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tragen

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

PfWB
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31 in 21 Wb.
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Eintrag · Pfälzisches Wb.

tragen st.

Bd. 2, Sp. 394
tragen st.: I. einen, etwas t., traan, traaⁿ, traa(e), traache, trage, s. F. 1. 'von einem Ort zum andern t.'; 's Däschche in de Hand, 's Kind uf'm Aarm (uf'm Buckel) traa(e) [NPf, allg.]. Sie tragt ehr Kind uf'm Buckel wie die Hääre (Heiden 'Zigeuner') [BZ-Dernb]. Er traacht de Sack Hawwer uf de Schilder [LA-Gommh, verbr.]. Die kann e Korb voll Aajer uf'm Kopp traa [Gal-Dornf]. Ich muß gleich 's Mettagesse in die Fawerik (Fabrik) traache [PS-Erfw]. Mer missen heit Mischt in de Wingert traae [NW-Frankeck, verbr.]. Der kann Läscht (Lasten) trooⁿ wie e Besembinner [KU-Schmittw/O]. Der Mihlknecht muß schwer traache [LA-Gommh, verbr.]. De Aarem (Arm) dut mer weh vum Traae [Gal-Dornf, verbr.]. Do kammer sich bucklich traa, von einer schweren Last [RO-Münstapp]. Er hot sich en Bruch getrage, sich durch Tragen einen Bruch zugezogen [BZ-Dernb, verbr.]. Kumm, ich helf der trage! [SP-Mechth]. RA.: E Judd hot's uf der Stang getraa, Scherzwort, wenn jemand etwas vergeblich sucht [Gal-Dornf]. Des traat 's Wasser hoch, von einem hochbeinigen Mädchen [Don-Schowe Torscha]. Er traat sei Tornischder uf'm Buckel noh, von einem Buckligen [KL-Reichb]. Einen Sommersprossigen neckt man: Gell, du hoscht Puhl (Jauche) mit'm Korb getraa? [KL-Bann]. SprW.: Die (verschwenderische) Frää tracht im Schorz mehⁿ aus'm Haus, als der Mann mit'm Wache (Wagen) neiⁿfahrt [BZ-Dernb, verbr., auch Don Gal Buch]. Volksgl.: Wammer 'n jung Kind tragt un hot selwert kens, erbt's 'wird man selbst bald eins haben' [Fogel Beliefs Penns Nr. 171]. VR.: Hannes, Trawannes, traa Wasser ins Haus; die Millich lääft iwwer un 's Feier geht aus [Trifels 24. 12. 1933, ähnlich Gal]. Traa mich, traa mich, traa mich net weit; traa mich noh Mackebach, wo's so scheen geit (geigt; Mackenbach ist als Musikantendorf weithin bekannt) [KU-H'einöd]. Wenn einem Kind etwas heimlich angehängt wurde, rufen die anderen: De Esel träät, de Esel träät; er träät e Sack voll Kleie un wääß net, wo se leie [KU-Bedb]. Ein Fingerspiel s. bei Bach (I 502, Z. 16). a. 1514: Item 4 sch. 11 pf. vor 8 tage myscht in die wingert zu berghußn zu dragen [GgHospR]. a. 1518: haben sanct philipsen geert mit eim silber Kyndelin, dregt (hält) ein silber appel yn die linker hant [Lehmann, Dipl. Gesch. des Stifts zu Zell]. Ein Zitat von a. 1539 s. bei Teig 1. a. 1571: Item 2 Lagell (s. Logel) darin man wasser dregt [ZweibrKellR]. Zs. ab-, ane-, auf-, aus-, bei-, tot-, durch-, ein-, fort-, heim-, heraus-, herbei-, herein-, her-, herum-, hinab-, hinauf-, hinaus-, hinein-, hin-, hinüber-, hinunter-, hoch-, nach-, voran-, vor-, zusammentragen. — Insbes. a. gegenst. α. de Aarem in de Schlink (Schlinge) traache [LA-Gomm, allg.]; dass. auch kurz: 's Kind dut seiⁿ Ääremche traaⁿ [KU-Brück, verbr.]