lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

tragen

mhd. bis spez. · 21 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
31 in 21 Wb.
Sprachstufen
7 von 16
Verweise rein
478
Verweise raus
227

Eintrag · Rheinisches Wb.

tragen

Bd. 8, Sp. 1268
tragen das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk drān, drāšt, drāt, mər drān, gədrā [du drEšt, drEt Ottw-Dirming]; Mosfrk dr:n, drēšt, drēt, gədr(n), dr:n, auch dre·i.n Merz (Mondrf Stdt gədr:n); Trier-Stdt dr:n, drāə, drāt, gədr:n, dir drāt; Bitb dr:n, eiχ drin, drEs, –Et, drūx, –ī:-, drī (Imper.), gədr:n; Koch dr:n, eich drī:n, drEst, -Et, mər, dr:n, ir drāxt; May dr:n, eiχ drin, drās u. trīs, drāt, mər, drin, dir drīt; Altk drān, drān, drajst, drajt u. drejt, drejt, Prät. drō:x, gədragən; Siegld drE, drEdə, gədrEt (also schw.), auch gədrā; SRip dr:n, drēs, drēt, mər, dr:n, ir dr:t, drō:x, gədr:n [Aden-Hausten Antw Wershf, uAhr, kurköln. Neuw dr:n, dreis, dreit, mər, dr:n usf.; Monsch-Witzerath drā:n, drēəs, drēət, mər, drā:nt, ir drā:t, drō:x, gedrā:n]; sonst Rip drā:γə, drE:s, drE:t, mər, drā:γə, yr drā:t, Konj. Präs. drEt, Prät. drō:x, Konj. dr:x, jədrā:γə (hier u. da auch -drāt) [Aach-Stdt drājə, drāx, du dręaχs, dręaχ]; OBerg drE:jən, drEən, ek drEj, jədrEjən, (-drEən), drEχ (Imper.), drūx [jədraxt Gummb-Müllenb]; NBerg in Remschd draγən, drēs, drēt, druox, gədraγən, in Wuppert. drējən, drēg, drēχs, drēχt [u. dreχt], drōx, gədrēγən [Ronsd drājən, drīəs, drīət, drōx]; Wippf drāγən, drEs, drEt, miər, drāgən, ȳər drāxt (drāt), drū:x, gədrāγən u. gədrEt; SNfrk im Selfk drāγə, drāx, drī·ə.χs, drī·ə.χt, drō:x, –:-, jədrāγə, Erk, Rheydt drāγə, drāx, drE:s, –E:t, drāγə, drā:t, drōx, jədrE:t; Kref-Stdt drāγə, drāx, drēχs, drēχt, drāγə, drăxt, drū·ə.x, jədrāγə; ebenso Kemp; Klevld drāγə, drāx, γęi drāxt, he drEχ(t), drūx, gədrāγə; MülhRuhr drāγə, drī:xs, drī:x st.: 1. etwas, einen tr., mit persönl. u. sachl. Subj. a. in rein sinnl. Bed., in der Hand, auf dem Kopf, Rücken tr., wie nhd.; eraf-, erus-, eren-, eröm-, eronder-, hin- on her-, dar-, fott-, weg-, hēm-, zesamme-, beiənēn- (usf. mit allen Adv. des Zieles); an der schwere Las dr. sech de Männer noch kapott Rip, Allg. RA.: De dräht we en Eim (Biene) trägt mit Fleiss etwas zusammen, spart Wermelsk. De Esel draht un wāss (weiss) et net, on wenn mer em et sät, dann glaft en et net vom Dummen gesagt May. Gut gehob is halb gedrahn Hunsr, Sieg-ODollend. Besser armselig gegangen als hoffärdig gedräən Waldbr-Bladersb. Schwer se dr. fir e Mannes Mon Merz-Keuching. De Gurmang (Habgierige) helft laden, äwwer net dr. Prüm-Ihren; der