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holen

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PfWB
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

holen schw., st.

Bd. 3, Sp. 1143
holen schw., st.: 1. etwas h. a. 'hingehen und herbeibringen', hole (hōlə) [WPf ohne lothr. SWPf u. Ost-PS NPf nördl. VPf Hauptteil der mittl. VPf Südteil der südl. VPf], holle (holə) [verbr. lothr. SWPf teilweise mittl. VPf (s. Bertram § 101)], hule (hūlə) [KU-Reiffb RO-Rehbn Duchr], houle (hǫulə) [Süden der mittl. VPf Norden der südl. VPf (s. Heeger Südostpf. § 10 u. Karte a. a. O. nach S. 36)], (houłə) [KL-Lind], haule (hḁulə) [vereinzelt im houle-Gebiet]; zur Lautung des Vokals vgl. Kohle. Konj. s. F. — α. Brot h. (aus dem Laden) [allg.]; uf Bump h. 'anschreiben lassen' [LU-Oggh]; aus'm Keller h. [verbr.]; se drinke h. [verbr.]. Den Dummen schickt man Schnookefett h. [BZ-Dernb] oder Haschpelschmeer h. [FR-Gr'niedh]. Zuruf an den Hund: Hol's! [verbr.]. — β. Haai h. 'Heu einfahren' [verbr.]; Fuder h. 'Grünfutter vom Feld h.' [verbr.]. RA.: Dem han ich gesaat, wo Bartel de Moscht holt 'Den habe ich verhauen', auch 'Dem habe ich die Meinung gesagt' [KL-Reichb, mancherorts]. For denne soll ich die Käschde aus'm Feier h. [Krieger 20]. Zurechtweisung für einen, der beim Essen zuviel auf den Teller nimmt: Hol doch glei die Mischtgräff 'Mistgabel' [LA-Maik]. Er hoult alles wirrer aus de Lumpekischt 'bringt Unangenehmes in Erinnerung' [LA-Edh]. SprW.: Wo nix is (auch: Wo mer nix hindut), kammer nix h. [KL-Katzw, KU-Diedk KB-Bischh Don-St. Andreas Buch-Tereblestie]. Was mer weit wegwerft, muß mer vun weit holle [Don-Gertianosch, verbr. Gal Buch Rußl]. Lihnschde (leihst du) mer eppes, so is es halwer meiⁿ; holsch der's nimmehʳ, so is es ganz meiⁿ [PS-Geisbg]. Brauchtum: Kinder gehen an Ostern Eier h. [KB-Mauchh]. Am Kirchweihfest wird die Kerwe geholt [Schandein Bav. IV/2, 385]. Kinder warnen die schwarzen Ameisen vor den roten: Ämendse, holt eier Eier, die Russe kumme [LU-Altr]. KR.: Reche, Rechedroppe, meiⁿ Vadder will mich kloppe; meiⁿ Mudder geht ins Owwerland, holt en Sack voll Silwersand [GH-Schwegh]. Ein Fingerspiel s. pumpen 1 a. Den Neckreim auf die Bewohner von RO-Rehborn s. Butelle. a. 1400: Were es auch dan, das imand in dem ghanerben sturbe vnnd begert in das closter, den sollen sie holen ahn goldt vnnd silber vnnd sollen in bestatten [PfWeist. II 557 (NW-Freinsh)]. a. 1582: Maaß vnd eych ist biß daherro alten herkommen nach vff erforderte nothurfft zu Weyßheimb vff Sandt geholt [PfWeist. II 524 (FR-Flomh)]. a. 1553: Item sie erkennen schuldig zu sein alle jahr zwei fuder wein zu holen im Elsaß [ABlieskst 48]. — b. 'sich beim Essen bedienen'. Hol der nor mehner! [KL-Vogb, verbr.]. Holet och! [KU-Haschb/R]. Hole Se sich nore! [HB-Kirrbg]. Er heelt Meefel vull (Mäuler voll) wie e Kuh [WD-Niedkch]. — c. 'sich etwas mit List aneignen'. Der schlecht Kerl hot mer jo de ganze Baamvoll Äppel gehol [KU-Kaulb]. Er hault, wu esch [LA-Herxh]. RA.: Do heelt's eich aa keⁿ Katz mih (das Gegessene) [KU-Bedb]. SprW.: Der Dieb holt, wo's nix koscht [KL-Reichb]. Hot de Deiwel die Worscht g'holt, kann er aa noch die Stang h. [NW-Haßl Spey]. — d. 'erwerben, gewinnen'. Er hot de eerschde (Preis) geholt [KU-Schmittw/O.] Bei dem is nix se h. [KB-Bubh, verbr.]. SprW.: In Pole isch net viel se h. [NW-Geinsh]. — e. sich etwas h. α. sich Rot h. 