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Grundsatz

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Grundsatz

Bd. 4, Sp. 539
Grundsatzca 400 Belege, davon üb ein Viertel in C1; in den 70er u 80er Jahren in Br u amtl Schr auch -z, einmal eigenh geändert in -tz- GWBB7,13,4 Merck 13.2.85, einmal Bindestrichschr A1,362,2 Promem 24.2.85, einmal unumgelauteter Pl im eigenh Exzerpt FfA I 17, 624 TuJ [1796] Plp; überwiegend Pl  A in Ethik u Lebenspraxis   1 (unmittelbar evidenter) grundlegender Sachverhalt, Lebens-, Grundwahrheit, objektives Gesetz  Kein Mensch betrachtet die Welt ganz wie der andere, und verschiedene Charaktere werden oft Einen G., den sie sämmtlich anerkennen, verschieden anwenden GWB47,10,18 PropylEinl  [bei der Beschreibung der Dornburgschen Schloßanlage] hier sprach .. der Gegenstand selbst .. aus .. : die vernünftige Welt sey von Geschlecht zu Geschlecht auf ein folgereiches Thun entschieden angewiesen. Wo nun der menschliche Geist diesen hohen ewigen G. in der Anwendung gewahr wird, so fühlt er sich auf seine Bestimmung zurückgeführt und ermuthigt GWBB44,208,21 Beulwitz [18.7.28] K Gespr Kanzl Müller 6.6.24 uö(selten)   2 (weltanschaul-polit od aufs Praktische gerichtete) Ansicht, Einstellung, innere Überzeugung, auch: (relig) Dogma; mit Attr wie ‘gesund, heilig, beengend’  In besondern vertraulichen Unterredungen gab er [Constant] seine Grundsätze und Überzeugungen zu erkennen, welche durchaus in’s Sittlich-Politisch-Praktische auf einem philosophischen Wege gerichtet waren GWB36,262,23 Biogr Einzh  [Schnaps:] Es ist kein Mensch ein Herr .. Wir sind alle Bürger .. Unsre Grundsätze heißt man das GWB17,272,12 Bürggeneral 6  Mad. Beaumont läßt in dem letzten Magazin die Grundsätze ihrer Religion zu sehr blicken, so daß man schon fest sitzen muß wenn man es mit Nutzen leßen will GWBB1,32,11 Cornelia 23.12.[65]  Goethe sagte zu Herder: »Ich nehme jetzt die Grundsätze meines gnädigsten Herrn an, er gibt mir zu essen, es ist daher meine Schuldigkeit, daß ich seiner Meinung bin.” Gespr(He1,551) CHerder [1786/94] GWB32,353,19 ÜbItal A2,417,1 Votum [Anf Jan 95] K uö(häufig)   3 Norm, Prinzip sittl Handelns   a allgemeingültige (gesellschaftl) Handlungsnorm, (objektiv) verbindl moral Verpflichtung, Richtschnur; auch ‘gute, schöne, rechte, wahre, sittliche Grundsätze’, ‘Grundsätze der Moral, Aufrichtigkeit’  Wir haben bei seinem [Cellinis] ungebändigten Naturwesen durchaus .. eine Ehrfurcht für sittliche Grundsätze wahrgenommen GWB44,361,17 CellAnh XIII  Es gibt ja auch keinen moralischen G. [principe], der nicht seine Unbequemlichkeit hätte GWB45,131,20 RamNeffe  Empfindung, ist kein Werck groser, guter Grundsätze, herbey hat sie keiner philosophirt .. Sie ist keine Würckung eines guten Herzens GWBB1,128,18 Behrisch 2.11.67  [mBez auf den Tenor eines Textes] Man hat von mir einen zweyten Theil [zu HermDor] verlangt, bis jetzt aber wüßte ich, was Grundsätze [<Gesinnung] und Grundmotive betrifft, diesen nur zu wiederholen GWBB24,125,11 Eichstädt 27.1.14  [üb Kotzebues Kritik an der Weimarer Aufführung von AWSchlegels ‘Ion’] Ein sowohl den Autor als die Intendanz angreifender Aufsatz war in das Mode-Journal projectirt, aber ernst und kräftig zurückgewiesen; denn es war noch nicht G., daß in demselbigen Staat, in derselbigen Stadt es irgend einem Glied erlaubt sei, das zu zerstören was andere kurz vorher aufgebaut hatten GWB35,121,11 TuJ 1802 Gespr Eckerm 1.9.29 GWB23,94,22 Lj VII 8 GWBB6,397,5 CarlAug 26.11.84 uö(häufig)   b individueller sittl Vorsatz, subjektive (feste) Lebensregel, Leitsatz, Maxime  Die guten Vorsätze