Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
turnerei f.
turnerei , f. , ableitung von 1 turner, s. dort sowie unter 1 turnen. 1 1) das treiben von leibesübungen, das turnen: die turnerei halte ich werth; denn sie stärkt und erfrischt nicht nur den jugendlichen körper, sondern ermuthigt und kräftigt auch seele und geist gegen verweichlichung (1817) Göthe gespr. 2 2, 397 Biedermann; turnerei macht den körper frei. doch ist das mittel noch nicht erdacht, wodurch der geist wird frei gemacht Hoffmann v. Fallersleben mein leben (1868) 6, 369 ; das turnen wurde (1818) für eine überflüssige spielerei erklärt, die soldaten hätten springen und laufen können …