Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krepp m.
krepp , m. bei perückenmachern, friseuren, ' die lockere krause verfitzung der haare im accommodiren ' Adelung, der aber kreppe f. und krepp n. ansetzt; krepp m. bei Campe, franz. crêpe m., s. kreppen . hierher wol folg.: haben die eltern vollends ein paar tausend thaler mitzugeben, so wird das köpfgen .. so hoch frisirt und das näschen so zugespitzt, dasz es keiner als ein eben so albernes närrchen wagt, ihr herz durch seinen krep zu rühren und mit ihr ein prächtiges elend zu bauen. Möser phant. 2, 94 (1778 s. 91); der krepp wuchs ihr bergan ( vor angst ) auch ward ihr in die länge die schnür…