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Väterlich

nhd. bis spez. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Väterlich adj, adv

Bd. 5, Sp. 256a
Väterlich, — er, — ste, adj. u. adv. 1) Dem Vater gehörend, vom Vater herrührend; ohne Steigerung. Das väterliche Vermögen, welches der Vater besitzt, oder welches man vom Vater geerbt hat. Das väterliche Gut, Erbtheil. Der väterliche Name, der Name, welchen man vom Vater führet. △ Das väterliche Land. I meinem väterlichen Lande. Wieland. I weiterer Bedeutung, den Vätern oder Vorfahren gehörend, von ihnen herrührend, in welchem Sinne die in der Bibel vorkommenden Ausdrücke: das väterliche Gesetz, väterliche Satzungen, nach väterlicher Weise  zu verstehen sind. 2) I dem Verhältnisse eines Vaters als eines solchen gegründet, demselben angemessen; ohne Steigerung. Das väterliche Ansehen. Väterliche Pflichten und Rechte. Die väterliche Liebe, Sorge  Väterlich seine Kinder lieben, für sie sorgen, über sie wachen  Die väterlichen Ermahnungen. 3) Einem Vater ähnlich, nach Art eines Vaters, in Ansehung seiner Liebe gegen die Kinder ; mit der Steigerung. Die anvertrauten Pflegekinder väterlich lieben. Väterlicher könnte ein leiblicher Vater seine eignen Kinder nicht behandeln, als er die fremden behandelt. Auf das väterlichste für jemand sorgen. Einen väterlich ermahnen. — deine Väter waren Mir väterliche Herrn, ich bin dein Knecht. Göthe. Davon die Väterlichkeit, die Eigenschaft einer Person, da sie väterlich gesinnt ist und handelt.
1356 Zeichen · 23 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Väterlich

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Väterlich , -er, -ste, adj. et adv. 1. Dem Vater gehörig, von demselben herrührend; ohne Comparation. Das väterliche Gut…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    väterlich

    Goethe-Wörterbuch

    väterlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    Väterlich

    Elsässisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Väterlich [Fætərleχ Wh. ] n. das väterliche Vermögen: dër hat sin V. in e i m Jo h r verklop f t ghāt. Ähnl. Mütterlich.…

  4. Spezial
    väterlich

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    vä|ter|lich adj. 1 patern (-s, -a) 2 (des Vaters) dl pere.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit vaeterlich

6 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Ableitung von vaeterlich 2 Analysen

vater + -lich

vaeterlich leitet sich vom Lemma vater ab mit Suffix -lich, mit Umlaut-Wechsel.

Alternativen: vat+-er+-lich

vaeterlich‑ als Erstglied (4 von 4)

Väterliche Gewalt

Meyers

vaterliche·gewalt

Väterliche Gewalt ( Patria potestas ), der Inbegriff der Rechte, die dem Vater bezüglich der Person und des Vermögens seiner noch nicht selb…

väterlicherseits

DWB

vaeterlich·er·seits

väterlicherseits , adv. von des vaters seite her: ich stamme also väterlicher und mütterlicher seits von florentinischen bürgern ab. Göthe 3…

väterlichkeit

DWB

vaeterlich·keit

väterlichkeit , f. 1 1) art und weise eines vaters. mhd. vaterlîcheit, fähigkeit vater zu werden: nû prüevet, wie man vaterlîcheit verstân s…

Ableitungen von vaeterlich (2 von 2)

unväterlich

DWB

unväterlich , adj. adv. , gth. zu väterlich 3: solch tyrannischer und unväterlicher vater Luther 15, 165 W.; unväterlicher, freveler gewalt …

urväterlich

GWB

urväterlich [bisher nicht publizierter Wortartikel]