'Rat h.' [verbr.]. — β. Ich häb mer en Matze 'eine kleine Verletzung' gehoult [GH-Rh'zab]. Ich han mer am Fenschderlade e Bause gehol [Kaislt]. Bei dere Kält kann mer sich leicht eppes h. [GH-Schwegh, verbr.]. Er hot sich eppes Schänes g'holt, von einer Geschlechtskrankheit [LU-Opp]. Er hat sich ene g'holt 'hat sich einen Rausch angetrunken' [SP-Schiffstdt, mancherorts]. Do kann mer sich jo de Dot h. [RO-Obd, verbr.]. Auf dem beschwerlichen Weg kammer sich miede Been (Fieß) h. [verbr. Don Gal Buch]. Er hot sich en Korb g'holt [Land, verbr., auch Don Gal Buch Rußl]. — f. Ochdem (Odem) h. 'Atem h.' [verbr.]. — 2. einen Menschen, ein Tier h. a. 'herbeirufen'; de Dokder h. [verbr.]. Er hat se zum Danz geholt [ZW-Battw]. Die holt kener (zum Tanz) [LU-Assh]. Volksgl.: Die Glocke sin nooch Rom g'floche un holen 's Oschderhäsel, deshalb wird von Gründonnerstag bis Karsamstag nicht geläutet [LA-Maik]. — b. 'fangen'. Zuruf an den Hund: Hol se, die Katz! [LU-Alsh]. Scheuchruf für Gänse: Husch, husch, hol se! [NW-Frankeck, verbr.]. Sie hawwe ne (den Dieb) heit g'holt [LU-Opp, verbr.]. Verwünschungen: De Deiwel soll dich h.! [PS-Erfw, verbr.]. E Gewidder soll dich h.! [KU-Schmittw/O GH-Nd'lustdt]. Der Schinner soll dich h.! [verbr. Gal]. Kinder schreckt man beim Dunkelwerden: Die Krawwelkatz helt dich! [RO-Münstapp]. Eich hole noch die Nachteile! [GH-Kand]. O weh, der Buwefänger holt dich! [Pirmas]. De Deiwel soll mich h. (wenn ich nicht die Wahrheit gesagt habe) [NW-Wachh]. SprW.: Hot de Deiwel die Gääß g'holt, kann er aach de Bock h. [RO-Als, verbr.]; dass. mit dem Nachsatz: kann er aa noch de Strick h. [NW-Wachh], kann er aa die Knoddele h. [NW-Freinsh]. Was nutzt mer's, wann ehne der Deiwel holt, un ich muß de Fuhrlohn zahle! [Gal-Brotschk]. Der Deiwel holt seiⁿ Kind net [Don-Gert verbr. Gal Buch Rußl-Worms]. Was de Winder nit will, hoult sich de April 'Was im Winter nicht stirbt, das stirbt im April' [LA-Nd'hochstdt]. VR.: Storch, Storch, fliech iwwer 's Glockehaus! Sitzen drei schääne Boppe haus. Hol äine fer dich, äine fer mich un äine fer de Heinerich [KU-Schmittw/O]; Var. s. fliegen 1 a. Eine Ortsneckerei s. Hickehacke. — 3.a. 'nehmen'; am Hals h. 'umarmen' [KU-Bedb, vereinzelt WPf]. Ich hol dich gleich an de Ohre, Androhung einer Züchtigung [LU-Alsh]. Er hat sich 's Lewe gehol [IB-Heckdh, verbr. lothr. SWPf]. Er holt 's Maul vull, vom Wichtigtuer [WD-Niedkch]. Jetzt muß ich awwer Abschied holle [Don-Lenauh]. — b. Das Klääd kann mer uf die anner Sitt h. 'wenden' [IB-Bliesmg/Bolch]. — c. 'betrügen'. Er hat mich gehol [IB-Biesing]. — Zs.: ab-, auf-, aus-, bei-, ein-, er-, ver-, heim-, her-, herauf-, heraus-, herbei-, herein-, herüber-, herum-, herunter-, hinüber-, nach-, über-, weg-, wieder-, zu-, zurückholen; vgl. auch Teufelsholen(s). — F.: Part. Perf. endet in der VPf zumeist auf -lt, in der WPf häufig auf -l, in LA-Ilbh: geholl. Zur Konjug. vgl. fallen, tragen; Umlaut in 2. u. 3. Sing. verbr. NWPf RO-Als HB-Limb. — Südhess. III 664 ff.; Rhein. III 757 ff.; Lothr. 248; Els. I 322; Bad. II 557.
6351 Zeichen · 222 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    holenst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    holen , st. M. (a) nhd. Hulst, Stechpalme ÜG.: lat. (acrifolium) Gl Q.: Gl E.: germ. *hulisa- (2), *hulisaz, st. M. (a),…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    holên

