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Nase

mhd. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
25 in 23 Wb.
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Nase Die

Bd. 3, Sp. 455b
Die Nase, Mz. — n; Vw. das Näschen, O. D. Näslein, der hervorragende Theil am Vordertheile des Kopfes der Menschen und vieler Thiere, unmittelbar über dem Munde, in welchem sich die Geruchnerven endigen, und vermittelst dessen also gerochen wird. Eine große, lange, kleine, gebogene, stumpfe, aufgesiülpte  Nase. Eine Stumpfnase, Habichtsnase, Adlernase  S. diese. Etwas vor die Nase, oder an die Nase halten, um es zu riechen. Durch die Nase reden oder singen, so daß dabei entweder zu viel oder zu wenig Luft durch die Nase ausgestoßen und die Rede oder der Gesang dadurch undeutlich und unangenehm wird. Auf die Nase fallen. Einen mit der Nase auf etwas stoßen, sowol eigentlich als uneigentlich, für, ihm etwas recht merklich, sichtbar, handgreiflich machen. Eben so wie andere Theile des Körpers hat auch die Nase Veranlassung zu einer Menge uneigentlicher und bildlicher Redensarten, aber meist nur im gemeinen Leben, gegeben. Einen bei der Nase herumführen, ihn äffen, ihm absichtlich vergebliche Hoffnung machen; mit dem Nebenbegriffe der Geringschätzung. Einem etwas auf die Nase binden oder heften, es ihm bekannt machen, es ihn wissen lassen. Das bindet man nicht jedem auf die Nase. Einem eine Nase drehen, ansetzen, eine wächserne Nase drehen, ihm etwas weiß machen, eine Unwahrheit, einen unstatthaften Vorwand  glauben machen. Ir wollt mir, hör' ich wohl, ein kleines Näschen drehen. Wieland. Aus einem Rechte, Gesetze eine wächserne Nase machen, die man drehen kann wie man will, d. h. es nach Gefallen erklären und anwenden. Einen bei der Nase zupfen, ihn auf etwas aufmerksam zu machen, an etwas zu erinnern  Daher, zupfe dich an deiner Nase, sei nur auf dich selbst aufmerksam, achte auf dich selbst, nämlich ehe du Andere aufmerksam machen, erinnern willst  Es liegt ihm vor der Nase, ganz nahe vor ihm, so daß er es sehen, bemerken müßte. Der Nase nachgehen, gerade aus, wohin die Nase gerichtet ist. Der einz'ge Weg, sich noch herauszufinden, War, auf gut Glück der Nase nachzugehn. Wieland. Einem etwas vor der Nase wegnehmen, was gerade vor ihm war, und wovon er eben selbst Gebrauch machen wollte. Einem die Thür vor der Nase zumachen, indem er eben hineingehen wollte. Einem auf der Nase spielen oder herumtanzen, geringschätzig mit ihm Alles, was einem einfällt, vornehmen. ○ Einem an die Nase lachen (rire au nez), ihm ins Gesicht lachen, ihn ohne Scheu auslachen. Fast überlaut ihm an die Nase lacht. Wieland. Sich die Nase begießen, sich betrinken. Es fehlt ihm zwei Finger über der Nase, es fehlt ihm an Verstand. Den Finger an die Nase legen, die Geberde eines Nachdenkenden machen. I andern Redensarten wird besonders darauf, daß die Nase Werkzeug des Geruches und des Erkennens überhaupt ist, Rücksicht genommen. Eine gute, feine, dünne Nase haben, etwas bald riechen, dann etwas bald merken, aufspüren, so unmerklich und versteckt es auch sei. Von diesem Gebrauche ist es herzuleiten, daß die Jäger die Nase für den Geruch selbst setzen. Ein Hund verliert die Nase, d. h. den Geruch. Die Nase in Alles stecken, alles beriechen, unbefugt untersuchen, sich um Alles bekümmern. Stecke die Nase ins Buch, sagt man hingegen zu Einem, der in einem Buche lesen oder lernen und nicht umhersehen oder andere Dinge treiben soll. Die Nase überall haben, überall, bei Allem sein, sich um Alles bekümmern. Laß die Nase davon, bekümmere dich darum nicht, menge dich darein nicht. Das sticht ihm in die Nase, reizt seine Begierde, Lüsternheit. Das schnupfte ihm in die Nase, fiel ihm auf, machte ihn stutzig, verdroß ihn, wofür man auch sagt, das verschnupfte ihm. Einem etwas unter die Nase reiben, es