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Meinung

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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Meinung

Bd. 6, Sp. 33
Meinung in Tgb, Briefen, naturwiss u amtl Schriften häufiger ‘Meynung’ - In über 1100 exzerpierten Belegen ca 20mal ‘öffentliche M.’. Die Bed gemäß Pkt 4 im Zshg mit der Entstehung bürgerlicher Öffentlichkeit1), insbes im literar Zeitschriften- u aufkommenden Pressewesen, ist allerdings auch in der Verwendung ohne Attr nachweisbar. Der vielschichtig pointierte Gebrauch hinsichtlich der polit Aspekte des Begriffs (mit Blick auf das zeitgenössische Zensurwesen ua) spiegelt Goethes ambivalente Haltung zu den Modernisierungsprozessen seiner Zeit, zB sein zwiespältiges Verhältnis zur Pressefreiheit2). 1 Ansicht, Auffassung a subjektive, (zumeist) verbal geäußerte Empfindung, Einschätzung od Denkweise, insbes als Rat, Vorschlag od Urteil; auch ‘abweichende, andere, beiderseitige, besondere, (vor)gefaßte, gleiche, irrige, ungegründete, verschiedene, widersprechende M.’; häufiger ‘(über etw) seine M. sagen, verkünden’, öfter ‘(eine) M. haben’, ‘der/anderer M. sein’, ‘anderer M. werden’, ‘auf seiner M. bestehen/bleiben’ ua; mehrfach in poet u sentenzhafter Aussage Soll auch ich..mein Freund, dir über das Schreiben|Schreibend die Menge vermehren und meine M. verkünden,|Daß auch andere wieder darüber meinen und immer|So in's Unendliche fort die schwankende Woge sich wälze GWB1,297 Vs 5 Epist I [Alba zu Egmont:] Euern Rath, eure M. wünscht der König GWB8,262,19 Egm IV [in Selbstanzeige] tritt der Beobachter mit einer vielleicht paradox scheinenden M. hervor: er [Goethe] will in jenen Gegenden [von Rhein u Main] keine Kunst-Akademie..eingerichtet wissen; jeder tüchtige Künstler soll..junge Künstler heranbilden GWB491,6,13 Anz:KuARheinMain Alles was Meinungen über die Dinge sind, gehört dem Individuum an, und wir wissen nur zu sehr, daß die Überzeugung nicht von der Einsicht, sondern von dem Willen abhängt; daß niemand etwas begreift, als was ihm gemäß ist..Im Wissen wie im Handeln entscheidet das Vorurteil alles GWBGespr(He2,166) Riemer [1806?] Denn zwar hören wir gern, was unsre M. bestätigt,|Aber das Hören bestimmt nicht die M. GWB1,298 Vs 40u41 Epist I 2,193 Künstlers Fug u Recht 40 51,231 Xen 185(248) 18,46,5 Aufgeregten III 1 auch pointiert als Handlungsmaxime, Devise, Motto Denn meine M. ist|Nicht übertrieben:|Wenn man nicht trinken kann|Soll man nicht lieben GWB6,205 Vs 9 DivSchenk ‘zarte M. für durch zärtliche Zuneigung bestimmtes inneres Bild O du Liebe, dacht' ich, kann der Schlummer,|Der Verräther jedes falschen Zuges,|Kann er dir nicht schaden, nichts entdecken,|Was des Freundes zarte M. störte? GWB2,102 Der Besuch 29 b als ästhet (Geschmacks-)Urteil, kritische Bewertung, auch ‘über etw verschiedener M. sein’ [betr vernichtendes Urteil über ‘Athenor’ von Anton Edler vKlein, 1802] Da..wir nicht wissen können, ob unsere Empfindung bei diesem Werk nicht vielleicht idiosynkratisch sei, so wünschten wir, daß einer unserer kritischen Collegen durch umständlichere Untersuchung unsere M. zu bestärken oder zu widerlegen geneigt wäre GWB40,332,22 Üb:Athenor [betr Zusammenkünfte literarisch interessierter Studenten] erst ein dichterisches Werk vorlesend, sodann über dasselbe ihre M-en wechselseitig eröffnend GWB411,101,8 Üb:Geheimnisse was man von dem Stück [‘Hamlet’] weglassen könne, ohne es zu zerstücken, darüber waren beide [Wilhelm u Serlo] sehr verschiedener M. GWB22,155,11 Lj V 4 411,101,13u17 Üb:Geheimnisse T2,228,4 v 1.1.99 metonym: ‘bedeutende M-en’, für kritische Stimmen (der literar Publizistik) Bey Uebernahme jenes gefährlichen Geschäfts, eine neue Zeitung unmittelbar neben