Esel het der geholpen laden, avver helpt der net dr. Waldbr-Bladersb. Wat mer net dr. kann, mott mer legge loəte SNfrk, Allg. De kann alt en Bruat dr.! dabei stützt man sich einem kl. Kinde auf die Schultern u. rühmt seine Kräfte Elbf. Dar is e faul Schof, wo sei Wull nit dr. will von einem, dem seine Kleider zu tragen selbst zu schwer sind Rhfrk. Wer de Hott anhängt, muss se ach dr. Saarl-Niedaltorf. All wellen se Här spille, keiner der Sack dr. Köln-Stdt. Dau drähs de Fundel (Fahne), wenn eich sterwen! Trier-Mehring. A.: Et gihn noch vill Eərpeln (Kartoffeln) en den Keller. B.: Nä, et gohn üverhop ken mih ren, se werden gedragen Altk-Hecke. Ich han käne Ochs gefresse, dat ich su en Esel dr. kann! zu einem Lästigen, der sich einem schwer in den Arm hängt Kobl-Sayn; ich han nit gedräump, esu nen alen Esel ze drage dass. Köln-Stdt. Wann me en Kend em erschten Johr nit dr. will, dann muss mer't em zweiden doun Saarl-Berus. De mott de Lüj dr. er wird zum besten gehalten Geld-Nieukerk. Dat kammer in änem Sack fortdr. so wenig ist es Hunsr. Dem dräht de Katz och net de Mage fort soviel hat er gegessen May, Allg. Dem kannste möm Bett fottdr. so fest schläft er SNfrk, Allg. De dräht auch ne Ape hem ist bezecht Sol. He kann des Ovends et Geld em Schützel (Schürze) de Trapp erop drage solche Einnahmen hat er tägl. Jül, Allg. En Frauw kann mehr en de Schōt (Schoss) (en de Schlepp) erütdr., as den Mann met Perd en Korr erinfahre kann Klevld, Allg. Se dr. et öm achter on vören erüt er wird betrogen u. bestohlen Mörs, Allg. Ne Heff-em-dropp en Dragem-dervan verächtl. einer, der es an Anwendung seiner Kräfte fehlen lässt Aach-Stdt. Den kenne ich su got, als wenn ech en soebbe Johr en der Kip gedragen hätt Dür, Köln. Dat es su gut, wie Wasser en de Musel (Saar, Rhing, Bach) dr. zweckloses Unterfangen Allg.; dat os W. ene Korf gedrohn Malm-Vith. Ek dräə dek in de Äsche (Asche)! Drohung Radevormwald. He dreht ken Sten no Hus er arbeitet mit Erfolg Sieg-Thomasbg. De de Döppes (Töpfe) becht, de se ok na de Mart dräg wer arbeitet, soll auch den Verdienst haben Kemp-SHubert. Drieh mech hunnertmol iwer de Bach! abschl. Antw. Neuw-Isenbg. De Kerch ums Dorf dr. Umstände machen Kreuzn-Rüdesh. — He dräht de Ärm verbonge (-bunden) Rip, Allg. Die dräht dat (Kind) huckepack (s. d.) en de Höll eren sie verzieht ihr K. MGladb-Rheind. Ech kenn dech su got, als wenn ich dich fel (feil) gedr. hätt Sieg, Rip. Sek vör Fulhet kaputt dr. (vor Faulheit) zuviel auf einmal tr., um den Weg mit geringerer Last nicht mehrmals machen zu müssen Gummb, Allg.; dor kann me sech schäl (schief) dran dr. an der schweren Last Klev; an dem Sack han ek mek müj (müde) gedragen ebd. — Mit sachl. Subj.: den (Dicken, Schwachen) dr. de Ben net mih; he kom gelofe (lef su sihr), wat de Ben en drogen; die schwer Klocke kann de Tuərn (Turm) komm (kaum) dr.; die schwer Last van Stämm kann de Wagen net dr.; der Balken dräht dat nit; der Bom dräht ze vill Äppel, dräht sech noch kapott; dat Is dräht (udgl.) Rip, Allg.; de Kar drägt let (leicht) (schwor) Ercklinkum. — Im bes. Kleider tr.: Ene Schlips, en Vürhemdchen, Socken, wölle Strömp (udgl.) dr.; dat Kled dr. ech at lang; dat Kl. dreht sech got; Truər (Trauer) dr.; schwarze dr. dass. Rip, Allg. RA.: Den Här van Haag dräht de beste Kleier all Dag Kref, Geld. Wat mer dr. öm de Herd, es der Sonndag neit miər wert ebd. Me frogt de Kender grot niet, wat se klein gedragen häbben Mörs, Geld, Köld. Drähste Truər? zu dem, der schwarze Nagelränder an den Fingern hat Bergh-Blatzh, Rip. — Wend. u. RA. in übertr. Sinne, ohne dass dabei an eine wirkl. Last gedacht wird: He dräht de Hor kuərt (kurz), — lang, sengen Schnäuzer (Schnurrbart) pil en de Hüht (Höhe) Rip, Allg. Dat drähste (mer) net schlofen das werde ich dir vergelten Trier, Bernk, Bitb, Prüm. Wer alles wēss ze dr., der kann alles woge Bo-Dransd. Heff, wat de dr. kanns; wat der ze schwer es, liess do lige! Köln-Stdt. Die draht ebbes an sich hat Vermögen Kreuzn-Thalböckelh. Dau drähs schwor on em ledige Sak machst dir unnötige Sorgen Bitb. Jederiən dräht ens et Krütz on ens de Fahn gute u. schlechte Zeiten wechseln Kref-Fischeln; jeder hät si Krütz te dr. MGladb, Allg.; we sei Krecks net wellt dr., muss et schlefen (schleifen) Prüm, Schleid. Jederēn drägt si Bördsche (Päckske) MGladb, Nfrk. He dräht op zwei Schoəre (Schultern) schlägt sich nicht entschieden auf eine Seite Jül, Allg. He dreht seng Frau op de Häng auf Händen SRip, Allg. Dau kannscht mich hennen erum dr. (un vor stehn lossen)! abschl. Antw. Saarl. Anen heromdr. überall übel von einem reden Kobl, Allg. Jeder mott si Päckske self nom Mart dr. MGladb. De dräht de Kopp (Nas) jet huh ist stolz Köln, Allg., — dr. seng Nas parallel möt dem Hemmel Eusk, — noch höhger wie den Hot Heinsb, Kemp, — de N. wie en Her Bernk-Allenb; de wēss och net mih, wie en de Nas soll dr. Prüm, Allg. En Mensch un e Perd, dat de Kopp huh dräht, es selden jet wert Köln-Stdt, Neuw-Unkel. Dat dräht den Dag gen de Neit (Nacht) das ist ein himmelweiter Unterschied MGladb. — Mit abstrakt. Obj. (s. auch die obigen RA.): Et Eng (Ende) dräht de Last Sol, Allg. Vill Lēd dr. Rip. Allg.; hen dräht schwier drun (an dem