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Kopf

ahd. bis spez. · 22 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Kopf Der

Bd. 2, Sp. 1007a
1. Der Kopf, des — es, Mz. die Köpfe; Verkleinungsw. das Köpfchen, O. D. Köpflein, des — s, d. Mz. w. d. Ez. überhaupt, ein hervorragendes gewöhnlich dickes Ding, welche weitere Bedeutung aber nur noch in einigen Fällen Statt findet. So nennt man den kurzen Theil eines Hebels den Kopf, in Gegensatz der Zunge, des längern Theiles. So heißt in der Schifffahrt das obere Ende eines aufgerichteten Stückes, z. B. des Steuers, der Steven  der Kopf. Die Enden der Planken werden ebenfalls Köpfe genannt. Ein Schiff hat einen breiten Kopf, wenn es im Vordertheile oder Buge sehr breit ist. So heißen ferner in den Hüttenwerken die hervorragenden Hölzer an der Welle, welche den Stempel heben, Köpfe oder Hebeköpfe; und im Bergbaue führt das Ende eines Stempels, welcher in das Bühnenloch zu liegen kömmt, den Namen eines Kopfes; so wie auch eben daselbst der dickere Theil eines zum Grubengewölbe zugerichteten Steines der Kopf desselben heißt. S. auch Brückenkopf, Feldkopf. Der Gipfel eines Berges, sonst Koppe, Kuppe, wie auch, der obere Theil eines Mark= oder Grenzsteines wird ebenfalls Kopf genannt. I der Geschützkunst versteht man darunter den vordersten erhobenen Theil an der Mündung. Bei den Orgelbauern ist der Kopf der dicke Theil in den Schnarrwerken, worin das Mundstück mit seinem Blatte und seiner Krücke steckt. Bei den Peruckenmachern und Bürstenbindern heißen die dicken Wurzelenden der Haare und Borsten Köpfe. I der Muskellehre ist der Kopf eines Muskels das unbeweglichere Ende desselben. Besonders der oberste und runde Theil eines Dinges. Der Kopf einer Stecknadel; auch der Knopf. Der Kopf eines Nagels. I der Pflanzenlehre ist der Kopf eine Menge dicht zusammengedrängter Blumen, welche mehr oder weniger eine Kugel vorstellen (Capitulum). Der Mohnkopf, Distelkopf. Das Köpfchen an einigen Moosarten. Der Kopf an einer Tabakspfeife oder der Pfeifenkopf. I der Zergliederungskunst führt ein kleiner rundlicher Knorpel an der stumpfen Spitze jedes Gießbeckenknorpels den Namen Köpfchen (Capitulum). Der Kopf des Hutes oder am Hute, der halbrunde oder walzenförmige Theil desselben, welcher den Kopf unmittelbar bedeckt. Hier und da heißt auch der[] Knoten an dem Häutchen, welches den Eidotter umgiebt, das Köpfchen, sonst der Hahnentritt. I engerer Bedeutung ist Kopf der oberste oder in den meisten Fällen vorderste runde oder rundliche Theil am Körper der Thiere, besonders der Menschen. Wenn von diesem Theile des menschlichen Körpers die Rede ist, so sagt man in der edlern Sprech= und Schreibart Haupt dafür. Ein behaarter, ein kahler Kopf, Kahlkopf. Ein dicker, breiter, spitziger Kopf, ein Dickkopf, Spitzkopf. S. auch Wasserkopf. Der Kopf thut mir weh, oder schmerzt mir. Mit bloßem Kopfe gehen, mit unbedecktem, wofür man unrichtig auch sagt im bloßen Kopfe. Die Hände über