einer berühmten aufzustellen, mußte man gleich darauf ausgehen sich in Opposition zu setzen..und dadurch vorzügl: Männer und bedeutende M-en, welche die algemeine Litteraturzeitung verletzt oder beseitigt hatte, der neuen Anstalt zu gewinnen GWBA2,912,9 Votum 26.1.16 2 (tiefere) Anschauung, (grundsätzliche) Überzeugung Er [Dichter] freut sich an..religiösen Gesinnungen und M-en [des Orients] GWB411,86,17 Anz:Div [Regentin über den König von Spanien:] Hält er nicht selbst in den Provinzen Spione..um zu erfahren, wer sich zu der neuen M. hinüber neigt? GWB8,186,25 Egm I 6,128 Vs 2 DivSprüche [Zit s v Islam, Bed 2; Bd5,95,25-27] 3 (schriftlich) begründete Position innerhalb eines amtl, wiss od öffentlichen Diskurses a (förmliche) Stellungnahme, Gutachten; auch Auslegung, Interpretation Man fordert daher demselben [HLFSchrön, Leiter der Sternwarte] hiermit auf seine Meynung..anher baldigst gelangen zu lassen GWBA(FfA I 27,752,21) Schrön 1.10.27 [Oberaufs] [Niederschrift Goethes im Zshg mit der Erörterung der Bestrafung von Kindesmord3)] Da das Resultat meines..Aufsatzes mit beyden vorliegenden gründlichen Votis völlig übereinstimmt; so kann ich um so weniger zweifeln selbigen in allen Stücken beyzutreten, und zu erklären daß auch nach meiner M. räthlicher seyn mögte die Todtesstrafe beyzubehalten GWBA1,251,23 Aktenniederschr 4.11.83 ward..der Koran ein Gegenstand der unendlichsten Auslegungen, gab Gelegenheit zu den spitzfindigsten Subtilitäten, und, indem er die Sinnesweise eines jeden aufregte, entstanden gränzenlos abweichende M-en, verrückte Combinationen GWB7,63,14 DivNot Hafis [Hammer] A(Gr5,45) Aktenniederschr 6.8.00 b in pejor Verwendung iSv bloße, unbewiesene Vermutung, Mutmaßung; auch iGz ‘Wissenschaft’, ‘wahres Wissen’ ua; wiederholt in polem Zshg, vereinzelt im Übergang zu 3c; überwiegend pl Das Verständniß..wird durch manche..fremde Worte gehindert, die deßhalb dunkel sind, weil sie sich auf bestimmte Gegenstände beziehen, auf Glauben, M-en, Herkommen, Fabeln und Sitten GWB7,5,14 DivNot Einl im Stillen hätt ich über mein Unglück gemurrt welche mir Meynung statt Wissenschaft [Opinionem pro Scientia] aufgedrungen und ich hätte für mich die übrige Zeit meines Lebens auf Forschung zum wahren Wissen zugebracht GWBLA II 10 B/1,55,14 M20.4 Ausz:Jungius,Doxoscopiae, Übs LA II 10 B/1,55,18 ebd 51,230 Xen 174(181) [G/Schiller] c festgefaßte (autoritative, objektivierte) wiss Lehrmeinung Indessen hatte man die Meynung des Aristoteles verlassen, daß das Licht ein Accidens sey GWBN4,430,5 FlH Plp Die Geschichte der Farbenlehre hat aufzustellen 1) die Phänomene..2) die Meynungen, welche man darüber gehegt, 3) den Gebrauch, den man davon gemacht GWBN52,234,4 FlH Plp In der Geschichte der Wissenschaften und Meynungen ist alles mehr in einander verschränkt, als in der politischen Weltgeschichte. Erfahrungen zu beobachten, mehr oder weniger richtig darüber zu denken ist ein gemeines Vorrecht aller Nationen unter allen Himmelsstrichen GWBN52,234,23 FlH Einl Plp Hätt ich mich als Einzeln gedacht, so hätt ich mich gegen die Meynungen [Opiniones] nicht aufgelehnt GWBLA II 10B/1,55,12 M20.4 Ausz:Jungius,Doxoscopiae, Übs [betr These zum vulkanischen Ursprung von Teilen des Kammerbergs] Wir läugnen nicht, daß wir uns zu dieser letztern M. hinneigen GWBN9,89,28 Kammerbg [1808] LA II 10A,96,117 M36 Morph Plp [G?] 40,274,13 Üb:Voß,Ged [G/Voß dJ] T1,167,21 v 9.9.86 T2,229,27 v 14.1.99 T3,30,8 v 6.8.01 ‘gemeine, gewöhnliche M. iSv allgemeine Übereinkunft, konsensuelles Verständnis sie [Israeliten] konnten auf alle Fälle in der Gegend ihrer Bestimmung in zwölf Tagen ankommen, welches denn auch mit der Bibel und der gewöhnlichen M. übereintrifft GWB7,172,4 DivNot Israel iWüste