Himmel in frühen Br vereinzelt eigenh ‘Himel’ (zB GWBB5,111,13), Kleinschr GWBB3,261,2, mehrf Zusammenschr ‘um(’)s Himmelswillen’; gelegentl in feierlicher Diktion pl; wiederholt im Reim auf ‘(Welt-)Getümmel’; rund 2400 Belege in reicher Phraseologie u Metaphorik; Gebrauchsschwerpunkt in A1a u 3a A räuml-phys; auch als Gegenstand der Natwiss u bildKunst, bes der Malerei 1 der die Erde umschließende (Welt-, Luft-)Raum a bes hinsichtl Alter, Ausdehnung, Erhabenheit od als Sinnbild der Freiheit; mit Adj wie ‘ewig, hoch, weit’; auch als periphere Begrenzung der sichtbaren Welt, die Erde überwölbendes Dach, von Atlas getragene Last oä; einmal im Ausruf der Entrüstung; einmal figurenspr ‘der ganze H.’ für die Gesamtheit kosmischer, atmosphär Naturkräfte [Treufreund:] Was seht ihr da oben? [Erster Vogel:] Die Wolken und den uralten ausgespannten H. GWB17,109,21 Vögel [Pumper, Militärkapelle zu lautem Musizieren ermunternd:] Tönet ihr Posaunen | .. | Donnert ihr Kartaunen, | Dass der H. schallt GWB12,406 Vs 4 UnglHausgenossen Plp [Vulkanausbruch auf der Insel der Monarchomanen] Es war entsetzlich anzusehen, wenn in der Finsterniß ein brennender H. über ihrem Horizont schwebte GWB18,380,2 ReiseMegapr Ατλας .. Trägt den H. [nimmt das Himmelsgewölbe auf seine Schultern GWB491,72,16 Philostrat] GWB492,208,15 Philostrat Plp [Faust, Gefecht zw dem Heer des Kaisers u des Gegenkaisers beobachtend:] Der Horizont hat sich verdunkelt, | .. | Der Fels, der Wald, die Atmosphäre, | Der ganze H. mischt sich ein GWBFaust II 10576 GWB39,74,25 Götz1 II GWB2,183 Amor als Landschaftsmaler 35 GWBB27,38,14 Preen 2.6.16 GWB38,15,20 GötterHeldWieland uö iZshg mit opt Phänomenen, bes in Beobachtungen zur Farbenlehre; mehrf ‘Bläue, Farben, Licht des H-s’; auch mBez auf Spiegelungen im Wasser (‘der tiefe H., den H. lügen’ uä) Wie nun der H. auf den höchsten Gebürgen bey Nacht schwarz .. und bey dem höchsten Grate von Licht .. königsblau erscheint LA II 3,19,1 M29 Üb dBlau Plp Die Bläue des H-s offenbart uns das Grundgesetz der Chromatik GWBN11,131,8 MuR(575) Vergleichung der Farben des Cyanometers mit den Farben des H-s GWBN12,211 Instrukt meteorolBeob [wohl Schrön] [betr Hintergrund einer Silhouette] ein neu Papier unter Lottens Gesicht .. so schön blau wie aus dem H. herunter geschienen GWBB2,63,18 Kestner [11.2.73] [Alexis zum Meer:] nun trennt uns die gräßliche Fluth! Du lügst nur den H., | Welle! GWB1,267 Alexis u Dora 53 GWBN1,49,2 FlD 110 GWBHermDor VII 41 GWB1,169 Der Fischer 21 uö in der Angabe von Bewegung(srichtung), Position am od Bereich des Himmelsgewölbe(s); wiederholt ‘der hohe, obere H.’ für den Bereich um den Zenith; auch in Tageszeitangaben [Bätely:] Gar lustig die Sterne | Am H. hin gehn; | Gar lustig die Wolken | Am H. hin ziehn GWB12,7,16u18 JeryBätely Nachmittags .. der hohe H. etwas blauer als Vormittags; die Peripherie des Horizonts besonders in Südwest gewitterhaft GWBN13,488,5 MeteorolTgb 1823 Die Aussicht .. ist, mit Ausnahme der .. nordöstlichen Seite des H-s, fast überall .. frei GWBN12,160,23 JenMuseenSternwarte Theilung des H-s in vier gleiche oder ungleiche Theile GWBN51,263,1 EntoptFarb 11 Hab ziemlich lange geschlafen die Sonne steht schon am H. GWBB3,11,11 CarlAug [25.12.75] GWBTgb 4.8.23 uö b in weiteren Vbdgn u (redensartl) Wdgn α ‘eher des H-s Einfall vermuten als .. ’: zur Bezeichnung eines für unmögl gehaltenen Ereignisses [Sick zu Gottfr:] Trier und Pfalz vermuthen eher des H-s Einfall als dass ich ihnen übern Kopf kommen werde GWB39,132,4 Götz1 IV~Götz2 ‘Wenn der H. einfällt, so .. ’ uä: in iron Relativierung der Folgen einer (milit-polit) Katastrophe GWB35,273,5 TuJ 1806 GWB2,232 Sprichw 195 in hyperbol Charakterisierung eines Pessimisten [Paläophron:] Griesgram .. scheint gewiß zu sein, | Daß das Gewölb des H-s nächstens brechen wird GWB131,10 Paläophron Neoterpe 157 β ‘es ist jdm, als wäre der H. mit einem schwarzen Flor überzogen’, ‘etw lastet so schwer auf jdm als der H. selbst’ uä: im Ausdruck eines Gefühls der Bedrückung [Jetter:] Seit der Zeit [Albas Ankunft] ist mir’s als wäre der H. mit einem schwarzen Flor überzogen, und hinge so tief herunter daß man sich bücken müsse um nicht dran zu stoßen GWB8,245,13 Egm IV GWBB34,44,15 Schultz 17.12.20 uö(selten) γ ‘der H. ist ehern über jdm’, ‘unter diesem ehernen H.’ uä: auf 5.Mos 28,23 anspielend im Bild der für Gebete undurchdringlichen (fühllosen) Barriere sowie im Ausdruck der Abwesenheit des Göttlichen; in ‘Werther’ in Berührung mit Pkt 3a [Eugenie, vor ihrer Deportation:] O Gott! | Ist denn der H. ehern über mir? | Dringt meine Jammerstimme nicht hindurch? GWBNatT 2645 In den Nibelungen ist ein eherner H. Keine Spur von Göttern, von Fatum. Es ist bloß der Mensch auf sich gestellt Gespr(He2,381) Riemer [16.11.08?] AA104,12 Werth II GWBB7,171,10 ChStein 26.1.86 δ ‘unter dem H.’ (mit superl Bezugswort), ‘unter diesem weiten H.’ uä für: auf der (ganzen) Erde, hienieden (vgl ‘unter der Sonne’); je einmal intensivierend ‘unter und über Gottes H.’ zugl iSv bei Lebzeiten u nach dem Tod sowie ‘alle .. unter gleichem H.’ Albert ist der beste Mensch unter dem H. AA51,13 Werth I [die personifizierte Ehrbarkeit erscheint Hans Sachs] Da macht sie ihm ein Fenster auf, | Zeigt ihm draußen viel bunten Hauf, | Unter dem H. allerlei Wesen GWB16,125 HSachsPoetSdg 71 Was red ich über meine [poetischen] Kinder, wenn sie leben; so werden sie fortkrabeln unter diesem weiten H. GWBB2,187,20 Jacobi 21.8.