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geniesz

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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

geniesz m.

Bd. 5, Sp. 3451

geniesz , m. genusz, mhd. genieʒ m., mnd. genêt m. n., mnl. geniet n.; es steht zu genieszen neben genusz ( das doch sehr jung ist ), wie z. b. fliesz, verdriesz zu flieszen, verdrieszen neben flusz, verdrusz, hat sich auch im gebrauch einzeln bis in späte zeit erhalten, landschaftlich noch jetzt, z. b. bair. Schm. 2, 709 , auch nd. geneet z. b. bei Dähnert 149 a , Stürenburg 68 b . früher auch einfach niesz ( s. d. ), wie nieszen neben genieszen. 1 1) die eigentliche bedeutung ist, dem ge- entsprechend, gemeinsame nutznieszung, gemeinschaft, was uns noch in genosse so nahe liegt, während es i…

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    genieszm.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +4 Parallelbelege

    geniesz , m. genusz, mhd. genieʒ m., mnd. genêt m. n., mnl. geniet n.; es steht zu genieszen neben genusz ( das doch seh…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit geniesz

19 Bildungen · 18 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

geniesz‑ als Erstglied (18 von 18)

genieszbar

DWB

genieszbar , adj. zu genieszen. 1 1) nutzen gebend ( vergl. geniesz), bei Stieler 1352 utilis, conducibilis, gleich genieszlich, er gibt es …

genieszbarkeit

DWB

genieszbar·keit

genieszbarkeit , f. : genusz der geister ( gegenseitig ) und genieszbarkeit unsers eignen geistes. Lavater auss. 3, 142 ; für alle andere ge…

genieszbrauch

DWB

genieszbrauch , m. gleich nieszbrauch Adelung.

genieszchen

DWB

genieszchen , n. kleiner nutzen, profitchen, im scherz Adelung , Frisch 2, 19 a . vergl. genieszlein.

genieszen

DWB

genies·zen

genieszen , frui, uti, vesci, mhd. genieʒen (genôʒ, plur. genuʒʒen, part. genoʒʒen), ahd. ginioʒan, goth. ganiutan; altn. njóta, alts. nur n…

genieszer

DWB

genies·zer

genieszer , m. nutznieszer Henisch 1495 , Stieler 1352 ( auch genieszerin). im heutigen sinne von genieszen: sie ( die natur ) hat sich ause…

genieszfreund

DWB

genieszfreund , m. freund um seines nutzens willen: genieszfreund, tisch- und glücksfreund. Lehman flor. 1, 230 ; vergl. unter geniesz 3, b …

genieszhaft

DWB

genieszhaft , den berechtigten genusz von etwas habend: fürsten und stände haben nicht absehen mögen, wie ohne gewisse ( bestimmte ) directi…

genieszherr

DWB

genieszherr , m. genieszherren dieser zeit nennt sich ein epigramm Logaus : bei dieser tummen zeit hat seinen besten nutz der bauern starrîg…

genieszjagen

DWB

genieszjagen , n. das erste jagen im jahre auf hirsche und schweine, weil dabei den hunden der geniesz ( s. dort 4, a ) mit besonderer feier…

genieszlein

DWB

genieszlein , n. quaesticulus, lucellum Steinbach 2, 139 , profitchen ( vgl. genieszchen), schon mhd. genieʒlîn Renner 4733; nhd.: sondern w…

genieszleute

DWB

genieszleute , pl., leute die den geniesz von etwas haben ( vergl. genieszherr), genieszleute des friedens heiszt folgendes epigramm: wer wi…

genieszlich

DWB

genieszlich , adj. zu genieszen und geniesz. vgl. übrigens genüszlich und genislich, zu jenem einstweilen unter genieszung 3. 1 1) von nutzn…

genieszlichkeit

DWB

genieszlich·keit

genieszlichkeit , f. : zucht und nüchternheit, aus welchen zweien der ganze chor der weiblichen tugenden und zier entstehet, meszigkeit, zeu…

genieszliebe

DWB

genieszliebe , f. eigennützige liebe: das aber musz sein eine herzliche, keine mund- und heuchellieb, eine dauerhafte, keine unbeständige ge…

genieszling

DWB

genieszling , m. einer, der nur auf genieszen bedacht ist ( Campe ): dieser fürst ist ein topfguckerischer genieszling, der überall herumnas…

genieszsüchtig

DWB

genieszsüchtig , eigennützig, habgierig: die unreinen geniessüchtigen geiste. Luther 1, 482 a . es gehört sachlich zu der redensart eigen ge…

genieszung

DWB

genieszung , f. subst. verb. zu genieszen. 1 1) eigentlich und bildlich: zu unvergönnter genieszung nicht einheimischer früchte. ehe eines w…

Ableitungen von geniesz (1 von 1)

ungenieszlich

DWB

ungenieszlich , adj. adv. , gth. von genieszlich, heute durch jüngeres ungenieszbar überflügelt. infagorabilis ungenüslich ( s. genüslich) N…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „geniesz". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/geniesz
MLA
Cotta, Marcel. „geniesz". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/geniesz. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „geniesz". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/geniesz.
BibTeX
@misc{lautwandel_geniesz_2026,
  author       = {Cotta, Marcel},
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  urldate      = {2026-05-19},
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