AADiv3,122,141 Plp Bem üb 1.Buch Mose 4 mehrheitlich geteilte Auffassung eines bestimmten regionalen od überregionalen Publikums; zumeist attribuiert ‘öffentlich’4), mehrfach im Hinblick auf polit Aspekte wie Pressefreiheit, Zensur uä; wiederholt bezogen auf (ständisches) Ansehen, gesellschaftlichen Ruf, auch ‘jdm in der öffentlichen M. schaden’, ‘jdn in der öffentlichen M. zugrunde richten’ [betr geringe Entlohnung der mit Reinigungsarbeiten betrauten Magd in der Tierarzneischule] Wogegen sie..aber auf die höchst ekelhafte Beschäftigung selbst und den damit verbundenen Makel in der öffentlichen M. ein Gewicht legte GWBA(MA112,618,10) Bericht [Ende Okt 17] [Oberaufs] [Euphanie über Tancred, mBez auf kursierende Verleumdungen Amenaides:] Die öffentliche M. [la voix publique] reißt auch ihn|Vielleicht mit fort, vielleicht mißtraut er ihr|Und sie verwirrt ihn dennoch GWB9,428 Tancred 1452 [über das prosperierende Pressewesen] die Verfasser von Zeitschriften und Tagblättern..das Publicum glauben machten, vor ihm sei der wahre Gerichtshof: thöricht, da kein Publicum eine executive Gewalt hat, und in dem zerstückten Deutschland die öffentliche M. niemanden nutzte oder schadete GWB28,141,4 DuW 12 Was euch die heilige Preßfreiheit|Für Frommen, Vortheil und Früchte beut?|Davon habt ihr gewisse Erscheinung:|Tiefe Verachtung öffentlicher M. GWB3,255 ZXen II 391 Willst aber du die M. beherrschen, beherrsche durch That sie|Nicht durch Geheiß und Verbot GWB52,371 Epist II Plp Und was deine Söhne 19 22,278,25 Lj VI SchöneSeele 27,61,10 DuW 6 36,231,4 BiogrEinzh 45,191,9 RamNeffe Anm 5 ‘gute M. für (allgemeines) Wohlwollen, Leutseligkeit, Gemeinsinn; auch neben ‘Liebe’, öfter im Brief Warum ist alle Welt dem Grafen Egmont so hold?..weil ihm die Fröhlichkeit, das freie Leben, die gute M. aus den Augen sieht GWB8,176,21 Egm I Für deine Liebe und gute Meynung dancke ich dir GWBB6,7,20 Merck 16.7.82 8,212,2 Egm II B13,271,21 Neuenhahn [14.9.98] K B14,130,1 d'Alton 10.7.99 K 6 das (von jdm) Beabsichtigte, (jdm gegenüber) Bedeutete; kanzleisprachl iSv (herrschaftlicher) Wille [eigenh Konzept als Mitglied des Geheimen Consiliums] An dem [geschiehet Unsere Meynung5),] und Wir [sind Euch mit Gnaden gewogen] GWBA1,45,24 Reskr 15.1.79 K Es sollte diese Ausführung nach der damaligen M. [seinerzeit erfolgte Anweisung] 350 Tlr. betragen GWBA(FfA I 26,782,27) Aktenausz 1785 [Götz, angesichts bewaffnet eintretender Bürger:] Was soll das? [Rat:] Ihr wollt nicht hören. Fangt ihn! [Götz:] Ist das die M.? GWB8,125,25 Götz2 IV uö(selten) Feuer- Gegen- Glaubens- Grund- Herzens- Lieblings- Religions- Willens- Syn zu 1 Anschauung Ansicht Auffassung Bedünken Betrachtungsart Beurteilung Einblick Einsicht Erkenntnis Gedankenanschlag Idee Urteil Vorstellung Vorstellungsart zu 2 Bekenntnis Glaube Glaubensmeinung Religionsmeinung zu 3 Denkart Denkensart Denkungsart Geist Geistesart Gesinnung Überzeugung zu 3a Auslegung Bedünken Befund Beurteilung Dafürhalten Deutung Exegese Gutachten Gutbedünken Gutbefinden Stimme Urteil Votum zu 3c Aperçu Axiom Begriff Grundsatz Hypothese Konzept Lehrart Lehrbegriff Lehre Lehrsatz Theorem Theorie zu 5 Wohlwollen zu 6 Bedeutung Begriff Gedanke Sinn 1) Vgl dazu grundlegend: JHabermas, Strukturwandel der Öffentlichkeit. Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft, 19622) zum Verhältnis zur periodischen Presse vgl H-JKoschwitz, Wider das ‘Journal- u Tageblattsverzeddeln’. Goethes Pressesicht u Pressenutzung, (2002),41-60 sowie ebd 91-1043) zur jur Bewertung vgl GJerouschek, in: GJb 121 (2004), 253-2604) s Paul9, 565 bzw 6295) zur Auflösung der Abkürzungen s Komm A1,CII Robert CharlierR.C.
10952 Zeichen · 105 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Meinung

