Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sprudeln verb.
sprudeln , verb. als quell oder einem quell gleich aufwallen, hervorbrechen, herausströmen, in der schriftsprache erst seit dem 18. jahrh. begegnend, lexicographisch zuerst von Adelung verzeichnet, wol aus älterem mundartlichem gebrauch übernommen, vgl. appenz. spródla. Tobler 381 a , luxemb. sprudelen ( in besonderem sinne, s. unten 1, f ) Gangler 428 , nd. spruddeln Dähnert 454 b und das folgende. das wort scheint eng verwandt zu sein mit prudeln ( s. dies oben theil 7, 2181), wie schon Adelung vermutet. auch sein hinweis auf sprühen verdient heute noch beachtung. 1 1) intransitiv. 1@a a) vo…