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    holên s. halên.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    holenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    holen swv. s. holn.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Holenv., trs

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Holen , v. trs . überhaupt von einem entfernten Orte an einen nähern bringen. 1) Durch Ziehen von einem entferntern Orte…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    holen

    Goethe-Wörterbuch

    holen öfter ‘-hl-’, in Flexion mehrf apokopiert ‘hol(’)’, 2. PlPräs auch ‘holet’; gelegentl subst a herbeischaffen, zur …

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Holen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Holen , seemännisch das Ziehen am Tau.

  7. modern
    Dialekt
    holen

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    hole n [hôlə fast allg.; hólə M. Wh. ; hûlə Han. ; hylə in Bed. 2 K. Z. ] 1. holen. Hole t mi ch ! ruft der Ertrinkende …

  8. Sprichwörter
    Holen

    Wander (Sprichwörter)

    Holen 1. Geholt ist nicht gebracht. – Eiselein, 232. 2. Was man fern holt, ist süss. 3. Der holt's und wenn's hinter sie…

  9. Spezial
    holen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ho|len vb.tr. 1 (von einem Ort herbringen) jí a dô, jí a tó 2 (herbeirufen) jí a cherdé, fá gní . ▬ bei ihm ist nichts z…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit holen

58 Bildungen · 11 Erstglied · 39 Zweitglied · 8 Ableitungen

holen‑ als Erstglied (11 von 11)

holenbeciche

MWB

holenbeciche Adv. Bed. unklar (s. E. Sievers, Oxforder Benediktinerregel, Tübingen 1887, S. 28 z.St.): iz daz ein andere gesweglicher [still…

holender

AWB

holen·der

holender , -dir Gl 3,104,30. Thies, Kölner Hs. S. 164,4 s. kullantar.

holendor

KöblerMnd

holen·dor

holendor , M. Vw.: s. holunder L.: MndHwb 2, 340 (holendor[e])

holen II

RhWB

holen II Rhfrk uNahe innerh. des bei hohl angegebenen Geb. hōlə, dǫu hēlšt, e hēlt, Part. gəhōl ; sonst Hunsr hūlə, dǫu hīlšt, e hīlt, Part.…

holents

AWB

holent s Gl 3,479,12 s. kullantar.

holen als Zweitglied (30 von 39)

abholen

DWB

abholen , arcessere, nnl. afhalen, von einem orte holen: morgen werde ich dich abholen, das buch ist noch nicht abgeholt. bei den kattundruc…

afscholen

KöblerMnd

afscholen , sw. V. Vw.: s. afschȫlen

afterholen

DRW

after·holen

afterholen nl. achterhalen I allgemein I 1 einholen MnlWB. I 28 Faksimile I 2 ergreifen, anhalten Stallaert I 6 Faksimile I 3 überraschen St…

aufholen

DWB

auf·holen

aufholen , höher ziehen, an sich ziehen, nnl. ophalen. ein schifferwort hol auf! zieh das boot auf, das segel auf ( vgl. aufhissen); sonst, …

ausholen

DWB

aus·holen

ausholen , educere, nnl. uithalen, ausrecken, ausreichen, auslangen. 1 1) ausrecken zum streich oder schlag: holet mit der hand die axt aus …

beholen

KöblerMhd

beholen , sw. V. nhd. erwerben, erringen, behaupten, bewahren Hw.: vgl. mnl. behalen, mnd. behālen (1) Q.: GTroj, SHort (FB beholn), Flore (…

bescholen

KöblerMhd

bes·cholen

bescholen , sw. V. nhd. verdienen um Q.: RWchr (um 1254) (FB bescholn) E.: s. be, scholen W.: nhd. DW- L.: Hennig (bescholn), FB 37b (*besch…

cnéoholen

KöblerAe

cnéoholen , st. M. (a) nhd. Stechpalme, Stechender Mäusedorn ÜG.: lat. ruscus Gl Q.: Gl E.: s. cnéo, holen L.: Hall/Meritt 72a

cnéowholen

KöblerAe

cnéowholen , st. M. (a) Vw.: s. cnéoholen

dorchholen

KöblerMnd

dorchholen , sw. V. Vw.: s. dörchhōlen

einholen

DWB

ein·holen

einholen , nnl. inhalen, das erwartete, verlangte, verfolgte holen. 1 1) solemni pompa deducere: den nahenden fürsten einholen, ihm feierlic…

