Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weltall n.
weltall , n. , verdeutlichende bildung zu all ( s. teil 1, 214), die um die mitte des 18. jhs. üblich wird und — unter dt. einflusz ( s. Hellquist [ 3 1948] 1397, ordbog over det danske sprog 26 [1952] 1211 u. Murray suppl. [1933] 320 ) — auch im dän. (verdensalt), schwed. (världsallt) und engl. (worldall) aufgekommen ist. ungeläufig bleibt hingegen die gelegentlich in der sprache der dichtung auftretende komposition mit dem gen. plur.: weltenall ( Herder 29, 153 S.; Jean Paul w. 7-10, 358 Hempel; E. M. Arndt w. [1892] 5, 269 R.-M.; Rückert ges. poet. w. 1 [1882] 549 ; F. Dahn ged. [ ausw. 190…