Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sonderbarkeit f.
sonderbarkeit , f. , bei Stieler 305 verzeichnet. der älteren anwendung von sonderbar folgend ( vgl. sonderbar 1, a ): die theile ihrer musik, ihre sonderbarkeit von der unsern. Herder 4, 119 Suphan, nach 1, b: welch ein freudenfest ist aus meinem mittage geworden, durch die sonderbarkeit, dasz du — mein gast bist ( durch die glückliche besonderheit ). Thümmel reise 7, 99 (1800); in dem uns gewöhnlichen sinne (sonderbar 1, c ), eigenthümlichkeit, seltsamkeit: dazu kam noch die sonderbarkeit in seinem charakter, dasz ihn jede aufmerksamkeit verdrosz, die er seinem stande und nicht seinem persön…