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holen

ae. bis spez. · 19 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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20 in 19 Wb.
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

holen verb.

Bd. 10, Sp. 1741
holen, verb. afferre, adducere, advocare. ahd. alts. halôn, holôn, altfries. halia, mhd. haln, holn, niederl. haalen; engl. hale, n. hale, schwed. isl. hala ist nur in der unten folgenden bedeutung 10 gebräuchlich. die urverwandtschaft des wortes mit griech. καλεῖν, lat. calare ist längst erkannt, ihr gemäsz bezeichnet es in der ältern sprache noch öfters rufen, herzurufen: ahd. var inti halô thînan gomman (vade, voca virum tuum). Tatian 87, 5; alts. ef imu than thes wirðig ne sî, that he thi gehôrie,halô thi thâr óðran tô gôdorô gumonô,endi lah imu is grimmun werk. Heliand 3229; eine bedeutung, die bis auf heute durchklingt, wenn das wort mit belebtem objecte steht, siehe hernach 1. holen heiszt allgemein zu sich kommen machen, an sich nehmen oder ziehen, im gegensatze von bringen, das zwar manchmal an holen rührt, dessen grundbedeutung aber nur bewegen und überliefern von einem orte zum andern schlechthin bezeichnet, während bei holen der eigene wille des subjects und eine vorgängige bewegung an den ort wo das object sich befindet, verstanden wird. holen steht 11) mit persönlichem object, jemanden kommen machen, zu sich ziehen oder führen: mhd. er hieʒ sîne bruodere varn,haln ir vater joch ire barn. genesis in den fundgruben 2, 70, 33; er begunde ruofenvaste über die fluot. nu hol mich hie, verge,sprach der degen guot. Nib. 1490, 2; nhd. sendet einen unter euch hin, der ewrn bruder hole. 1 Mos. 42, 16; da holeten sie Simson aus dem gefengnis. richt. 16, 25; wer wil hin ab in die tiefe faren? das ist nicht anders, denn Christum von den todten holen. m. 10, 7; ecce! conveni, kommst du nicht, so hol ich dich. Pistorius thes. par. 5, 43; in der verbindung holen lassen: da sandte er hin und lies in (David) holen. 1 Sam. 16, 12; David sandte boten hin und lies sie (Bathseba) holen. 2 Sam. 11, 4; sand er hin und lies holen seine freunde. Esth. 5, 10. — Man sagt sich eine frau holen, heimführen, wie schon ahd.: thie thâr thie furlâʒanûn halôt (qui dimissam duxerit). Tatian 29, 2; die braut heim holen. 22) im fluche: der teufel, der henker, die pest hole dich!: der teufel soll dich lecken, der hol dich, der nem dich, der zerreisz dir das fidle, der hol dich in der senfte, so zerstoszst kein knie. Garg. 94a; skal my de tüfel halen, ik schiete dik! Simpl. 1, 24 Kurz; wer mich lobt in praesentia, und schilt mich in absentia, den hole die pestilentia. Pistorius thes. par. 7, 22. auch auszerhalb des fluches: wer sich in herrn-diensten zu tod arbeitet, den hohlet der teufel. 2, 34. in mildernden umschreibungen: ja, ja! sagte Springinsfeld, hole mich dieser und jener, wann du ein fähnlein bekomst. Simpl. 1, 302 Kurz; hohl mich dieser und jener! ich nehme keinen advokaten an. Lessing 1, 286; ich gesteh ihnen kein wort ein, wenn es weiter käme; nein, hohl mich gott! nicht auf der folter! Wieland 11, 221. 