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Nase

mhd. bis spez. · 23 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
25 in 23 Wb.
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8 von 16
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Nase

Bd. 3, Sp. 434
Die Nase, plur. die -n, Diminut. das Näschen, Oberdeutsch Näslein. 1. Eigentlich, der hervor ragende Theil an dem Vordertheile des Kopfes der Menschen und vieler Thiere unmittelbar über dem Munde, welcher der Sitz und das Werkzeug des Geruches ist. Der höhere Theil der Nase der Länge nach wird der Rücken, und dessen scharfer Theil die Gräthe, das Ende derselben der Ball, die Kugel, die Kuppe oder Nasenkuppe, die Seitentheile aber die Flügel genannt, an und zwischen welchen sich die Nasenlöcher befinden. Der Obertheil der Nase, wo sie an die Stirne gränzet, heißt wegen seiner krausen Gestalt in Niedersachsen das Kröse. Eine große, lange, kurze, kleine Nase haben. Eine eingedrückte Nase, Nieders. Braknäse, von den Bracken, einer Art Hunde mit solchen Nasen. Eine krumme Nase oder Habichtsnase, welche in der Mitte auswärts gekrümmt ist. Eine aufgeworfene Nase. Eine stumpfe Nase oder Stumpfnase, Nieders. Stuuvnäse. Etwas vor die Nase oder an die Nase halten, um dessen Geruch zu empfinden. Durch die Nase reden oder singen, nieseln. Da die Nase ein so vorzüglicher Theil des Gesichtes ist, so hat dieselbe zu einer Menge figürlicher R. A. Anlaß gegeben, welche aber größten Theils in die niedrige Sprechart gehören. Jemanden bey der Nase herum führen, ihn äffen, ihm vorsetzlich vergebliche Hoffnung machen. Einem etwas auf die Nase binden oder heften, ihm eine Nase drehen, ansetzen, oder ihm eine wächserne Nase drehen, ihn einer Unwahrheit überreden, ihm etwas weiß machen. Der Einfalt Nasen drehn, den Schwachen hintergehn, Opitz. Ihr wollt mir, hör ich wohl, ein kleines Näschen drehn, Wieland. Aus einer Schriftstelle, aus dem Rechte u. s. f. eine wächserne Nase machen, die man drehen kann, wie man will, eine Schriftstelle oder ein Recht nach Willkühr auslegen. Zupfe dich bey deiner Nase, nosce te ipsum. Der Nase nach gehen, gerade aus, gerade vor sich hin. Einem etwas vor der Nase wegnehmen, in seiner Gegenwart, indem er die Sache genießen oder gebrauchen wollte. Einem die Thür vor der Nase zumachen. Es fehlt ihm zwey Finger über der Nase, es fehlt ihm am Verstande. Es liegt dir vor der Nase, unmittelbar vor dir. Sich die Nase begießen, sich betrinken. Besonders so fern sie das Werkzeug des Geruches ist, da sie denn in der niedrigen Sprechart oft für den Sinn des Gesichts, ja für das Erkenntnißvermögen überhaupt gesetzt wird. Eine gute, eine feine, eine dünne Nase haben, etwas bald riechen, und in weiterer Bedeutung, es bald merken, bald entdecken. Daher bey[] den Jägern auch die Nase für den Geruch selbst gesetzt wird. Ein Hund verlieret die Nase, wenn er den Geruch verlieret, und bekommt sie wieder, wenn er diesen wieder bekommt. Einem etwas unter die Nase reiben, es ihm vorwerfen, es ihm auf sehr merkliche, auf eine grobe Art zu verstehen geben. Die Nase in alles stecken, sich um alles bekümmern, eigentlich alles beriechen. Das sticht ihm in die Nase, reitzt seine Lüsternheit, Begierde. Laß die Nase davon, bekümmere dich darum nicht, menge dich nicht in die Sache. Es schnupfte ihm in die Nase, er ward darüber stutzig, betreten. Ingleichen, so fern sich verschiedene Leidenschaften und Gemüthsstellungen durch sie offenbaren. Die Nase rümpfen, zum Zeichen des verachtenden Hohnes. Die Nase aufwerfen, oder in die Höhe werfen, in eben diesem Verstande. Der edelmüthge Hohn, der auf der Nase saß, Sah jetzund hoch herab auf eines Läufers Spaß, Zachar. Die Nase hängen lassen, aus Beschämung, oder Kleinmuth, Mit einer langen Nase abziehen, mit Beschämung über den mißlungenen Versuch, eigentlich mit einer herab hangenden Nase. Daher denn vermuthlich auch die R. A. rühren, eine lange Nase bekommen, eine Nase bekommen, sich eine Nase hohlen, so wohl einen Verweis, als auch eine abschlägige Antwort, ingleichen, sich in seiner Hoffnung betrogen sehen. Im Nieders. ist näsen, afnäsen, einen Verweis geben. Jemanden eine Nase geben, einen Verweis. 