Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zutragen v.
zutragen , v. , nicht im mhd. wb. und Lexer, aber mindestens frühnhd., s. Diefenbach 43 a . das part. perf. im früheren südwestd. zutragen: die sach hat sich hauffachtig zuotragen Frisius 14 a u. ö. einzeln zutreit s. u. 2 d Jos. Simler 33 a . ggs. abtragen: zu hof trägt jederman zu, und jederman trägt ab Lehmann floril. polit. (1662) 1, 422 ; ich mag allein aufn acker gehn und mein getreide da besehn, ob es auch schadn erlitten hab, obs werde zutragn oder ab Berliner Pyramus u. Thisbesp. 46 Sch. 1 1) etwas an die person oder den ort, wozu es bestimmt ist, tragen. 1@a a) vom anschaulichen trag…