Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
belieben
belieben , nnl. believen, ahd. und mhd. nur das einfache wort, oder giliuban, gelieben. 1 1) mit acc. der person, früher so viel als lieben: ( ir solt ) dem feind vergeben seine schuld, und ihn wie einen freund belieben. Waldis Esop 1, 7 ; als Venus wolte Mars in ihre liebe bringen, hat sie ihn blank und blosz am besten können zwingen. denn so sie, wie sie pflegt, in theurem schmucke blieben, hätt er sie dürfen mehr berauben als belieben. Logau 1, 2, 9 ; wie mancher mensch ist doch von dir betrübt, der dich beliebt. Neumarks lustwäldchen 5 . vgl. beliebt. 2 2) häufiger mit acc. der sache, prob…