. — β. 'n Bruchband trage [NW-Elmst, verbr.]; e Benn (Binde) traan, dass. [WD-Niedkch, verbr.]. — γ. Kläärer (Kleider) traache, wie schd. [Land, verbr.]. De Mantel krieht e neier Krage, do kannscht'ne noch drei Johr trage [Krieger 37]. Was ich ammer (an mir) traa, muß echt seiⁿ [FR-Bockh]. So Fetze, wie sie heit traaen, dät ich kene um de Leib, Ausspruch einer alten Frau [ZW-Gr'bundb]. SprW.: Wer lebt vun Fische un Jage, muß verissene Kleeder drage [Penns]. — δ. e Brill t., wie schd. [allg.]. Ich glaab, ich muß e Brill nauⁿ traae; ich geh noch heit zum Obdiguss [Kühn Schnitze II 37]. — ε. De Hund traat de Schwanz scheen, wenn er ihn leicht herabhängend und gebogen hält [PS-Schmalbg]. Die Kuh trägt de Schwanz iwwer'm Loch, zum Zeichen, daß sie nicht trächtig ist [SP-Harths]. — ζ. Die Been traan mich nimmi (vor Müdigkeit) [Gal-Dornf]. Er geht fort, so weit'n die Bäin trooⁿ [KU-Schmittw/O]. — η. 's Eis traacht 'ist schon so fest, daß es einen sicher trägt' [BZ- Albw, verbr.]. Der Balke tragt net 'ist zu schwach für die vorgesehene Belastung' [BZ-Dernb]. — θ. Das Gewehr traat weit 'hat eine große Schußweite' [KB-Biedh, verbr.]. — b. übertr., s. auch Zs. ab-, auf-, aus-, bei-, be-, davon-, durch-, ein-, er-, herum-, nach-, über-, ver-, vor-, zer-, zutragen. — α. Des Geschäft tragt nix 'bringt keinen Gewinn' [BZ-Dernb, verbr.]. — β. die Koschde (Kosten) t., wie schd. [verbr.]. — γ. sein Los, sein Schicksal t., wie schd. Sie tragt ehr hart Los geduldig [BZ-Dernb]. Sie trägt ehr Leide mit Geduld [NW-Frankeck]. Er träät schwer droⁿ 'macht sich viel Sorgen und Kummer um etwas oder um jemand' [KU-Schmittw/O, KB-Bubh]. — δ. a. 1314: der sol von der getat duen und dragen zwivaltige pene 'die doppelte Strafgebühr entrichten' [SpeyUrk. 222]. — ε. 'Abbruch tun', mit Dat. a. 1507: Zum letzten spricht man zu recht, daß wasser vnd weydt der gemein sey, darin soll ir niemandt tragen [PfWeist. I 551 (LA-Frankw)]. — 2. Weitere RA. u. SprW. zu I 1: Er traat Wasser uf zwee Schuldere 'handelt zweideutig' [KU-Trahw, verbr., auch Penns]. Die dun Holz zum Feier traache 'schüren den Streit' [LA-Impfl]; Stafette traae 'tratschen' [RO-Duchr]; die Kerch ums Dorf traae 'am Wesentlichen vorbeireden' [RO-Dielkch, verbr.]