33) reflexives sich holen, wie jetzt sich erholen, ist mhd. (Lexer wb. 1, 1227), abeṙ auch noch nhd.: das verpflanzte kraut stirbet manchmal an den äuszerlichen blättern, dasz nur das herz-kölblein grün bleibet, doch holt sichs endlich, und wächset mit lust daher. Scriver seelensch. 1, 406. 44) holen, mit sächlichem object, in manigfachen fügungen, in der bedeutung gehen und etwas herbeibringen: er aber lief zu den rindern, und holet ein zart gut kalb. 1 Mos. 18, 7; da sie heimlich wasser holeten. Judith 7, 7; wer auf dem dach ist, der steige nicht ernider etwas aus seinem hause zu holen, und wer auf dem felde ist, der kere nicht umb, seine kleider zu holen. Matth. 24, 17. 18; da sie das kestlin im schilf sahe, sand sie ire magd hin, und lies es holen. 2 Mos. 2, 5; lies von dannen holen die lade des bunds des herrn Zebaoth. 1 Sam. 4, 4; solchs (erklärende worte) hab ich müssen so weit holen, den text Luce gewis zu machen. Luther 3, 494b; (da) wir uns in unser keiserlich gemüt gesetzt und fürgenommen haben .. unser keiserlich kron, wie sich gebürt, zu holen und zu erlangen. reichstagsabsch. 1521; (ein postbote) der immer bei der generalität ordre holen könne. Schuppius 107; um mir raths zu holen beschlosz ich eine reise nach Wien zu machen. unterhaltungen am häusl. herd (1854) 2, 644; hol wein,schenk ein, wir wöllen frölich sein. Garg. 86a; und murmelte: mein Kätchen, hol eine kanne bier. Hölty 9 Halm. auch kommen und davon führen: (dächer) welche, dasz der wind sie nicht hohle, mit steinen belastet sind. Stolberg 6, 306; fluchend (s. oben 2): der henker hol es überhaupt, dasz sie (die eltern) .. gerade dann verdoppelte foderungen machen, wenn die kinder unmäszige befriedigt haben. J. Paul Tit. 1, 107; und wenn mein stündlein kommen nun, der henker soll es holen! Schiller räuber 4, 5. 55) athem, luft holen: ich mus reden, das ich odem hole. Hiob 32, 20; und ist uns bange das wir kaum odem holen. Jes. 26, 18; dasz alle in der gröszten demuth vor so einem erleuchteten kenner und erlauchten beschützer standen, und kaum athem zu holen sich getrauten. Göthe 18, 239; das sie allerlei götzen der heiden fur götter halten, welcher augen nicht sehen, noch ire nasen luft holen. weish. 15, 15; kein athem schier mehr holen kundt. mückenkr. 1, 130; früher auch seufzer holen: dô holte der arme Heinrich tiefen sûft von herzen mit bitterlichen smerzen. a. Heinrich 378; als dise antiquitet ward auszgelesen, holet Gurgelstrotza et liche tiefe seufzen darüber ... darauf sagt bruder Onkapaunt: ihr holts mächtig tief. Garg. 286a; als der käiser hiervon redete holte er einen tiefen seufzer. Schuppius 88. 66) eine krankheit, den tod, wunden u. s. w. holen: schlechter kriegspöfel, der nur den haufen mehret, und schlege holet. Luther 4, 294a; zu holen ist hier nichts als beulen. Göthe 8, 123; die wunden zu heilen, die sich ihr muth holen könnte. ebenda; die unglückliche entdeckung von Lessings geheimer spinozistischer sinnesart durch Friedrich Jacobi, worüber Mendelssohn in buchstäblichem sinne sich den tod holte. 60, 292; (wie er sich) vielleicht den tod hole vom trunke auf den zorn. J. Paul Tit. 1, 100; seine rothen augen, die er gewisz .. von keinen gröszern stacheln holte, als von insektenstacheln. biogr. belust. 