[74] GWBB2,75,6 Kestner [etwa 6.4.73 Korr DjG3,35] GWB4,133 Wie David 7 ε ‘die Vögel unter dem H./des H-s’ uä: bibelspr (1.Sam 17,44, Matth 6,26 uö), auch im Vergl u im Bild [Lersee:] da mich mein Vater machte, dacht er nicht welcher Vogel unterm H., welcher Wurm auf der Erde mich fressen mögte GWB39,112,13 Götz1 III~Götz2 Er [junger Edelmann zu Pferd] flog wohl über Stock und Stiel | Wie Vögel unterm H. DjG32,41 ElsässVolksl Lied Herrn Magd 48 GWB21,9,27 Lj I 2 GWBB5,148,2 Lavater 22.6.81 uö(selten) ζ ‘unter freiem (auch: Gottes) H.’ uä; einmal anthropomorphisierend ‘unter des H-s Angesicht’ für: im Freien, in der freien Natur; vereinzelt mit der Konnotation: unter dem Blick der Gottheit; gelegentl auch iSv in der Öffentlichkeit, unter aller Augen Im Garten unter freyem H.! GWBB3,159,7 ChStein 12.6.77 [Martin:] Sie [die Gräfin] soll in der Kirche schwören. [Breme:] Nein, unter freiem H. GWB18,56,24 Aufgeregten IV 2 [Karneval in Rom] bis endlich eine Glocke vom Capitol .. das Zeichen gibt, es sei erlaubt, unter freiem H. thöricht zu sein GWB32,231,20 ItR GWB29,94,9 DuW 18 GWB17,18,24 TriumphEmpfindsamk II GWB8,168,10 Götz2 V GWBN51,257,13 Entopt Farb 4 GWB16,117 Legende 7 uö η ‘jdn vom Angesicht des H-s tilgen’: töten, auslöschen, unter die Erde bringen GWB39,180,7 Götz1 V~Götz2 θ ‘jdm den H. erhellen’: (durch Schlichtung eines Streits) eine hoffnungsvolle Aussicht in die Zukunft eröffnen GWB16,269 Maskenz 1818 Festz 322 ι im Bild des (aufs Geratewohl abgeschossenen) Pfeils mBez auf mangelnde Resonanz eines literar Werks, wohl die Redensart ‘die ganze Welt steht jdm offen’ parodierend Der ganze H. stand ihm offen, | Er hat wohl irgendwo getroffen GWB2,247 Sprichw 526 κ ‘gen, in den H. streben, ragen, zum H. steigen’ uä iSv nach oben, empor, (weit) in die Höhe; bes von Flammen (wiederholt iZshg mit Totenverbrennung), Gebäude(teile)n u von Pflanzen hinsichtl Wachstum u Gestalt; einmal sprichwörtl als Motto zu DuW (3. Teil); auch übertr u im Bild [Verbrennung von Hektors Leichnam] Hoch zu Flammen entbrannte die mächtige Lohe noch einmal, | Strebend gegen den H. Achilleis 2 Sulpiz Boisserée .. beschäftigt .. in einem prächtigen Kupferwerke, den Cölnischen Dom aufzustellen als Musterbild jener ungeheuren Conceptionen, deren Sinn babylonisch in den H. strebte GWB27,279,6 DuW 9 Daß sich die Himalaja-Gebürge auf 25000’ aus dem Boden gehoben und doch so starr und stolz .. in den H. ragen, steht außer den Gränzen meines Kopfes GWBB49,106,16 Zelter 5.10.31 Pflanzenwachsthum .. wenn wir gewohnt sind dieses Volk strack zum H. aufsteigen zu sehen GWBB49,398,11 Zelter 3.1.32 K Es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den H. wachsen GWB28,1 DuW vor 11 GWBN3,142,8 FlH III GWB37,144,9 Von dtBaukunst 1773 Tasso 1191 uö ‘zum H. schauen, die Augen, Arme gen H. heben’ uä, vereinzelt von stimml Äußerungen; zugl als Ausdruck emotionaler Bewegung, der Sehnsucht, Erhebung üb das Irdische, im Gestus des Flehens (zu Gott) uä (vgl Pkt B3bβ); im erot Kontext der VenEpigr auch ‘die Füßchen zum H. wenden’ uä Ein nasser Blik [des aus Liebeskummer toll gewordenen Schreibers] zum H. drükte alles aus AA109,13 Werth1 II~Werth2 Noch einmal blickt sie [die ertrinkende Lebensretterin] zum H. hinauf, | Da nehmen die schmeichelnden Fluthen sie auf GWB2,37 Johanna Sebus 39 [der Marchese erkennt in der toten Mignon seine Nichte] O Gott! rief er aus, indem er .. seine Hände gen H. hob, armes Kind! GWB23,257,28 Lj VIII 8 Wer will mir wehren zu singen | Nach Lust zum H. hinan GWB6,61 Div Unvermeidlich 10 GWB24,232,14 Wj II 1 GWBT1,200,13 v 16.9.86 GWB1,317 Vs 207u209 VenEpigr 38u39 uö λ ‘jdn/etw bis in den H. heben’ uä für: übertriebenes Lob spenden; auch iSv unkritisch verehren Nichts ist unerträglicher, als wenn [die Philologen] Reiske und Michaelis jene [oriental] Dichter bald in den H. heben, bald wieder wie einfältige Schulknaben behandeln GWB7,102,24 DivNot daß Betrogene, Halbbetrogene und Betrüger diesen Menschen [Cagliostro] und seine Possenspiele bis zum H. erhuben [> .. verehrten GWB31,132,5 ItR] GWB31,296 Var GWB33,95,20 Camp uö(selten) μ ‘vom H. fallen, kommen’ uä, bes von (Meteor-)Steinen u Regen; auch in vergl Zshg u in intendierter Ambivalenz mit Bed B Thüringer Chronik .. Nachricht .. von einem vom H. gefallenen Stein GWBTgb 22.8.06 Des Menschen Seele | Gleicht dem Wasser: | Vom H. kommt es, | Zum Himmel steigt es GWB2,56 Gesang dGeister 3 GWB6,227 DivParab 1 GWBB28,309,22 Schultz 24.11.17 uö ‘(wie) vom H. herunterfallen’ uä iSv plötzl, unerwartet u (scheinbar) unmotiviert auftauchen [Flurschäden durch herzogl Wildschweine] Die meisten [Betroffenen] sind nur wie erstaunt als wenn die Thiere wie Hagel vom H. fielen GWBB6,416,23 CarlAug 26.12.84 Durch meine, wie vom H. gefallene Autorschaft .. ward die Aufmerksamkeit meiner Mitbürger erregt GWB29,202,1 DuW 16 Plp GWBB2,180,24 EJacobi [25.7.74 Korr B7,376] GWBB32,191,18 Nees 12.3.20 uö(selten) c in Korrelation mit ‘Erde, Welt, Meer’ uä α als komplementär aufeinander bezogene od auch entgegengesetzte Bereiche der Schöpfung; gelegentl anthropomorphisierend; wiederholt zugl für den Bereich des Göttlichen/Geistigen iUz Irdisch-Natürlichen (vgl Pkt B1bε u 5); wiederholt ‘im H. und auf Erden’ (Matth 28,18) uä; einmal in Anspielung auf die Scala naturae Verlaßt mich hier, getreue Weggenossen! | .. euch ist die Welt erschlossen, | Die Erde weit, der H. hehr und groß