonten Silben, welche auf einander folgen, den Ton von der mit dem Haupttone versehenen auf die folgende gleichsam gleiten lassen und sie mit betonen. 7) * * Mit einem tragen, mit ihm halten, ihn zum Vertrauten seiner Gedanken und Theilnehmer seiner Hand= lungen machen So daz Sy gar mit I truog, Was Sy taugenlich weste, Iain 3, 53. III) ntr. mit haben, wo es außer den im Vorigen schon mit angeführten Bedeutungen noch gebraucht wird. 1) Von den Schießgewehren, von dem Gesichte und den Werkzeugen des Sehens, für reichen. Die Büchse trägt mehrere hundert Schritt, schießt, treibt die Kugel so weit. Die Kanone trägt weiter, wenn man die Kugel in einem Bogen schießt. Mein Gesicht, meine Augen tragen nicht so weit, sehen nicht so weit. So weit der Blick trägt, so weit man sehen kann. Das Fernglas trägt sehr weit. 2) I der Schifffahrt tragen die Segel, wenn sie voll stehen, oder wenn der Wind von hinten auf dieselben fällt; in Gegensatz von Back liegen. 3) Ein Zeug trägt sich gut oder schlecht, wenn man ihn lange oder nicht lange tragen kann, wenn er lange sein gutes Aussehen behält oder nicht, 4) I den zusammengesetzten austragen, betragen, zutragen  hat es noch andere Bedeutungen, welche in dem einfachen Worte veraltet sind. S. d. W. — So wie in tragen das a gedehnt und das g weich ausgesprochen wird, so geschieht dies auch in den Zusammensetzungen man möge Tragbalken, Tragband  oder Tragebalken, Trageband  sagen. — D. Tragen. D. — ung.
9754 Zeichen · 180 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    trâgen

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +11 Parallelbelege

    trâgen s. dræjen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tragensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    tragen , sw. V. Vw.: s. trāgen*

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tragen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Tragen , verb. irreg. ich trage, du trägst, er trägt, Conj. ich trage; Imperf. ich trug, Conj. ich trüge; Mittelw. getra…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tragen

    Goethe-Wörterbuch

    tragen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    tragen

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    tragen Band 4, Spalte 4,81-86

  6. Sprichwörter
    Tragen

    Wander (Sprichwörter)

    Tragen 1. Das alle nicht können tragen, das kann auch einer allein nicht tragen. – Henisch, 847, 10. 2. Der hat gut trag…

  7. Spezial
    tragen, Betonung v

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    tragen , v , Betonung ~ нести , гл ударение

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tragen

200 Bildungen · 7 Erstglied · 184 Zweitglied · 9 Ableitungen

Zerlegung von tragen 2 Komponenten

tra+gen

tragen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tragen‑ als Erstglied (7 von 7)

tragend

FWB

1. ›schwanger (von Menschen); trächtig (von Tieren)‹; 2. ›für jn. verpflichtend, jn. kennzeichnend, bestimmend‹

tragende

KöblerMhd

trag·ende

tragende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. tragend, führend Vw.: s. ein-, gift-, hagel-, himel-, hōch-, honec-, houbet-, kummer-, lieht-, minne-, mo…

tragenig

PfWB

tragenig Adj. : = trächtig . Die Kuh bleibt nit traachenig [ GH-Max'au ], traanich [ ZW-Lambsbn ]. Zs. hochtragenig . — Zum Suffix -ig vgl. …

tragen als Zweitglied (30 von 184)

hageltragen

KöblerMhd

*hageltragen , V. nhd. „Hagel tragen“ Hw.: s. hageltragende E.: s. hagel, tragen W.: nhd. DW-

himeltragen

KöblerMhd

*himeltragen , V. Hw.: s. himeltragende E.: s. himel, tragen

honectragen

KöblerMhd

*honectragen , st. V. nhd. „honigtragen“ E.: s. honec, tragen W.: nhd. DW-

kindertragen?

KöblerMhd

*kindertragen? , V. nhd. „kindertragen“, ein Kind tragen E.: s. kint, tragen W.: s. nhd. (ält.) kindertragen, V., kindertragen, DW 11, 752

kumbertragen

KöblerMhd

*kumbertragen , V. nhd. „Kummer tragen“ Hw.: s. kumbertragende E.: s. kumber, tragen W.: nhd. DW-

liehttragen

KöblerMhd

*liehttragen , V. nhd. „lichttragen“ E.: s. lieht, tragen W.: nhd. DW-

morttragen

KöblerMhd

*morttragen , V. nhd. „mordbringen“ E.: s. morttragende W.: nhd. DW-

riuwentragen

KöblerMhd

*riuwentragen , V. nhd. Reue tragen, bereuen Hw.: s. riuwentragende E.: s. riuwe, tragen (1) W.: nhd. DW-

vertragen

KöblerMhd

*vertragen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „vertragen“ (Adj.) Vw.: s. un- E.: s. vertragen (1) W.: nhd. vertragen, (Part. Prät.=)Adj., vertragen (…

zweitragen

KöblerMhd

*zweitragen , V. nhd. zwieträchtig sein (V.) Hw.: s. zweitragende E.: s. zweitragende W.: nhd. DW-

