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Zutragen

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Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Zutragen trs, ntr, intrs

Bd. 5, Sp. 952a
Zutragen, v. unregelm. (s. Tragen). I) trs. Zu etwas hin Tragen, durch Tragen nahe bringen. Wasser zutragen, zu einem Gebrauch an einen Ort tragen. Ih trage Dir die Speise zu. Weiße. So auch in weiterer Bedeutung, vom Wasser, welches dasjenige trägt, was darauf schwimmt. Wird auf den Wellen, wie auf einem Wagen, Dem nahen Ufer zugetragen, Wieland. Uneigentlich, einem etwas zutragen, zu ihm gehen und dasjenige heimlich sagen, was man von ihm oder von Andern anderwärts gesagt hat, und dis mit ihm bei Andern wieder so machen. II) ntr. mit haben, zu künftigem Gebrauche tragen, ergiebig sein. Ein Baum, der gut zuträgt. † I weiterer und uneigentlicher Bedeutung, nützlich sein, heilsam sein, wohl bekommen. Davon zuträglich. S. d. III) intrs. fortfahren zu tragen  S. Zu 2. 2). IV) rec. Sich zutragen, auf eine gewisse Art verändert, wirklich werden, mit Bezug auf die Ursachen der Veränderung, man mag sie als eine Wirkung der Nothwendigkeit ansehen oder für einen bloßen Zufall halten. S. Vorfallen 3). »Es kann sich zutragen, daß in einem auch kornreichen Lande, wenn das Getreide nicht gerathen ist, Mangel und Theurung, und wenn diesem Mangel nicht durch Zufuhr abgeholfen wird, endlich Hungersnoth entsteht. Denn es trägt sich bisweilen zu, daß anhaltender Regen die ganze Ernte verdirbt (verderbt). Die Theurung betrachten wir als eine nothwendige Folge des Mißwachses, das Regenwetter aber als einen Zufall, oder als eine Begebenheit, deren Ursache uns unbekannt ist.« Eberhard. Es hat sich etwas Wunderbares zugetragen. Es trägt sich dergleichen wol zu. Das hat sich mit mir in meiner Jugend zugetragen. — D. Zutragen. D. — ung.
1661 Zeichen · 38 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
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    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Zutragen , verb. irregul. act. (S. Adelung Tragen .) 1. Durch Tragen nahe bringen, zu jemanden tragen. Dem Mäurer Steine…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zutragen

    Goethe-Wörterbuch

    zutragen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    zutragen

    Bayerisches Wörterbuch · +2 Parallelbelege

    zutragen Band 4, Spalte 4,102f.

  4. Sprichwörter
    Zutragen

    Wander (Sprichwörter)

    Zutragen 1. Es treget nit zu, was man Gott vom Altar nimpt; es wird dessen niemand reicher. – Petri, II, 301. 2. Gar off…

  5. Spezial
    zutragen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    zu|tra|gen I vb.tr. porté pormez II vb.refl . sich zutragen (sich ereignen) sozede, gní dant, se porté pro, capité, se v…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zutragen

2 Bildungen · 1 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

zutragen‑ als Erstglied (1 von 1)

zutragenheit

DWB

zutragen·heit

zutragenheit , f. : bei allmähliger z. ( vorkommen ) Schottel t. haubtspr. (1663) 345 ; unter dem namen der eigenschaften, zufälligkeiten, z…

zutragen als Zweitglied (1 von 1)

abzutragen

KöblerMhd

abzutragen , st. V. Vw.: s. abzuotragen*