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Dreimaster

nhd. bis sprichw. · 10 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
Anchors
11 in 10 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

Dreimaster

Dreimaster

drei Num. Ahd. thrī (8. Jh.), mhd. mnl. drī (gegenüber asächs. thrīa mit sekundär angetretener Endung, woraus mnd. drē), nl. drie, afries. thrē, aengl. þrī, engl. three, anord. þrīr, got. þreis, germ. *þri(ez), lat. trēs, griech. tré͞is (τρεῖς), aind. tráyaḥ, lit. trỹs, aslaw. trịje, russ. tri (три) führen alle auf die mask. Form des Zahlworts ie. *trei̯es ‘drei’. Ablautendes ie. *tri- erscheint in der Kompositionsform griech. tri- (τρι-), lat. tri- (s. tri-) ebenso wie in der Ordinalzahl dritter (s. unten). (nicht) bis drei zählen können ‘dumm sein’ (17. Jh.), vgl. älter der nicht sieben zelen künde (Luther). – Dreier m. ‘kleine Münze, Dreipfennigstück’, mhd. drīer. dreißig Num., ahd. thrīʒug (8. Jh.), mhd. drīʒec (s. -zig). dreizehn Num., ahd. thrīzehan (um 1000), mhd. drīzehen. Dreieck n. geometrische Figur (16. Jh.), Rückbildung aus dreieckig Adj., dreieckicht, mhd. drīeckec; vgl. mhd. drīeckeht und s. Ecke. Dreieinigkeit f. Gott als Einheit der drei göttlichen Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist in der christlichen Religion, mhd. drīeinecheit; vgl. frühnhd. dreyeinec ‘dreieinig’ (um 1500); in gleicher Bedeutung Dreifaltigkeit f., mhd. drīvaltecheit, zu mhd. drīvaltec ‘dreifaltig’ Adj., vgl. ahd. thrī̌falt ‘dreifaltig, dreifach’ (8. Jh.), mhd. drīvalt und s. falten; beide Substantive sind Übersetzungen für den Terminus kirchenlat. trīnitās ‘Trinität’. Dreifuß m. ‘Gestell mit drei Füßen’, ahd. thrī̌fuoʒ (11. Jh.), mhd. drīvuoʒ, Übersetzung von lat. tripūs, griech. trípūs (τρίπους) ‘dreifüßiges Geschirr, dreifüßiger Stuhl der Pythia, der das Orakel verkündenden Priesterin in Delphi’. Dreimaster m. ‘Segelschiff mit drei Masten’ (18. Jh.). dritter Num. Ord., ahd. thritto (8. Jh.), mhd. dritte, got. þridja. Drittel n. ‘dritter Teil’ (14. Jh.), mhd. dritteil, s. Teil. dritteln Vb. ‘in drei gleichgroße Teile aufteilen’ (15. Jh.). drittens Adv. ‘zum dritten, an dritter Stelle kommend’ (17. Jh.). S. auch Drilling.
1946 Zeichen · 109 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    DreimasterDer

    Campe (1807–1813) · +4 Parallelbelege

    Der Dreimaster , des — s, d. Mz. w. d. Ez. ein Schiff, welches drei Masten führt. »Die stolzen Dreimaster schwimmen mitt…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Dreimaster

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Dreimaster , Schiff mit 3 Masten.

  3. modern
    Dialekt
    Dreimasterm.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Drei-master m. : ' alter Trachtenhut aus der SPf, dessen Rand an drei Seiten hochgekrempelt wurde ', Dreimasteʳ [BZ-Dern…

  4. Sprichwörter
    Dreimaster

    Wander (Sprichwörter)

    Dreimaster Ein Dreimaster wird nicht an Einem Tage gebaut. Holl. : Een driemaster wordt niet op éénen dag gebouwd. ( Har…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit dreimaster

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Zerlegung von dreimaster 2 Komponenten

drei+master

dreimaster setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — dreimaster kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „dreimaster". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/dreimaster/pfeifer_etym
MLA
Cotta, Marcel. „dreimaster". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/dreimaster/pfeifer_etym. Abgerufen 10. May 2026.
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Cotta, Marcel. „dreimaster". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/dreimaster/pfeifer_etym.
BibTeX
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  author       = {Cotta, Marcel},
  title        = {„dreimaster"},
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