. Der traat awwer sei Nas hoch 'ist eingebildet' [Kus, verbr.]; uf de Hänn traae 'mit liebevoller Sorgfalt umhegen' [KU-Kaulb, verbr.]. Er hot net schwer se trooⁿ, weil er dumm und beschränkt ist [KU-Schmittw/O]. Was der hergibt, is gut traae, von einem Geizhals [KU-Schmittw/O]. Das is keⁿ Schäfche, wie' s Woll träät 'ist nicht so, wie es nach außen hin scheint' [KU-Bedb]. Das hebt un träät net 'ist nichts Rechtes' [KU-Adb, Kaislt]. Die RA. Brief t. s. bei Brief 2 c. SprW.: 's hot jerer seiⁿ Päckche (auch: Bindelche) 'sein Schicksal' se traaⁿ [KU-Hundh]. Des Knächelche, wo em beschert is, traat em ken Hund fort, dass. [NPfGV Nr. 8/1934]. An dem, was m'r gelehrt (gelernt) hat, traat m'r nit schwer [PS-Schindhd, KU-Schmittw/O BZ-Dierb]. Wer bringt, traat aach 'Wer Neuigkeiten über andere bringt, trägt auch Neuigkeiten weiter', Warnung vor Zuträgern [Don-Gottlob]. — 3. Frucht t., s. die Zs. austragen 3 a. — a. von Tier und Mensch. α. vom Tier. Die Kuh (de Gaul, die Stut, die Loos 'Mutterschwein') traat 'ist trächtig' [verbr. mittl. u. südl. WPf, allg.]; dass. häufiger in der Verneinung: traat net, träät nimmi usw. Die Kuh is net ans Trage se bringe [KL-Rodb]. Die Kuh is tragend [HB-Kirrbg BZ-Hermbghf]. Scherzrede: En Gaul un en Has tragen en Johr (die Stute 48 Wochen, der Hase 4) [BZ-Dernb]. Volksgl.: Fieder e Kuh, as net tragend bleibt, Dulibuhneblädder (Tulpenblätter) [Fogel Beliefs Penns Nr. 796]. Vgl. die Zs. groß-, hochtragend u. die Syn. bei trächtig. — β. selten vom Menschen; unner'm Herz trooⁿ, wie schd. [KU-Schmittw/O, BZ-Dernb]. — b. von der Pflanzenwelt. De Acker hot noch nie soviel getrage wie desjohr [GH-Kand, verbr.]. Das klääne Bäämel do tragt schun [BZ-Dernb]. Volksgl.: Uf der Äppeldag (25. März) eb (vor) Sunneufgang schittelt mer die Äppelbääm; noh trage sie immer gut [Fogel Beliefs Penns Nr. 1058]. — 4. 's Geld traat Zinse, wie schd., [KU-Kaulb, verbr.]. — II. refl. 1. 'sich kleiden'. Er träät sich iwwer seine (!) Stand 'zu aufwendig' [WD-Niedkch]. Sie tragt sich modern [BZ-Dernb]. — 2. vom kleidsamen Stoff, vom passenden Kleidungsstück. Der Stoff (auch: der Aaⁿzug) träät sich gut (auch: träät sich net gut, träät sich schlecht) [KU-Schmittw/O, allg.]. — 3. sich mit einem Gedanken, mit Plänen t., wie schd. Er tragt sich mit dem Gedanke auszewannere [BZ-Dernb]. Er tragt sich mit grouße Plän (mit houche Stange) [ebd.]