2. Figürlich, wo im gemeinen Leben mehrere hervor ragende Dinge den Nahmen der Nase führen. Ein sehr alter Gebrauch ist es, Vorgebirge, Halbinseln, und andere sich tief in das Wasser hinein erstreckende Theile des festen Landes mit diesem Nahmen zu belegen. Das Griech. υϞσος bedeutet nicht nur eine Insel, sondern auch eine Halbinsel. Das Schwed. Näs und Angels. Naesa wurde von den frühesten Zeiten an von einem Vorgebirge gebraucht, daher bey dem Curtius, Lucan und Silius Italicus die Scythischen Seeräuber Nasamones heißen, gleichsam Nasemänner, weil sie hinter den Vorgebirgen lauerten, um weßwillen sie auch noch jetzt Caper genannt werden, von Cap, Caput, Vorgebirge, S. Caper. Im Englischen endigen sich daher viele eigene Nahmen der Vorgebirge und an Vorgebirgen gelegenen Orte auf -ness. Auch im Deutschen ist diese Bedeutung nicht unbekannt. In der Schweiz werden die Landspitzen, welche sich in einen Landsee hinein erstrecken, so wohl Nasen, als Planken genannt, und in einigen Niederdeutschen Gegenden heißen die Berggipfel oder Kuppen gleichfalls Nasen. Der Schiffsschnabel heißt im Nieders. dessen Nase, und am Pfluge ist die Nase oder Pflugnase derjenige Theil, welcher das Streichbret mit der Griffsäule verbindet. An einem Tischlerhobel ist das vorn senkrecht gehende Holz, woran man die Hand legt, die Nase. Die Fenster werden von außen mit dreyeckigen Wassernasen versehen, welche das am Glase herunter laufende Wasser ableiten. Bey den Jägern ist das Näslein, verderbt Näßlein, Näschlein, eine kleine dünne Erhöhung auf dem Boden in der Fährte eines Hirsches, welche entstehet, wenn der Hirsch auf weichem Boden mit enge geschlossenen Schalen gehet. Im Hüttenbaue ist die Nase die äußerste Spitze des Gebläses, und die zähe Unart, welche sich daselbst ansetzt, S. Nasenschlacken. Die Nase an den Dach- und Hohlziegeln ist die einer Nase ähnliche Erhöhung, vermittelst deren sie auf die Latten gehängt werden. Im Oberdeutschen wird eine Art eßbarer Flußfische, welche in der Gestalt den Mayfischen oder Häseln gleicht, und größer als ein Häring ist, wegen des in Gestalt einer Nase über sich gebogenen Obertheiles ihres Maules, Nase und Näsling genannt. Es scheint eben der Fisch zu seyn, welcher in Pommern und der Mark Brandenburg[] Schnäpel genannt, und geräuchert verführet wird, S. dieses Wort. Anm. In einigen gemeinen, besonders Oberdeutschen Mundarten ist es sehr gebräuchlich, diesem Worte, so wie andern weiblichen auf e, in der zweyten und den folgenden Endungen ein unnützes n anzuhängen, der Nasen, u. s. f. welche Form auch in der Deutschen Bibel sehr häufig ist. In der ersten eigentlichen Bedeutung im Deutschen schon von des Raban Maurus Zeiten an Nasa, im Nieders. Näse, im Angels. Nese, im Engl. Nose, im Schwed. Näsa und Nos, im Isländ. Nos, im Pohln. und Böhm. Nos, im Krainerischen Nus, und selbst in Neu-Guinea Nisson. Gewiß nicht von dem Latein. Nasus, weil man sonst voraus setzen müßte, daß alle diese Völkerschaften ihre Nasen nicht eher zu benennen gewußt, als bis sie solches von den Römern gelernet; sondern mit denselben aus einer gemeinschaftlichen Quelle, welche das noch nicht veraltete nasen, im Intensivo naschen, ist, welches nicht nur das Schmatzen mit dem Munde, sondern auch das starke Hauchen mit der Nase, das Schnuppern und Beschnuppern durch seinen Laut nachahmet. Im Schwed. ist nosa blasen und schnuppern, und wenn die Hunde die Fährte nur beschnuppern, ohne ernstlich zu suchen, so sagen auch die Deutschen Jäger, daß sie näseln oder nässeln. S. auch Naschen. Mit verwandten Ableitungslauten, oder vielmehr, weil eben dieser Laut auch durch naben, nauben, schnauben ausgedruckt wird, heißt die Nase im Nieders. auch Nibbe, und im Schwed. Näf, so wie die Nasenlöcher im Latein. Nares, und im Nieders. Nüster, die Nase selbst aber im Span. Nariz, genannt werden; woraus zugleich die Verwandtschaft mit Schnabel, Schnautze, dem Hebräischen נפש, die Seele, eigentlich, der Athem, so wie Geist, anima, und andere gleichfalls den Athem bedeuten, und in der figürlichen Bedeutung der Hervorragung, und der damit verbundenen Vertiefung, auch mit Nabe, Nabel, Nast, für Ast, Napf u. s. f. erhellet. Übrigens wird die Nase im Scherze auch der Riecher, Nieders. Rüker, im Oberd. der Schmecker, von schmecken, riechen, und im Nieders. auch die Snurre genannt.
8213 Zeichen · 109 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    NASEstswf.

    Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke) · +3 Parallelbelege

    NASE stswf. die nase. lat. nasus , ahd. nasa Graff 2,1103. nasus nase sumerl. 30,26. diu nase als eim ohsen grôʒ Iw. 26.…

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    nase

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg

    nase = nese.

  3. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Nase

    Adelung (1793–1801) · +5 Parallelbelege

    Die Nase , plur. die -n, Diminut. das Näschen, Oberdeutsch Näslein. 1. Eigentlich, der hervor ragende Theil an dem Vorde…

  4. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Nase

    Goethe-Wörterbuch

    Nase mehrf ‘Nas’; im Sg auch flektiert mit -n; sehr häufig in Vbdgn u Wdgn 1 Körperorgan bei Mensch u Tier, auch in bild…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Nase

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Nase (nasus) , das Organ des Geruchsinnes. Man unterscheidet die äußere N. u. die N.nhöhle. Die äußere N. hat eine feste…

  6. modern
    Dialekt
    Nasef.

    Pfälzisches Wb. · +4 Parallelbelege

    Nase f. : I. 1. das Geruchsorgan N., Nas (nās, ns) [mancherorts VPf südl. WPf SWPf vereinzelt übrige Pf, Mang 80, verbr…

  7. Sprichwörter
    Nase

    Wander (Sprichwörter)

    Nase 1. Aeingden der Nuos no durch däk uch dän. ( Siebenbürg.-sächs. ) – Schuster, 1111. 2. An seiner Nase findet jeder …

  8. Spezial
    Nasef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +1 Parallelbeleg

    Nase , f нос , м

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit nase

596 Bildungen · 557 Erstglied · 39 Zweitglied · 0 Ableitungen

nase‑ als Erstglied (30 von 557)