Betragen

RDWB1

Betragen n поведение, вести себя, держать себя в обществе (не имеет отношения к "нести")

abe tragen

MWB

abe tragen stV. 1 ‘etw. heruntertragen’ 2 ‘etw. forttragen, fortnehmen, entfernen’ 3 ‘etw. fernhalten’ 4 intr., ‘ein Ziel verfehlen, daneben…

abe tragen

Lexer

abe·tragen

abe tragen BMZ abtragen, wegnehmen (den schaden Usch. 337 ), ausgleichen Chr. 1. 435, 6, bezahlen Gr. w. 5, 79 ;

abezuotragen

KöblerMhd

abe·zuotragen

abezuotragen , st. V. nhd. „abzutragen“ Q.: Urk (1434) E.: s. abe, zuo, tragen (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzutragen)

abtragen

DWB

abt·ragen

abtragen , auferre, e loco tollere, nnl. afdragen. das kleid ( an, von dem leib ) abtragen, die schuhe ( von den füszen ) abtragen, verschle…

abvertragen

DRW

abvertragen vertragsmäßig aufheben als man ... die clock ... gelaut, sin die geerbte nachparn im kirspel ..., uff S.Michaels leuff ... komen…

abzutragen

KöblerMhd

abzutragen , st. V. Vw.: s. abzuotragen*

Altjārvertragen

Idiotikon

Altjārvertragen Band 14, Spalte 534 Altjārvertragen 14,534

alumbetragen

KöblerMhd

alumbe·tragen

alumbetragen , st. V. nhd. „herumtragen“ Q.: BDan (um 1331) (FB alumbe tragen) E.: s. alumbe, tragen W.: nhd. DW2- L.: FB 11b (alumbe tragen…

ane tragen

MWB

ane tragen stV. 1 ‘etw. (an sich) tragen’ (meist Kleidung, auch Rüstung, Schmuck)2 ‘herantragen’ 2.1 mit Akk.d.S. ‘etw. herantragen, herbeis…

anegetragen

KöblerMhd

ane·getragen

anegetragen , st. V. nhd. zu Wege bringen, ersinnen, tragen, an sich tragen, führen, anstellen, anstiften, überreden, schenken, darbringen, …

ane tragen

Lexer

anet·ragen

ane tragen BMZ trans. an od. zu einem tragen ( Bit. 5871 ), auch mit dopp. acc.; an sich tragen, führen; anstellen, anstiften;

antragen

DWB

ant·ragen

antragen , n. propositio: derhalben wolt euer heiligkeit ire veterliche ohren, so an Christus stat dis mein antragen hören, mir irem armen s…

auftragen

DWB

auf·tragen

auftragen , imponere, aufsetzen, nnl. opdragen: 1 1) cibos mensae imponere, schüsseln, teller, speise auf den tisch tragen: und er trug auf …

ausgetragen

DRW

aus·getragen

ausgetragen zum Austrag bringen das man die [sache] mit den zwelffern nicht usgetragen möchte 1368 AugsbChr. I 136 Faksimile

austragen

DWB

aust·ragen

austragen , ahd. ûʒ tragan ( Graff 5, 497 ), nnl. uitdragen. 1 1) exportare, efferre, egerere, aus dem haus, stall, aus dem kasten, gefäsz t…

Ableitungen von tragen (9 von 9)

betragen

DWB

betragen , n. mores, vitae ratio, verhalten. aufführung: gutes, löbliches, schlechtes, seltsames, rätselhaftes betragen; ein nothwendiges be…

betragenlich

Idiotikon

betragenlich Band 14, Spalte 553 betragenlich 14,553

enttragen

DWB

enttragen , auferre, asportare, wegtragen, entziehen, entwenden, ahd. intragan ( Graff 5, 497 , der inferre und auferre mischt ), mhd. entra…

ertragen

DWB

ertragen , ferre, perferre, erscheint weder ahd. noch mhd. 1 1) forttragen, aufheben, weil das tragen ein heben ist: daher kummet es, das ei…

ertragenlich

DWB

ertragenlich , tolerabilis, wofür heute nur das folgende gilt.

getragen

DWB

getragen , verb. , verstärktes tragen ( s. d. ); schon im gotischen als gadragan belegt, tritt die zusammengesetzte form des verbums auch au…

Misstragen

Idiotikon

Misstragen Band 14, Spalte 547 Misstragen 14,547

vertragen

DWB

vertragen , verb. , in den bedeutungen reich verzweigtes comp. von tragen. schon ahd. häufig: fartragan, fertragen, bei Otfrid firdragan Gra…

zertragen

DWB

zertragen , verb. , auseinandertragen, 1) trans., a) auseinandertragen, zerstreuen: umbhin und anhin oder hin und wider tragen, z., zerlegen…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tragen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tragen/campe
MLA
Cotta, Marcel. „tragen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tragen/campe. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tragen". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tragen/campe.
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