. — F.: Inf.: drān/drn RO-O'hs Durchr Lettw Westteil der mittl. WPf (bis zur Linie KU-Hachb—KU-Krottb) SWPf (bis zur Linie KU-Kübbg—ZW-Mauschb), dazu eine Insel um KL-O'mohr; drāⁿ/drⁿ ostwärts anschließend bis zur Linie RO-Ebbg—KL-Mackb—KL-Hauptstl; drāə/drə noch weiter ostwärts anschließend bis zur Linie FR-Bobh—NW-Leistdt— NW-Weidth—PS-Glashtt, dazu GH-Neubg; drāgə/drgə u. drāxə/drxə im Hauptteil der VPf einschl. Ost-PS ab der Linie PS-Hintwdth— PS-Bundth (nördl. des Speyerbaches -x- u. -g-, südl. davon fast allg. -x-, selten -g-) — Präs. Sing. 1.: drān/drn westl. NPf u. MPf bis zur Linie RO-Wintbn—RO-Nd'mosch—KL-Rodb — KL-Miesb—ZW-Battw—HB-Brenschb; drā(ə)/dr(ə) anschl. bis zur Linie FR-Bockh—NW-Weish/S— NW-Weidth—PS-Petbch mit Einzelorten ostwärts der Linie; drāg/drg vorn. (FR u. LU); drāx/ drx u. selteneres trāg/trg mittl. VPf; drx südl. VPf mit Ost-PS ab der Linie PS-Hintwdth— PS-Fischb; 2./3.: drāšd/dršd bzw. drād/drd mittl. u. südl. WPf nördl. VPf bis zur Linie FR-Höning—FR-Bockh; drEšd/drēšd bzw. drEd/ drēd NPf bis zur Linie KU-Blaub—KU-Kaulb— KB-Bubh, dazu IB-Reinh Bebh WD-Niedkch (drEd in KU-Hundh RO-Odh Duchr Als Ebbg); drāgš(d)/drgš(d) und drāxš(d)/drxš(d) bzw. drāgd/drgd und drāxd/drxd südl. VPf bis zur Linie LA-Wey—GH-Westh mit Ost-PS ab der Linie PS-Schönau—PS-Dahn—PS-Haust; drEgš(d) drēgš(d) bzw. drEgd/drēgd vorn. nördl. VPf, seltener mittl. VPf; drEχš(d)/drēχš(d) bzw. drEχd/ drēχd mittl. VPf, seltener nördl. VPf. — Präs. Pl. (für alle 3 Pers.): drā(ə)n/dr(ə)n NPf u. WPf (zweisilbig bes. im Ostteil der NPf); drāxən/drxən, seltener drāgən/drgən Westteil der VPf bis zur Linie FR-Lambsh—BZ-V'weidth (bez. -g- u. -x- s. Angaben beim Inf.); drāxə/ drxə ostwärts anschließend (südl. der Linie NW-Duttw—Spey im mittl. Teil neben der Endung auch -ən). — Imp.: drā/dr WPf ohne Ost-PS NPf mit nördl. VPf bis zur Linie FR-Bockh—FR-Gr'karlb—NW-Hardbg, dazu GH-Neubg; drāg/drg und drāx/drx VPf (-g hauptsächlich im N, -x- im S einschl. Ost-PS ab der Linie PS-Hintwdth—PS-Fischb). — Part. Perf.: gədrā(ə)/gədr(ə) WPf u. NPf etwa entsprechend der F. gebroch auf K. 1; gədrāgə/gədrgə und gədrāxə/gədrxə VPf (-g- vorw. nördl. u. teilweise mittl. VPf, -x- vorw. südl. u. z. T. mittl. VPf sowie Ost-PS). — Dunkle Qualität des -a- vorn. SOPf, NWPf und z. T. Süd- HB u. Süd-IB. — Intervokalisch erscheint der Velarreibelaut im nördl. Teil der mittl. VPf häufig nicht als -x-, sondern als -γ-. Daneben ist nach Bertram 120 noch eine Lautstufe zu hören, die zwischen γ und g steht, aber doch noch Reibelaut ist. — Auslandspfälzer: Formen aus Penns: draje, gedrāje Lambert Penns 43; drāge Horne Penns 238; drgd, seltener dreχd PSA K. 60; dr‧e., Wood Schärf. Penns 237. Formen aus Gal: dr(ə), selten drā(e); entspr. die konjugierten Formen: dr, drš(d), drd, drn (seltener drə), gədr. Rußl-Spey hat im Inf. drāxə. — Südhess. I 1625 ff.; Rhein. VIII 1268 ff.; Saarbr. 210; Lothr. 99; Els. II 743/44; Bad. I 522ff.
10443 Zeichen · 311 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    trâgen

