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Haha

ae. bis spez. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
14 in 13 Wb.
Sprachstufen
8 von 16
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10
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9

Eintrag · Campe (1807–1813)

Haha Das

Bd. 2, Sp. 503a
Х Das Haha (die letzte Silbe gedehnt), o. Umend. d. Mz. w. d. Ez. nicht bloß eine freie Stelle in der Befriedigung am Ende eines Gartens, die mit einer tiefen Grube von außen verwahrt ist, und deren Absicht ist, die Aussicht ins Freie zu gestatten, sondern oft auch ein tiefer Graben, welcher ganze Seiten eines Gartens, einer Anlage  umgiebt, so daß ein Zaun nicht nöthig ist und die freie Aussicht nicht unterbrochen wird. Kann ein solcher Graben nicht mit Wasser angefüllt werden, so pflegt man, wie in England, zu mehrerer Sicherheit mitten im Graben eine Mauer zu ziehen. S. Diese Benennung kömmt von dem Ausrufe der Verwunderung Haha her, über das un=[] vermuthete Hinderniß, welches ein solcher Graben verursacht, oder auch von dem Ausrufe des Vergnügens über die ungehinderte Aussicht ins Freie. »Wer kennt nicht das überraschende Haha aus der Englischen Gartenkunst! —« Benzel=Sternau. S. Ha.
908 Zeichen · 14 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 8.–11. Jh.
    Altenglisch
    hahaInterj.

    Köbler Afries. Wörterbuch

    haha , Interj. nhd. haha ne. haha Q.: W E.: Etymologie unbekannt W.: nfries. haha, Interj., haha L.: Hh 37a, Rh 790a

  2. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    hahainterj.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    haha interj. , mhd. hahâ, nhd. haha; mnd. hahâ; vgl. mnl. ha. haha: Gl 4,121,57 ( Sal. a 2, 2 Hss., 12. 13. Jh. ). ha! A…

  3. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    hahâ

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer) · +1 Parallelbeleg

    hahâ s. hâ.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    hahâ

    Mittelniederdeutsches Wb.

    hahâ , hahê s. ha.

  5. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hahā

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Das Hahā , subst. indeclin. plur. die Hahā, in den Gärten, eine Öffnung in der Befriedigung am Ende, wodurch man eine fr…

  6. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Haha

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Haha (franz., spr. ă-á, Aha), eigentlich Ausruf des Erstaunens, der Überraschung; daher Bezeichnung für eine Durchblickö…

  7. modern
    Dialekt
    haha

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wossidia haha Ausruf der Überraschung und Verwunderung und gleichzeitiger Befriedigung; Wechselrede: Koorl, hier is 'n V…

  8. Spezial
    haha

    Ladinisch-Deutsch (Mischí)

    haha [ha·ha] interj. haha, hahaha.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit haha

7 Bildungen · 4 Erstglied · 2 Zweitglied · 1 Ableitungen

haha‑ als Erstglied (4 von 4)

hâhære

Lexer

haha·ere

hâhære , hâher stm. BMZ henker Helmbr. Wartb. 2,16. 8,4. Marg. 703. Ring 45 d , 16. Beh. 258,16. 312,9 ; s. v. a. hâhel Schm. Fr. 1,1073 ( 1…

hahahā

KöblerMnd

hahahā , Interj., Partikel nhd. „haha“, Wiedergabe des Lachens, Spott Hw.: s. hahā E.: s. ha L.: MndHwb 1/2, 189 (ha)

hâhala

AWB

hâhala st. f. , mhd. hâhel, nhd. hahl, hähl; mnl. hael f. n. — Graff IV,772. Nur Glossenbelege, stets Nom. Sing. hahala: Gl 3,271,21 ( SH b …

Hahamt

BWB

Hahamt Band 1, Spalte 1,368

haha als Zweitglied (2 von 2)

Ableitungen von haha (1 von 1)

hahae

MLW

hahae (ha ha he) interi. (ir)ridendi (cf. ThLL. VI/ 3 . p. 2513,56sqq.) MLW Liutpr. leg. 21 cum Nicenam Chalcedonensem (sc. synodum) ... edi…