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Meinung , plur. die -en, ein Hauptwort, welches nicht das Verbale des Zeitwortes meinen ist, weil es sonst die Handl…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Meinung

    Goethe-Wörterbuch

    Meinung in Tgb, Briefen, naturwiss u amtl Schriften häufiger ‘Meynung’ - In über 1100 exzerpierten Belegen ca 20mal ‘öff…

  3. modern
    Dialekt
    Meinung

    Elsässisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Meinung [Mainù Su. Obhergh. Rapp. Bf. Str. Wörth ; Mèinù M. ; Mǽnù Barr K. Z. Han. Betschd. ; Mánù Bühl Wingen b. W.…

  4. Sprichwörter
    Meinung

    Wander (Sprichwörter)

    Meinung 1. Anderer Meinung soll man hören und mit Verstand sich daran kehren. Böhm. : Přijímej cizí zdání, a drž se svĕh…

  5. Spezial
    Meinung, eigenef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +2 Parallelbelege

    Meinung , f , eigene мнение , ср , личное

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit meinung

44 Bildungen · 34 Erstglied · 5 Zweitglied · 5 Ableitungen

Ableitung von meinung 3 Analysen

mein + -ung

meinung leitet sich vom Lemma mein ab mit Suffix -ung.

Alternativen: mei+-nung me+-in+-ung

meinung‑ als Erstglied (30 von 34)

Meinungenwechsel

GWB

meinunge·n·wechsel

Meinungenwechsel zu Meinung 3c wie er [ der Mensch ] wähnt, man könne das Neuzuerfahrende durch bloße Erfahrung in seine Gewalt bekommen: wi…

Meinungsäußerung

GWB

meinung·s·aeusserung

Meinungsäußerung Mey- zu ‘Meinung’ 3a [ General Wassilij Wassiliewitsch vChanykow (1759-1829) war Gesandter Rußlands in Dresden 1) ] Die seh…

Meinungsfrei

Campe

meinung·s·frei

○ Meinungsfrei , adj . u. adv . frei von Meinungen, von bloß ungewissen Urtheilen, über welche oft Streit entstehet. »— und nur der Geist fü…