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +11 Parallelbelege

    trâgen s. dræjen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tragensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    tragen , sw. V. Vw.: s. trāgen*

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tragen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Tragen , verb. irreg. ich trage, du trägst, er trägt, Conj. ich trage; Imperf. ich trug, Conj. ich trüge; Mittelw. getra…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tragen

    Goethe-Wörterbuch

    tragen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    tragen

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    tragen Band 4, Spalte 4,81-86

  6. Sprichwörter
    Tragen

    Wander (Sprichwörter)

    Tragen 1. Das alle nicht können tragen, das kann auch einer allein nicht tragen. – Henisch, 847, 10. 2. Der hat gut trag…

  7. Spezial
    tragen, Betonung v

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    tragen , v , Betonung ~ нести , гл ударение

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tragen

200 Bildungen · 7 Erstglied · 184 Zweitglied · 9 Ableitungen

Zerlegung von tragen 2 Komponenten

tra+gen

tragen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tragen‑ als Erstglied (7 von 7)

tragend

FWB

1. ›schwanger (von Menschen); trächtig (von Tieren)‹; 2. ›für jn. verpflichtend, jn. kennzeichnend, bestimmend‹

tragende

KöblerMhd

trag·ende

tragende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. tragend, führend Vw.: s. ein-, gift-, hagel-, himel-, hōch-, honec-, houbet-, kummer-, lieht-, minne-, mo…

tragenig

PfWB

tragenig Adj. : = trächtig . Die Kuh bleibt nit traachenig [ GH-Max'au ], traanich [ ZW-Lambsbn ]. Zs. hochtragenig . — Zum Suffix -ig vgl. …

tragen als Zweitglied (30 von 184)

hageltragen

KöblerMhd

*hageltragen , V. nhd. „Hagel tragen“ Hw.: s. hageltragende E.: s. hagel, tragen W.: nhd. DW-

himeltragen

KöblerMhd

*himeltragen , V. Hw.: s. himeltragende E.: s. himel, tragen

honectragen

KöblerMhd

*honectragen , st. V. nhd. „honigtragen“ E.: s. honec, tragen W.: nhd. DW-

kindertragen?

KöblerMhd

*kindertragen? , V. nhd. „kindertragen“, ein Kind tragen E.: s. kint, tragen W.: s. nhd. (ält.) kindertragen, V., kindertragen, DW 11, 752

kumbertragen

KöblerMhd

*kumbertragen , V. nhd. „Kummer tragen“ Hw.: s. kumbertragende E.: s. kumber, tragen W.: nhd. DW-

liehttragen

KöblerMhd

*liehttragen , V. nhd. „lichttragen“ E.: s. lieht, tragen W.: nhd. DW-

morttragen

KöblerMhd

*morttragen , V. nhd. „mordbringen“ E.: s. morttragende W.: nhd. DW-

riuwentragen

KöblerMhd

*riuwentragen , V. nhd. Reue tragen, bereuen Hw.: s. riuwentragende E.: s. riuwe, tragen (1) W.: nhd. DW-

vertragen

KöblerMhd

*vertragen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „vertragen“ (Adj.) Vw.: s. un- E.: s. vertragen (1) W.: nhd. vertragen, (Part. Prät.=)Adj., vertragen (…

zweitragen

KöblerMhd

*zweitragen , V. nhd. zwieträchtig sein (V.) Hw.: s. zweitragende E.: s. zweitragende W.: nhd. DW-

Betragen

RDWB1

Betragen n поведение, вести себя, держать себя в обществе (не имеет отношения к "нести")

abe tragen

MWB

abe tragen stV. 1 ‘etw. heruntertragen’ 2 ‘etw. forttragen, fortnehmen, entfernen’ 3 ‘etw. fernhalten’ 4 intr., ‘ein Ziel verfehlen, daneben…

abe tragen

Lexer

abe·tragen

abe tragen BMZ abtragen, wegnehmen (den schaden Usch. 337 ), ausgleichen Chr. 1. 435, 6, bezahlen Gr. w. 5, 79 ;

abezuotragen

KöblerMhd

abe·zuotragen

abezuotragen , st. V. nhd. „abzutragen“ Q.: Urk (1434) E.: s. abe, zuo, tragen (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzutragen)

abtragen

DWB

abt·ragen

abtragen , auferre, e loco tollere, nnl. afdragen. das kleid ( an, von dem leib ) abtragen, die schuhe ( von den füszen ) abtragen, verschle…

