Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
im
im , verschmelzung der praep. in mit dem dat. sing. des männlichen und neutralen artikels, mhd. ineme, inme, imme, ime. sie hat sich seit dem 16. jahrh. so eingebürgert, dasz die fälle der verschmelzung gegen die wo in und dem unverbunden auf einander folgen, die weitaus bevorzugteren geworden sind, wobei die freiere weise des 16. jahrh., die noch beide formen neben einander in éinem verse verwenden konnte: der hett vertrunken all das sein im bier und in dem guten wein. B. Waldis Esop 4, 68, 4 , heute einer gröszeren strenge, die nur éine von beiden formen zuläszt, hat weichen müssen. heutiger…