Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
belieben n.
belieben , n. libido, arbitrium, gefallen, verlangen: 1 1) seines beliebens, ut libet: ihn seines beliebens zu bezwingen. Zinkgr. 414, 15 ; nach belieben, nach bloszem belieben, nach deinem belieben, nach eines jeden belieben; mit beiderseits gutem belieben. Schuppius 644 ; je nach belieben. 2 2) belieben tragen, haben, finden zu, an etwas: ich trag am rauben ein belieben. Logau 1, 7, 65 ; trägestu lust und belieben zu dem hofleben, kanstu an das bret zu kommen hoffen, wann du zu allem willig bist. Schuppius 553 ; in was für concave gemmen haben sie denn sonst zu schneiden belieben getragen? L…