GWB3,25 TrilogLeid Eleg 130 [Gerichtsrat zu Eugenie:] den größten Abstand weiß die Liebe, | Die Erde mit dem H. auszugleichen GWBNatT 2144 Wer fühlte nicht an ihrem [der Geliebten] Arme H. und Erde in wonnevollsten Harmonien zusammenfließen? GWB37,317,16 Falconet [zu Matth 14,25—33] Hätte er [Petrus] fest geglaubt der Jesus habe Macht über H. Erde und Meer, er wäre über’s Meer trocknen Fusses gewandelt GWBB51,36 Langer 17.1.69 wie höchst schätzbar die Natur auf allen ihren Stufen sei, da wo sie mit dem Haupte den göttlichen H., und da wo sie mit den Füßen die thierische Erde berührt GWB492,11,11 MyronsKuh GWB37,340,1 PhysiognFragm GWBPand 660 uö ‘zwischen H. und Erde (fliegen, schweben)’ uä: meist im Vergl u metaphor zur Bezeichnung eines Zwischenbereichs, einer quälenden Situation der Ungewißheit, Unentschiedenheit [Zweiter Vogel:] wir irren als Fremdlinge zwischen H. und Erde GWB17,108,21 Vögel Ich bin [in Abwesenheit der Adressatin] mit meinem Daseyn und meinen Hoffnungen wie zwischen H. und Erde aufgehangen GWBB3,162,14 ChStein [6.]7.[77] Herr Delacroix scheint hier [in seinen ‘Faust’-Illustrationen] in einem wunderlichen Erzeugniß zwischen H. und Erde, Möglichem und Unmöglichem, Rohstem und Zartestem .. sich heimathlich gefühlt .. zu haben GWB412,341,2 Üb:Faust frzÜbs,ill Delacroix GWB17,110,3 Vögel [für: πᾶν τὸ μεσηγύ] GWB4,325 Auf die Geburt dApollo 99 GWB33,55,22 Camp uö(selten) β ‘H. und Erde’, seltener ‘Erde und H.’ (vgl 1.Mos 14,19, Matth 11,25 uö) für: die ganze Schöpfung; auch iSv die Gesamtheit der Natur; wiederholt im affektiven Ausruf [betr Erdbeben zu Lissabon] Gott, der Schöpfer und Erhalter H-s und der Erden .. hatte sich .. keineswegs väterlich bewiesen GWB26,43,11 DuW 1 [Merkulo, üb Verbindung des Prinzen mit der Mandandane-Puppe:] H. und Erde scheint uns Esel zu bohren, | Wir sind unwiederbringlich verloren GWB17,73,4 TriumphEmpfindsamk VI [betr Fontenelles populärwiss Schriften] dem lebhaften .. Franzosen schien nichts zu schwer, und gedrängt durch die Nöthigung einer großen gebildeten Masse unternahm er eben H. und Erde mit allen ihren Geheimnissen zu vulgarisiren GWBN4,119,8 FlH VI [Metzler üb die Liquidierung des Weinsberger Adels:] wie die lange Reih arme reiche Sünder daherzog, einander anstarrten, und Erd’ und H.! Umringt waren sie ehe sie sich’s versahen, und alle mit Spießen niedergestochen GWB8,140,25 Götz2 V [für: coeli et terra] GWB53,146,6 AuszKoran GWB39,196u204 PromethFragm 38u234 GWB17,101,24u25 Vögel GWB38,105,15 ErwElm1 uö ‘jdm vergeht, verschwindet H. und Erde’ uä: iSv jdm schwinden die Sinne; auch im Bild; einmal iron mBez auf den Rückzug in eine empfindsame Traumwelt [Elmire:] Mir vergeht H. und Erde bei seinem [dem als Einsiedler verkleideten Erwin] Anblick GWB38,100,26 ErwElm1 GWBB3,237,25 Merck 5.8.78 GWB16,88 Satyros 208 d okkasionell in synekdochischer Verwendung α iSv unermeßliche Weite, (Über-)Fülle (auch in Berührung mit Pkt 2b) [Weisl zu Maria:] und schwindet nicht alle Entsagung gegen den H. voll Aussichten! Ganz der Deine zu sein GWB8,323 Götz2 I Var die neue schöne Genfer Edition von Rousseau .. Nur ein paar Blätter die ich drinne gesehen habe, sind wie leuchtende Sterne, dencke dir so einige Bände! Welch ein H. voll! GWBB5,323,15 ChStein [9.5.]82 β iSv Blau [üb Kornblumen] Kyanen. Ausgesäter H. den atmosphärischen beschämend LA II 10A,63 M3.21 Morph Plp γ iSv (Tages-)Licht; einmal im vergl Zshg wohl zugl iSv Glückseligkeit (Bed B1c) Der Beobachter blickt nun durch das Prisma .. gegen die bloß durch den H. erleuchtete Öffnung [eines Fensterladens] GWBN2,54,8 FlP 94 wenn mein Herz blind ist und taub .. es ist ein Schröcklicher Zustand die Sinnlosigkeit. In der Nacht tappen ist H. gegen Blindheit GWBB2,274,28 Gfin Stolbg 3.8.[75] δ iSv Luft ein milder sanfter H. [eine milde sanfte Luft GWBT1,173,26f v 11.9.86] füllte die Gegend [jenseits des Brenners] GWBT1,365 Var 2 in astronom u astrolog Zshg a mBez auf Vorstellungen der antiken Natwiss u -philosophie α für die (von Aristoteles, Metaphysik I,8.1073a 35ff, als Lebewesen aufgefaßten) die Planeten tragenden u bewegenden Himmelssphären [üb den ‘mathematischen Sinn’] durch diesen erkennen wir auch die höheren Wesen, als den H. und die Sterne GWBN3,153,27 FlH III β ‘der feuerdurchwebte H.’: für das Empyreum als oberster, Licht u Feuer enthaltender Himmelsbezirk GWB17,45,11 TriumphEmpfindsamk IV b Stern-, Nachthimmel, das (nächtl) Firmament; wiederholt ‘der gestirnte H.’ uä; einmal im Mythos iZshg mit der Aitiologie eines Sternbilds (Corona Borealis); von einem bedeutenden Astronomen in (scherzhaften) Vbdgn wie ‘sich dem ganzen H. gewachsen fühlen’; einmal mBez auf die Erfindung des Fernrohrs ‘einen neuen H. auftun’ zugl iSv eine neue Dimension der Naturerkenntnis erschließen Heut Nacht hab ich auf meinem Altan unterm blauen Mantel geschlafen, bin dreymal aufgewacht .. und iedesmal neue Herrlichkeit des H-s um mich GWBB3,156,5 ChStein [20.]5.77 die astrologischen Grillen: als regiere der gestirnte H. die Schicksale der Menschen GWBN12,77,5 Witterungslehre 1825 [Meph zum Astrologen:] So sage denn: wie sieht’s am H. aus? GWBFaust II 4950 zu fürchten .. daß er [Tycho de Brahe] den H. öfter nach seiner Lehre ziehen und biegen werde GWBN4,27,4 FlH VI GWB152,105 Var [am nächtigen Himmelsraum GWBFaust II 9034] GWB491,94,22 Philostrat GWBN3,249,9 FlH V GWBN3,247,10 ebd uö im vergl Zshg, metaphor u im Bild; wiederholt in panegyr