Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zieche f.
zieche , f. , sackartige hülle, im bes. für betten; eins der frühen lehnwörter des wgerm. bereiches, welches im obd. der lautverschiebung verfiel, wie flaum, pfühl, wozu man noch küssen geselle, um die neuerungen der rom. bettausstattung zu überschauen; griech. θήκη war die benennung fester behältnisse gewesen, lat. thēca hatte dazu die bedeutung der weichen hülle gefügt; in dieser geht * tēca nun ins wgerm. über, mit dem alten vocal ins hoch- und niederdeutsche ( ahd. * zēhha, woraus ziahha, mnd. tēke), mit ī erscheint es als mnld. tīke, nnld. tijk, fries. tīk, me. ticke, ne. tick; aus der gl…