Kummer) Bitb, Allg.; den hät viel ze dr. Merz, Allg. User Herrgott schert net mih Led, os wie mer dreht Prüm-Ihren; de Arme, de dr. et (ihr Leid), on de Reiche fohren et ean de Schess (Chaise) May-Trimbs. Do drag ich mer nem Mot (Mut) drop bin stolz darauf Köln-Frechen. Hat dr. zueinander gehässig sein, Groll haben Geld. Enem de Ruh ut dem Hus dr. sofort wieder weggehen wollen Gummb-Berghsn. — 2.a. ohne Obj. in bes. Bed. α. de Koh dräht ist trächtig, — dräht net (mih), es dragend; en (huh) drage K. Rip, Allg., — hot iwerdrah zu früh gekalbt Wend-Schwarzerden [so nur von weibl. Tieren; aber en Frau dräht e Kengk (onger dem Hätzen) sie ist schwanger, — dr. huh (def) die Gebärmutter liegt hoch (tief) Rip. Allg]. — β. de Beien dr. döchteg sammeln fleissig Honig Mörs, Allg. — γ. der hölten Kil (Keil) drägt nich packt beim Spalten nicht an Gummb-Schwarzenbergisch. — δ. das Feld, der Obstbaum dräht got (ger), net mih, von allēn (ohne Düngung); der Bom dr. schwer (vill), wie der Düvel. — Auch mit Obj. — vill Äppel (Froch), wie auch dat Kapital dr. mir vill (ken) Zense; dat Geld dr. vier Pruzent Allg. RA.: Wann der Bom blömb (blüht), dann dräht e nit Köln-Widdersd. — ε. dat drägt vill am Pongk (Pfund) en Loat macht nicht viel aus Elbf; dat drägt drei Wecken (Wochen) töscher (zwischen) dem Rhing (Rhein) un ouser Gegend so gross ist der Unterschied zwischen der Ernte am Rh. u. der unserer G. Berg. — ζ. dat [de Haf (Haufe)] kann (nit) dardr., draht dar (nit) reicht (nicht) aus Rhfrk, Mosfrk, Rip; dat dräht dor wie op Mattese Huchzeit sehr knapp; et hot mir nit dargedrohn hat mir nicht gepasst, ich hatte keine Zeit Zell-Traben. — η. de Flent dräht witt, hondert Meter Rip, Allg. — θ. iwwerdr. gegen den Wind geschützt liegen Goar-Weiler. — b. sich tr. α. sich kleiden; he dräht sich nett tr. schöne Kleider; mallig soll sich dragen no singem Stand Köln, Allg. RA.: Dat dräht sich wie der reinschte Aff Wend-Gronig. We sech dräht busser seng Art, hält en ful Fahrt Gummb-Nümbrecht, — hühter dreht wie singen Art, de fiəhrt en f. F. Sieg-ODollend. — β. sich benehmen; er dräht sich wie e Hengst so wild Wend. — γ. de Arwet dräht sich gut das über einer unterirdischen Arbeitsstelle liegende Gestein hält fest zusammen, so dass keine Stempelhölzer gestellt zu werden brauchen, in der Bergmspr. Siegld, Altk. — δ. sich herümdr. sich verbreiten, von einem Gerücht; dat dräg sich herüm Ruhr, Allg. — ε. he dräht sech met allerhand (-lei) Plän Rip, Allg. — Abl.: die Dragerei, dat Gedrag(s).
10149 Zeichen · 251 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    trâgen