Nase(n)band

Idiotikon

Nase(n)band Band 4, Spalte 1331 Nase(n)band 4,1331

Nase(n)blëtz

Idiotikon

Nase(n)blëtz Band 5, Spalte 281 Nase(n)blëtz 5,281

Nase(n)blüeter

Idiotikon

Nase(n)blüeter Band 5, Spalte 227 Nase(n)blüeter 5,227

Nase(n)blüetereⁿ

Idiotikon

Nase(n)blüetereⁿ Band 5, Spalte 227 Nase(n)blüetereⁿ 5,227

Nase(n)blüeteⁿ

Idiotikon

Nase(n)blüeteⁿ Band 5, Spalte 226 Nase(n)blüeteⁿ 5,226

Nase(n)brilleⁿ

Idiotikon

Nase(n)brilleⁿ Band 5, Spalte 586 Nase(n)brilleⁿ 5,586

Nase(n)butz

Idiotikon

Nase(n)butz Band 4, Spalte 2012 Nase(n)butz 4,2012

Nase(n)bölli

Idiotikon

Nase(n)bölli Band 4, Spalte 1173 Nase(n)bölli 4,1173

Nase(n)büsi

Idiotikon

Nase(n)büsi Band 4, Spalte 1742 Nase(n)büsi 4,1742

Nase(n)bēr(eⁿ)

Idiotikon

Nase(n)bēr(eⁿ) Band 4, Spalte 1456 Nase(n)bēr(eⁿ) 4,1456

Nase(n)būss

Idiotikon

Nase(n)būss Band 4, Spalte 1746 Nase(n)būss 4,1746

Nase(n)bȫgg

Idiotikon

Nase(n)bȫgg Band 4, Spalte 1083 Nase(n)bȫgg 4,1083 u.

Nase(n)bȫggel

Idiotikon

Nase(n)bȫggel Band 4, Spalte 1085 Nase(n)bȫggel 4,1085 o.

Nase(n)chlupper

Idiotikon

Nase(n)chlupper Band 3, Spalte 668 Nase(n)chlupper 3,668

Nase(n)chnelli

Idiotikon

Nase(n)chnelli Band 3, Spalte 740 Nase(n)chnelli 3,740

Nase(n)chnobel

Idiotikon

Nase(n)chnobel Band 3, Spalte 717 Nase(n)chnobel 3,717

Nase(n)chrūt

Idiotikon

Nase(n)chrūt Band 3, Spalte 903 Nase(n)chrūt 3,903

Nase(n)chünig

Idiotikon

Nase(n)chünig Band 3, Spalte 328 Nase(n)chünig 3,328 u.

Nase(n)fang

Idiotikon

Nase(n)fang Band 1, Spalte 856 Nase(n)fang 1,856

Nase(n)fueter

Idiotikon

Nase(n)fueter Band 1, Spalte 1137 Nase(n)fueter 1,1137

Nase(n)fëst

Idiotikon

Nase(n)fëst Band 1, Spalte 1117 Nase(n)fëst 1,1117

Nase(n)fëtzli

Idiotikon

Nase(n)fëtzli Band 1, Spalte 1149 Nase(n)fëtzli 1,1149 o.

Nase(n)g(e)schirr

Idiotikon

Nase(n)g(e)schirr Band 8, Spalte 1169 Nase(n)g(e)schirr 8,1169

Nase(n)gupf

Idiotikon

Nase(n)gupf Band 2, Spalte 392 Nase(n)gupf 2,392

Nase(n)gȫpeⁿ

Idiotikon

Nase(n)gȫpeⁿ Band 2, Spalte 389 Nase(n)gȫpeⁿ 2,389

Nase(n)lumpeⁿ

Idiotikon

Nase(n)lumpeⁿ Band 3, Spalte 1280 Nase(n)lumpeⁿ 3,1280

Nase(n)löchli

Idiotikon

Nase(n)löchli Band 3, Spalte 1035 Nase(n)löchli 3,1035

Nase(n)lūder

Idiotikon

Nase(n)lūder Band 3, Spalte 1101 Nase(n)lūder 3,1101

Nase(n)meister

Idiotikon

Nase(n)meister Band 4, Spalte 519 Nase(n)meister 4,519

Nase(n)netz

Idiotikon

Nase(n)netz Band 4, Spalte 886 Nase(n)netz 4,886

nase als Zweitglied (30 von 39)

Pappnase

RDWB1

Pappnase f дурак бран. , шут гороховый бран. , бестолочь бран.

Schnarchnase

RDWB1

Schnarchnase m abwertend копуша, рохля, ленивое создание

Spürnase

RDWB1

Spürnase f abwertend , umg. ищейка перен. , презр.