im Menschen, die Grundsätze, die immer wieder von der Natur überwältigt werden, sind wie die Reinigung, Scheuerung und Schmückung an Sonn-, Fest- und Ehrentagen. Man wird zwar immer wieder schmutzig, aber es ist doch gut, daß man durch solche partielle Reinigung die Reinigkeit überhaupt nicht unmöglich macht Gespr(He2,164) Riemer Nov 1806  der Hauptmann .. hatte den G., aus einem übernommenen unvollendeten Geschäft nicht zu scheiden, bis er seine Stelle genugsam ersetzt sähe GWB20,151,16 Wv I 14  es ist nicht aus Laune, sondern aus lang erprobtem G., wenn ich manchmal strenger erscheine als billig ist GWBB46,347,5 Soret 5.11.29 K GWB29,8,28 DuW 16 GWBB26,146,8 Schadow 12.11.15  [für: principe] GWB45,102,23 RamNeffe uö(häufig) für: Wahlspruch  sträng Gesinnt veränderte [der Oheim] den berühmden libiralen G. [>liberalen Wahlspruch GWB24,96,23 Wj I 6] [“Den Meisten das Beste”] nach seiner Weise [“Vielen das Erwünschte”] GWB252,36 Wj I 6 Var   4 zu (Spiel-, Verfahrens-)Regeln verfestigte Handlungsweise, prakt Verfahrensregel, Faustregel; (gesetzl, behördl) Vorschrift, Bestimmung, feste offizielle Regelung, administrative Richtlinie  Wenn ich Ihnen eine Whistkarte vorzeige und die einfachen Grundsätze des Spiels bekannt mache, so sind Sie so klug wie alle Whistspieler der Welt GWBB49,409,14 Boisserée 11.1.32 Var  Könntest du mir einen Aufsatz verschaffen von den Grundsätzen und der Art die Sachen [‘Zerschlagung der Güter’] zu behandlen und was man nach mehrerer Erfahrung für das beste hält GWBB7,13,4 Merck 13.2.85  Sie wünschen, künftighin möge das Geschäft nach gleichen Grundsätzen und auf gleiche Weise fortgeführt werden GWB422,35,16 Anspr Einführg Augusts inHoftheatIntend  [Ablehnung des Urlaubsantrags eines Weimarer Ballettmeisters] Commissio hat .. den G. aufgestellt, daß nur solchen Mitgliedern der Urlaub ertheilt werden könne, welche bey einem neuen Contract sich solchen zur Bedingung gemacht GWBB22,230,23 CarlAug 30.12.11 GWBB8,275,2 Voigt 23.10.87 GWBB13,359,22 Voigt 26.12.98 DjG32,244,5 RAnw [3.2.72] GWBA(53,264, 4) Promem 1.3.98 GWBB11,180,24 Henriette Beck 4.9.96   B in der Erkenntnis(theorie)   1 allgemeingültiges od einem wiss System zugrundeliegendes Prinzip, (nicht abgeleiteter u nicht ableitbarer) Ausgangssatz, Axiom, auch im Exzerpt von Kants System der Grundsätze1); zentraler Lehrsatz einer wiss Theorie od Wiss  Der Mathematiker .. wird die Methode prüfen, nach welcher die [Farb-]Versuche geordnet sind, er wird dieses nach den allgemeinen Grundsätzen des Denkens thun und scharf bemerken, ob von dem Einfachen zu dem Zusammengesetzteren fortgeschritten worden GWBN51,87,15 ChromatSätze  die große Wahrheit: daß auf Inhalt, Gehalt und Tüchtigkeit eines zuerst aufgestellten G-es und auf der Reinheit des Vorsatzes alles in den Wissenschaften beruhe GWBN11,263,11 Naturphil  Nach Tische Herr Canzler .. Dann verschiedenes über wissenschaftliche Grundsätze und Entwicklung aus denselben GWBTgb 9.3.25 GWB27,94,17 DuW 7  [für: axiom] GWBN3,234,3 FlH IV GWBB42,167,21 Buttel 3.5.27 GWBN11,379,13u33 u 380,1u2u4u6 Plp [Kant] Tgb 2.9.09 uö(häufig) als Fachterminus der zeitgenöss Mathematik2): Formulierung einer nicht abgeleiteten formalen (hier: geometr) Aussage  [für: proposition] GWBN11,82,23 MathMißbr   2 wiss Ansicht, Überzeugung; iZshg mit der Auseinandersetzung mit Newton auch ‘Newtonische Grundsätze’, ‘falscher G.’ (Newtons)  Glücklicherweise treffen wir [G u Meyer] in den allgemeinen Begriffen und Grundsätzen [der Farbenlehre] völlig zusammen GWBN52,328,17 Fl Plp  Jenes [ein Mineralienkabinett] ist eine künstliche Zusammenstellung zersplitterter und unvollständiger Naturproducte, nach beliebigen Grundsätzen, wie sie dem einen oder dem andern Forscher gemäßer sind GWBB25,214,1 Leonhard 27.2.15  Morphologie. Ruht auf der Überzeugung daß alles was sey sich auch andeuten und zeigen müsse. Von den ersten physischen und chemischen Elementen an, biß zur geistigsten Äusserung des Menschen lassen wir diesen G. gelten GWBN6,446,5 Morph Plp GWB36,20,4 TuJ 1807 GWBB24,205,1 JCWVoigt 20.3.14 GWBN4,204,12 FlH VI GWBN4,461,17 FlH Plp   3 Hypothese, Theorem, Postulat eines theoret Konstrukts; bes auch in (natwiss) Erörterung des Zusammenhangs mit Erfahrung u mBez auf prakt Anwendung  Daß bei einem Vortrag natürlicher Dinge der Lehrer die Wahl habe, entweder von den Erfahrungen zu den Grundsätzen, oder von den Grundsätzen zu den Erfahrungen seinen Weg zu nehmen, versteht sich von selbst GWBN2,3,13 FlP 6  ging er [Mairan] von einem G-e aus, der sehr löblich ist, wenn dessen Anwendung nur nicht so schwer und gefährlich wäre, vom dem G-e der Einförmigkeit der Natur, von der Überzeugung, es sei möglich durch Betrachtung der Analogien ihrem Gesetzlichen näher zu kommen GWBN4,130,17u19 FlH VI  hat man sich von dem G. [principe] überzeugt .. : daß es nämlich so gut als gewiß ist, die organischen Wesen seien symmetrisch, das heißt regelmäßig, sobald man sie in Bezug auf ihren Typus betrachtet GWBN7,157,3 Pflanzenbildg Decandolle  Ich finde, daß wenn man den G. der Stetigkeit recht gefaßt hat .. man weder zum Entdecken noch zum Vortrag bey organischen Naturen etwas weiter braucht. Ich werde ihn jetzt auch an elementarischen und geistigen Naturen probiren, und er mag mir eine Zeit lang zum Hebel und zur Handhabe bey meinen schweren Unternehmungen dienen GWBB11,143,24 Schiller 30.7.96 GWBN4,47,7 FlH VI GWBN13,54,17 Morph Plp uö(häufig)   4 fundamentale, universale Gesetzmäßigkeit (in der Natur), generell festgestellter Sachverhalt (als Basis anschließender Überlegungen)  Das Prisma zeigt die Farben nicht auf einander folgend, sondern einander entgegengesetzt. Da auf diesem G-e alles beruht, so ist es nothwendig die Versuche .. nochmals zu wiederholen GWBN51,28,7 BeitrOpt I 55  Wenn in dem Vorhergehenden die Grundsätze der Farbenharmonie vorgetragen worden; so wird es nicht zweckwidrig sein, wenn wir das dort Ausgesprochene in Verbindung mit Erfahrungen und Beispielen nochmals wiederholen. Jene Grundsätze waren aus der menschlichen Natur und aus den anerkannten Verhältnissen der Farbenerscheinungen abgeleitet. In der Erfahrung begegnet uns manches, was jenen Grundsätzen gemäß, manches, was ihnen widersprechend ist GWBN1,331,7u12u15 FlD 833f GWBN3,328,2 FlH V   C in Kunst u (Kunst-)Handwerk   1 (formales, äußerl) Gesetz, Regel einer Kunst, ästhet, kunsttheoret fundierte Norm der Kunstausübung; vereinzelt ‘höchster G.’, ‘elementarer theoretischer G.’, mehrf im Gegensatz od in Ergänzung zu Erfahrung u Instinkt; auch ‘aus G.’: aus kunsttheoret Prinzip, mit ästhet Vorsatz  [üb Breitingers ‘Crit Dichtkunst’] Für die Dichtung an und für sich hatte man keinen G. finden können; sie war zu geistig und flüchtig GWB27,78,2 DuW 7  Nichts ist dem Dilettantism [in der Kunst] mehr entgegen als feste Grundsätze und strenge Anwendung derselben GWB47,49,3 Üb strengeUrteile  Knebel .. liegt .. noch an einer kleinen grammatisch prosodischen Opposition krank. Es würde ihm bey seiner Arbeit [Lukrez-Übs] zum größten Vortheil gereichen, wenn wir ihn davon heilen könnten, so daß er .. gewisse Grundsätze zu befolgen sich entschlösse, und dadurch seinen Vers gewiß manchen Vortheil verschaffte GWBB13,362,5 AWSchlegel 28.12.98  Was werden