dem Kopfe zusammenschlagen, aus Verzweiflung. Das Wasser schlug ihm über dem Kopf zusammen, er fiel bis über den Kopf hinein. Den Kopf schütteln, als ein Zeichen der Verneinung, des Mißbilligens. Mit dem Kopfe nicken, zum Zeichen des Beifalls, der Bejahung, oft auch mit einer leichten Verneigung des Kopfes grüßen. Den Kopf hangen lassen, unzufrieden, mißvergnügt, traurig oder auch muthlos sein, Zustände, in welchen man gewöhnlich den Kopf auf eine Seite senkt. Er ist um einen Kopf größer, er ist um so viel größer, als die Höhe des Kopfes beträgt. Einen um einen Kopf kürzer machen, ihm den Kopf vor die Füße legen, d. h. ihn enthaupten. Х Sich den Kopf zurecht machen, das Haar auf denselben in Ordnung zu bringen, den Kopfputz  aufsetzen. Ein Pferd, das den Kopf schön trägt. Da der Kopf das Gehirn enthält, so wird er als der Sitz des Berstandes angesehen und man gebraucht daher Kopf 1) für Gedanken, Vorstellungen selbst. Eine Sache nicht aus dem Kopfe bringen können, nicht aus den Gedanken, immer daran denken müssen. Das gehet mir im Kopfe herum, beschäftiget meine Gedanken, verursacht mir Besorgniß. Etwas im Kopfe mit sich herumtragen. Ih weiß nicht, was ihm in den Kopf kömmt oder fährt, d. h. ich weiß nicht, was ihm einfällt. Wer hat ihm solche Dinge in den Kopf gesetzt, wer hat ihn auf solche Gedanken gebracht. Was er sich einmahl in den Kopf setzt, das redet ihm niemand aus, was er sich einbildet, was er einmahl glaubt. Das kömmt nicht aus seinem Kopfe, das ist nicht sein Einfall, rührt nicht von ihm her. Dann auch, für Gesinnung, Wille. Einen wunderlichen Kopf haben, wunderlich sein. Einen steifen Kopf haben, einen steifen, unbeugsamen Willen. Das ist nicht nach seinem Kopfe. Nach seinem Kopfe leben, nach seinem Gefallen. Er besteht auf seinen Kopf, er will durchaus seinen Willen haben. Sich etwas fest in den Kopf setzen, sich etwas fest vornehmen. Seinen Kopf, sein Köpfchen aufsetzen, hartnäckig auf etwas bestehen, eigensinnig sein. Etwas für seinen Kopf thun, ohne Einwilligung, Zustimmung Anderer. 2) Für Fassungskraft, die Fähigkeit etwas zu begreifen und einzusehen; oft auch für Verstand selbst. Das will mir nicht in den Kopf, das vermag ich nicht zu begreifen, einzusehen, das kömmt mir unglaublich vor  Ein offner, guter, gelehriger Kopf, der leicht und schnell begreift. Ein harter, langsamer Kopf, der schwer und langsam begreift. Auch sagt man im gemeinen Leben von einem Menschen, der viele Fähigkeiten besitzt und zeigt, bloß, er habe Kopf. »Es war ein Mann von bravem, rechtschaffenem Herzen; auch am (an) Kopfe gebrach es ihm nicht.« Meißner. (R.) Das räumt den Kopf auf, macht ihn hell, belebet den Verstand. Kopf für etwas haben, Fähigkeit, Geschick dazu. Dann auch, für vernünftige Gesinnung, Überlegung. Den Kopf verlieren, seine Besinnung verlieren, sich nicht zu rathen und zu helfen wissen. Wo hast du dabei den Kopf gelassen? die Überlegung. Х Das Herz läuft oft mit dem Kopfe davon, das lebhafte Gefühl siegt oft über die kalte ruhige Überlegung, man handelt oft nach seinen Gefühlen ohne zu prüfen, ob man ihnen folgen dürfe. 