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Stein

ahd. bis spez. · 26 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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47 in 26 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Stein Der

Bd. 4, Sp. 618a
Der Stein, — es, Mz. — e; Vw. das — chen, O. D. — lein. 1) Eine feste harte Miner, welche sich unter dem Hammer nicht dehnen und strecken, aber wol nach größerm oder geringerm Widerstande in Stücke zerschlagen und zu einem Pulver zermalmen, zum Theil auch zu einem Kalke verbrennen läßt. It von dem Stoffe, der Masse solcher Miner die Rede, so wird es nur in der Einzahl und gewöhnlich ohne Artikel gebraucht. Es ist Stein, es bestehet aus Stein, ist aus Stein gemacht. Ein Haus von Stein. Zu Stein werden. I Stein verwandeln. Hart wie Stein. So auch in Zusammensetzungen. Aus Bernstein gemacht. Ein Herz aus Marmelstein  Ohne Mehrzahl wird es auch im Hüttenbaue gebraucht, wo man die durch Schmelzung der Erze erhaltene Masse, welche noch mit steinartiger Masse und Unreinigkeiten vermischt ist, Stein nennt. S. Bleistein, Kupferstein, Rohstein, Stahlstein. Auch der gepochte, gewaschene und zum Schmelzen völlig bereitete Zwitter in den Zinnhütten wird Stein genannt. Zuweilen gebraucht man es im Hüttenbaue auch für Hornstein, und durch den Stein blasen heißt in einigen Eisenhütten, wo man keine Form hat, sondern einen Stein dazu nimmt, von welchem man ein Loch in Gestalt einer Form macht und in dieses die Balgdeute legt, auf solche Art schmelzen. Am häufigsten wird es gebraucht von größern oder kleinern Stücken solcher Masse, wo es ehemahls auch von sehr großen zusammenhangenden Stücken gebraucht wurde, wofür man jetzt gewöhnlicher Fels sagt. Sein Haus auf einen Stein bauen. I manchen Eigennamen kömmt diese Bedeutung noch vor, z. B. der Isestein bei Iseburg im Harze, die Gegensteine bei Ballenstädt, der Giebichenstein  Besonders versteht man unter Steinen die kleinen Körper dieser Art, welche nicht bloß Stücke von größern sind, sondern in sich beschlossene nach und nach zu der Größe, welche sie haben, durch Anhäufung der Theile von außen, gelangte Ganze sind, wie z. B. die Kiesel. Die Steine auf dem Felde auflesen, sammeln. Steine aufpflügen. Das Feld ist voller Steine. Ein Haus von Steinen bauen. Mit Steinen pflastern. Einen mit Steinen werfen. Ein harter, schwerer Stein. Ein weicher, mürber Stein. Ein kostbarer, edler Stein, ein Edelstein, welcher zuweilen Stein schlechthin genannt wird, wenn der Zusammenhang das Nähere ergiebt. Ein Halsband von Steinen. Ein Ring, Ohrgehenke mit Steinen. S. auch Tafelstein, Rautenstein  Die verschiedenen Arten der Steine führen ihre eignen Namen, welche ihnen häufig von besondern ihnen beiwohnenden Eigenschaften, oder von irgend einem Umstande gegeben sind. Der Feldstein, Bruchstein, Kalkstein, Marmelstein, Tonstein, Eisenstein, Braunstein, Feuerstein, Talkstein, Speckstein, Stinkstein  Biegsame Steine, welche sich biegen lassen, wenn sie dünn sind, wie der Bergkork, welcher auch so weich ist, daß er Eindrücke vom Nagel annimmt, das Bergleder, der Talk ; spannkräftige Steine, welche außerdem, daß sie biegsam sind, auch ihre vorige Richtung wieder annehmen, wie das russische Glas, der Steinflachs und der fadenförmige Schörl. Klingende Steine, welche einen Klang von sich geben, wie z. B. die klingende Säule und mehrere von der Decke herabhangende Zacken von Tufstein in der Baumanns= und Bielshöhle im Rübelande im Harze. Eben so klingen gut gebrennte Mauersteine. Der bononische Stein, ein Stein, dessen Bestandtheile Schwererde und Vitriolsäure sind, wozu oft noch Kalk und andere Erden kommen und welcher in Ialien, besonders bei Bologna gefunden wird; er hat die merkwürdige Eigenschaft, daß er das Licht einsauget und im Finstern leuchtet; auch, bologneser Spath. Luftsteine, welche aus der Luft herabfallen (Meteorsteine). Ein Grenzstein, ein roher oder auch behauener Stein als Grenzzeichen. Mauersteine, Pflastersteine, Steine, womit gemauert, gepflastert wird. Brandsteine, Ziegelsteine, aus Thon geformte und im Feuer hart gebrennte Massen. Steingut, Steinkrug  I weiterer Bedeutung nennt man auch andere steinartige Körper sowol wegen ihrer Härte, zu welcher sie oft aus einem Zustande der Weichheit, wie z. B. der Bernstein, übergegangen sind, als auch zugleich wegen der Art ihrer Entstehung, da sie durch Anhäufung erdiger  Theile von außen entstanden, Steine. Dergleichen