Sie .. zu dem entschiedenen Verehrer der griechischen Kunst sagen, wenn er .. behauptet, daß alle diese Mängel [am Relief] mit Bewußtsein, vorsätzlich, geflissentlich, aus G. verübt worden GWB492,16,17 Relief Phigalia GWB422,106,4 Wort f jgDichter GWB32,455,11 ItR Plp GWBB8,255,14u15 ChStein [23.8.87] GWBB12,388,16 Schiller 30.12.97 GWB491,222, 15 Bossi,Leonardo uö(häufig) für: Anfangsgründe, Grundlagen einer Kunst  Hackert .. hatte .. einen der Neffen des Barons [Olthoff] .. in den ersten Grundsätzen der Kunst [Malerei] unterrichtet GWB46,119,12 Hackert GWB43,16,23 Cell I 1 kunsttheoret fundierte Angewohnheit, Vorgehensweise, Arbeitsrichtlinie  Einer der vortrefflichsten Künstler im Restaurationsfach, Anders .. hatte den G. die leichten Stellen der Gemählde .. durch lauwarmes Wasser bloß zu reinigen GWB492,141,21 Reinigen uRestaurieren für praxisbezogene Regel, prakt Lehrsatz eines Handwerks  ich wünschte daß Sie einmal die mannigfaltigen Handwerker in so einem kleinen Raume beysammen arbeiten sähen .. Jeder thut nach Grundsätzen und aus Übung das seinige GWBB14,147,11 Schiller 10.8.99  Bäty .. [hat] Abzugsgräben und Wässerungen .. mit einem solchen Verstand nach der Lage und Gelegenheit einer jeden Wiese, nach so richtigen Grundsätzen .. ausgeführt, daß man in einem Bezirk von wenigen Meilen sich eine gar schöne Kenntniß dieses ganzen Wesens erwerben kann GWBB4,307,1 Merck 11.10.80 GWBTgb 29.4.17   2 kunsttheoret Ansicht, Lehrsatz, (theoret fundiertes) Kriterium der Kunstkritik; pl, in Vbdgn wie ‘Geschmack, Überzeugungen und Grundsätze’; mehrf (bes in Br an Schiller) ‘nach Grundsätzen urteilen’, ‘sich über Grundsätze vereinigen’  So hat uns Lessing den G. aufgebunden daß die Alten nur das Schöne gebildet GWB47,160,24 Samml 5  Hundertmal, wenn ich mich mit Ihnen über Theorie und Beyspiel unterhielt, hatte ich die Situationen [in Lj] im Sinne, die jetzt vor Ihnen liegen, und beurtheilte sie im Stillen nach den Grundsätzen über die wir uns vereinigten GWBB11,118,9 Schiller [7.7.96]  Indessen ist nicht zu leugnen daß es doch aussieht, als wenn gewisse Einsichten und Grundsätze, ohne die man sich eigentlich keinem Kunstwerk nähern sollte, nach und nach allgemeiner werden müßten GWBB11,266,21 Schiller 19.11.96  Man wird .. mit dem Tadel nicht eher auftreten, als bis man durch eine Reihe von Stücken die Grundsätze aufgestellt, nach welchen man urtheilt GWB47,286,14 PropylAnz Schema GWBB26,238,6 Teuscher [29.1.16] GWB48,78,12 Kunstausstellg 1804 GWB47,29,7u12 Üb strengeUrteile GWBHauptgrundsatz GWBLieblingsgrundsatz GWBPflicht- GWBRechts-Syn zu A1 GWBGrundwahrheit zu A2 GWBAnsicht GWBBegriff GWBDenkweise GWBDogma GWBGesetz GWBMeinung GWBHauptmaxime GWBLehrsatz GWBÜberzeugung zu A3a GWBBegriff GWBLeitfaden GWBHauptmaxime GWBMaxime Prinzip GWBRichtschnur zu A3b GWBMaxime Prinzip GWBVorsatz GWBLebensregel zu A4 GWBh1nGebot GWBHauptprinzip GWBVorschrift zu B1 GWBAxiom GWBGesetz GWBGrundwahre GWBGrundwahrheit GWBHauptaperçu GWBHauptmaxime GWBMaxime GWBHauptsatz Prinzip zu B2 GWBBegriff GWBDenkweise GWBGrundansicht GWBGrundprinzip Prinzip GWBProposition GWBÜberzeugung zu B3 GWBHypothese GWBPostulat GWBTheorem zu B4 GWBGrundregel GWBHauptgesetz GWBHauptlehre GWBHauptprinzip zu C1 GWBHauptbegriff GWBBegriff GWBGesetz GWBGrundmaxime GWBMaxime GWBHauptmaxime GWBHauptsatz zu C2 GWBLehrsatz 1) vgl dazu die Anstreichungen G-s in KrV, zusammengestellt bei: G vMolnár, G-s Kantstudien, 1994 2) s etwa die Definition bei Klügel, Mathemat Wb II, Leipzig 1805,696 Christiane SchlapsC.S.
13856 Zeichen · 158 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Grundsatz