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +11 Parallelbelege

    trâgen s. dræjen.

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    tragensw. V.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    tragen , sw. V. Vw.: s. trāgen*

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Tragen

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Tragen , verb. irreg. ich trage, du trägst, er trägt, Conj. ich trage; Imperf. ich trug, Conj. ich trüge; Mittelw. getra…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    tragen

    Goethe-Wörterbuch

    tragen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  5. modern
    Dialekt
    tragen

    Bayerisches Wörterbuch · +5 Parallelbelege

    tragen Band 4, Spalte 4,81-86

  6. Sprichwörter
    Tragen

    Wander (Sprichwörter)

    Tragen 1. Das alle nicht können tragen, das kann auch einer allein nicht tragen. – Henisch, 847, 10. 2. Der hat gut trag…

  7. Spezial
    tragen, Betonung v

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    tragen , v , Betonung ~ нести , гл ударение

Verweisungsnetz

559 Knoten, 599 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Anchor 14 Hub 6 Wurzel 3 Kompositum 525 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit tragen

200 Bildungen · 7 Erstglied · 184 Zweitglied · 9 Ableitungen

Zerlegung von tragen 2 Komponenten

tra+gen

tragen setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

tragen‑ als Erstglied (7 von 7)

tragend

FWB

1. ›schwanger (von Menschen); trächtig (von Tieren)‹; 2. ›für jn. verpflichtend, jn. kennzeichnend, bestimmend‹

tragende

KöblerMhd

trag·ende

tragende , (Part. Präs.=)Adj. nhd. tragend, führend Vw.: s. ein-, gift-, hagel-, himel-, hōch-, honec-, houbet-, kummer-, lieht-, minne-, mo…

tragenig

PfWB

tragenig Adj. : = trächtig . Die Kuh bleibt nit traachenig [ GH-Max'au ], traanich [ ZW-Lambsbn ]. Zs. hochtragenig . — Zum Suffix -ig vgl. …

tragen als Zweitglied (30 von 184)

hageltragen

KöblerMhd

*hageltragen , V. nhd. „Hagel tragen“ Hw.: s. hageltragende E.: s. hagel, tragen W.: nhd. DW-

himeltragen

KöblerMhd

*himeltragen , V. Hw.: s. himeltragende E.: s. himel, tragen

honectragen

KöblerMhd

*honectragen , st. V. nhd. „honigtragen“ E.: s. honec, tragen W.: nhd. DW-

kindertragen?

KöblerMhd

*kindertragen? , V. nhd. „kindertragen“, ein Kind tragen E.: s. kint, tragen W.: s. nhd. (ält.) kindertragen, V., kindertragen, DW 11, 752

kumbertragen

KöblerMhd

*kumbertragen , V. nhd. „Kummer tragen“ Hw.: s. kumbertragende E.: s. kumber, tragen W.: nhd. DW-

liehttragen

KöblerMhd

*liehttragen , V. nhd. „lichttragen“ E.: s. lieht, tragen W.: nhd. DW-

morttragen

KöblerMhd

*morttragen , V. nhd. „mordbringen“ E.: s. morttragende W.: nhd. DW-

riuwentragen

KöblerMhd

*riuwentragen , V. nhd. Reue tragen, bereuen Hw.: s. riuwentragende E.: s. riuwe, tragen (1) W.: nhd. DW-

vertragen

KöblerMhd

*vertragen , (Part. Prät.=)Adj. nhd. „vertragen“ (Adj.) Vw.: s. un- E.: s. vertragen (1) W.: nhd. vertragen, (Part. Prät.=)Adj., vertragen (…

zweitragen

KöblerMhd

*zweitragen , V. nhd. zwieträchtig sein (V.) Hw.: s. zweitragende E.: s. zweitragende W.: nhd. DW-

Betragen

RDWB1

Betragen n поведение, вести себя, держать себя в обществе (не имеет отношения к "нести")

abe tragen

MWB

abe tragen stV. 1 ‘etw. heruntertragen’ 2 ‘etw. forttragen, fortnehmen, entfernen’ 3 ‘etw. fernhalten’ 4 intr., ‘ein Ziel verfehlen, daneben…

abe tragen

Lexer

abe·tragen

abe tragen BMZ abtragen, wegnehmen (den schaden Usch. 337 ), ausgleichen Chr. 1. 435, 6, bezahlen Gr. w. 5, 79 ;

abezuotragen

KöblerMhd

abe·zuotragen

abezuotragen , st. V. nhd. „abzutragen“ Q.: Urk (1434) E.: s. abe, zuo, tragen (1) W.: nhd. DW- L.: MHDBDB (abzutragen)

abtragen

DWB

abt·ragen

abtragen , auferre, e loco tollere, nnl. afdragen. das kleid ( an, von dem leib ) abtragen, die schuhe ( von den füszen ) abtragen, verschle…

abvertragen

DRW

abvertragen vertragsmäßig aufheben als man ... die clock ... gelaut, sin die geerbte nachparn im kirspel ..., uff S.Michaels leuff ... komen…