Kontext u im Lob der Geliebten das Volk [der Juden], wie die Sterne des H-s unzählbar [1.Mos 15,5], hatte beinah den Ahnherrn [Abraham] vergessen GWB28,104,1 DuW 12 [Jetter üb Egm:] er ist so sicher wie der Stern am H. GWB8,249,16 Egm IV [Sänger bei Hof:] Gegrüßet seid mir, edle Herrn, | Gegrüßt ihr, schöne Damen! | Welch reicher H.! Stern bei Stern! GWB1,162 Der Sänger 10 GWBFaust II 9340 GWBB10,36,1 JGuCHerder 16.10.92 GWBB34,150,4 Reinhard 5.3.21 [für: heaven] GWB9,192 RomJul 369 uö kollektiv für die Himmelskörper u ihre Bewegungen; in Maskenz ‘der ganze H.’ für die personifizierten Tierkreiszeichen, Planeten u den Mond, wohl zugl iSv die Herrlichkeit des Firmaments Astrologen, deren Lehre auf gläubige unermüdete Beschauung des H-s begründet war GWBN51,300,16 EntoptFarb 32 GWBB22,456 Lindenau [20.10.11] K-Var [>Weltall GWBB22,180,27] GWB16,206 Maskenz Planetentanz 111 uö(selten) c ‘der literarische, politische (auch: ländliche) H.’ uä: in Berührung mit Pkt 2b für einen best Wissens-, Praxisbereich; auch (Um-)Kreis, Lebens- u Wirkungssphäre; einmal metonym ‘der astronomische H.’, einmal ‘mein H.’ die Namen Franklin und Washington fingen [um 1775] an am politischen und kriegerischen H. zu glänzen und zu funkeln GWB29,68,17 DuW 17 [Weim Liebschaften u Mesalliancen] Übrigens wandeln noch manche seltsame Kometen an dem H. Amors und Hymens herum GWBB12,375,24 Schiller 9.12.97 da [bei Friederikes Eintreten] ging fürwahr an diesem ländlichen H. ein allerliebster Stern auf GWB27,351,17 DuW 10 [üb FLStolbergs Mond u Weltraum als Schauplätze einbeziehendes Hexametergedicht ‘Der Traum’,1784] Ein recht himmlisch Familienstück .. Mein H. ist einsamer, du machst den ganzen Kreis desselben aus GWBB6,297,5 ChStein 11.6.84 GWB40,186,11 MuR(740) GWB30,163,21 ItR GWBN11,246,1 MeteoreLiterarHimm GWB51,231 Xen 180(188) Titel uö 3 in meteorol Zshg od mit (metaphor) Bez auf Witterungsphänomene a Atmosphäre, Wolkenhimmel; mehrf mit Adj wie ‘bewölkt, heiter, rein’ u in Vbdgn wie ‘der H. klärt sich auf, trübt, überzieht sich’, ‘die H. tun sich auf und regnen’ (vgl 1.Mos 7,11); wiederholt ‘der obere H.’ für höhere Schichten der Atmosphäre; auch für eine Gesamtheit atmosphärischer Erscheinungen, bes mBez auf Wolkenformationen, in Vbdgn wie ‘Kenntnis, Beschauen des H-s’ Gewitterdrohender H. GWBTgb 2.7.26 der H. hatte sich .. mit weisen Schäfgen überzogen GWBB4,127,5 ChStein 4.11.79 der H. wie mit Besemen gekehrt GWBN12,10,16 Wolkengest Kommen Sie ia zeitig und lassen mir Ihre lieben Augen unter dem schönen Himel sagen, daß ich geliebt bin GWBB5,111,13 ChStein 14.4.81 Zu Ablehnung des Vorwurfs, als wenn ich mich zu viel mit dem H. abgäbe und die Erde vernachlässige GWB52,20 Titel Var GWBN12,195 Met Plp GWB1,338 Vs 65 WeissagBakis 17 GWB491, 386,1 Üb:Carus,Landschaften GWB412,5,7 Üb:JSchopenh,Gabriele GWB32,158,9 ItR uö(häufig) mBez auf best opt Phänomene od deren Zustandekommen bzw Wahrnehmung beeinflussende Lichtverhältnisse; mehrf ‘ein bedeckter, heller, klarer H.’ uä Man thut überhaupt wohl .. wo möglich bey reinem H. zu experimentiren GWBB36,39,8 Henning 16.5.22 Welche Erscheinung [farbige Ränder] am schönsten sich an Fensterstäben zeigt, die einen grauen H. zum Hintergrunde haben GWBN1,90,2 FlD 216 In Rom wo wir zehen Wochen des allerreinsten H-s, ohne die mindeste Wolken genossen, war es überhaupt gute Zeit Gemählde zu sehen GWBN51,310,12 EntoptFarb 40 GWBN1,28,9 FlD 59 GWBN51,273,8 EntoptFarb 20 uö(häufig) im (topischen) Gleichklang von Naturgeschehen u seel Gestimmtheit sowie anthropomorphisierend ‘der H. lacht, weint’ uä; wiederholt die Vorstellung einer das Wetter (u menschl Geschicke) bestimmenden Gottheit evozierend Am H. ist kein Wölkgen auch nicht in meiner Seele, droben regiert die Sonne hierunten deine Liebe GWBB5,350,14 ChStein 19.6.82 Die schönen Trähnen des H-s GWBB6,90,17 ChStein 17.11.82 [Friederike Brion] die Anmuth ihres Betragens schien mit der beblümten Erde, und die unverwüstliche Heiterkeit ihres Antlitzes mit dem blauen H. zu wetteifern GWB28,15,25 DuW 11 [durch Regen verhinderter Besuch der Adressatin] Also gestern wollte der H. nicht. Ich hatte einen übeln Tag .. der anhaltende Regen machte mich toll GWBB3,74,18 ChStein 18.6.76 GWBN12,110,11 Met Karlsbad 1819 GWB51,289 XenNachl 137(546) uö metaphor, im Bild u Vergl, bes mBez auf aktuelle persönl od polit Situation (‘der H. trübt, erheitert sich’ uä); iZshg mit schockierender Todesnachricht ‘wie ein Blitz vom heitern H. hereinschlagen’ uä nur geht es leider in diesen Dingen [Beschäftigung mit antiker Kunst u Mythologie] wie nach heitern Tagen, die Meinungswolken und Grillennebel vergrauen gar bald H. und Horizont GWBB28,283,12 Boisserée 17.10.17 Ihre Briefe sind wie die Tramontane, sie machen den H. heiter GWBB8,350,3 CarlAug 16.2.[88] Wenn sie [die zürnende Geliebte] verdrießlich .. das Aug’ umwölkt, | Des H-s Kläre widerwärtig schwärzt, | Dann Seufzer-Winde scheucht die Wolken weg GWB3,46 Vs 14 Aus Stammbuch 1604 wie ein Donnerschlag bei klarem H. fiel die Nachricht von Winckelmanns Tode zwischen uns nieder GWB27,184,19 DuW 8 GWBB24,56,5 Grothuß 1.12.13 GWBB23,393,14 Reinhard 1.7.13 GWBB40,330,8 Boisserée 20.3.26 uö b Witterung, Klima; überwiegend mit Adj wie ‘freundlich, günstig, mild, wohltätig’; gelegentl in (scherzhafter) Anthropomorphisierung; auch in Berührung mit Pkt 4a u mit der Konnotation der schicksalhaften Fügung; einmal im Hendiadyoin ‘Wetter und H.’ [P.S. aus Karlsbad] Beym beständig schönsten mildesten H. GWBB33,30,8 August 12.5.20 die südlichen Völker, mit welchen der H. so gelinde umgegangen ist GWB31,260,18 ItR Wenn Sie so arges Wetter haben als wir .. bedaure ich Sie da Sie einen günstigen H. nötiger haben als wir GWBB9,163,11 CarlAug 20.11.89 Lassen Sie sich es .. nicht verdrießen, mir von Jahrszeit und Witterung einiges zu melden, man mag doch gar zu gern wissen wie sich der H. in fremden Landen aufführt GWBB16,177,7 CHumboldt 29.1.03 K GWBT1,178,2 v 11.9.86 GWBB7,43,19 ChStein 19.4.[85] uö 4 einem Ort, einer Gegend od Klimazone zugeordneter Himmelsstrich a meist in umschreibenden Ortsangaben wie ‘unter diesem, einem andern, fremden, dem jenaischen H.’; mehrf ‘unter einem glücklich(er)en, heitern H.’ uä mBez auf das Leben im mediterranen Raum iUz Existenz diesseits der Alpen (‘kimmerischer (Odyssee XI,13—19), nordischer H.’); einmal ‘unter meinem H.’ wohl mBez auf G-s Garten an der Ilm Unterm lieben Schweizer H. | Ists nicht gut zu seyn ein Limmel GWBT1,2,5 v 15.6.75 Wir leben hier [in Castel Gandolfo] wie man in Bädern lebt .. Tout comme chez nous — nur unter einem heitern köstlichen H. GWB32,109,14 ItR Iphigenie wird nicht fertig; aber sie soll in meiner Gesellschaft unter diesem H. nichts verlieren GWBT1,289,12 v 10.10.86 Beykommendes Gedicht [wohl von den Färöer-Inseln] .. weist auf eine höhere Cultur unter trübem, undankbarem H. GWBB39,96,20 Martius 29.1.25 [Iph zu Thoas:] Es hört sie [‘die Stimme der Wahrheit u Menschlichkeit’] jeder, | Geboren unter jedem H., dem | Des Lebens Quelle durch den Busen rein | Und ungehindert fließt GWBIph2 1940 GWBB8,323,5 ChStein 19.1.[88] GWBB28,38,6 Kanzl Müller 27.3.17 GWBB9,19,24 Herder 4.9.88 GWBB3,107,26 ChStein 12.9.76 uö ‘der Nifelheimische H.’: im Bild mit polem Bez auf die Vorliebe der jüngeren Romantik für die nordische Mythologie GWBB20,99,17 Bettina 22.6.08 b metonym für die Bewohner einer anderen (fernen) Region [betr wohl neue Gewächshäuser im botan Garten zu Jena] Flora .. | Ist verwundert anzuschauen | Was ein fremder H. schickt GWB4,53 Flora, welche 4 B mBez auf mythol u relig Vorstellungen von Transzendenz 1 Sitz, Wohnstätte, zentraler Machtbereich der Gottheit; auch als Quell, Ursprung göttl Gaben u Sanktionen a in polytheist Vorstellung α der Götterhimmel der griech-röm Mythologie; auch als befestigte Burg, Palast; wiederholt in Vbdgn wie ‘vom H. kommen, zum H. zurückkehren’; auch iZshg mit der Apotheose Sterblicher od mit der Epiphanie einer Gottheit jene Fabeln .. welche die Heiden von ihren Göttern des H-s [Dei del Cielo] erzählten GWB43,60,14 Cell I 4 [Epimeth:] Sie [die Götter] wollen dir Olympus Spitze räumen, | Dort sollst du wohnen, | Sollst der Erde herrschen! | [Prometh:] Ihr Burggraf sein | Und ihren H. schützen? GWB39,198 PromethFragm 1773 Vs 68 Als Minerva .. | Den Prometheus, zu begünst’gen, | Eine volle Nektarschale | Von dem H. niederbrachte GWB2,169 Die Nektartropfen 4 [üb Fortschreiten der Arbeit an ‘Egmont’] Der Besuch der schönsten Götter die den weiten H. bewohnen dauert bey mir immer fort, ich thue mein möglichstes sie gut zu bewirthen1) GWBB4,57,21 ChStein [4.9.79] GWB1,449 VenEpigr 27 Var [Olymp GWB1,313 Vs 131] GWB11,146,9 Stella II GWB2,86 Ach ihr Götter! 2u6 GWBB2,63,5 Kestner [5.2.73] GWB411,312,20 Ilias Ausz 19 uö mBez auf die versuchte Erstürmung des Göttersitzes durch die Giganten (Odyssee XI,308—319) [betr Vorgebirge mit imposantem Gebäudekomplex] Betrachtet ihr seine Gipfel und Zinnen, so mußtet ihr denken die Riesen hätten hier zum zweitenmal Anstalt gemacht den H. zu ersteigen GWB18,378,4 ReiseMegapr β ‘des H-s unermeßlicher Kampfplatz’ mBez auf die Götterwohnung der nord Mythologie GWB37,256,17 FGA Lavater,Aussichten b das Jenseits monotheistischer Religionen, bes des Christentums; auch als Gegenstand der Malerei; öfter pl α Aufenthalt, Reich Gottes u seines Gefolges (auch als Schauplatz des Prologs von ‘Faust I’); bes hinsichtl der Offenbarung göttl Größe, Erhabenheit, Allmacht u -gegenwart; wiederholt in umschreibenden (tabuierenden) Benennungen wie ‘der die H. zusammenrollt wie ein Tuch’2), ‘der durch alle H. Gegoss’ne’ der H. schließt, die Erzengel vertheilen sich GWBFaust I Regiebem nach 349 Der H. trägt ihn kaum, fühlt unter ihm sich beben GWB53,149 BelsazarsMonol 40 Welch ungewöhnliches Getümmel! | Ein Jauchzen tönet durch die H. | Ein großes Heer zieht herrlich fort GWB37,4 HöllenfahrtChristi 2 Hätt ich [zu Weihnachten] bey euch seyn können ich hätte wollen so ein Fest Wachsstöcke illuminiren, dass es in den kleinen Köpfen ein Widerschein der Herrlichkeit des H-s geglänzt hätte GWBB2,50,2 Kestner [25.12.72] AA106,5 Werth II GWBFaust I 1308 uö mBez auf Heiligenverehrung u deren Ablehnung im Protestantismus (‘der H. ist voll, leer’ uä); einmal in der scherzhaften Anrufung eines weltl Heiligen Aus dem H. wurden [durch die Reformation] auf einmal alle Heiligen vertrieben GWB422,192,1 MuR(669) GWBT3,271,24 u 272,8 v 7.9.07 GWBB2,283,5 Karsch 17./28.8.