Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ürte f.
ürte , f. , heute von dem syn. zeche ( s. d.; K. v. Bahder wortwahl 127 ) zurückgedrängt, mundartlich oberd. und md. erhalten, schriftsprachlich nur bei schriftstellern, die von der mundart abhängen, und in historischer darstellung. der seit Frisch (1741) 2, 34 b oft versuchten ableitung von ort widerspricht die grundform urtin, germ. * urtin(n)ō, mit tiefstufenvocal zu an. verðr ' mahlzeit ' gehörig; Fick 3 4 , 394 ; Falk-Torp 1371 ; Kauffmann wörter und sachen 2, 22 ; Bahder wortwahl 90 f. formen. nom. sing.: ürten, urten, irten, örten, erten Staub-Tobler 1, 489 ; neben ürte u. s. w. ü, ö, i…