1, 182; dasz wir, bis man sich müd an uns gesehn, in einem solchen aufzug stehn und uns den schnupfen hohlen sollen? Wieland 10, 181 (170); das war also eine lehre, sagte Ilse, die ich mir geholt. in zukunft wollen wir vorsichtiger sein. Freytag handschr. 1, 313. 77) worte, aussprüche u. s. w. holen, herbeibringen: ist alles zuvor geredt, er holet es aber noch einmal wider, auf das er etwas hinzu setze, und weiter beschreibe. Luther 4, 41b; darauf gehet nu, das hie Sacharja die vorige predigt widerumb holet, wie Serubabel sol das gebew volfüren, und thut hinzu das stück, wer ist der diese geringe tage verachtet? 263b (vgl. widerholen); wie aber ein wort so das andre holte: so kamen wir endlich auf die jetzt allgemein herrschende verfeinerung der begriffe. Möser patr. phant. 3, 244. 88) das object ist unterdrückt: sprach, hole mir ein wenig wasser ... da sie aber hin gieng zu holen, rief er ir. 1n. 17, 11; schenk ein, wirtsknecht, gib, reich, hol, lang. Garg. 83b; der krieg bringt nichts, er holt. Hebel schatzkästl. 53; steht irgendwo verpicht im keller ein ehrenwein, ein herzensschweller, hinab, und hol! Voss 4, 246; zum holen sind zwar oft die guten freunde da, doch einen der was bringt, den hab ich noch zu sehen. Göthe 7, 49. mit dem theilungsgenitiv ist holen verbunden: wer wil mir zu trinken holen des wassers aus dem brun zu Bethlehem unter dem thor? 2 Sam. 23, 15. 99) die allgemeinere bedeutung erlangen, erwerben, gewinnen, die schon in no. 6 oben anstreifte, und die sonst auch schärfer hervortritt, wie in dem landläufigen: dabei ist nichts zu holen; weil ich aus ihrem eigenen munde weisz, dasz sie meine geringe person lieber haben, als mein groszes vermögen, bei welcher ich sie denn lasse, so wenig auch an ihr zu holen ist. J. Paul flegelj. 1, 6; wiewol es das höchste werk ist, gottes wort predigen, und kein gröszer gottesdienst mag geschehen, denn die seelen holen, und selig machen. Luther 3, 267a; aber künftig wird man seine kinder selbst säugen, .. oder mit dem zwanzigsten jahre aufhören müssen, kinder zu holen, wo die welt den menschenkindern nicht zu enge werden soll. Möser patr. phant. 4, 65; die lanzknechte begunden to pralen he kan uns nicht einen manth betalen, dar is kein gelt vor handen, syne breve wyllen dar nicht vele halen, wy wyllen blyven to lande. Hildebrand volksl. 117, 10 (niederdeutsch v. 1525); hat ihre rechte ausbildung in der kaufmännischen sprache erfahren: 3350 barrel (weizen) holten 43 bis 41 fr. Weserzeitung 1853 no. 3054; buchweizen ab ostküste Schleswigs holte 56 thlr. banco. Hamburger börsenhalle 1859. 1010) holen, niederd. halen, haalen, in der schiff fahrt, der länge nach ziehen, wobei die botsleute alle zugleich dem tau oder seil einen druck geben. Jacobsson 2, 195b; (ein schiff) ist hier auf der rhede leck geworden und in den hafen geholt. Weserzeitung 1859 no. 4884. auch neutral, und hier wol nur vom innehalten eines courses: man fahre längs der nordseite von Gozo .. bis das feuer von st. Elmo in sicht kommt, welches man zuerst s. s. o. ¾ o. peilen wird, alsdann hole man nach und nach südwärts. Weserzeitung 1853 no. 3057. 1111) holen, bei den zuckersiedern, den zum erstarren in die formen gebrachten zucker das erstemal umrühren.
9425 Zeichen · 186 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    holenst. M. (a)