sind die Steine, welche man zuweilen in dem Magen der Thiere, in der Harnblase in der Gallenblase oder im Gallengange, an den Nieren  findet, der Magenstein, Blasenstein, Gallenstein, Nierenstein, Krebsstein  Von Körpern dieser Art wird der Blasenstein in engerer Bedeutung nur der Stein genannt. Den Stein haben. Am Steine leiden. Den Stein schneiden, ihn durch einen Schnitt aus der Harnblase holen. Am Steine sterben. S. Steinschmerz, Steinschneider. Uneigentlich nennt man die steinharten Schalen der Kerne mancher Früchte, mit diesem Kerne, Steine. Ein Kirschstein, Pflaumstein, Pfirsichstein, Aprikosenstein. S. Steinobst. Zuweilen werden auch große Hagelkörner, Hagelstücke Steine genannt, weil sie, so lange sie nicht zerschmolzen sind, in Ansehung der Härte, Schwere und Gestalt mit Steinen verglichen werden können. S. Steineln. I manchen Gegenden nennt man auch die Hoden wegen ihrer Härte und Gestalt Steine. Der Stein der Weisen, das Geheimniß Gold zu machen, vielleicht weil das Mittel dazu ein Stein war, oder in Ansehung der Gestalt und Härte mit einem Steine Ähnlichkeit hatte, wofür Wieland besser den Stein der Narren sagt: Das — gleich dem Stein der Narren die Hoffnung ewig täuscht. Den Stein der Weisen suchen. Einen Stein im Busen haben, anstatt des Herzens gleichsam, ein hartes unempfindliches Herz haben. Х Das möchte einem Stein erbarmen, das möchte, könnte das Erbarmen eines steinharten Herzens erregen. Х Stein und Bein schwören, mit vielen Eidschwüren betheuern. S. Schwören. Sonst bezeichnet man mit Stein im gemeinen Leben auch etwas Hartes Schweres, Schwieriges, Drückendes. Einen Stein auf dem Herzen haben, etwas was das Herz beschwert, drückt, ihm Unruhe, Angst macht. Da ist mir ein rechter Stein vom Herzen gefallen, wenn man das Herz oder sich erleichtert fühlt, befreiet von einer Angst, Sorge  Alle Steine aus dem Wege räumen, alle Hindernisse. Ein Stein des Anstoßes, eine Sache, welche bei Andern Anstoß erregt. S. Anstoß. Uneigentlich nennen die Seidenwirker, von der Ähnlichkeit mit viereckig behauenen Steinen, Vierecke oder Würfel, welche sie in die Zeuge weben, Steine. S. Steinbande, Steinfaden, Steinschaft  Auch die rothen Vierecke auf den französischen Karten von einer der vier Farben, nennt man Steine. 2) Ein aus Stein gemachtes Ding, Werkzeug. So nennt man Leichensteine, Denksteine, Mühlsteine  oft schlechthin nur Steine. So nannte man ehemahls auch ein aus Steinen aufgeführtes Gebäude oder Schloß, Stein, z. B. der Stein zu Baden, das Schloß zu Baden, der Stein am Anger, Friedenstein, das Schloß zu Gotha, Grimmenstein, Königstein  Auch Gewichte sofern man sich der Steine von bestimmter Schwere dazu bedient, nennt man Steine, und nennt sie nach ihrer Schwere Zentnersteine, Pfundsteine, Lothsteine. I engerer Bedeutung ist der Stein ein bestimmtes Gewicht, welches gemeiniglich den fünften Theil eines Zentners, also 20 bis 22 Pfund beträgt, in manchen Gegenden aber auch mehr. Zu Berlin hält der große Stein 22, der kleine Stein 11 Pfund. I Danzig hält der große Stein 34, und an andern Orten Preußens 33, der kleine Stein zu Danzig 24, und an andern Orten Preußens 20 Pfund. I Hamburg und im Meklenburgschen hält ein Stein Flachs 20, ein Stein Federn und Wolle aber nur 10 Pfund. I Wittenberg hat ein Stein Kramergewicht 22, ein Stein Fleischergewicht aber nur 18 Pfund. I Holland hat ein Stein nur 8 Pfund. Nach einem Zahlworte bleibt Stein in der Mehrzahl unverändert, wie andere Wörter dieser Art. Sechs Stein Talg. Uneigentlich nennt man Steine die gedrechselten Körper, womit Dame, Schach  gespielet wird, wahrscheinlich weil man anfangs Steine dafür nahm oder aus Steinen machte. Bei den Papiermachern ist der Stein ein hölzernes Faß mit einer Welle und verschiedenen Messern daran, die Masse zu der Pappe darin zu querlen und zu kleinen, vielleicht auch sofern es ehemahls von Stein war. 3) Das Steinchen, der Name einer Art Trompeten= oder Posaunschnecken in den europäischen Meeren, besonders nach Norden zu, welche eine schöne Karmesinfarbe giebt (Buccinum lapillus L.). I manchen Zusammensetzungen bezeichnet Stein einen hohen Grad, z. B. steinalt, steinhart, steinreich , wo es in den ersten beiden unmittelbar von Eigenschaften der Sterne hergenommen und in dem dritten auf die Vielheit der Steine gesehen sein kann. I N. D. lautet es Steen.
8546 Zeichen · 106 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    steinst. M. (a)

