Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rampf m.
rampf , m. , im allgemeinen einziehung, krümmung ( vergl. rimpfen). 1 1) schrumpfung, das einschrumpfen: da ich das leder pflag zu recken ( spricht ein schuhmacher zu seiner frau), und mit den zeenen lenger strecken, da ward es lang und thet weit reichen .. weil sich gelegt hat solcher kampf, gewint die zerung auch den rampf. B. Waldis Esop 4, 42, 64 ; vorher: in mittler zeit begund zu krümpfen die zerung und all ding zu rümpfen. 44 . 2 2) als krankheit, der krampf: raphus l. infirmitas, rampf, ramp Dief. 484 c ; wann das vederspil den rampf hat. Mynsinger 57 , gleich darauf wann das vederspil…