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statthaft

nhd. bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

statthaft

statthaft

Status m. ‘(Familien)stand, Stellung, Zustand, Vermögensstand, Rechtslage’, mhd. frühnhd. stat m., ‘Stand, Zustand, Gelegenheit, Lebensweise, Würde’; entlehnt aus lat. status ‘das Stehen, Stand, Wuchs, Zustand, Umstände, Lage, Gelegenheit, (durch die Geburt bedingte) Stellung, fester Bestand, Wohlstand’, zu lat. stāre (statum) ‘stehen’. Eine Neuentlehnung in lat. Form (1. Hälfte 16. Jh.) zeigt Status anfangs in einem dem (daraus entlehnten) Wort Staat (s. d.) entsprechenden Sinne (vgl. auch die Fügung nlat. status in statu ‘Staat im Staate’, 18. Jh.), begegnet dann (seit Mitte des 16. Jhs.) vornehmlich in der oben angegebenen Bedeutung und schließlich (18. Jh.) als medizinischer Terminus für ‘Gesundheits- oder Krankheitszustand, Untersuchungsergebnis, klinischer Befund’, vgl. Blutstatus. Statussymbol n. ‘Besitz oder Verhalten, die das soziale Prestige eines Menschen in den Augen seiner Umwelt ausmachen’ (Mitte 20. Jh.), nach amerik.-engl. status symbol; vgl. auch sozialer Status (Ende 19. Jh.). Status quo m. ‘der gegenwärtige (rechtliche) Zustand’ (Anfang 19. Jh.), Schlagwort im Völkerrecht, wörtlich ‘Zustand, in dem’ (ergänze: ‘sich etw. befindet’); nach nlat. in statu quo (ante) ‘im früheren, bisherigen Zustand’ (18. Jh.). In Anschluß an mhd. stat m. (s. oben) gestatten Vb. ‘erlauben’, ahd. gistatōn (9. Jh.), mhd. gestaten ‘Gelegenheit geben, gewähren, erlauben’. statthaft Adj. ‘erlaubt, zulässig’, mhd. statehaft ‘die Gelegenheit zu etw. habend, gerüstet, angesehen, wohlhabend’; vgl. ahd. unstatahaft (8. Jh.).
1537 Zeichen · 57 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Statthaft

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Statthaft , -er, -este, adj. & adv. 1. Was Statt haben, oder finden kann, d. i. eingeräumt, zugegeben, bewilliget, ingle…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    statthaft

    Goethe-Wörterbuch

    statthaft [bisher nicht online publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    statthaft

    Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg

    statthaft Band 11, Spalte 1803 statthaft 11,1803

  4. Spezial
    statthaft

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    statt|haft adj. (erlaubt, gestattet) conzedü (-s, -da), consintí (-tis, -ida), lezit (-ic, -a).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit statthaft

5 Bildungen · 3 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von statthaft

statt + -haft

statthaft leitet sich vom Lemma statt ab mit Suffix -haft.

statthaft‑ als Erstglied (3 von 3)

statthaftig

DWB

statt·haftig

statthaftig , adj. , gleichbedeutende weiterbildung zu statthaft, vom 14.—16. jahrh. zu belegen; mhd. stat(e)-, stadhaftig Lexer handwb. 2, …

statthaftigkeit

DWB

statthaftig·keit

statthaftigkeit , f. zulässigkeit. neuere abstractbildung zu statthaft ( im sinne 3), zuerst bei Campe gebucht: hier ... nahm ich die gelege…

statthaft als Zweitglied (1 von 1)

unstatthaft

DWB

unstatt·haft

unstatthaft , adj. adv. , gth. v. statthaft. ahd. unstatahaft; mhd. unstatehaft. eigentlich nur noch in bed. 4 und 5 üblich. 1 1) unstatahaf…

Ableitungen von statthaft (1 von 1)

unstatthaft

DWB

unstatthaft , adj. adv. , gth. v. statthaft. ahd. unstatahaft; mhd. unstatehaft. eigentlich nur noch in bed. 4 und 5 üblich. 1 1) unstatahaf…