Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
D
D 1 1. D vermittelt den dünnen und scharfen laut T mit dem gehauchten TH. es nimmt in dem griechischlateinischen alphabet den vierten platz ein zwischen Γ und Ε oder C und E: in dem nur aus sechzehn buchstaben bestehenden altrunischen, das eine eigene sehr verschiedene ordnung hat, kommt es nicht vor, da ihm und T genügt; jenes hat die dritte stelle, aber zwischen U und O. dasz unter nur die aspirata gemeint sei, ergibt sich aus den namen þurs und þorn. indessen hat D in der gothischen, althochd., nordischen und angelsächsischen sprache, soweit die denkmäler reichen, niemals gefehlt, zumal…