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genies

nhd. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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3 in 2 Wb.
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Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)

genies

Bd. 5, Sp. 3450

genies , m. nutzen, genusz, s. DWB geniesz .

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    genies

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    genies , m. nutzen, genusz, s. DWB geniesz .

  2. modern
    Dialekt
    Genies

    Rheinisches Wb.

    Genies = Eugen (s. d);

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit genies

47 Bildungen · 42 Erstglied · 3 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von genies

ge- + nies

genies leitet sich vom Lemma nies ab mit Präfix ge-.

Zerlegung von genies 2 Komponenten

gen+ies

genies setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

genies‑ als Erstglied (30 von 42)

genieschwindel

DWB

genie·schwindel

genieschwindel , m. schwindelndes, taumelndes gebaren der genies: freilich gukt ( beim maler Müller ) auch hier und dort ein wenig genieschw…

genieseuche

DWB

genie·seuche

genieseuche , f. das geniewesen als krankheit, seuche, welche eine zeit ergriffen hat: vielleicht hätte die leidige genieseuche in Deutschla…

Geniesnase

GWB

genies·nase

* Geniesnase als äußeres Kennzeichen geniehaft-großen Wesens [ mBez auf die Geburt der Prinzessin Louise Auguste Amalie ] ein großes, schöne…

geniesprache

DWB

genie·sprache

geniesprache , f. sprache wie sie genies führen: schon ist es miszlich, die geniesprache in der philosophie des lebens gültig machen zu woll…

geniesprung

DWB

genie·sprung

geniesprung , m. : anders können wir uns den umstand nicht erklären, dasz er ( Göthe ) anfängt, sich in die theologie zu mischen und auch da…

genießbar

Pfeifer_etym

geniess·bar

genießen Vb. ‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’, ahd. nioʒan (8.…

Genießbarkeit

GWB

geniessbar·keit

Genießbarkeit 1 zu genießbar 2, im Vergleich Die Verständlichkeit des Stils ist gleich der G. von Speise und Trank G(Pollmer 339) Riemer [18…

Genießbrauch

Adelung

geniess·brauch

Der Genießbrauch , des -es, plur. inus. der Gebrauch des Genießes, d. i. des Ertrages einer Sache; Vsus fructus, der Nießbrauch, die Fruchtn…

Geniess (der)

Wander

geniess·der

Geniess (der) 1. Der eine hat 's Geniess, der andere das Verdriess. – Körte, 2019. Engl. : Desert and reward seldom keep company. Lat. : Non…

genießen

Pfeifer_etym

genies·sen

genießen Vb. ‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’, ahd. nioʒan (8.…

geniessen,

FWB

1. ›Freude, Vergnügen an etw. haben, sich an jm./etw. erfreuen, etw. genießen, an etw. Gefallen haben; Liebesgenuss erfahren‹.; 2. ›Nutzen, …

Genießer

Pfeifer_etym

genies·ser

genießen Vb. ‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’, ahd. nioʒan (8.…

genießerisch

Pfeifer_etym

geniesser·isch

genießen Vb. ‘Freude, Wohlbehagen bei etw. finden, etw. erhalten, zur Verfügung haben, Speisen und Getränke zu sich nehmen’, ahd. nioʒan (8.…

Genießjagen

Adelung

geniess·jagen

Das Genießjagen , des -s, plur. inus. im Jagdwesen, das erste Jagen, oder die erste Jagd im Jahre, welche zur Zeit der Hirschfeiste oder Sch…

Genießlich

Adelung

genies·slich

* Genießlich , adj. et adv. welches nur im Oberdeutschen üblich, im Hochdeutschen aber fremd ist. 1) Was sich genießen, d. i. als Speise ode…

Genießlust

Campe

geniess·lust

◎ Die Genießlust , o. Mz . die Lust zu genießen, besonders Speise und Trank zu sich zu nehmen, die Eßlust (Appetit ). C. Uneigentlich. »Wenn…

Genießwaare

Campe

geniess·waare

○ Die Genießwaare , Mz. die — n , genießbare Sachen, besonders alle Nahrungsmittel, als Waare betrachtet (Consumtibilien ).

geniestreich

DWB

genie·streich

geniestreich , m. : aber dank unserm guten genius, dasz es ein ende hat ( mit dem treiben der kraftmänner, wie Klinger ). die herren samt ih…

geniesturm

DWB

genie·sturm

geniesturm , m. sturm und drang der genieperiode. Gervinus nat. lit. 5, 46 .

geniesucht

DWB

genie·sucht

geniesucht , f. krankhafter geniedrang: glücklich, den frühe die natur vor solcher geniesucht bewahrte! Herder zur phil. u. gesch. 8, 86 ( v…

geniesüchtig

DWB

genie·suechtig

geniesüchtig , an geniesucht leidend: junge geniesüchtige originalköpfe. Lichtenberg 3, 208 .

genieszbar

DWB

genieszbar , adj. zu genieszen. 1 1) nutzen gebend ( vergl. geniesz), bei Stieler 1352 utilis, conducibilis, gleich genieszlich, er gibt es …

genieszbarkeit

DWB

genieszbar·keit

genieszbarkeit , f. : genusz der geister ( gegenseitig ) und genieszbarkeit unsers eignen geistes. Lavater auss. 3, 142 ; für alle andere ge…

genieszbrauch

DWB

genieszbrauch , m. gleich nieszbrauch Adelung.

genieszchen

DWB

genieszchen , n. kleiner nutzen, profitchen, im scherz Adelung , Frisch 2, 19 a . vergl. genieszlein.

genieszen

DWB

genies·zen

genieszen , frui, uti, vesci, mhd. genieʒen (genôʒ, plur. genuʒʒen, part. genoʒʒen), ahd. ginioʒan, goth. ganiutan; altn. njóta, alts. nur n…

genieszer

DWB

genies·zer

genieszer , m. nutznieszer Henisch 1495 , Stieler 1352 ( auch genieszerin). im heutigen sinne von genieszen: sie ( die natur ) hat sich ause…

genies als Zweitglied (3 von 3)

*bigenies

MLW

bige·nies

* bigenies (be-) f. (bigener) origo humilis vel ignobilis — niedrige, unedle Abstammung : MLW Gloss. med. cod. Trev. p. 150,3 be-es begenies…

Ableitungen von genies (2 von 2)

*begenies

MLW

* begenies v. * MLW bigenies .

Geniese

Campe

Х Das Geniese , des — s , o. Mz. s. Ge — 2. 2).