    Köbler Ahd. Wörterbuch

    stein , st. M. (a) nhd. Stein, Fels, Steinblock, Felsblock, Klippe, Edelstein, Spielstein, Blasenstein ne. stone (N.), r…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    STEINstm.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +4 Parallelbelege

    STEIN stm. stein. goth. stains , ahd. stein Gr. 3,378. Ulfil. wb. 168. Graff 6, 686. 1. lapis. a. ein wacke ist ein stei…

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    steinM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +10 Parallelbelege

    stein , M. Vw.: s. stēn (1) L.: Lü 376b (stein)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Stein

    Adelung (1793–1801) · +7 Parallelbelege

    Der Stein , des -es, plur. die -e, Diminut. das Steinchen, Oberd. Steinlein, eine harte und feste mineralische Masse, we…

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Stein

    Goethe-Wörterbuch

    Stein [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Stein

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +11 Parallelbelege

    Stein , ein Gewicht; in Oesterreich, Bayern, Sachsen, Preußen = 1 / 5 Ctr., in Baden = 1 / 10 , in England (stone) = 1 /…

  7. modern
    Dialekt
    Stein

    Elsässisches Wb. · +5 Parallelbelege

    Stein [ʿStai S. O. bis Logelnh; ʿStæì Mü. ; ʿStai(n) Dü. ; ʿStain Co. Horbg. Rapp. Bf. Ohsn. Str. Rothb. ; ʿStèin M. ; ʿ…

  8. Sprichwörter
    Stein

    Wander (Sprichwörter)

    Stein 1. Auch ein kleiner Stein kann tödten, wenn er recht geworfen wird. 2. Auch ein Stein verwittert, wenn er lange ge…

  9. Spezial
    Stein, von Rosettem

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Stein , m von Rosette камень , м , Розеттский

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stein

3.991 Bildungen · 2.739 Erstglied · 1.238 Zweitglied · 14 Ableitungen

Ableitung von stein 2 Analysen

ste + -in

stein leitet sich vom Lemma ste ab mit Suffix -in.