[75] anknüpfend an altjüd u islamische Lehren einer Stufenfolge von Himmelsbezirken als Bereiche sich steigernder Seligkeit; meist übertr, bes in Vbdgn wie ‘jdn in den dritten H. erheben’, ‘jdn zu höhern H-n aufentzücken’ man erlaube mir zu bemercken: daß die Götter der Griechen nicht im siebenten oder zehnten H., sondern auf dem Olymp trohnten GWBB9,8,4 Heyne 24.7.88 Was sah der Apostel im dritten H.? [2.Kor 12,2u4] Nicht wahr, unaussprechliche Dinge? GWB37,168,25 BriefPastors was sollte den Dichter hindern Mahomets Wunderpferd zu besteigen und sich durch alle H. zu schwingen?3) GWB7,153,2 DivNot GWB23,264,13 Lj VIII 9 GWB16,206 Maskenz Planetentanz 99 uö β mBez auf die Menschwerdung Christi, Himmelfahrt, (vermeintlich) göttl Bot(schaft)en (‘Stimme vom H.’), Gaben uä; einmal vom Frieden in Anspielung auf Philipper 4,7; in Vbdgn wie ‘vom H. kommen, steigen, gen H. fahren’; auch metaphor u im Vergl Christus ein Gott vom H. kam GWB53,25 Vs 1 [Weihnachts-Kind:] Der H. that sich auf GWB16,252 Maskenz 1818 Prol 78 [betr häufige Abwesenheit der Adressatin von Weimar] Sie kommen mir .. vor wie Madonna die gen H. fährt, vergebens dass ein rückbleibender seine Arme nach ihr ausstreckt GWBB3,114,17 ChStein 7.10.76 [Wagner, Faust vor den Luftgeistern warnend:] Sie stellen wie vom H. sich gesandt GWBFaust I 1140 Der du von dem H. bist, | .. Süßer Friede, | Komm GWB1,98 Vs 1 GWB11,181,5 Stella IV GWB28,10,13 DuW 11 GWBB2,165,26 Sophie La Roche [Ende Mai/Anf Juni 74 Korr GJb90,264] uö γ in (namenähnl, formelhaften) Vbdgn wie ‘Gott, Herr, Vater im H., Geist(er), Heilige des H-s’; mehrf in Ausruf u Anrufung; auch im Vergl u metaphor; wiederholt ‘Engel des H-s/vom H.’ als hyperbol Anrede der Geliebten Gott im H. was ist Weimar für ein Paradies! GWBB4,155,21 ChStein 22.12.79 [in Anspielung auf Luk 14,16—23] Auf den Sonntag giebt der Herzog ein Gastmal, um dem Vater im H. auch einmal gleich zu werden GWBB5,239,21 ChStein 12./13.12.81 ich schlief ein den heiligen im H. danckend, dass sie uns Kinderfreude zum Christ bescheeren wollen GWBB2,49,21 Kestner [25.12.72] [‘Verklärung Christi’ von LCranach dÄ] Die erhabenen Gestalten des H-s umgeben ihn GWB48,158,11 AltdtGemälde Lpz Leb wohl, Engel des H-s, leb wohl, Lotte! AA80,28 Werth1 II~Werth2 [Reinke de Vos: gode] GWBReinF V 50 AA107,21 u 110,7 Werth1 II~Werth2 GWBB3,261,2 ChStein 10.12.78 uö im Ausdruck des Vertrauens auf einen gerechten, erbarmenden Gott; auch in der Feststellung seiner Abwesenheit, Ferne, Nichtexistenz; einmal ‘Gott im H. ruhen lassen’ zur Bezeichnung einer diesseitigen Gesinnung [Sophie zu Beaum:] Und ein Gott ist im H., dem laß die Rache GWB11,116,21 Clav IV [Cäcilie:] Und wenn uns alles verläßt .. so ist doch einer im H., der uns hört GWB11,194,8 Stella V [Metzler üb grausame Bestrafung eines Jagdfrevels durch Otto von Helfenstein:] Damal war kein Gott für uns im H., ietzt soll auch keiner für ihn seyn GWB39,151,23 Götz1 V GWB38,62 EwJude 209 uö(selten) ‘im H.’ in pass od unpers Konstruktion: verhüllend für die Gottheit; auch übertr u idWdg ‘Ehen werden im H. gestiftet’ weil alles geschehen muß, was im H. beschlossen ist [che è ordinato da’ Cieli] GWB44,15,10 Cell III 2 [Dank für übersandte Eßwaren, auf 1.Kön 17,1—6 anspielend] Sie thun sehr wohl dass Sie mich durch Ihre Raben speisen lassen Morgends und Abends, denn es ist doch eins der sichtlichsten und gewissesten Zeichen dass man im H. an die Propheten denckt GWBB4,43,8 Ch Stein 24.6.79 [für: in cielo] GWB43,178,12 Cell I 12 GWB4,206 Hochwürdiger, ’s ist 2 uö(selten) δ Stätte selig Verstorbener, Paradies u metonym (Anwartschaft auf die) Seligkeit; wiederholt ‘Freude, Entzückung des H-s’ uä u in Vbdgn wie ‘in den H. kommen, sich den H. erwerben’ iSv selig werden; ‘zum H. gehen, steigen’ euphemist für: sterben; meist figurenspr od im Vergl (‘wie im H. sein, als wie im H.’) [ital Novellensujet] Die dritte Gabe, die der Dechant [von Christus] verlangt, war ein Spiel Charten, das nie verlöre; mit diesem gewinnt er dem Teufel die zwölf Seelen ab, die er zuletzt in den H. bringt GWBB27,75,16 Knebel 6.7.16 Ein ganzer, großer Eindruck füllte meine Seele [beim Anblick des Straßburger Münsters] .. Sie sagen, daß es also mit den Freuden des H-s sei GWB37,145,15 Von dtBaukunst 1773 So viel weiß ich, daß ich auf meinem Weg gewiß in den H. komme GWB37,158,8 BriefPastors [betr Tod von Behrischs Bruder] Gott ließ vor dir ihn zu dem H. gehn GWB37,33 Annette Elegie 11 [nach KABöttigers Übersiedlung nach Dresden] Überhaupt ist man in Weimar wie im H., seitdem der Böttigerische Kobold weggebannt ist GWBB17,173,1 WHumboldt [30.7.04] K GWB2,202 In der Wüsten 5u15 GWB2,158 An Uranius 3 GWB39,19,12 Götz1 I GWBB12,277,22 Schiller 30.8.97 Gespr(He31,444) CEgloffstein 23.2.23 uö ε iUz bzw neben ‘Hölle, Fegefeuer’, auch in der Trias ‘H., Erde, Hölle’ uä; wiederholt übertr; je einmal im Ausruf des Zorns ‘H. und Hölle!’ u im topischen Adynaton ‘(ehe .. ) eher mag die Hölle sich dem H. paaren!’ iSv nie! [Lehre des Koran:] Glauben und Unglauben theilen sich in Oberes und Unteres; H. und Hölle sind den Bekennern und Läugnern zugedacht GWB7,33,24 DivNot [Brackenb angesichts von Clärchens Tod:] Auf Erden ist kein Bleiben mehr für mich, und Höll’ und H. bieten gleiche Qual GWB8,291,2 Egm V Es ist schon zum Sprüchwort geworden: im russischen Polen sey man im H., im preußischen im Fegfeuer, im östreichischen in der Hölle GWBTgb 20.8.07 Solcher unerträgliche Unsinn, als hier Engel, Teufel und Menschen reden, ist im H., in der Hölle, und auf Erden noch nie erhört worden! GWB38,358,13 FGA Fall der erstenMenschen GWBFaust I 242 GWBB28,101,24 August 27.5.17 K GWB17,70,15 TriumphEmpfindsamk VI [für: (Avant que .. ) Les enfers et les cieux seront unis] GWB9,307 Mahomet 720 uö c Ort, Zustand irdischer Glückseligkeit; überschwengl Freude, Wonne; als Übertragung zu bδ bes in erot Zshg (zT in profanierendem Gebrauch relig Vokabulars); in Wdgn u Vbdgn wie ‘H. auf Erden’, ‘jdm den H. öffnen’, ‘den H. im Herzen tragen’; einmal in Br mBez auf Musikgenuß ‘Vorschmack des H-s’ Und jene Insel zur Linken? .. Sie scheint ein kleiner H., ein Elysium, ein Wohnsitz der .. Götter GWB18,369,17 ReiseMegapr [Franz:] Bamberg ist nicht mehr Bamberg. Ein Engel in Weibergestalt macht es zum Vorhof des H-s GWB39,48,23 Götz1 I Ich bete oft für dich wenn ich im H. binn, dort binn ich, wenn sie mich in ihren Armen hält GWBB1,132,16 Behrisch 7.11.67 Ja ich fühle .. daß sie [Lotte] — O darf ich, kann ich den H. in diesen Worten aussprechen? — daß sie mich liebt AA42,10 Werth1 I~Werth2 Tasso 1115 GWB11,146,27 Stella II GWBFaust I 1109u2439u4489 GWBB24,242,23 Zelter 4.5.14 uö iSv (himmlische, engelgleiche) Reinheit, Unschuld Und Wilhelm, wenn ich mich jemals unterstehe, diesen H., dieses Vertrauen — Du verstehst mich .. Sie ist mir heilig AA43,6 Werth1 I~Werth2 für eine Kutsche; in Berührung mit Pkt A1cα u wohl in Anspielung auf die zeitgenöss Bezeichnung Himmelkutsche bzw Himmel(s)wagen für einen Reisewagen mit Verdeck4) Eine zweisitzige, neue .. Reisechaise! .... Auf der Erde weiß ich keinen Dank, rief Julie, nur auf diesem kleinen beweglichen H., aus dieser Wolke, in die Sie [Antoni] mich erheben, will ich Ihnen herzlich danken GWB24,164,9 Wj I 9 2 konversosem zu Bed 1bδ in scherzhaftem Euphemismus iSv Hölle Da ist er nun auch im H. wo die Engelgen einander auf die Schwänze treten5) GWB38,482 Späne II 24 3 für den/die Herrscher, Bewohner des H-s a in der griech Mythologie α personifiziert als Himmelsgott Uranos (neben der Erdgöttin Gaia u Okeanos bzw Styx); je einmal in vergl Zshg mBez auf die Titanomachie u als im Schwur angerufene Gottheit der ersten göttlichen Kämpfe, | Die dem Kroniden das Reich befestigten, wo sich die Erde, | Wo sich H. und Meer bewegten in flammendem Antheil Achilleis 554 [für: Οὐρανὸς] GWB4,324 Auf die Geburt dApollo 76 β für die Götterwelt od eine einzelne Gottheit; einmal ‘der ganze H.’ als Sujet der bildKunst wenn man von günstigen Göttern durch Vögelflug .. treuen Rath und Warnung zu erhalten glaubte, wenn der H. an den Gläubigen Theil zu nehmen schien GWB411,363,4 Üb:Knebel,Lukrez [Bildnis des neugeborenen Herakles] ein .. Künstler .. der .. den ganzen H. um Zeus versammelte, damit Geburt und That [Kampf mit Schlangen] des kräftigen Sohnes .. für ewige Zeiten bestätigt sei GWB491,115,27 Philostrat GWBB13,149,6 Schiller 16.5.98 uö(selten) b (verhüllend) für den monotheist (bes christl, wiederholt auch islamischen) Gott, Schöpfer α bes hinsichtl der Äußerungen (huldvoller od strafender) Hinwendung zum Menschen u iZshg mit der Kundgabe des göttl Willens; mehrf ‘Gabe, Gunst, Segen des H-s’ uä u in Vbdgn wie ‘der H. gebietet etw, ist jdm günstig, steht jdm bei, erhört jdn’; auch (figurenspr) als Träger negativer Eigenschaften wie Neid u Tücke; einmal mBez auf Erdbeben ‘der H. spricht’ [Elm zu Bernardo:] daß in solcher Lage der Seele [Liebeskummer] nirgends Trost zu hoffen ist, als den uns der H. durch seine heiligen Diener gewährt GWB38,85,18 ErwElm1 In Ihrer Gegenwart wünscht man sich reicher an Augen, Ohren und Geist, um nur sehen, und .. begreiflich finden zu können, dass es dem H., nach so viel verunglückten Versuchen, auch einmal gefallen und geglückt hat etwas Ihresgleichen zu machen GWBB4,276,1 Branconi 28.8.80 [Mahomet:] Lernt, Ungläubige, | .. | Die Rache kennen, die der H. schickt [vengeances des cieux] GWB9,359 Mahomet 1751 [Julia, auf die Nachricht von Romeos Tod:] So neidisch kann der H. sein GWB9,223 RomJul 938 GWB26,159,14 DuW 3 DjG31,406 Mitsch2 741 [für: le ciel se manifeste] GWB9,342 Mahomet 1444 GWBB23,318,5 Christiane 17.4.13 uö β im Ausdruck von Bitte u Dank, Ehrfurcht, Zuversicht u Ergebenheit, auch des Ungehorsams sowie im (Segens-) Wunsch; in Vbdgn wie ‘zum H. flehen, dem H. danken, gehorchen’, ‘etw dem H. anheimstellen’, ‘gebe, wollte der H.’, ‘der H. segne, behüte (jdn), verhüte, daß .. ’; auch floskelhaft u iron [Doctor, empört üb Scapins u Scapines Erpressungsversuch:] H., verderbe | Die schändliche Brut! GWB12,177f ScherzLR 1240u1260 [Cell bedroht seinen Gesellen u die Magd mit dem Degen] Er floh und sie warf sich auf die Knie und schrie um alle Barmherzigkeiten des H-s [tutte le misericordie del Cielo] GWB44,89,14 Cell III 7 so seys denn dem H. und dem Verf. gedankt, daß wir endlich fanden, was wir so lange gesucht haben, den Schlüssel des menschlichen Herzens! GWB38,350,33 FGA Mémoires [Schlosser?/G?] gebe der H. Frieden; so werden wir auch Leser [für DuW] finden GWBB23,399,2 Cotta 13.7.13 [nach Bewilligung von G-s Urlaubsgesuch] der H. segne Sie für alles Gute das Sie mir gewähren GWBB8,177,13 CarlAug [7.]