Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
umarmen vb.
umarmen , vb. , untrennbar, mit den armen umschlieszen. in der dichtung des barock zu (mit den armen) umfangen, umfassen o. ä. gebildet. zuerst bei P. Fleming deutsche ged. 1, 15 lit. ver.; Voigtländer oden (1642) 68 ; S. Dach (1643) in Königsberger dichterkreis 203 ndr.; Zesen adriat. Rosenmund 21 ndr.; lexikalisch gebucht seit Reyher thes. (1668) 2, 3931 . im 17. jahrh. vereinzelt mit -ä-: er ümärmet S. v. Birken ostländ. lorbeerhayn (1657) 26 ; umärmen G. Treuer Dädalus (1675) 1, 408 ( neben umbarmen ebda 1, 361). 1 1) als ausdruck verschiedenartiger inniger verbundenheit zwischen menschen …