Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unstatt f.
unstatt , f. , unrichtiger ort: die offenlich an der u. sitzend ( ihre wohnung ohne berechtigung innehaben ) quelle des 15. jhs. bei Fischer schwäb. wb. 6, 222 ; vgl. DWB statt II A 6 und unstätte, f.; gewöhnlich aber ist das heute veraltete unstatt(en) gth. des mhd. state ( th. 10, 2, 955), mhd. unstate, mnd. unstade, mnl. onstaet, m., onstade, f. und m.; vgl. DWB statt I 3, II B 7, 8, C. a) formerscheinungen: ohnstatten (1660) Haltaus 1952 ; scheinbarer umlaut an grossen unstäten clag, antwurt ( Augsburg 1497 Schönsperger ) 103 a ; vereinzelt bleibt die cons.-verdoppelung aus: Chemnitz schwe…