3) Für Gedächtniß. Etwas im Kopfe haben, es gemerkt, behalten haben, es inne haben, wissen. Etwas aus dem Kopfe hersagen, anführen. Eine Rede aus dem Kopfe halten. Den Kopf mit unnützen Sachen anfüllen. Х Was man nicht im Kopfe hat, müssen die Füße leisten oder büßen, wenn man etwas mitzu= [] nehmen vergießt, muß man es nachholen, sich also einen doppelten Gang machen. 4) Für Leben. Die Entdeckung seines Anschlages kostete ihm den Kopf. Es stehet der Kopf darauf, der Verlust des Lebens. Es wird ja nicht den Kopf kosten. 5) Für eine Person selbst. Die Gesellschaft bestand aus 20 Köpfen. Man vertheilte die Kriegssteuer auf jeden Kopf. Man zählte 12000 Köpfe. Viel Köpfe viel Sinne. Man kann nicht alle Köpfe unter einen Hut bringen, man kann nicht alle Menschen vereinigen, einstimmig machen. Besonders in Ansehung der Gemüthsart und der Fähigkeiten des Geistes. Ein hitziger Kopf, ein hitziger Mensch, ein Hitzkopf. S. d. und Brausekopf, Sprudelkopf  Ein lustiger Kopf. Ein wunderlicher, seltsamer Kopf. Er ist ein guter Kopf, ein Mensch von vielen guten Fähigkeiten. Ein großer, vorzüglicher Kopf, ein Kopf erster Art (ein Genie). »Ein allgemeiner Kopf wie er« (ein Universalgenie). C. S. Urkopf. Ein feiner, witziger, scharfsinniger Kopf. Ein dichterischer Kopf, ein Mensch mit Anlagen zum Dichter. Ein flacher, seichter Kopf. S. Flachkopf, Dummkopf, Schafkopf, Starrkopf, Trotzkopf  I weiterer Bedeutung, auch ein Stück Vieh. Zwanzig Köpfe im Stalle haben. I dieser Bedeutung gebraucht man auch Haupt. S. d. I der Naturbeschreibung wird auch eine Art Stachelbäuche, deren Körper ganz kurz und fast rund ist, so daß er nur ein Kopf zu sein scheint, schwimmender Kopf genannt; auch Klumpfisch, Mühlensteinfisch, Spiegelfisch (Tetrodon mola L.). Außer den angeführten Redensarten gebraucht man noch viele andere bildliche und uneigentliche, die meist nur im gemeinen Leben und in der leichten Schreibart gewöhnlich sind und in welchen bald die eigentliche, bald eine uneigentliche Bedeutung des Wortes Kopf zu Grunde liegt. Den Kopf hoch tragen, hochmüthig, stolz sein. So auch, den Kopf in die Höhe werfen, welchen Ausdruck man auch von Personen gebraucht, wenn sie jemand höhnisch ansehen, oder wenn sie schnippisch sind. Es geschiehet nicht und wenn ihr euch auf den Kopf stellet oder setzet, und wenn ihr alles Mögliche, das Äußerste thut, selbst das Unmögliche versuchet. »Und wenn ihr euch auf den Kopf setztet, sollt ihr sie nicht sehen.