Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
glück(s)topf m.
glück(s)topf , m. , dasselbe wie 1 glückshafen, wozu es die ursprüngliche md. und norddt., dann allgemeine schriftsprachliche entsprechung ist: das oben meist enghalsige gefäsz, in dem die lose sich befinden und in das man, ohne gleichzeitig hineinschauen zu können, hineingreift, um ein los zu ziehen; auch die gesamte lotterie; glückstopf olla fortunae, olla sortiaria alias offene lotterey Stieler (1691) 2295 ; als compositum seit dem frühen 17. jh. bezeugt ( s. u. 1 c und glückstöpfer), doch vgl. schon: wil nu jemands unter euch ein zeddel oder zwen ... für mich jnn glücks topff legen (1545) …