Alternativen: st+-e+-in

stein‑ als Erstglied (30 von 2.739)

Stein(e)mann N

Idiotikon

Stein(e)mann N. Band 4, Spalte 280 Stein(e)mann N. 4,280

Stein(e)trȫlen

Idiotikon

Stein(e)trȫlen Band 14, Spalte 917 Stein(e)trȫlen 14,917

stein* 2

KöblerAnfrk

stein* 2 , st. M. (a) nhd. Stein ne. stone (N.) ÜG.: lat. lapis MNPs, petra MNPs Vw.: s. *-bukk? Hw.: vgl. as. stên, ahd. stein Q.: MNPs (9.…

Steinacker

SHW

Stein-acker Band 5, Spalte 1365-1366

Steinader

SHW

Stein-ader Band 5, Spalte 1365-1366

steinalt

SHW

stein-alt Band 5, Spalte 1365-1366

Steinarsch

SHW

Stein-arsch Band 5, Spalte 1365-1366

Steinau

SHW

Stein-au Band 5, Spalte 1365-1366

Steinaxt

SHW

Stein-axt Band 5, Spalte 1365-1366

Steinbach

SHW

Stein-bach Band 5, Spalte 1365-1366

Steinbaum

SHW

Stein-baum Band 5, Spalte 1367-1368

Steinberg

SHW

Stein-berg Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbickel

SHW

Stein-bickel Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbirne

SHW

Stein-birne Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbisser

SHW

Stein-bisser Band 5, Spalte 1367-1368

Steinblock

SHW

Stein-block Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbock

SHW

Stein-bock Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbodem

SHW

Stein-bodem Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbogen

SHW

Stein-bogen Band 5, Spalte 1367-1368

Steinborn

SHW

Stein-born Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbrech

SHW

Stein-brech Band 5, Spalte 1367-1368

Steinbreche

SHW

Stein-breche Band 5, Spalte 1367-1368

stein als Zweitglied (30 von 1.238)

mülenstein

KöblerMhd

*mülenstein , st. N. nhd. Mühlenstein Vw.: s. esel- Hw.: s. mülstein; vgl. mnl. molensteen E.: s. müle, stein W.: nhd. Mühlenstein, M., Mühl…

mülnstein?

KöblerMhd

*mülnstein? , st. M. Vw.: s. *mülenstein? Hw.: s. mülstein

tūbūnstein?

KöblerAhd

*tūbūnstein? , st. M. (a) Hw.: vgl. as. dūvanstēn*

Bordstein

RDWB1

Bordstein m um sieben wird der ~ hochgeklappt idiom. - в семь вечера жизнь замирает устойч.

Meilenstein

RDWB1

Meilenstein m übertr. веха, этап

Schornstein

RDWB1

Schornstein m etw. in den ~ schreiben müssen / in die Esse schreiben müssen idiom. - пиши пропало идиом. , плакал наш (отпуск, кредит, ...),…

Stolperstein

RDWB1

Stolperstein m камень преткновения идиом.

Ährenstein

Adelung

aehren·stein

Der Ährenstein , des -es, plur. die -e, ein Nahme, welcher in Steiermark einer Art von Asbest gegeben wird, dessen Fäden Ähren vorstellen; S…

affenstein

DWB

affen·stein

affenstein , m. , ein heilkräftiger stein, den affen im kopfe tragen sollen. Nemnich unter bezoar.