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Grundsatz , des -es, plur. die -sätze, ein Satz, woraus mehrere andere Sätze herfließen. In der Logik und Mathematik…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Grundsatz

    Goethe-Wörterbuch

    Grundsatz ca 400 Belege, davon üb ein Viertel in C1; in den 70er u 80er Jahren in Br u amtl Schr auch -z, einmal eigenh …

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Grundsatz

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Grundsatz , s. Axiom , Grund, Princip.

  4. modern
    Dialekt
    Grundsatz

    Schweizerisches Idiotikon · +1 Parallelbeleg

    Grundsatz Band 7, Spalte 1554 Grundsatz 7,1554

  5. Sprichwörter
    Grundsatz

    Wander (Sprichwörter)

    Grundsatz Wer seine Grundsätze reinigt (sich ein gut Gewissen bewahrt), der kann (furchtlos) in der Wüste schlafen. – Bu…

  6. Spezial
    Grundsatzm

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Grundsatz , m принцип , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit grundsatz

9 Bildungen · 7 Erstglied · 0 Zweitglied · 2 Ableitungen

Zerlegung von grundsatz 2 Komponenten

grund+satz

grundsatz setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

grundsatz‑ als Erstglied (7 von 7)

grundsatzlos

DWB

grundsatz·los

grundsatzlos , adj. , zu grundsatz 1 d: ein sehr befähigter, aber grundsatzloser mann Gutzkow ritter v. geiste 3, 380; in jener grundsatzlos…

grundsatzlosigkeit

DWB

grundsatz·losigkeit

-satzlosigkeit , f. , zu grundsatz 1 d: statt tiefe des gefühls ... ward ... verspottung höherer tugend, gr. und all jenes schale wesen geme…

grundsatzmäszig

DWB

-satzmäszig , adj. , ' principiell ' ( vgl. grundsätzlich 1): die grundsatzmäszige stellung dieser partei D. Fr. Strausz schr. 6, 259 ; dies…

grundsatzung

DWB

grund·satzung

-satzung , f. , die grundlage bildende bestimmung, vgl. grundgesetz ; nur im 17. jh. bezeugt: der könig ( hat ) im sinne gehabt ... die grun…

grundsatzweise

DWB

grundsatz·weise

-satzweise , adv. , wie grundsätzlich 2: er geht deshalb aller materiellen spannung ... gr. aus dem wege O. Ludwig ges. schr. 5, 110 .

Ableitungen von grundsatz (2 von 2)

ungrundsatz

DWB

ungrundsatz , m. , falscher grundsatz. nur individuell: ihre grund- und ungrundsätze Hippel über die ehe 139 . —

urgrundsatz

DWB

urgrundsatz , m.; grundsatz 1 b entsprechend: über Tookes u., den sie annehmen, hätte ich wohl lust mit ihnen weiter zu streiten Jac. Grimm …