ihm sehr merklich und derb zu verstehen geben, es ihm vorwerfen. Die Nase rümpfen, als ein Zeichen des Mißvergnügens und der Verachtung. Die Nase aufwerfen, oder in die Höhe werfen, den Kopf in die Höhe werfen, d. h. ihn schnell seitwärts in die Höhe richten zum Zeichen der Verachtung, des Hohnes. Der edelmüthige Hohn, der auf der Nase saß, Zachariä; d. h. den er durch Rümpsen der Nase oder eine ähnliche Geberde äußerte. Die Nase hangen lassen, d. h. den Kopf hangen lassen aus Beschämung, Kleinmuth  Mit einer langen Nase abziehen, mit Beschämung über den mißlungenen Versuch, wie auch, mit einem Verweise. Eine lange Nase, oder auch nur, eine Nase bekommen, einen Verweis, wie auch zuweilen eine abschlägige Antwort. Sich eine lange Nase, oder eine Nase holen, einen Verweis  Einem eine Nase geben, einen Verweis, wofür man im N. D. näsen sagt. I weiterer und uneigentlicher Bedeutung nennt man 1) Nasen verschiedene hervorragende Dinge, die man mit Nasen vergleicht. So verstand man ehemahls darunter auch Vorgebirge, Halbinseln und ins Wasser hinein sich erstreckende Theile des Landes, welche gleichsam Nasen des Landes sind. I der Schweiz führen die Landspitzen, welche sich in einen See hinein erstrecken, noch den Namen Nasen oder Planken, und in manchen N. D. Gegenden werden die Berggipfel auch Nasen genannt. I der Schifffahrt heißen kleine hervorragende Landspitzen noch Nasen. Ebendaselbst heißt das Vordertheil des Schiffes gleichfalls Nase, und am Pfluge ist die Nase (die Pflugnase) derjenige Theil, welcher das Streichbrett mit der Griffsäule verbindet. An den Dach= und Hohlziegeln ist die Nase der hervorragende Theil oder Zapfen am obern Ende, woran sie auf die Latten gehängt werden, an den Hobeln der Tischler ist sie der vorn in die Höhe stehende Theil, woran die Hand angelegt wird. I Hüttenbaue ist die Nase die äußerste Spitze des Gebläses, und die zähe Unart, welche sich daran ansetzt. S. Nasenschlacke. An den Fenstern sind Nasen oder Wassernasen hervorstehende Theile, welche das am Glase herablaufende Wasser ableiten. Bei den Hutmachern ist die Nase das schmale platte ausgeschnittene Stück Holz oben mit einer Kerbe versehen, welches unter dem vordersten Ende des Fachbogens angebracht ist und über welchem in der Kerbe die Saite des Fachbogens liegt. Bei den Jägern endlich ist das Näslein, verderbt Näßlein, Näschlein eine geringe Erhöhung in der Fährte eines Hirsches, welche entstehet, wenn der Hirsch mit enge geschlossenen Schalen auf weichem Boden gehet. 2) Ein Ding mit einer Nase selbst, in welcher Bedeutung es besonders im gemeinen Leben in Zusammensetzungen von Personen gebraucht wird, sie nach der Beschaffenheit ihrer Nasen zu bezeichnen. Eine Breitnase, Stumpfnase, Plattnase  I O. D. führt auch ein eßbarer Flußfisch, welcher größer ist als ein Häring, wegen des in Gestalt einer Nase aufwärts gebogenen Oberkiefers, den Namen Nase oder Näsling (Cy- prinus nasus L); im Österreichschen Ösling; auch wird er Schreiber genannt, weil sein Eingeweide schwarz ist. Ad. vermuthet, daß er derselbe Fisch sei, welcher anderwärts Schnäpel heißt. Ganz uneigentlich wird hier und da in der gemeinen Sprechart die Pimpernuß oder Blasennuß (Staphylea pinnata L.)) abgeschnittene Nase genannt. — I manchen Sprecharten besonders O. D. lautet der zweite und dritte Fall der Einzahl, der Nasen; im N. D. lautet dies Wort Näse, auch Nibbe; und im gemeinen Scherze nennt man die Nase den Riecher, im O. D. Schmecker, von schmecken für riechen, und im N. D. auch die Snurre.
7172 Zeichen · 93 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NASEstswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    NASE stswf. die nase. lat. nasus , ahd. nasa Graff 2,1103. nasus nase sumerl. 30,26. diu nase als eim ohsen grôʒ Iw. 26.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nase