erholen

DWB

erholen , repetere, ahd. arhalôn, irholôn, mhd. erholn, vgl. das einfache wort. 1 1) wiederholen, wider erholen, von neuem sagen: mehr erhol…

geholen

KöblerMhd

geh·olen

geholen , sw. V. nhd. holen, erwerben, verdienen, herbeiführen Vw.: s. ūz- Hw.: vgl. mnl. gehalen Q.: EvSPaul (FB geholn), Krone, Lanc, RhMl…

herausholen

RDWB1

heraus·holen

herausholen hier ist nichts mehr herauszuholen idiom. - тут больше ничего не выгорит идиом. , разг. , тут нам ничего не обломится идиом. , р…

herholen

DWB

her·holen

herholen , verb. arcessere. 1 1) eigentlich und sinnlich, in bezug auf personen und sachen: sende nu hin, und las in her holen zu mir, denn …

kielholen

DWB

kiel·holen

kielholen , nd. nl. kielhalen, dän. kjölhale, schw. kölhala. 1 1) vom schiffe, es umlegen um so die sonst im wasser gehenden theile auszubes…

nachholen

DWB

nach·holen

nachholen , verb. 1 1) nachträglich oder dazu holen: geld, einen zurückgebliebenen nachholen u. s. w.; nachgeholte sachen ( paralipomena, na…

Packselholen

Wander

Packselholen 'S Packselholen ist nicht alle Tage. Diese Redensart bezieht sich auf eine Sitte in Schlesien, die wol in den meisten Gegenden …

Ratholen

DRW

rath·olen

Ratholen, n. Ersuchen um Rechtsauskunft bei einer dazu befugten Stelle vgl. Oberhof (II) [Übschr.:] vom rathholen. wann unsere centschöpfen …

teufelholen

DWB

teufel·holen

teufelholen , n. 1 1) der fluch oder der fluchende schwur hol mich der teufel (II, 9, a ): weil ja nicht mehr ist ja, so soll das teuffelhol…

überholen

DWB

ueber·holen

überholen , v. A A. in untrennbarer verb. A@1 1) jemanden einholen, an geschwindigkeit übertreffen Adelung 4, 757 ; ereilen Heynatz antibarb…

unverholen

KöblerMhd

unver·holen

unverholen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „unverhohlen“, nicht verborgen, nicht heimlich, unverborgen, bekannt, offen, offenkundig, öffentlich Hw…

unvorhōlen

MNWB

unvorhōlen , -vorhālen , -verhōlen , -verhālen , adj. : unverhohlen, deutlich, „ Men sicht id ock wol vnuerhalen, wo he stedes vp syner dene…

verholen

DWB

ver·holen

verholen , verb. herbeiholen. selten, doch 1 1) mehrfach als kunstausdruck erhalten: nautisch ein schiff verholen, ein schiff mittels taues …

virholen

KöblerMhd

vir·holen

virholen , (Part. Prät.=)Adv. Vw.: s. verholene*

Ableitungen von holen (8 von 8)

beholen

KöblerMhd

beholen , sw. V. nhd. erwerben, erringen, behaupten, bewahren Hw.: vgl. mnl. behalen, mnd. behālen (1) Q.: GTroj, SHort (FB beholn), Flore (…

erholen

DWB

erholen , repetere, ahd. arhalôn, irholôn, mhd. erholn, vgl. das einfache wort. 1 1) wiederholen, wider erholen, von neuem sagen: mehr erhol…

geholen

KöblerMhd

geholen , sw. V. nhd. holen, erwerben, verdienen, herbeiführen Vw.: s. ūz- Hw.: vgl. mnl. gehalen Q.: EvSPaul (FB geholn), Krone, Lanc, RhMl…

holene

KöblerMhd

holene , (Part. Prät.=)Adv. nhd. heimlich, verborgen Q.: Serv (um 1190) E.: s. helen W.: nhd. DW- L.: Lexer 92a (holne), MWB 2, 1665 (holne)…

verholen

DWB

verholen , verb. herbeiholen. selten, doch 1 1) mehrfach als kunstausdruck erhalten: nautisch ein schiff verholen, ein schiff mittels taues …

verholene

KöblerMhd

verholene , (Part. Prät.=)Adv. nhd. verhohlen, verhohlenerweise, geheim, heimlich, verborgen, im Geheimen, im Stillen, beiseite ÜG.: lat. in…

verholenlich

DWB

verholenlich , adj. und adv. verborgen: verhölen-, verhollen-lich, tacite Dief. 571 b ( gemma gemmarum Augsb. 1512).

zerholen

RhWB

zer-holen: sich z., sich abmühen Prüm .