    Köbler Ae. Wörterbuch

    holen , st. M. (a) nhd. Hulst, Stechpalme ÜG.: lat. (acrifolium) Gl Q.: Gl E.: germ. *hulisa- (2), *hulisaz, st. M. (a),…

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    holên

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    holên s. halên.

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    holenswv.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +2 Parallelbelege

    holen swv. s. holn.

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Holenv., trs

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Holen , v. trs . überhaupt von einem entfernten Orte an einen nähern bringen. 1) Durch Ziehen von einem entferntern Orte…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    holen

    Goethe-Wörterbuch

    holen öfter ‘-hl-’, in Flexion mehrf apokopiert ‘hol(’)’, 2. PlPräs auch ‘holet’; gelegentl subst a herbeischaffen, zur …

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Holen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Holen , seemännisch das Ziehen am Tau.

  7. modern
    Dialekt
    holen

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    hole n [hôlə fast allg.; hólə M. Wh. ; hûlə Han. ; hylə in Bed. 2 K. Z. ] 1. holen. Hole t mi ch ! ruft der Ertrinkende …

  8. Sprichwörter
    Holen

    Wander (Sprichwörter)

    Holen 1. Geholt ist nicht gebracht. – Eiselein, 232. 2. Was man fern holt, ist süss. 3. Der holt's und wenn's hinter sie…

  9. Spezial
    holen

    Deutsch-Ladinisch (Mischí) · +1 Parallelbeleg

    ho|len vb.tr. 1 (von einem Ort herbringen) jí a dô, jí a tó 2 (herbeirufen) jí a cherdé, fá gní . ▬ bei ihm ist nichts z…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit holen

58 Bildungen · 11 Erstglied · 39 Zweitglied · 8 Ableitungen

holen‑ als Erstglied (11 von 11)

holenbeciche

MWB

holenbeciche Adv. Bed. unklar (s. E. Sievers, Oxforder Benediktinerregel, Tübingen 1887, S. 28 z.St.): iz daz ein andere gesweglicher [still…

holender

AWB

holen·der

holender , -dir Gl 3,104,30. Thies, Kölner Hs. S. 164,4 s. kullantar.

holendor

KöblerMnd

holen·dor

holendor , M. Vw.: s. holunder L.: MndHwb 2, 340 (holendor[e])

holen II

RhWB

holen II Rhfrk uNahe innerh. des bei hohl angegebenen Geb. hōlə, dǫu hēlšt, e hēlt, Part. gəhōl ; sonst Hunsr hūlə, dǫu hīlšt, e hīlt, Part.…

holents

AWB

holent s Gl 3,479,12 s. kullantar.

holen als Zweitglied (30 von 39)

abholen

DWB

abholen , arcessere, nnl. afhalen, von einem orte holen: morgen werde ich dich abholen, das buch ist noch nicht abgeholt. bei den kattundruc…

afscholen

KöblerMnd

afscholen , sw. V. Vw.: s. afschȫlen

afterholen

DRW

after·holen

afterholen nl. achterhalen I allgemein I 1 einholen MnlWB. I 28 Faksimile I 2 ergreifen, anhalten Stallaert I 6 Faksimile I 3 überraschen St…

aufholen

DWB

auf·holen

aufholen , höher ziehen, an sich ziehen, nnl. ophalen. ein schifferwort hol auf! zieh das boot auf, das segel auf ( vgl. aufhissen); sonst, …

ausholen

DWB

aus·holen

ausholen , educere, nnl. uithalen, ausrecken, ausreichen, auslangen. 1 1) ausrecken zum streich oder schlag: holet mit der hand die axt aus …

beholen

KöblerMhd

beholen , sw. V. nhd. erwerben, erringen, behaupten, bewahren Hw.: vgl. mnl. behalen, mnd. behālen (1) Q.: GTroj, SHort (FB beholn), Flore (…

bescholen

KöblerMhd

bes·cholen

bescholen , sw. V. nhd. verdienen um Q.: RWchr (um 1254) (FB bescholn) E.: s. be, scholen W.: nhd. DW- L.: Hennig (bescholn), FB 37b (*besch…

cnéoholen

KöblerAe

cnéoholen , st. M. (a) nhd. Stechpalme, Stechender Mäusedorn ÜG.: lat. ruscus Gl Q.: Gl E.: s. cnéo, holen L.: Hall/Meritt 72a

cnéowholen

KöblerAe

cnéowholen , st. M. (a) Vw.: s. cnéoholen

dorchholen

KöblerMnd

dorchholen , sw. V. Vw.: s. dörchhōlen

einholen

DWB

ein·holen

einholen , nnl. inhalen, das erwartete, verlangte, verfolgte holen. 1 1) solemni pompa deducere: den nahenden fürsten einholen, ihm feierlic…

erholen

DWB

erholen , repetere, ahd. arhalôn, irholôn, mhd. erholn, vgl. das einfache wort. 1 1) wiederholen, wider erholen, von neuem sagen: mehr erhol…

geholen

KöblerMhd

geh·olen

geholen , sw. V. nhd. holen, erwerben, verdienen, herbeiführen Vw.: s. ūz- Hw.: vgl. mnl. gehalen Q.: EvSPaul (FB geholn), Krone, Lanc, RhMl…