abzutragen

KöblerMhd

abzutragen , st. V. Vw.: s. abzuotragen*

Altjārvertragen

Idiotikon

Altjārvertragen Band 14, Spalte 534 Altjārvertragen 14,534

alumbetragen

KöblerMhd

alumbe·tragen

alumbetragen , st. V. nhd. „herumtragen“ Q.: BDan (um 1331) (FB alumbe tragen) E.: s. alumbe, tragen W.: nhd. DW2- L.: FB 11b (alumbe tragen…

ane tragen

MWB

ane tragen stV. 1 ‘etw. (an sich) tragen’ (meist Kleidung, auch Rüstung, Schmuck)2 ‘herantragen’ 2.1 mit Akk.d.S. ‘etw. herantragen, herbeis…

anegetragen

KöblerMhd

ane·getragen

anegetragen , st. V. nhd. zu Wege bringen, ersinnen, tragen, an sich tragen, führen, anstellen, anstiften, überreden, schenken, darbringen, …

ane tragen

Lexer

anet·ragen

ane tragen BMZ trans. an od. zu einem tragen ( Bit. 5871 ), auch mit dopp. acc.; an sich tragen, führen; anstellen, anstiften;

antragen

DWB

ant·ragen

antragen , n. propositio: derhalben wolt euer heiligkeit ire veterliche ohren, so an Christus stat dis mein antragen hören, mir irem armen s…

auftragen

DWB

auf·tragen

auftragen , imponere, aufsetzen, nnl. opdragen: 1 1) cibos mensae imponere, schüsseln, teller, speise auf den tisch tragen: und er trug auf …

ausgetragen

DRW

aus·getragen

ausgetragen zum Austrag bringen das man die [sache] mit den zwelffern nicht usgetragen möchte 1368 AugsbChr. I 136 Faksimile

austragen

DWB

aust·ragen

austragen , ahd. ûʒ tragan ( Graff 5, 497 ), nnl. uitdragen. 1 1) exportare, efferre, egerere, aus dem haus, stall, aus dem kasten, gefäsz t…

Ableitungen von tragen (9 von 9)

betragen

DWB

betragen , n. mores, vitae ratio, verhalten. aufführung: gutes, löbliches, schlechtes, seltsames, rätselhaftes betragen; ein nothwendiges be…

betragenlich

Idiotikon

betragenlich Band 14, Spalte 553 betragenlich 14,553

enttragen

DWB

enttragen , auferre, asportare, wegtragen, entziehen, entwenden, ahd. intragan ( Graff 5, 497 , der inferre und auferre mischt ), mhd. entra…

ertragen

DWB

ertragen , ferre, perferre, erscheint weder ahd. noch mhd. 1 1) forttragen, aufheben, weil das tragen ein heben ist: daher kummet es, das ei…

ertragenlich

DWB

ertragenlich , tolerabilis, wofür heute nur das folgende gilt.

getragen

DWB

getragen , verb. , verstärktes tragen ( s. d. ); schon im gotischen als gadragan belegt, tritt die zusammengesetzte form des verbums auch au…

Misstragen

Idiotikon

Misstragen Band 14, Spalte 547 Misstragen 14,547

vertragen

DWB

vertragen , verb. , in den bedeutungen reich verzweigtes comp. von tragen. schon ahd. häufig: fartragan, fertragen, bei Otfrid firdragan Gra…

zertragen

DWB

zertragen , verb. , auseinandertragen, 1) trans., a) auseinandertragen, zerstreuen: umbhin und anhin oder hin und wider tragen, z., zerlegen…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „tragen". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 15. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/tragen/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „tragen". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/tragen/rhwb. Abgerufen 15. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „tragen". lautwandel.de. Zugegriffen 15. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/tragen/rhwb.
BibTeX
@misc{lautwandel_tragen_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„tragen"},
  year         = {2026},
  howpublished = {lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern},
  url          = {https://lautwandel.de/lemma/tragen/rhwb},
  urldate      = {2026-05-15},
}