Ag(a)tstein

Idiotikon

Ag(a)tstein Band 11, Spalte 807 Ag(a)tstein 11,807

agestein

Lexer

age·stein

age-stein , aget-stein stm. BMZ bernstein u. magnetstein (swerzer danne agestein Albr. 22 a ); agatstein, eitstein agates Dfg. 17 b . aus gr…

agetstein

BMZ

aget·stein

agestein , agetstein 1. bernstein. geliutert als ein acstein Wigal. 7070. alsam der magnet zuo zim ziuhet daʒ îsen u. niht anders, unde alsa…

agstein

DWB

agstein , m. succinum, ἤλεκτρον . der bernstein wurde im mittelalter oft mit achat, gagat und magnet vermengt und danach benannt, wie der ma…

Agtstein

Adelung

Der Agtstein , des -es, plur. inusit. eine Benennung, welche an einigen Orten, besonders in Oberdeutschland, dem Bernsteine gegeben wird. Wa…

aitstein

Lexer

ait-stein stm. = agestein BMZ .

alabaster|stein

MWB

alabaster|stein stM. von dem alabaster. nicomar oder alabastrum ist ain alabasterstain BdN 453,13. – im Vergleich, auf die Farbe des weißen …

Alaunstein

Adelung

alaun·stein

Der Alaunstein , des -es, plur. die -e, eine jede Steinart, aus welcher Alaun gesotten werden kann.

Ableitungen von stein (14 von 14)

besteinen

DWB

besteinen , lapidibus sternere: besteinte straszen, kronen; die das besteinte gold der schweren krone blend. Gryphius 1, 17 ; besteinte gold…

entsteinen

DWB

entsteinen , wie entfelsen, e lapide vertere, lapide privare, emollire: entsteine selber deinen sinn. Lohenst. Arm. 2, 1429 ; da sie felsen …

Erstein

Meyers

Erstein , Kreisstadt im deutschen Bezirk Unterelsaß, an der Ill, Knotenpunkt der Eisenbahn Straßburg-Basel und der Straßenbahn Straßburg-Mar…

ersteine

BMZ

ersteine swv. steinige. wolden sie ersteinet hân Mai 162,22. Pass. 175,12.

ersteinen

DWB

ersteinen , verti in lapidem, indurescere: mhd. sîn muot begunde ersteinen in ritterlîcher frumekeit. tr. kr. 13290 ; als ir hërze ersteinet…

gestein

DWB

gestein , n. , coll. zu stein ( s. d. ), ahd. ca-, ki-, gisteini, mhd. und älter nhd. gesteine. nebenform gesteinte, gesteinze, s. ge II, 1,…

gesteine

Lexer

ge-steine stn. BMZ edelsteine, schmuck davon, allgem. ( gewönl. mit dem adj. edel); die figuren im schachspiel Gudr. Wig. Geo. 149. vgl. ges…

gesteinen

KöblerMhd

gesteinen , sw. V. nhd. mit Steinen besetzen, mit Edelsteinen besetzen, Marksteine setzen, mit Marksteinen versehen (V.), abgrenzen, steinig…

Steine

Campe

† Die Steine , Mz. — n , die Karausche (Cyprinus carassias L .). Nemnich.

urstein

DWB

urstein , m. , was urgestein. für granit Campe verd. wb. (1813) 342 a ; vgl. grundstein: jener ( Moses ) hat die schon eingegrabenen gebote …

Verstein

RhWB

Ver-stein Ahrw m.: der St., auf dem der Schuster die Sohlen weich klopft.

versteine

BMZ

versteine swv. tödte durch steinigen. die selben gar unreinen die hülf wir iu versteinen und ûf den hürden brennen frauend. 6,18. vgl. RA. 6…

versteinen

DWB

versteinen , verb. , berührt sich in der bedeutung mit versteinern, versteinigen. Campe führt einen autor an, der folgenden sonderungsvorsch…

versteinung

DWB

versteinung , f. , erhält sich nur in der ersten verwendung in technischer sprache; in der zweiten ist es von versteinerung verdrängt worden…