herausholen

RDWB1

heraus·holen

herausholen hier ist nichts mehr herauszuholen idiom. - тут больше ничего не выгорит идиом. , разг. , тут нам ничего не обломится идиом. , р…

herholen

DWB

her·holen

herholen , verb. arcessere. 1 1) eigentlich und sinnlich, in bezug auf personen und sachen: sende nu hin, und las in her holen zu mir, denn …

kielholen

DWB

kiel·holen

kielholen , nd. nl. kielhalen, dän. kjölhale, schw. kölhala. 1 1) vom schiffe, es umlegen um so die sonst im wasser gehenden theile auszubes…

nachholen

DWB

nach·holen

nachholen , verb. 1 1) nachträglich oder dazu holen: geld, einen zurückgebliebenen nachholen u. s. w.; nachgeholte sachen ( paralipomena, na…

Packselholen

Wander

Packselholen 'S Packselholen ist nicht alle Tage. Diese Redensart bezieht sich auf eine Sitte in Schlesien, die wol in den meisten Gegenden …

Ratholen

DRW

rath·olen

Ratholen, n. Ersuchen um Rechtsauskunft bei einer dazu befugten Stelle vgl. Oberhof (II) [Übschr.:] vom rathholen. wann unsere centschöpfen …

teufelholen

DWB

teufel·holen

teufelholen , n. 1 1) der fluch oder der fluchende schwur hol mich der teufel (II, 9, a ): weil ja nicht mehr ist ja, so soll das teuffelhol…

überholen

DWB

ueber·holen

überholen , v. A A. in untrennbarer verb. A@1 1) jemanden einholen, an geschwindigkeit übertreffen Adelung 4, 757 ; ereilen Heynatz antibarb…

unverholen

KöblerMhd

unver·holen

unverholen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „unverhohlen“, nicht verborgen, nicht heimlich, unverborgen, bekannt, offen, offenkundig, öffentlich Hw…

unvorhōlen

MNWB

unvorhōlen , -vorhālen , -verhōlen , -verhālen , adj. : unverhohlen, deutlich, „ Men sicht id ock wol vnuerhalen, wo he stedes vp syner dene…

verholen

DWB

ver·holen

verholen , verb. herbeiholen. selten, doch 1 1) mehrfach als kunstausdruck erhalten: nautisch ein schiff verholen, ein schiff mittels taues …

virholen

KöblerMhd

vir·holen

virholen , (Part. Prät.=)Adv. Vw.: s. verholene*

Ableitungen von holen (8 von 8)

beholen

KöblerMhd

beholen , sw. V. nhd. erwerben, erringen, behaupten, bewahren Hw.: vgl. mnl. behalen, mnd. behālen (1) Q.: GTroj, SHort (FB beholn), Flore (…

erholen

DWB

erholen , repetere, ahd. arhalôn, irholôn, mhd. erholn, vgl. das einfache wort. 1 1) wiederholen, wider erholen, von neuem sagen: mehr erhol…

geholen

KöblerMhd

geholen , sw. V. nhd. holen, erwerben, verdienen, herbeiführen Vw.: s. ūz- Hw.: vgl. mnl. gehalen Q.: EvSPaul (FB geholn), Krone, Lanc, RhMl…

holene

KöblerMhd

holene , (Part. Prät.=)Adv. nhd. heimlich, verborgen Q.: Serv (um 1190) E.: s. helen W.: nhd. DW- L.: Lexer 92a (holne), MWB 2, 1665 (holne)…

verholen

DWB

verholen , verb. herbeiholen. selten, doch 1 1) mehrfach als kunstausdruck erhalten: nautisch ein schiff verholen, ein schiff mittels taues …

verholene

KöblerMhd

verholene , (Part. Prät.=)Adv. nhd. verhohlen, verhohlenerweise, geheim, heimlich, verborgen, im Geheimen, im Stillen, beiseite ÜG.: lat. in…

verholenlich

DWB

verholenlich , adj. und adv. verborgen: verhölen-, verhollen-lich, tacite Dief. 571 b ( gemma gemmarum Augsb. 1512).

zerholen

RhWB

zer-holen: sich z., sich abmühen Prüm .