Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krepp
krepp , m. flor, lockeres zeug, eig. mit krausen fäden ( vgl. DWB krausflor ), aus frz. crêpe m., früher crespe, so auch nl. Kil. 679 b ( auch kerspe 237 b ), schott. crisp, crispe, wie ital. crespo, von lat. ( pannus ) crispus, kraus. schon im 16. jh. krepp bei uns: die junkfrawen ( in Venedig ) .. gehn .. uf der gassen verdeckt ... haben ein zart rein weisz tuch gleich als ein crepp, durch welches sie wol sehen könden ( d. i. können). Kiechels reisen 161 ; ( als ) ob wolte sie den flur oder kreppe oder mimy, so ihr uber das gesicht herab floge, richten. Philander 1, 89 (1650) , in der ausg. …