Meinungsfreiheit

DERW

meinung·s·freiheit

Meinungsfreiheit, F., ›Freiheit jeder Per- son ihre Meinung in Wort und Schrift und Bild zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein …

Meinungsgenoß

Campe

meinung·s·genoss

○ Der Meinungsgenoß , — ssen, Mz. — ssen , eine Person, die mit einer andern gleiche Meinung oder Meinungen hegt. »Die Schweizerischen Aussc…

Meinungsglaube

Campe

meinung·s·glaube

○ Der Meinungsglaube , — ns , o. Mz . ein Glaube, der bloß auf Meinungen, auf Urtheilen nach Gründen der Wahrscheinlichkeit beruhet (Probabi…

Meinungskrieg

Campe

meinung·s·krieg

○ Der Meinungskrieg , — es, Mz. — e , ein Krieg, der über Meinungen oder wegen Meinungen geführt wird.

Meinungsregel

GWB

meinung·s·regel

Meinungsregel zu ‘Meinung’ 2; ‘Glaubens- und Meinungsregeln’ B31,236,9 Welden [17.?7.19] K s Glaubensregel Robert Charlier R.C.

Meinungssonderling

Campe

meinung·s·sonderling

◎ Der Meinungssonderling , — es, Mz. — e , ein Sonderling in Ansehung seiner Meinungen, ein Mensch, der sonderbare Meinungen hat und äußert …

meinungsstark

RDWB1

meinung·s·stark

meinungsstark (Lakune) auch meinungsfreudig уверенный в своей правоте, авторитетный halbgebildet, aber meinungsstark - малообразованный, но …

meinungsstreiter

DWB

meinung·s·streiter

meinungsstreiter , m. : ein meinungsstreiter, der in der vernünftigen schlus-kunst nicht geübt ist. Butschky Patm. 204 .

Meinungsthema

GWB

meinung·s·thema

Meinungsthema Bindestrichschr; GenSg unflekt ‘festgefaßtes M.’, iSv verhärteter Standpunkt in einer (naturwiss) Grundfrage B35,256,18 Bachma…

Meinungsweise

GWB

meinung·s·weise

Meinungsweise zu ‘Meinung’ 3c [ betr die ‘Hauptmomente’ im wissenschaftsgeschichtl Diskurs um die Natur der Farben ] bleibt uns..die Pflicht…

meinung als Zweitglied (5 von 5)

Expertenmeinung

RDWB1

Expertenmeinung f авторитетное мнение (а не "экспертное мнение")

Bauchmeinung

Wander

bauch·meinung

Bauchmeinung Dus is a Bauch – S' wure. 1 1 ) S'wure = Meinung. Wenn Jemand einen guten Gedanken hat, den er aber Andern nicht deutlich ausei…

Rebmeinung

DRW

reb·meinung

Rebmeinung, f. zu 1Meinung (III) Weinbergordnung diewil ... die rebmeinung irren ban vnnd stras fúr sych selbst [hat] ... das die inhaber di…

Stammeinung

DRW

stamm·einung

Stammeinung, f. zu Einung (II 1) wie Stammvereinigung das jetziger zeitt kein lebender von H. mer inn sollicher alltten stameynung begriffen…

Ableitungen von meinung (5 von 5)

bemeinunge

Lexer

be-meinunge stf. ib. der zugegebene vordersatz eines syllogismus ( Wack. ) Leseb.

gemeinung

DWB

gemeinung oder gemeinschaft, participatio, communicatio. voc. th. 1482 l 3 a ; s. gemeinen 1, b.

gemeinunge

MWB

gemeinunge stF. ‘Übereinstimmung, Einigung’ ez ist zemerken, daz zwiveltigez gesteltnüsse der gerehtikeit ist. eine [...], die da bestat in …

meinunge

Lexer

meinunge stf. BMZ sw. Heum. 362. s. v. a. meine: sinn, bedeutung Krol. dar nâch im got bescheinde die m. Marlg. 228,467 ; gedanke, gesinnung…

vermeinung

DWB

vermeinung , f. meinung: auch allbereit vater und frau mutter und geschwister von mir weggegangen sein, der vermeinung, dasz ich todt wäre. …