« Weiße. Überall mit dem Kopfe durchwollen, alles mit Gewalt durchsetzen wollen. Mit dem Kopfe wider die Wand rennen, unüberlegt handeln und Widerstand finden  auch, sich wie ein Verzweifelter betragen. Auf dem Kopfe tanzen, etwas ganz gegen die Gewohnheit Laufendes, Verkehrtes thun. So auch, auf dem Kopfe gehen, worunter man auch verstehet, fallen und sich den Kopf beschädigen. Einem auf dem Kopfe tanzen, sich ohne Scheu Alles gegen ihn herausnehmen, erlauben. Über Hals und Kopf eilen, mit der größten Geschwindigkeit und Übereilung. Er läuft als brenne ihm der Kopf. Einem beim Kopfe nehmen oder kriegen, sowol im gemeinen Leben, ihn fassen, umarmen und küssen, als auch, ihn festnehmen, verhaften. Den Kopf aus der Schlinge ziehen, sich aus einer gefährlichen Sache wickeln. Einem den Kopf bieten, ihm Widerstand leisten. Einem zu Kopfe wachsen, über den Kopf wachsen, ihm nicht mehr Folge leisten wollen, weil man sich eben so stark oder noch stärker fühlt; eigentlich von Kindern und Untergebenen, die der Zucht der Ältern und Vorgesetzten entwachsen. Einen vor den Kopf schlagen oder stoßen, ihn beleidigen. Bin ich doch wie vor den Kopf geschlagen, als wäre ich durch einen Schlag an den Kopf betäubt, so daß ich mich nicht besinnen, mich nicht in die Sache finden, daß ich keine Antwort finden kann  »Stand er etwa da, als wenn er vor den Kopf geschlagen wäre?« Lessing. Х Einen ohrfeigen, daß ihm der Kopf brummt. Х Lernen, daß der Kopf raucht, den Kopf durch Lernen sehr anstrengen. Es lernte Jost ohn' Unterlaß, Daß ihm der Kopf fast rauchte. Hagedorn. Einem etwas auf den Kopf Schuld geben, geradezu, bestimmt, ohne Scheu. Einem den Kopf waschen, ihm derbe Verweise geben. »Sie haben sich die Köpfe in den Niederlanden wacker gewaschen,« sie haben sich derb geschlagen. Lessing. Einem den Kopf zurecht brin=[] gen, zurecht setzen oder rücken, ihn von einem thörichten Vorsatze, Entschlusse abbringen, ihn mit Ernst auf andere bessere Gedanken bringen, auch seine Widerspenstigkeit überwinden und ihn sich zu fügen zwingen. Der Kopf stehet ihm nicht recht, er ist nicht gut gelaunt. Der Kopf steht ihm nicht danach, er ist dazu nicht aufgelegt, hat nicht Lust dazu. Mit dem Kopfe arbeiten, mit seinem Verstande, indem man solche Arbeiten verrichtet, die Nachdenken erfodern. Einem den Kopf warm machen, so viel reden, so viel zu hören und zu bedenken geben, daß es ihm zu viel und er ungeduldig wird; auch wol, ihn durch seine Reden in Hitze bringen, zornig machen. Er hat so viel im Kopfe, es geht ihm so viel im Kopfe herum, daß er nicht weiß, wo ihm derselbe steht, daß er sich seiner fast nicht bewußt ist. Das ist ein Lärm, daß man nicht weiß, wo einem der Kopf steht, daß man ganz betäubt davon ist. Den Kopf voll haben, vielerlei Gedanken haben, vielerlei zu bedenken haben. Etwas im Kopfe haben, ein wenig betrunken sein seines Verstandes nicht recht mächtig, sich seiner nicht recht bewußt sein, weil der Wein in den Kopf gestiegen ist oder ihn einnimmt. I Kopfe nicht richtig, im Kopfe verrückt sein, des rechten und freien Gebrauchs seines Verstandes beraubt sein. Es werden mit Kopf wie mit Haupt viele Wörter zusammengesetzt; doch sind in den Fällen, wo dieselben Wörter mit beiden zusammengesetzt werden, die mit Haupt zusammengesetzten edler.
11693 Zeichen · 163 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    kopf

    Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA) · +1 Parallelbeleg

    kopfAWB auch kupfAWB m. a-St., seit dem Ende des 8. Jh.s in Gl. und in NMC: ‚(Trink-) Gefäß, Becher, Kelch, Schale, Krug…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    KOPFstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    KOPF stm. becher. mlat. cuppa , franz. coupe , engl. cup . ahd. choph Graff 4, 371. vgl. nhd. kopf oberer theil einer ta…

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    1. Kopf

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    1. Der Kopf , des -es, plur. die Köpfe, Diminut. Das Köpfchen, Oberd. Köpflein, ein Wort, welches überhaupt, ein vertief…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Kopf

    Goethe-Wörterbuch

    Kopf -ff DjG 3 2,247,26 , Pl -o- A(FfA I 27,928,27) u ‘Köpf’ GWB 8,146,8 Götz 2 V A als Körperteil 1 als funktionaler Be…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kopf

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Kopf (caput) , der oberste Theil des menschlichen Körpers, mit dem Rumpfe durch den Hals verbunden, enthält das Gehirn u…

  6. modern
    Dialekt
    Kopf

    Elsässisches Wb. · +6 Parallelbelege

    Kopf [‘ X òpf Fisl. Liebsd. ; Khòpf O. U.; Khòp Wingen b. Weissenbg. W.; Pl. Khèpf; Khèp] m. Gen. schwach in Kopfe n kis…

  7. Sprichwörter
    Kopf

    Wander (Sprichwörter)

    Kopf 1. Abgehauener Kopf braucht keine Sturmhaube mehr. 2. Am Kopf des Narren lernt der Junge scheren. Die Araber in Alg…

  8. Spezial
    Kopfm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +5 Parallelbelege

    Kopf , m заголовок , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kopf

2.136 Bildungen · 590 Erstglied · 1.542 Zweitglied · 4 Ableitungen

kopf‑ als Erstglied (30 von 590)

kopf, koph

MWB

kopf, koph stM. ahd. und bis in die 2. H. des 12. Jh.s nur in der Bedeutung ‘Trinkgefäß’; der einzige Beleg des AWB in der Bedeutung ‘Kopf’ …

Kopfarbeit

SHW

Kopf-arbeit Band 3, Spalte 1663-1664

Kopfbrett

SHW

Kopf-brett Band 3, Spalte 1663-1664

Kopfdaube

SHW

Kopf-daube Band 3, Spalte 1663-1664

Kopfdauge

SHW

Kopf-dauge Band 3, Spalte 1663-1664

Kopfeisen

SHW

Kopf-eisen Band 3, Spalte 1663-1664

kopfern

SHW

kopf-ern Band 3, Spalte 1663-1664

Kopfert

SHW

Kopf-ert Band 3, Spalte 1663-1664

Kopfet

SHW

Kopf-et Band 3, Spalte 1665-1666

Kopffleisch

SHW

Kopf-fleisch Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfgeburt

SHW

Kopf-geburt Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfgestell

SHW

Kopf-gestell Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfgewann

SHW

Kopf-gewann Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfgrind

SHW

Kopf-grind Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfgrippe

SHW

Kopf-grippe Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfhaare

SHW

Kopf-haare Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfhaube

SHW

Kopf-haube Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfhaut

SHW

Kopf-haut Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfhobel

SHW

Kopf-hobel Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfholz

SHW

Kopf-holz Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfhänger

SHW

Kopf-hänger Band 3, Spalte 1665-1666

kopfisch

SHW

kopf-isch Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfkeil

SHW

Kopf-keil Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfkette

SHW

Kopf-kette Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfkissen

SHW

Kopf-kissen Band 3, Spalte 1665-1666

Kopfknochen

SHW

Kopf-knochen Band 3, Spalte 1665-1666

kopf als Zweitglied (30 von 1.542)

skopf?

KöblerAhd

*skopf? , st. M. (a?, i?) nhd. Schopf, Haarschopf ne. tuft of hair Q.: PN E.: vgl. idg. *skeup-?, *keup-?, *skeubʰ-?, *skeub-?, Sb., Büschel…

Briefkopf

RDWB1

Briefkopf m шапка письма (а не "голова письма")

Dickkopf

RDWB1

Dickkopf m упрямец

Grützkopf

RDWB1

Grützkopf m придурок, дурак, болван

Hinterkopf

RDWB1

Hinterkopf m (kein Bezug zu "голова", "затылок") im ~ behalten fest. - иметь в виду, не забывать, заметить про себя etw. im ~ haben fest. - …

Holzkopf

RDWB1

Holzkopf m дубина груб. , дубина стоеросовая идиом. , груб.

