Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erbärmlich adv.
erbärmlich , adv. 1 1) fast blosze steigerung des begrifs wie abscheulich, entsetzlich, erschrecklich, ungeheuer: fienge sie erbärmblichen an zu klagen und weinen. buch d. l. 247, 4; das aber musz ich ihnen sagen, dasz ich auf meiner ganzen reise recht erbärmlich ( zum erbarmen ) krank gewesen bin. Gellert 4, 172 ; ich sehe das mädchen, itzt reibt sie sich die augen und zwar erbärmlich. 4, 184; ach die lippe, die so manche freude sonst genossen hat und sonst gegeben, ist gespalten und sie schmerzt erbärmlich. Göthe 2, 96 ; hustet erbärmlich. Lenz 1, 307 ; schrien erbärmlich. J. P. Fibel 13; wi…