abvertragen

DRW

abvertragen vertragsmäßig aufheben als man ... die clock ... gelaut, sin die geerbte nachparn im kirspel ..., uff S.Michaels leuff ... komen…

abzutragen

KöblerMhd

abzutragen , st. V. Vw.: s. abzuotragen*

Altjārvertragen

Idiotikon

Altjārvertragen Band 14, Spalte 534 Altjārvertragen 14,534

alumbetragen

KöblerMhd

alumbe·tragen

alumbetragen , st. V. nhd. „herumtragen“ Q.: BDan (um 1331) (FB alumbe tragen) E.: s. alumbe, tragen W.: nhd. DW2- L.: FB 11b (alumbe tragen…

ane tragen

MWB

ane tragen stV. 1 ‘etw. (an sich) tragen’ (meist Kleidung, auch Rüstung, Schmuck)2 ‘herantragen’ 2.1 mit Akk.d.S. ‘etw. herantragen, herbeis…

anegetragen

KöblerMhd

ane·getragen

anegetragen , st. V. nhd. zu Wege bringen, ersinnen, tragen, an sich tragen, führen, anstellen, anstiften, überreden, schenken, darbringen, …

ane tragen

Lexer

anet·ragen

ane tragen BMZ trans. an od. zu einem tragen ( Bit. 5871 ), auch mit dopp. acc.; an sich tragen, führen; anstellen, anstiften;

antragen

DWB

ant·ragen

antragen , n. propositio: derhalben wolt euer heiligkeit ire veterliche ohren, so an Christus stat dis mein antragen hören, mir irem armen s…

auftragen

DWB

auf·tragen

auftragen , imponere, aufsetzen, nnl. opdragen: 1 1) cibos mensae imponere, schüsseln, teller, speise auf den tisch tragen: und er trug auf …

ausgetragen

DRW

aus·getragen

ausgetragen zum Austrag bringen das man die [sache] mit den zwelffern nicht usgetragen möchte 1368 AugsbChr. I 136 Faksimile

austragen

DWB

aust·ragen

austragen , ahd. ûʒ tragan ( Graff 5, 497 ), nnl. uitdragen. 1 1) exportare, efferre, egerere, aus dem haus, stall, aus dem kasten, gefäsz t…

Ableitungen von tragen (9 von 9)

betragen

DWB

betragen , n. mores, vitae ratio, verhalten. aufführung: gutes, löbliches, schlechtes, seltsames, rätselhaftes betragen; ein nothwendiges be…

betragenlich

Idiotikon

betragenlich Band 14, Spalte 553 betragenlich 14,553

enttragen

DWB

enttragen , auferre, asportare, wegtragen, entziehen, entwenden, ahd. intragan ( Graff 5, 497 , der inferre und auferre mischt ), mhd. entra…

ertragen

DWB

ertragen , ferre, perferre, erscheint weder ahd. noch mhd. 1 1) forttragen, aufheben, weil das tragen ein heben ist: daher kummet es, das ei…

ertragenlich

DWB

ertragenlich , tolerabilis, wofür heute nur das folgende gilt.

getragen

DWB

getragen , verb. , verstärktes tragen ( s. d. ); schon im gotischen als gadragan belegt, tritt die zusammengesetzte form des verbums auch au…

Misstragen

Idiotikon

Misstragen Band 14, Spalte 547 Misstragen 14,547

vertragen

DWB

vertragen , verb. , in den bedeutungen reich verzweigtes comp. von tragen. schon ahd. häufig: fartragan, fertragen, bei Otfrid firdragan Gra…

zertragen

DWB

zertragen , verb. , auseinandertragen, 1) trans., a) auseinandertragen, zerstreuen: umbhin und anhin oder hin und wider tragen, z., zerlegen…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tragen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tragen/pfwb?formid=D03449
MLA
Cotta, Marcel. „tragen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tragen/pfwb?formid=D03449. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tragen". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tragen/pfwb?formid=D03449.
BibTeX
@misc{lautwandel_tragen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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