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    nase = nese.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nase

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Nase , plur. die -n, Diminut. das Näschen, Oberdeutsch Näslein. 1. Eigentlich, der hervor ragende Theil an dem Vorde…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nase

    Goethe-Wörterbuch

    Nase mehrf ‘Nas’; im Sg auch flektiert mit -n; sehr häufig in Vbdgn u Wdgn 1 Körperorgan bei Mensch u Tier, auch in bild…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nase

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Nase (nasus) , das Organ des Geruchsinnes. Man unterscheidet die äußere N. u. die N.nhöhle. Die äußere N. hat eine feste…

  6. modern
    Dialekt
    Nasef.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Nase f. : I. 1. das Geruchsorgan N., Nas (nās, ns) [mancherorts VPf südl. WPf SWPf vereinzelt übrige Pf, Mang 80, verbr…

  7. Sprichwörter
    Nase

    Wander (Sprichwörter)

    Nase 1. Aeingden der Nuos no durch däk uch dän. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Schuster, 1111. 2. An seiner Nase findet jeder …

  8. Spezial
    Nasef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Nase , f нос , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nase

596 Bildungen · 557 Erstglied · 39 Zweitglied · 0 Ableitungen

nase‑ als Erstglied (30 von 557)

Nase(n)band

Idiotikon

Nase(n)band Band 4, Spalte 1331 Nase(n)band 4,1331

Nase(n)blëtz

Idiotikon

Nase(n)blëtz Band 5, Spalte 281 Nase(n)blëtz 5,281

Nase(n)blüeter

Idiotikon

Nase(n)blüeter Band 5, Spalte 227 Nase(n)blüeter 5,227

Nase(n)blüetereⁿ

Idiotikon

Nase(n)blüetereⁿ Band 5, Spalte 227 Nase(n)blüetereⁿ 5,227

Nase(n)blüeteⁿ

Idiotikon

Nase(n)blüeteⁿ Band 5, Spalte 226 Nase(n)blüeteⁿ 5,226

Nase(n)brilleⁿ

Idiotikon

Nase(n)brilleⁿ Band 5, Spalte 586 Nase(n)brilleⁿ 5,586

Nase(n)butz

Idiotikon

Nase(n)butz Band 4, Spalte 2012 Nase(n)butz 4,2012

Nase(n)bölli

Idiotikon

Nase(n)bölli Band 4, Spalte 1173 Nase(n)bölli 4,1173

Nase(n)büsi

Idiotikon

Nase(n)büsi Band 4, Spalte 1742 Nase(n)büsi 4,1742

Nase(n)bēr(eⁿ)

Idiotikon

Nase(n)bēr(eⁿ) Band 4, Spalte 1456 Nase(n)bēr(eⁿ) 4,1456

Nase(n)būss

Idiotikon

Nase(n)būss Band 4, Spalte 1746 Nase(n)būss 4,1746

Nase(n)bȫgg

Idiotikon

Nase(n)bȫgg Band 4, Spalte 1083 Nase(n)bȫgg 4,1083 u.

Nase(n)bȫggel

Idiotikon

Nase(n)bȫggel Band 4, Spalte 1085 Nase(n)bȫggel 4,1085 o.

Nase(n)chlupper

Idiotikon

Nase(n)chlupper Band 3, Spalte 668 Nase(n)chlupper 3,668

Nase(n)chnelli

Idiotikon

Nase(n)chnelli Band 3, Spalte 740 Nase(n)chnelli 3,740

Nase(n)chnobel

Idiotikon

Nase(n)chnobel Band 3, Spalte 717 Nase(n)chnobel 3,717

Nase(n)chrūt

Idiotikon

Nase(n)chrūt Band 3, Spalte 903 Nase(n)chrūt 3,903

Nase(n)chünig

Idiotikon

Nase(n)chünig Band 3, Spalte 328 Nase(n)chünig 3,328 u.

Nase(n)fang

Idiotikon

Nase(n)fang Band 1, Spalte 856 Nase(n)fang 1,856

Nase(n)fueter

Idiotikon

Nase(n)fueter Band 1, Spalte 1137 Nase(n)fueter 1,1137

Nase(n)fëst

Idiotikon

Nase(n)fëst Band 1, Spalte 1117 Nase(n)fëst 1,1117

Nase(n)fëtzli

Idiotikon

Nase(n)fëtzli Band 1, Spalte 1149 Nase(n)fëtzli 1,1149 o.

Nase(n)g(e)schirr

Idiotikon

Nase(n)g(e)schirr Band 8, Spalte 1169 Nase(n)g(e)schirr 8,1169

Nase(n)gupf

Idiotikon

Nase(n)gupf Band 2, Spalte 392 Nase(n)gupf 2,392

Nase(n)gȫpeⁿ

Idiotikon

Nase(n)gȫpeⁿ Band 2, Spalte 389 Nase(n)gȫpeⁿ 2,389

Nase(n)lumpeⁿ

Idiotikon

Nase(n)lumpeⁿ Band 3, Spalte 1280 Nase(n)lumpeⁿ 3,1280

Nase(n)löchli

Idiotikon

Nase(n)löchli Band 3, Spalte 1035 Nase(n)löchli 3,1035

Nase(n)lūder

Idiotikon

Nase(n)lūder Band 3, Spalte 1101 Nase(n)lūder 3,1101

Nase(n)meister

Idiotikon

Nase(n)meister Band 4, Spalte 519 Nase(n)meister 4,519

Nase(n)netz

Idiotikon

Nase(n)netz Band 4, Spalte 886 Nase(n)netz 4,886

nase als Zweitglied (30 von 39)

Pappnase

RDWB1

Pappnase f дурак бран. , шут гороховый бран. , бестолочь бран.

