Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wortklauben
wortklauben , verbalsubst. 1) in frühester bezeugung etwas anders als die folgenden verwandten bildungen, soviel wie ' künstlicher wortaufwand ', mit dem moralischen nebenton des unaufrichtigen: seit dem unsere jetzige welt eine so grosse wort- und reimkünstlerinn worden; ist auch die aufrichtigkeit gleichsam eine kunstfremdlinginn ... worden. gar zu viel wort-klauben verdient selten glauben oder vertrauen Valvasor hertzogth. Crain (1689) 3, 45 b . 2 ) von der kleinlich genauen arbeit des sprachgelehrten, entsprechend wortklauberei 3: wie mag ein verständiger bei magerem wortklauben und wurzel…