Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
bewachen
bewachen , custodire, tueri, nnl. bewaken. 1 1) einen gefangnen, einen verbrecher bewachen; der eifersüchtige bewacht seine frau, der gläubiger den schuldner, dasz er nicht entrinne; ist Schuldrich gleich blutarm, ob niemand ihn gleich acht, wird er mit mahnern doch bedient, begleit, bewacht. Logau 3, 1, 99 ; engel bewachen die menschen. 2 2) die stadt, die burg, das haus, den garten, die früchte bewachen: würde die sich selbst bewacht. Schiller 100 b ; wo gott die stadt nicht selbst bewacht, so ist umsonst der wächter macht. 3 3) beobachten, observare: drauszen stehen siebenzehnhundert, die j…