Schnarchnase

RDWB1

Schnarchnase m abwertend копуша, рохля, ленивое создание

Spürnase

RDWB1

Spürnase f abwertend , umg. ищейка перен. , презр.

Arschnase

Wander

arsch·nase

Arschnase Er ist eine Arschnase. – Frischbier, I, 152. Ein vorlauter, naseweiser junger Mensch.

bocksnase

DWB

bocks·nase

bocksnase , f. ich wil ihr ein bocksnasen trehen, sie sol nicht wissen, wie ihr gschehen. Ayrer fastn. sp. 134 a ; ich hab ihme ein herliche…

Brillennase

Adelung

brillen·nase

Die Brillennase , plur. die -n, bey dem Klein, eine Art Schwalben, welche sich in Jamaika aufhält, und deren Nasenlöcher aus Röhren bestehen…

buttelnase

DWB

buttel·nase

buttelnase , f. alca arctica, pica marina, ein wasservogel, nach dem engl. bottlenose, brantweinsnase.

dachnase

DWB

dach·nase

dachnase , f. dachfenster das ein mit einem kleinen giebel versehenes dach hat. franz. lucarne faîtière.

gelbnase

DWB

gelb·nase

gelbnase , f. ein strandläufer, glareola aegocephalus.

habichtsnase

DWB

habicht·s·nase

habichtsnase , f. nasus aquilinus, aduncus: habechsnase, habichnase Diefenb. 44 a ; der ein lange habichsnase hait, nasum habens curvum ut a…

Häringsnase

Adelung

haering·s·nase

Die Häringsnase , plur. die -n, im Scherze, eine Benennung einer stumpfen Nase, wegen der Ähnlichkeit mit dem stumpfen Kopfe eines Häringes.

heringsnase

DWB

hering·s·nase

heringsnase , f. 1 1) nase eines herings: die bauren inn Mechelburg, denen ihre junkherrn kein gröszer phalarisch straf anthun können, als w…

hundsnase

DWB

hunds·nase

hundsnase , f. nase eines hundes. als verhüllung für hundsfott: er ist eine rechte hundsnase, mulier est, animus ejus est in pedibus. Stiele…

kalbsnase

DWB

kalb·s·nase

kalbsnase , f. antirrhinum. Frisch 1, 496 c , Fischart bienenk. 1588 267 b ; auch kalbsmaul, löwenmaul, kälbernase ( Stald. 2, 81 antirrh. a…

Kartoffelnase

Campe

kartoffel·nase

Х Die Kartoffelnase , Mz. die — n , eine höckrige, wie auch rothe Nase, die einer rothen Kartoffel ähnlich ist.

Klugnase

Wander

klug·nase

Klugnase Klugnasen müssen ihren Schnabel überall dabei haben.

krebsnase

DWB

krebs·nase

krebsnase , f. die krebsschale in der küchensprache, gefüllte krebsnasen. Adelung. Leipziger allerlei mit krebsnasen.

pflugnase

DWB

pflug·nase

pflugnase , f. die stelle des pflugs, wo das streichbrett an die griffsäule stöszt Adelung. Jacobsson 6, 737 b .

plattnase

DWB

platt·nase

plattnase , f. platte nase und ein geschöpf mit einer solchen ( vergl. breitnase). Kramer hoch-nidert. wb. 161 b .

rotznase

DWB

rotz·nase

rotznase , f. 1) eine rotzige nase, nasus mucosus. Stieler 1333. 2 ) ein kind mit einer solchen nase, weitverbreitetes scheltwort, aber mehr…

schwarznase

DWB

schwarz·nase

schwarznase , f. der eine schwarze nase hat: nd. ( preusz. Friedland ) schwartnäs', hebbe de lämmer ok häksel?, zuruf an solche, die sich un…

spinâse

MNWB

spin·ase

spinâse (spynnase , -naze) , f. , Schiffstypus , kleineres Kriegsschiff (altfranz. espinace , espinasse).

spitznase

DWB

spitz·nase

spitznase , f. spitze nase und mensch oder thier mit solcher nase. Campe, nasus acuminatus Stieler 1333 , uno che hà il naso affilato e punt…

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APA
Cotta, M. (2026). „nase". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nase/campe
MLA
Cotta, Marcel. „nase". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nase/campe. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nase". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nase/campe.
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