Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wortklauber m.
wortklauber , m. , wie das folgende im 18. jh. auftretend, doch s. wortklauben . 1) ' wer mit dem eigenen wort oder dem eines anderen kleinlich umgeht, sprachpedant, nörgeler, sophist ': einige leichtfertige wortklauber wollen ohnedem in dem obigen ausspruche eine pralerey ... finden J. J. Schwabe belustig. (1741) 3, 263 ; 'der mensch ist ... das korruptibelste aller geschöpfe gottes' — setze hinzu um der wortklauber willen, — 'die unsern sinnen bekannt sind' Lavater physiogn. fragm. (1775) 3, 14 ; die wortklauber haschten jeden laut aus ihrem munde auf, die seladons deuteten jede miene Musäus…