Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
rabbeln verb.
rabbeln , verb. für rappeln, bei schriftstellern niederdeutscher heimat; bei Bürger im sinne sich geschäftig bezeigen, um jemand sich mühen: ich möchte, fiel sie ein, ihm ( dem stier ) wohl ein kränzel binden und um die hörner winden. er wird schon artig sein, wenn ich hübsch traulich rabble, und hinterm ohr ihn krabble. 22 b ; bei Voss ohne vernunft sich gebaren: zeugts, schwestern, sanft bekrabbelt um hüft und brust, wie hold ihr zuckt und rabbelt vor seelenlust! 4, 122 ( rundgesang für die schnellgläubigen ), mit der anmerkung: er rabbelt, rappelt, oder es rappelt bei ihm, heiszt es von ein…