Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vielfalt f.
vielfalt , f. , jüngere bildung, die im gegensatz zu dem älteren einfalt, f. ( s. oben bd. 3 sp. 172), geschaffen wurde, vgl. DWB vielfalt , adj. Campe verzeichnet es als neubildung mit dem hier angeführten beleg aus Schubart. das wort hat sich nicht eingebürgert; wenn es gebraucht wird, ist es wohl immer durch einfalt, wenigstens in gedanken gestützt: einer meiner gröszten fehler ist, dasz meine seele so gerne vom lichtpunkte der einfalt hinausstreift auf die grenzlinien der vielfalt Schubart leben und gesinnungen 2, 305 .