Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versehlich adj. und adv.
versehlich , adj. und adv. , in älterer sprache neben versehenlich ( s. dieses ) in gleicher bedeutung: vermutlich, voraussichtlich, was zu erwarten steht. arbitri die ein ding aussprechen als jn versechlich ist. beleg bei Schmeller bair. wb. 2, 248 ; want versehelich ist, dasz dieselben gulden di ire gewiechte hant, das mererteil XXII ½ grad halten sollen. beleg bei Haltaus 1891 ; und darumb ist verseheleich, daʒ daʒ mark mêr sei ain überflüʒʒichait in den painen wann daʒ eʒ ir narung sei. Konrad von Megenberg buch d. natur 22, 29 ; diewil virselich ist, daʒ sie an orsache und sunderlich not …