Arschnase

Wander

arsch·nase

Arschnase Er ist eine Arschnase. – Frischbier, I, 152. Ein vorlauter, naseweiser junger Mensch.

bocksnase

DWB

bocks·nase

bocksnase , f. ich wil ihr ein bocksnasen trehen, sie sol nicht wissen, wie ihr gschehen. Ayrer fastn. sp. 134 a ; ich hab ihme ein herliche…

Brillennase

Adelung

brillen·nase

Die Brillennase , plur. die -n, bey dem Klein, eine Art Schwalben, welche sich in Jamaika aufhält, und deren Nasenlöcher aus Röhren bestehen…

buttelnase

DWB

buttel·nase

buttelnase , f. alca arctica, pica marina, ein wasservogel, nach dem engl. bottlenose, brantweinsnase.

dachnase

DWB

dach·nase

dachnase , f. dachfenster das ein mit einem kleinen giebel versehenes dach hat. franz. lucarne faîtière.

gelbnase

DWB

gelb·nase

gelbnase , f. ein strandläufer, glareola aegocephalus.

habichtsnase

DWB

habicht·s·nase

habichtsnase , f. nasus aquilinus, aduncus: habechsnase, habichnase Diefenb. 44 a ; der ein lange habichsnase hait, nasum habens curvum ut a…

Häringsnase

Adelung

haering·s·nase

Die Häringsnase , plur. die -n, im Scherze, eine Benennung einer stumpfen Nase, wegen der Ähnlichkeit mit dem stumpfen Kopfe eines Häringes.

heringsnase

DWB

hering·s·nase

heringsnase , f. 1 1) nase eines herings: die bauren inn Mechelburg, denen ihre junkherrn kein gröszer phalarisch straf anthun können, als w…

hundsnase

DWB

hunds·nase

hundsnase , f. nase eines hundes. als verhüllung für hundsfott: er ist eine rechte hundsnase, mulier est, animus ejus est in pedibus. Stiele…

kalbsnase

DWB

kalb·s·nase

kalbsnase , f. antirrhinum. Frisch 1, 496 c , Fischart bienenk. 1588 267 b ; auch kalbsmaul, löwenmaul, kälbernase ( Stald. 2, 81 antirrh. a…

Kartoffelnase

Campe

kartoffel·nase

Х Die Kartoffelnase , Mz. die — n , eine höckrige, wie auch rothe Nase, die einer rothen Kartoffel ähnlich ist.

Klugnase

Wander

klug·nase

Klugnase Klugnasen müssen ihren Schnabel überall dabei haben.

krebsnase

DWB

krebs·nase

krebsnase , f. die krebsschale in der küchensprache, gefüllte krebsnasen. Adelung. Leipziger allerlei mit krebsnasen.

pflugnase

DWB

pflug·nase

pflugnase , f. die stelle des pflugs, wo das streichbrett an die griffsäule stöszt Adelung. Jacobsson 6, 737 b .

plattnase

DWB

platt·nase

plattnase , f. platte nase und ein geschöpf mit einer solchen ( vergl. breitnase). Kramer hoch-nidert. wb. 161 b .

rotznase

DWB

rotz·nase

rotznase , f. 1) eine rotzige nase, nasus mucosus. Stieler 1333. 2 ) ein kind mit einer solchen nase, weitverbreitetes scheltwort, aber mehr…

schwarznase

DWB

schwarz·nase

schwarznase , f. der eine schwarze nase hat: nd. ( preusz. Friedland ) schwartnäs', hebbe de lämmer ok häksel?, zuruf an solche, die sich un…

spinâse

MNWB

spin·ase

spinâse (spynnase , -naze) , f. , Schiffstypus , kleineres Kriegsschiff (altfranz. espinace , espinasse).

spitznase

DWB

spitz·nase

spitznase , f. spitze nase und mensch oder thier mit solcher nase. Campe, nasus acuminatus Stieler 1333 , uno che hà il naso affilato e punt…

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APA
Cotta, M. (2026). „nase". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 10. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/nase/adelung
MLA
Cotta, Marcel. „nase". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/nase/adelung. Abgerufen 10. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „nase". lautwandel.de. Zugegriffen 10. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/nase/adelung.
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