Ɉudenkopf

Campe

Der Ɉudenkopf , des — es, Mz. die — köpfe . 1) Der Kopf eines Juden, besonders in Ansehung der eigenthümlichen Gesichtszüge. 2) † Der Name e…

Kindskopf

RDWB1

Kindskopf m впадать / впасть в детство устойч. , вести себя как большой ребёнок

Pulverkopf

RDWB1

Pulverkopf m см. RDWB1 Heißsporn

Schwachkopf

RDWB1

Schwachkopf m глупец, дурак бран. , непроходимый дурак идиом. , бран. , дурак набитый идиом. , бран. , дуралей снисх. , дурной, осёл перен. …

Totenkopf

RDWB1

Totenkopf m череп и кости (пиктограмма, символ)

Wuschelkopf

RDWB1

Wuschelkopf m кудрявая голова растрёпанная голова, встрёпанная голова, взлохмаченная голова

Aaskopf

Adelung

aas·kopf

Der Aaskopf , des -es, plur die -köpfe, in der Baukunst, ein Zierath der Dorischen Ordnung, besonders in den Friesen und Zwischentiefen, wel…

Achsenkopf

RhWB

achsen·kopf

Achsen-kopf RhWBN Altk-Seifen , Bergh-Elsd , Elbf , Klev-Frasselt m.: dass.

Ackerkopf

PfWB

acker·kopf

Acker-kopf m. : ' kleines Stück eines Ackers, das durch einen Weg von der Hauptfläche getrennt ist ', Ackerkopp [ LU-Neuhf ].

ADLERKOPF

DWB2

adler·kopf

DWB2 ADLERKOPF , adlerskopf m. DWB2 kopf des adlers ( auch bildl. ) DWB2 1639 ob denn ein solcher vogel in der welt zufinden sey, der bey ei…

ALLTAGSKOPF

DWB2

alltags·kopf

DWB2 ALLTAGSKOPF m. DWB2 durchschnittsmensch: DWB2 1781 der immer artige, immer gefällige .. mann, der etwas mehr als alltagskopf ist Timme …

altweiberkopf

DWB

altweib·er·kopf

altweiberkopf , m. wird der kopf eines pferdes genannt, wenn er lang, hager, hohläugig und traurigen ansehens ist.

Anrauchkopf

PfWB

Anrauch-kopf m. : 1. 'Pfeifenkopf, der angeraucht ist' (durch Rauchen seine Farbe geändert hat) [ ZW-Gr'bundb ]. Grünstadter Anraachkopp 'ku…

Antinouskopf

GWB

antinous·kopf

Antinouskopf mBez auf den Bildniskopf des Antinous von Mondragone es kann mir nicht beygehen, daß man den colossalen A. um meinetwillen und …

Apollokopf

GWB

apollo·kopf

Apollokopf Sollte der neu [ in Berlin ] angekommene Apollo-Kopf 1) geformt werden, so gedenken Sie mein GWB B40,175,25 Rauch 16.12.25 für de…

Ariadnekopf

GWB

ariadne·kopf

* Ariadnekopf im Capitolinischen Museum .. auch der so berühmte Ariadne-Kopf [ vgl HA11 7 , 681 ] im Miscellaneen-Zimmer wird, außer bei Fac…

Ableitungen von kopf (4 von 4)

Bekopfen

Campe

◎ Х Bekopfen , v. trs. s. Campe Behaupten.

kopfe

DWB

kopfe , hopfen, in einem voc. des 15. jh. bei Dief. 623 c , wo mlat. vincella mit copfe erklärt wird, wie sumerl. 59, 6 mit hophe; die quell…

unkopf

DWB

unkopf , m. s. DWB kopf th. 5, 1767, Wieland auswahl denkwürd. briefe 1, 274 (leuten ohne kopf, welche man mit einem wort unköpfe nennen kön…

urkopf

DWB

urkopf , m. , nicht durchgedrungener verdeutschungsvorschlag Groszmann s für genie und originalgenie ( Heynatz antibarb. 2, 543 ), Campe s f…