/10.2.87 [für: volesse Iddio, che] GWB43,47,8 Cell I 3 GWB9,346 Mahomet 1506 [für: s’en rapporter au ciel] GWB24,76,17 Wj I 5 GWBB9,60,8 FStein 18.11.88 GWB17,129,25 GrCoph I 2 uö idWdg ‘dem H. untertan sein’: für den geistl Stand, ein Leben im Kloster bestimmt worden sein GWB1,221 Braut vKorinth 56 idWdg ‘sich (allein nachts) dem Schutze des H-s anvertrauen’ abgeblaßt für: ohne (männl) Begleitung außer Haus, unterwegs sein GWB38,184,26 Claud1 γ in Ausrufen u Vbdgn, bes zum Ausdruck der Überraschung, Bestürzung, Bedrängnis, Entrüstung, Verwunderung, Erleichterung, Hoffnung, Freude (‘gerechter, lieber, o, H.!, Hilf H.!, um( de)s H-s Willen!’), auch: des Bedauerns (‘dem H. sei’s geklagt’), der Ungewißheit (‘weiß der H.’), der Beteuerung u Bekräftigung (‘beim H.!’) H. ach! so ruft man aus, | Wenn’s uns schlecht geworden GWB2,158 An Uranius 1 [Reineke zu Frau Ermelyn:] Laßt uns nach Schwaben entfliehn! .. wir halten | Uns nach Landes Weise daselbst. Hilf H.! [Reinke de Vos: Help!] es findet | Süße Speise sich da und alles Guten die Fülle GWBReinF VI 222 [Cell zu den Dienern des Kardinals Farnese:] Bei’m H.! [o scannapane] wenn ihr euch nicht gleich wegmacht .. will ich euch schlecht bewillkommen GWB43,106,11 Cell I 7 [der erschöpfte Cell zum Schatzmeister des Kardinals von Lothringen:] Laßt mich um’s Himmelswillen [di grazia] einen Becher Wein trinken und gebt mir ein Stückchen Brot dazu GWB44,74,20 Cell III 6 Mädgen .. Hier habe ich die Ehre keines zu kennen dem H. sey Danck! GWBB1,9,5 Cornelia 6.10.65 GWB12,85,10 Lila IV GWB20,61,13 Wv I 5 GWB4,227 Ist es denn wahr 2 GWBB8,352,27 FStein 16.2.88 GWB4,329 An den holden Jüngling 18 uö c ‘die lebendigen H.’; in Klopstockscher Diktion für: Engel(scharen) [betr Klopstocks ‘Messias’] Die lebendigen H. jauchzen in tausend Engelstimmen um den Thron [Gottes] GWB27,297,16 DuW 10 4 Schicksal, Vorsehung; auch: der Zufall als Werkzeug des göttl Willens; in ‘Mahomet’ wiederholt iZshg mit dem Schicksalsglauben des Islam; bes in Br als G-s Lebensgang beeinflussende (weithin anonym bleibende) transzendente Instanz; auch im Ausdruck von Wunsch u Bedauern [Charlotte an Eduard üb ihre Schwangerschaft:] Laß uns in dieser seltsamen Zufälligkeit eine Fügung des H-s verehren, die für ein neues Band unserer Verhältnisse gesorgt hat GWB20,195,5 Wv I 18 [Lila, bei der Begegnung mit Gefangenen:] Der H. führt oft Unglückliche zusammen, daß beider Elend gehoben werde GWB12,71,3 Lila III [Gesellschaftsspiel um ausgeloste ‘Heiraten’] Endlich kam auch mein Loos und der H. hatte mich ehrenvoll bedacht; es war .. die russische Kaiserin, die man mir zur Gefährtin meines Lebens herausgezogen hatte GWB19,208,15 BrSchweiz I nun schickt mir der H. eine neue Prüfung der Geduld in einem sehr beschweerlichen Auftrag GWBB5,207,7 ChStein 27.10.81 GWBB8,242,19 CarlAug 11.8.87 GWBB22,89,22 Nauwerck 8.5.11 K GWBT1,231, 23 v 25.9.86 GWBHermDor V 46 GWB9,302 Mahomet 599 uö 5 die Sphäre des Geistigen, Ideellen, Ewigen auch explizit iUz Bereich des Menschlichen, Irdischen Adieu liebste und kommen Sie meinem Geiste entgegen, der nicht zum H. aufsteigen kan, weil er an Ihrer Wohnung drüben auf dem Hügel immer aufgehalten wird GWBB5,86,2 ChStein 18.3.81 sie [die Pietät] umfaßt alles, und indem ihr die Welt gehört, wendet sie ihr Letztes, Bestes dem H. zu GWB412,134,6 Üb:Salvandy,DonAlonzo Vollkommenheit ist die Norm des H-s, Vollkommenes wollen die Norm des Menschen GWB422,214,19 MuR(828) GWB491,246,14 Bossi,Leonardo Gespr(He1,687) Jean Paul 17.1.98 uö C Überdachung 1 in architekton Beschreibung iSv Kuppel, Gewölbe [Türme des Straßburger Münsters] welche nicht, wie die Kuppeln [antiker Bauwerke], nach innen einen H. bilden, sondern außen gen Himmel streben GWB28,99,5 DuW 12 2 ‘beblümte H.’: wohl für mit Blütenpflanzen überwachsene Laubengänge [Phileros:] Alle [Sterne] laden zu Freuden der Liebe mich ein, | Zu suchen, zu wandeln den duftigen Gang, | Wo gestern die Liebste mir wandelt’ und sang, | .. wo mit blühenden Bogen | Beblümete H. sich über uns zogen GWBPand 51 3 Baldachin, Prunk-, Traghimmel Kaiser und König unter dem Baldachin, die .. Churfürsten .. Rathsherren, der goldgestickte H., alles schien nur eine Masse zu sein, die .. als ein Heiliges uns entgegenstrahlte GWB26,319,28 DuW 5 → GWBAbendhimmel GWBFeuerhimmel GWBGewitterhimmel GWBKirchenhimmel GWBKriegshimmel GWBKrönungshimmel GWBKunsthimmel GWBLiteraturhimmel GWBMittel- GWBMorgen- GWBNacht- GWBNatur- GWBNebel- GWBRegen- GWBSchirokko- GWBSchnee- GWBSeiten- GWBSonnen- GWBSternenhimmel GWBSternhimmel GWBTages- GWBThron- GWBWinter- GWBWissens- GWBWolken- GWBZelt- GWBThronhimmelbett Liebe-Himmels-Wonne-warm Syn zu A1a GWBAll GWBÄther GWBFirmament GWBHimmelsdom GWBHimmelsgewölbe GWBHimmelsraum GWBHimmelsrund GWBHimmelszelt GWBLuftraum GWBSternenrund GWBWeltall zu A1dβ GWBBläue GWBHimmelsbläue zu A1dγ GWBHimmelshelle GWBHimmelslicht -schein GWBSonnenlicht GWBTageslicht zu A1dδ GWBHimmelsluft GWBLuft zu A2aα GWBSphäre zu A2aβ GWBFeuerhimmel zu A2b GWBAll GWBFirmament GWBHimmelsbogen GWBBadehaus GWBHimmelsraum GWBHimmelswölbung GWBNachthimmel GWBStern(en)all GWBStern(en)gewölbe GWBSternenhalle GWBStern(en)himmel GWBWeltall GWBWeltraum zu A2c GWBSphäre zu A3a GWBÄther GWBAtmosphäre zu A3b GWBKlima GWBWetter GWBWitterung zu A4 GWBHimmelsgegend GWBHimmelsstrich zu B1aα GWBÄther GWBOlymp zu B1bα und δ GWBHimmelreich zu B1bα GWBSternensaal zu B1bδ GWBHimmelsland GWBParadies GWBSeligkeit zu B1c GWBElysium GWBEntzücken GWBEntzückung GWBFreude GWBGlückseligkeit GWBParadies GWBSeligkeit GWBWonne zu B3aβ GWBGott(heit) zu B3b GWBGott zu B3c GWBHimmelsheer zu B4 GWBFatum GWBGeschick GWBGottheit GWBNotwendigkeit GWBSchicksal GWBSchickung GWBVorsehung zu C1 GWBGewölbe GWBKuppel GWBWölbung zu C3 GWBBaldachin GWBKrönungshimmel 1) vgl Ovid, Metamorphosen VIII,637—724 2) s JRWilliams, ‘ .. der die Himmel zusammenrollt wie ein Tuch’. Euph83, 1989,364—367, zum Bez auf Jes 34,4 u OffenbJoh 6,14 3) zur Quelle im Koran s FfA I 32,1381f u 1666 4) s Adelung2 2,1174f u DWb4.2,1367 5) s DWb4.2,1339 (s v Himmel Pkt I6c) Martina EicheldingerM.E.